Grippostad C Stickpack
STADA Consumer Health Deutschland GmbH
Wirkstoff: Ascorbinsäure/Chlorphenamin/Coffein/Paracetamol →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 12 ST | 16,99 € |
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Indikation
- einfache Erkältungskrankheiten
- symptomatische Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie
- Kopf- und Gliederschmerzen
- Schnupfen
- und Reizhusten
- gleichzeitiges Fieber oder erhöhte Körpertemperatur
- symptomatische Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden wie
- Hinweis
- durch fixe Kombination der Wirkstoffe kann bei Beschwerden, die überwiegend eines der genannten Symptome betreffen, keine individuelle Dosisanpassung vorgenommen werden
- in solchen Situationen Arzneimittel in anderer Zusammensetzung vorziehen
Dosierung
- symptomatische Behandlung von gemeinsam auftretenden Beschwerden im Rahmen einer einfachen Erkältungskrankheit mit oder ohne Fieber
- 1 Beutel (entsprechend 400 mg Paracetamol plus 300 mg Ascorbinsäure plus 50 mg Coffein plus 5 mg Chlorphenaminmaleat) 3mal / Tag
- Anwendungsdauer
- nicht ohne Befragen des Arztes über längere Zeit oder in höheren Dosen einnehmen
Dosisanpassung
- Leber- und/oder Niereninsuffizienz, Gilbert-Syndrom
- Dosisreduktion bzw. Dosisintervall verlängern
- schwere Niereninsuffizienz: Anwendung kontraindiziert
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Anwendung kontraindiziert
Kontraindikationen
Ascorbinsäure, Chlorphenamin hydrogenmaleat, Coffein etc. - peroral
- Überempfindlichkeit gegen
- Paracetamol
- Ascorbinsäure
- Coffein
- Chlorphenamin
- Schwere Nierenfunktionsstörungen
- Kinder < 12 Jahre
- Schwangerschaft
- Stillzeit
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Ascorbinsäure, Chlorphenamin hydrogenmaleat, Coffein etc. - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Veränderungen im Blutbild, wie
- Leukopenie
- Neutropenie
- Agranulozytose
- Thrombozytopenie
- thrombozytopenische Purpura
- Panzytopenie
- aplastische Anämie
- leichte Methämoglobinbildung (bei hoher Dosierung)
- Veränderungen im Blutbild, wie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Paracetamol), wie
- Quincke-Ödem
- Atemnot
- Schweißausbruch
- Übelkeit
- Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufversagen
- anaphylaktischer Schock
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen (Paracetamol), wie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bullöse Hautreaktionen, wie
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxisch epidermale Nekrolyse / Lyell-Syndrom
- Bullöse Hautreaktionen, wie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Appetitsteigerung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Psychotische Reaktionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Innere Unruhe
- Schlaflosigkeit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Dyskinesien
- ohne Häufigkeitsangabe
- Sedierung
- Benommenheit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Augenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Glaukomauslösung (Engwinkelglaukom)
- Sehstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Arrhythmien, wie z.B. Tachykardie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Respiratorische Überempfindlichkeitsreaktionen
- bei vorbelasteten Personen
- Bronchospasmus (Analgetika-Asthma, durch Paracetamol ausgelöst)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Mundtrockenheit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gastrointestinale Beschwerden
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Anstieg der Lebertransaminasen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leberschäden (nach längerer Einnahme höherer Dosen oder bei Überdosierung)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allergische Hautreaktionen (erythematös oder urtikariell), unter Umständen begleitet von Temperaturanstieg (Arzneimittelfieber) und Schleimhautläsionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Hautreaktionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Miktionsbeschwerden
- Nierenschäden (nach längerer Einnahme höherer Dosen)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Paracetamol
- Harnsäurebestimmung mittels Phosphorwolframsäure kann beeinflusst werden
- Blutzuckerbestimmung mittels Glukose-Oxidase-Peroxidase kann beeinflusst werden
- Ascorbinsäure (nach Gabe von Grammdosen)
