Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20X1.0 G | 4,06 € |
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Indikation
- zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation)
Dosierung
- zur kurzfristigen Anwendung bei Verstopfung (Obstipation)
- Erwachsene und Kinder >/= 10 Jahre
- i. d. R. 1 Teeaufguss 2mal / Tag
- je Aufguss 1 Filterbeutel / 1 Glas o. Tasse (ca. 150 ml)
- ggf. geringere Dosierung ausreichend
- richtige Dosis: geringste Dosis, die erforderlich ist, um einen weich geformten Stuhl zu erhalten
- ggf. 1 Tasse Teeaufguss / Tag bereits ausreichend
- Wirkeintritt
- normalerweise nach 8 - 12 Stunden
- Behandlungsdauer
- ohne ärztlichen Rat max. 1 - 2 Wochen
- Unterdosierung oder vergessene Anwendung
- Dosierung nicht nachholen, sondern Anwendung wie vorgesehen fortführen
- Überdosierung
- mögliche Symptome
- schmerzhafte Darmkrämpfe und schwere Durchfälle mit Wasser- und Salzverlusten
- starke Magen-Darm-Beschwerden
- ggf. sind Gegenmaßnahmen erforderlich
- z. B. Zuführung von Flüssigkeit und Salzen
- mögliche Symptome
- Auftreten von Nebenwirkungen
- krampfartige Magen-Darm-Beschwerden
- Dosisreduktion erforderlich
- krampfartige Magen-Darm-Beschwerden
- i. d. R. 1 Teeaufguss 2mal / Tag
- Erwachsene und Kinder >/= 10 Jahre
Kontraindikationen
- Darmverschluss
- akut-entzündliche Erkrankungen des Darmes, z. B. Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder Blinddarmentzündung
- Bauchschmerzen unbekannter Ursache
- schwerer Flüssigkeitsmangel im Körper mit Wasser- und Salzverlusten
- Schwangerschaft und Stillzeit (unzureichende toxikologische Untersuchungen)
- Kinder < 10 Jahre
Nebenwirkungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- krampfartige Magen-Darm-Beschwerden
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei chronischem Gebrauch oder Missbrauch
- Dehydratation und Elektrolytverlust, insb. Kaliumverlust
- Hypokaliämie kann zu Störungen der Herzfunktion und zu Muskelschwäche führen, insb. bei gleichzeitiger Einnahme von Herzglykosiden, Saluretika und Cortison bzw. cortisonähnlichen Substanzen
- Proteinurie
- Hämaturie
- Pseudomelanosis coli (Pigmenteinlagerungen in die Darmschleimhaut)
- Einlagerung ist harmlos und normalerweise reversibel nach Absetzen
- Dehydratation und Elektrolytverlust, insb. Kaliumverlust
- bei chronischem Gebrauch oder Missbrauch
Anwendungshinweise
- Filterbeutel zum Trinken nach Bereitung eines Teeaufgusses
- Zubereitung des Teeaufgusses
- 1 Filterbeutel für 1 Glas / Tasse (ca. 150 ml)
- mit kochendem Wasser übergießen und bedeckt etwa 10 Min. ziehen lassen
- Filterbeutel herausnehmen und schwach ausdrücken
- Teeaufguss möglichst abends vor dem Schlafengehen trinken
Stillzeithinweise
- Anwendung in der Stillzeit kontraindiziert (unzureichende toxikologische Untersuchungen)
Schwangerschaftshinweise
- Anwendung in der Schwangerschaft kontraindiziert (unzureichende toxikologische Untersuchungen)
Warnhinweise
- Verfärbung des Harns
- durch Abbauprodukte kann es zu einer intensiven Gelbfärbung oder rot-braunen Verfärbung des Harns kommen
- ist vorübergehend und harmlos
- durch Abbauprodukte kann es zu einer intensiven Gelbfärbung oder rot-braunen Verfärbung des Harns kommen
- Einnahmedauer stimulierender Abführmittel über kurzdauernde Anwendung hinaus
- Verstärkung der Darmträgheit möglich
- Abführtee nur einsetzen, wenn die Verstopfung durch eine Ernährungsumstellung oder durch Quellstoffpräparate nicht zu beheben ist
- inkontinente Erwachsene
- nach dem Trinken des Abführtees sollte ein längerer Hautkontakt mit dem Kot durch Wechseln der Vorlage vermieden werden
- versehentliche oder beabsichtigte Überdosierung
- kann zu schmerzhaften Darmkrämpfen und schweren Durchfällen mit Wasser- und Salzverlusten sowie eventuell starken Magen-Darm-Beschwerden führen
- Arzt umgehend benachrichtigen, der über Gegenmaßnahmen (z. B. Zuführung von Flüssigkeit und Salzen) entscheidet
- Kaliummangel
- möglich bei andauerndem Gebrauch oder Missbrauch
- Verstärkung der Wirkung von Herzglykoside durch Hypokaliämie
- Beeinflussung der Wirkung von Antiarrhythmika
- Kaliumverluste können verstärkt werden
- durch gleichzeitige Anwendung von Saluretika, Cortison, cortisonähnlichen Substanzen (Nebennierenrindensteroide), Süßholzwurzelverstärkt werden
- Angaben gelten auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel