GESUNDFORM Vitamin E 400mg
PROVITA Apoth.Market.u.Handels GmbH
Wirkstoff: Pflanzenöl/alpha-Tocopherol →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| KTP | 60 ST | 19,99 € |
| KTP | 100 ST | 31,75 € |
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Indikation
- Behandlung von Vitamin E-Mangelerscheinungen
- nicht geeignet zur Therapie von Vitamin-E-Mangelzuständen, die mit einer gestörten Aufnahme von Vitamin E aus dem Darm einhergehen
- in diesen Fällen stehen parenterale Zubereitungen zur Verfügung
Dosierung
- Vitaminpräparat zur Therapie eines Vitamin E Mangels
- Erwachsene:
- 1 Weichkapsel (ensprechend ca. 400 mg RRR-alpha-Tocopherol) / Tag
- Kinder und Jugendliche:
- Präparate mit einem niedrigeren Wirkstoffgehalt anwenden
- Dauer der Anwendung:
- abhängig vom Verlauf der Grunderkrankung
- Erwachsene:
Kontraindikationen
Tocopherol (Vitamin E) - peroral
- Überempfindlichkeit gegenüber Tocopherol (Vitamin E)
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Tocopherol (Vitamin E) - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- bei hohen Dosen im Bereich von 800 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent (1200 mg alpha-Tocopherolacetat) / Tag:
- Magen- und Darmbeschwerden
- bei hohen Dosen im Bereich von 800 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent (1200 mg alpha-Tocopherolacetat) / Tag:
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Endokrine Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei längerer Einnahme von Dosen > 400 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent (600 mg alpha-Tocopherolacetat) / Tag:
- Senkung des Schilddrüsenhormonspiegels im Serum
- bei längerer Einnahme von Dosen > 400 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent (600 mg alpha-Tocopherolacetat) / Tag:
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Einnahme der Weichkapsel unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (vorzugsweise ein Glas Trinkwasser)
Stillzeithinweise
Tocopherol (Vitamin E) - peroral
- empfohlene Aufnahme in der Stillzeit: 15 - 17 mg Vitamin E / Tag
- alpha-Tocopherol geht in Muttermilch über
Schwangerschaftshinweise
Tocopherol (Vitamin E) - peroral
- empfohlene Aufnahme in der Schwangerschaft: 13 mg - 15 mg Vitamin E / Tag
- alpha-Tocopherolacetat passiert die Plazenta
- bisherige Erfahrungen am Menschen haben keine nachteiligen Effekte für den Fetus durch höhere Dosen von Vitamin E erkennen lassen
- Fertilität
- mögliche Störungen der Fruchtbarkeit nach Vitamin E-Gaben, die oberhalb der täglichen empfohlenen Dosis liegen, sind nicht ausreichend untersucht worden
Warnhinweise
Tocopherol (Vitamin E) - peroral
- Blutgerinnung, kombinierter Vitamin-E- und Vitamin-K-Mangel
- bei durch Malabsorption bedingtem, kombinierten Vitamin-E- und Vitamin-K-Mangel Blutgerinnung sorgfältig überwachen, da es in einigen Fällen zu einem starken Abfall von Vitamin K kam
- Vitamin-K-Antagonisten
- Hemmung der Blutgerinnung durch Vitamin-K-Antagonisten (Phenprocoumon, Warfarin, Dicumarol) kann bei gleichzeitiger Einnahme von Vitamin E verstärkt werden
- Blutgerinnung sorgfältig überwachen
- Eisenpräparate
- bei gleichzeitiger Gabe von Eisenpräparaten kann Wirkung von Vitamin E vermindert sein
- Vitamin E-Vorkommen und Bedarfsdeckung
- Vorkommen
- die reichsten Vitamin E-Quellen sind Getreidekeime und die meisten pflanzlichen Öle
- weitere Quellen sind Blattgemüse, tierische Organe, Milch und Butter
- die Einschätzung der Versorgung mit Vitamin E ist u.a. wegen der starken Variabilität des Vitamin E Gehaltes bei einem bestimmten Nahrungsmittel, durch bis zu fünffache jahreszeitliche Schwankungen in der Milch sowie durch Verluste durch Lagerung und den Kochprozess schwierig
- entsprechend der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt für den gesunden Erwachsenen die wünschenswerte tägliche Zufuhrmenge an Vitamin E bei 12 mg RRR-alpha-Tocopherol-Äquivalent
- Mehrbedarf
- Schwangerschaft und Stillzeit
- in der Schwangerschaft und in der Stillzeit besteht ein Mehrbedarfvon 2 - 5 mg pro Tag
- ferner steigt der Bedarf an Vitamin E mit der aufgenommenen Menge hochungesättigter Fettsäuren
- Mehrbedarf besteht zudem bei lang andauernder Anwendung bestimmter radikalbildender Arzneimittel (z.B. Chemotherapeutika) und bei speziellen Erkrankungen (z.B. A-beta- Lipoproteinämie)
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Vorkommen
- Mangelerscheinungen
- ein isolierter Vitamin E-Mangel beim Menschen ist selten, während für eine Reihe von Tierspezies definierte Zeichen des Vitamin E-Mangels ausreichend beschrieben sind
- der Normalwert im Blut liegt bei Erwachsenen etwa bei 9,5 mg/l, entsprechend 22 µmol/l
- Mangelzustand kann auf Defekten in der Resorption, des Metabolismus oder in erhöhtem Verbrauch des Vitamins durch oxidative Belastung resultieren
- Mangelsituation tritt primär nicht als Konsequenz von nahrungsbedingter Mangelversorgung auf, da eine ausgewogene Mischkost keinen Vitamin E-Mangel verursacht
- Mangelversorgung bei Menschen kann z.B. bei folgenden Erkrankungen auftreten
- nach Gastrektomie
- Sprue
- Enterokolitis
- chronischer Pankreatitis
- zystischer Fibrose
- Cholestase
- Kurzdarmsyndrom
- A-beta-Lipoproteinämie
- nach längerer parenteraler Ernährung
- Vitamin E-Mangel äußert sich speziell bei Frühgeborenen in radikalinduzierter Zell- und Gewebeschädigung, wie z.B. im respiratorischen Distress-Syndrom, in retrolentaler Fibroplasie und hämolytischer Anämie
- bei manifestem Vitamin E-Mangel stehen neuromuskuläre Ausfallerscheinungen im Vordergrund, insbesondere eine spinocerebelläre Degeneration
- orale Vitamin E-Präparate nicht geeignet zur Therapie von Vitamin E-Mangelzuständen, die mit einer gestörten intestinalen Resorption einhergehen
- fehlende intestinale Resorption findet sich z.B. bei Cholestase, A-beta-Lipoproteinämie und Frühgeborenen
- in diesen Fällen stehen parenterale Zubereitungen zur Verfügung
- fehlende intestinale Resorption findet sich z.B. bei Cholestase, A-beta-Lipoproteinämie und Frühgeborenen