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STADA Consumer Health Deutschland GmbH
Wirkstoff: Paracetamol →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 10 ST | 11,97 € |
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Indikation
- symptomatische Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen und/ oder von Fieber
- für Kinder > 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Dosierung
Basiseinheit: 1 Beutel enthält 600 mg Paracetamol
- leichte bis mäßig starke Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen und/ oder Fieber
- Dosierung in Abhängigkeit von Körpergewicht bzw. Alter
- Einzeldosis: 10 bis 15 mg / kg KG
- Tagesgesamtdosis: maximal 60 mg / kg KG
- Dosierungsintervall: mind. 6 Stunden
- Einahmewiederholung in Abständen von 6 - 8 Stunden; entsprechend 3 - 4 Einzeldosen / Tag
- Kinder und Jugendliche > 12 Jahre und Erwachsene (>/= 43 kg KG)
- Einzeldosis: 1 Beutel (600 mg Paracetamol)
- tägliche Maximaldosis: 4 Beutel (2400 mg Paracetamol)
- max. Tagesdosis Paracetamol: 4000 mg
- Kinder > 10 Jahre (40 - 43 kg KG)
- Einzeldosis: 1 Beutel (600 mg Paracetamol)
- tägliche Maximaldosis: 3 Beutel (1800 mg Paracetamol)
- max. Tagesdosis Paracetamol: 2000 mg
- Behandlungsdauer:
- ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage
- bei Beschwerden, die länger als 3 Tage anhalten, Arzt aufsuchen
- Hinweis:
- bei gleichzeitiger Einnahme anderer Paracetamol-haltiger Arzneimittel maximale Tagesdosis an Paracetamol nicht überschreiten!
Dosisanpassung
- Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen sowie Gilbert-Syndrom
- Dosisreduktion bzw. Intervallverlängerung
- schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml / min)
- Dosisintervall von mind. 8 Stunden
- Kinder und Jugendliche bzw. Erwachsene mit geringem Körpergewicht
- Kinder < 10 Jahren bzw. Patienten < 40 kg KG
- keine Anwendung
- Dosisstärke für diese Patientengruppen nicht geeignet
- es stehen besser geeignete Dosisstärken bzw. Darreichungsformen von Paracetamol zur Verfügung
- Kinder < 10 Jahren bzw. Patienten < 40 kg KG
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Paracetamol oder einen der sonstigen Bestandteile
- schwere hepatozelluläre Insuffizienz (Child-Pugh >= 9)
Nebenwirkungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Anstieg der Lebertransaminasen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Hautrötung
- Urtikaria
- anaphylaktischer Schock
- Thrombozytopenie
- Agranulozytose
- bei prädisponierten Personen Bronchospasmus (Analgetika-Asthma)
- Überempfindlichkeitsreaktionen
Anwendungshinweise
- Inhalt eines Beutels in eine Tasse geben, mit heißem Wasser auffüllen, gut umrühren und gleich trinken
- Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen
Stillzeithinweise
- Übergang in die Muttermilch in geringen Mengen
- Bisher keine Hinweise auf unerwünschte Wirkung beim Säugling
- Paracetamol kann in der Stillzeit in therapeutischen Dosen verabreicht werden
Schwangerschaftshinweise
- keine Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen auf die Gesundheit des Feten / Neugeborenen in epidemiologische Daten zur oralen Anwendung therapeutischer Dosen
- kein Anstieg des Risikos von Fehlbildungen in prospektiven Daten zur Überdosierung während der Schwangerschaft
- kein Hinweis auf das Auftreten von Fehlbildungen oder Fetotoxizität in Reproduktionsstudien zur oralen Anwendung
- Einnahme während der gesamten Schwangerschaft nach Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses möglich
- nicht über einen längeren Zeitraum, in höheren Dosen oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln einnehmen
Warnhinweise
- Um das Risiko einer Überdosierung zu verhindern, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig angewendet werden, kein Paracetamol enthalten
- Bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen
- Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen
- Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzssymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme soll nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen
- Nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat längere Zeit oder in höheren Dosen anwenden
- Die Harnsäurebestimmung, sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden
- Darf nicht zusammen mit Alkohol eingenommen oder verabreicht werden
- Kommt es in sehr seltenen Fällen zu Überempfindlichkeitsreaktionen von einfacher Hautrötung bis hin zu Urtikaria und anaphylaktischem Schock, ist ein sofortiger Abbruch der Therapie notwendig