- Anstieg der Ascorbinsäurekonzentration im Harn und dadurch mögliche Störung der Messungverschiedener klinisch-chemischer Parameter, wie
- Glukose
- Harnsäure
- Kreatinin
- anorganisches Phosphat
- falsch negative Ergebnisse bei versuchtem Nachweis von okkultem Blut im Stuhl möglich
- chemische Nachweismethoden, die auf Farbreaktionen beruhen, können beeinträchtigt werden
- Anstieg der Ascorbinsäurekonzentration im Harn und dadurch mögliche Störung der Messungverschiedener klinisch-chemischer Parameter, wie
- Chlorphenaminmaleat
- Reaktion von kutanen Allergietests kann abgeschwächt werden
- Paracetamol
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Granulat zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
- Inhalt eines Beutels in ein Glas Trinkwasser geben (Granulat löst sich in ca. 1 Min., ohne umzurühren) und direkt im Anschluss vollständig austrinken
Stillzeithinweise
Ascorbinsäure, Chlorphenamin hydrogenmaleat, Coffein etc. - peroral
- Anwendung während der Stillzeit kontraindiziert
- nicht bekannt, ob Chlorphenaminmaleat in die Muttermilch ausgeschieden wird
Schwangerschaftshinweise
Ascorbinsäure, Chlorphenamin hydrogenmaleat, Coffein etc. - peroral
- Anwendung während der Schwangerschaft kontraindiziert
- epidemiologische Studien
- Hinweise auf ein erhöhtes Risiko durch Chlorphenamin für ZNS- bzw. kraniale Anomalien und Tumore im Kindesalter
- Studie vorliegend, die über ein erhöhtes Risiko für retrolentale Fibroplasien bei Frühgeborenen nach Antihistamin-Exposition in den letzten zwei Wochen vor der Geburt berichtet
- Fertilität
- keine Daten zur Fertilität vorliegend
Warnhinweise
Ascorbinsäure, Chlorphenamin hydrogenmaleat, Coffein etc. - peroral
- Allgemein
- durch die fixe Kombination der Wirkstoffe kann bei Beschwerden, die überwiegend eines der genannten Symptome betreffen, keine individuelle Dosisanpassung vorgenommen werden
- In solchen Situationen sind Arzneimittel in anderer Zusammensetzung vorzuziehen
- Paracetamol-haltige Arzneimittel sollen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhterDosis angewendet werden
- durch die fixe Kombination der Wirkstoffe kann bei Beschwerden, die überwiegend eines der genannten Symptome betreffen, keine individuelle Dosisanpassung vorgenommen werden
- Anwendung nur mit besonderer Vorsicht bzw. nach Rücksprache mit dem Arzt bei
- Nierenfunktionsstörungen
- Leberfunktionsstörungen
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- Oxalat-Urolithiasis
- Eisen-Speichererkrankungen
- Thalassämie
- Hämochromatose
- sideroblastische Anämie
- chronischem Alkoholmissbrauch
- Pyloroduodenaler Obstruktion und Blasenhalsobstruktion
- Engwinkelglaukom
- Ulcus ventriculi oder duodeni
- Hyperthyreose
- Arrhythmien (Gefahr der Verstärkung von Tachykardien und Extrasystolen)
- Angststörungen (Gefahr der Verstärkung)
- Arzt konsultieren bei
- hohem Fieber
- Anzeichen einer Sekundärinfektion
- Verschlechterung der Symptome
- weiteren Komplikationen
- Arzneimittelinduzierte Kopfschmerzen
- Bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch von Analgetikahaltigen Arzneimitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen
- Paracetamol
- Überschreitung der empfohlenen Dosis kann wie bei allen Paracetamol-haltigen Arzneimitteln zu schweren Leberschäden führen
- In diesem Fall ist eine umgehende Behandlung erforderlich
- Risiko einer Überdosierung vermeiden, indem sichergestellt wird, dass auch bei Einnahme weiterer Paracetamol-haltiger Arzneimittel die Tageshöchstdosis von Paracetamol (ab 43 kg Körpergewicht: 4.000mg Paracetamol) nicht überschritten wird
- Überschreitung der empfohlenen Dosis kann wie bei allen Paracetamol-haltigen Arzneimitteln zu schweren Leberschäden führen
- Ascorbinsäure
- Bei der Einnahme hoher Dosen von Ascorbinsäure (4 g täglich) wurden bei Patienten mit erythrozytärem Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel in Einzelfällen z.T. schwere Hämolysen beobachtet
- Überschreitung der angegebenen Dosisempfehlung ist daher zu vermeiden
- Bei Disposition zur Nierensteinbildung
- Gefahr der Bildung von Calciumoxalatsteinen bei Einnahme hoher Dosen von Ascorbinsäure
- Bei der Einnahme hoher Dosen von Ascorbinsäure (4 g täglich) wurden bei Patienten mit erythrozytärem Glucose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel in Einzelfällen z.T. schwere Hämolysen beobachtet