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Fachinformationen

Kontraindikationen

Calcium chlorid 2-Wasser, Magnesium chlorid 6-Wasser, Milchsäure etc. - extrakorporal
  • Überempfindlichkeit gegen Calcium, Magnesium, Natrium, Chlorid, Lactat, Natriumhydrogencarbonat

Nebenwirkungen

Calcium chlorid 2-Wasser, Magnesium chlorid 6-Wasser, Milchsäure etc. - extrakorporal
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Elektrolytstörungen, z.B. Hypophosphatämie, Hypokaliämie
      • Ungleichgewichte im SäureSäure-Basen-Haushalt
      • gestörtes Flüssigkeitsgleichgewicht
  • Gefäßerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Hypotonie
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Übelkeit
      • Erbrechen
  • Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Muskelkrämpfe

Stillzeithinweise

Calcium chlorid 2-Wasser, Magnesium chlorid 6-Wasser, Milchsäure etc. - extrakorporal
  • behandelnder Arzt sollte das Nutzen-Risiko-Verhältnis abwägen
  • keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene / Kind erwartet
  • keine ausreichende Daten vorliegend, aber die Literatur über Nierenersatztherapien bei akutem Nierenversagen deutet auf keine Risiken im Zusammenhang mit Lösungen hin

Schwangerschaftshinweise

Calcium chlorid 2-Wasser, Magnesium chlorid 6-Wasser, Milchsäure etc. - extrakorporal
  • behandelnder Arzt sollte vor Anwendung das Nutzen-Risiko-Verhältnis abwägen
  • keine Auswirkungen auf die Schwangerschaft erwartet
  • keine ausreichenden Daten vorliegend, aber die Literatur über Nierenersatztherapien bei akutem Nierenversagen deutet auf keine Risiken im Zusammenhang mit Lösungen hin
  • Fertilität
    • keine klinischen Daten vorliegend
    • jedoch keine Wirkungen auf Fertilität zu erwarten

Warnhinweise

Calcium chlorid 2-Wasser, Magnesium chlorid 6-Wasser, Milchsäure etc. - extrakorporal
  • Verordnung der Lösung und Verabreichung (Dosis, Infusionsrate und kumulatives Volumen) nur von einem Arzt mit Erfahrung in Intensivmedizin und kontinuierlicher Nierenersatztherapie (CRRT)
  • kaliumfreie Substitutionslösung
    • Kaliumkonzentration im Serum ist vor und während der Hämofiltration und / oder Hämodialyse zu überwachen
  • Elektrolytlösung muss mit der Pufferlösung vor der Anwendung vermischt werden
    • für die Hämofiltration / Hämodiafiltration / kontinuierliche Hämodialyse geeignete Lösung
  • Lösung ausschließlich mit geeigneten extrakorporalen Geräten für eine Nierenersatztherapie verwenden
  • glukosefreie Substitutionslösung
    • Hypoglykämie möglich
    • regelmäßgies Überwachen von Blutglukosewerten
  • SäureSäure-Basen-Haushalt
    • Hydrogencarbonat (Bicarbonat) und Laktat (Vorgängerverbindung von Hydrogencarbonat) können den SäureSäure-Basen-Haushalt beeinflussen
    • falls es während der Therapie zu einer metabolischen Alkalose kommt oder diese sich verschlimmert
      • Infusionsrate muss evtl. verringert oder Anwendung abgebrochen werden
  • Gebrauch kontaminierter Hämofiltrationslösung kann Sepsis, Schock und tödliche Verläufe verursachen
  • Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
    • Lösung kann auf 37 °C erwärmt werden, um das Wohlbefinden des Patienten zu verbessern
      • Erwärmung der Lösung vor der Anwendung muss vor der Rekonstitution unter Anwendung von ausschließlich trockener Wärme erfolgen
      • Lösungen sollten nicht in Wasser oder in einer Mikrowelle erhitzt werden
    • die Lösung sollte vor der Verabreichung visuell im Hinblick auf Partikel und Verfärbungen überprüft werden, sofern die Lösung und die Verpackung dies erlauben
    • Verabreichung nur dann, wenn die Lösung klar und der Verschluss unbeschädigt ist
    • vor und während der Behandlung müssen die Elektrolyte sowie das Säure-Basen Gleichgewicht während des gesamten Verfahrens genau überwacht werden
      • der Lösung kann Phosphat bis zu 1,2 mmol / l hinzugegeben werden
      • wenn Kaliumphosphat hinzugegeben wird, darf die Gesamtkaliumkonzentration 4 mEq / l (4 mmol / l) nicht übersteigen
        • die Zuführung von Kalium könnte erforderlich sein
    • der hämodynamische Status und die Flüssigkeitsbilanz des Patienten sollten während des gesamten Verfahrens genau überwacht und ggf. korrigiert werden
  • Kinder und Jugendliche
    • keine besonderen Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen