Hepar Pasc

Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH Wirkstoff: Mariendistelfrüchte →

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Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N2 60 ST 36,69 €
N3 100 ST 46,74 €

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Fachinformationen

Indikation

  • unterstützende Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen
  • unterstützende Behandlung bei Leberzirrhose
  • unterstützende Behandlung bei toxischen Leberschäden
  • Hinweise:
    • Arzneimitteltherapie ersetzt nicht die Vermeidung der die Leber schädigenden Ursachen (z.B. Alkohol)
    • Arzt konsultieren bei Gelbsucht (hell- bis dunkelgelbe Hautverfärbung, Gelbfärbung des Augenweiss)
    • Arzneimittel nicht zur Behandlung von akuten Vergiftungen geeignet
      • umgehend Arzt aufsuchen

Dosierung

  • unterstützende Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen, Leberzirrhose, toxischen Leberschäden
    • 1 Tablette 2 - 4mal / Tag
    • Behandlungsdauer:
      • in jedem Fall entsprechend
        • individuellen Erfordernissen des Patienten
        • Schwere und Entwicklung des Krankheitsbildes

Kontraindikationen

Silymarin - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Zubereitungen aus Mariendistelfrüchten und/oder anderen Korbblütlern
  • Schwangerschaft
  • Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten
    • aufgrund des Risikos einer Frühschwangerschaft nicht empfohlen, es sei denn, eine solche ist ausgeschlossen
  • Stillzeit
  • Behandlung akuter Vergiftungen
  • ggf. Altersbeschränkung bei Kindern
    • siehe jeweilige Produktinformation!

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Silymarin - peroral
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Überempfindlichkeitsreaktionen, wie
        • Hautausschlag
        • Juckreiz
        • Atemnot
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Überempfindlichkeitsreaktionen/allergische Reaktionen, wie
        • Hautentzündungen
        • Nesselsucht
        • anaphylaktische Reaktion
      • ein Fall eines Asthmaanfalls berichtet
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • leichte gastrointestinale Beschwerden wie
        • leicht laxierende Wirkung
        • Übelkeit
        • Mundtrockenheit
        • Magenverstimmung
        • Magenreizung
        • Durchfall
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Kopfschmerzen
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • gesteigerte Harnbildung und -ausscheidung

Anwendungshinweise

  • Tabletten zum Einnehmen
  • Einnahme nach dem Frühstück und Abendessen
  • unzerkaut
  • mit Flüssigkeit

Stillzeithinweise

Silymarin - peroral
  • kontraindiziert während der Stillzeit
    • Einnahme nur nach Rücksprache mit dem Arzt
  • keine ausreichenden Untersuchungen
    • nicht bekannt, ob Bestandteile aus dem arzneilich wirksamen Bestandteil oder ihre Metabolite in die Muttermilch übergehen
    • Risiko für das Neugeborene kann nicht ausgeschlossen werden

Schwangerschaftshinweise

Silymarin - peroral
  • kontraindiziert während der Schwangerschaft
    • Einnahme nur nach Rücksprache mit dem Arzt
    • siehe jeweilige Fachinformation!
  • Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, nicht empfohlen
    • aufgrund des Risikos einer Frühschwangerschaft , es sei denn, eine solche ist ausgeschlossen
  • keine ausreichenden Untersuchungen
  • Fertilität
    • keine Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität

Warnhinweise

Silymarin - peroral
  • Hinweise an Patienten
    • bei akuten Vergiftungen umgehend Arzt aufsuchen
    • bei Gelbsucht (hell- bis dunkelgelbe Hautfärbung, Gelbfärbung des Augenweiß) oder Farbänderung von Urin oder Stuhl sofortige Rücksprache mit dem Arzt erforderlich
    • Behandlung mit Silymarin ersetzt nicht die Vermeidung von leberschädigenden Ursachen (z.B. Alkohol)
  • Kinder und Jugendliche
    • soll bei Kindern und Heranwachsenden < 18 Jahre (Altersgrenzen können abweichen - siehe jeweilige Herstellerinformation) nicht angewendet werden
    • für diese Patientengruppen liegen keine ausreichenden Untersuchungen vor