Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 100 G | 18,68 € |
| N3 | 150 G | 31,15 € |
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Indikation
- zur unterstützenden Behandlung bei
- akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Traumen wie z. B. Prellungen, Blutergüssen
Dosierung
Basiseinheit: 100 g enthalten 0,2 g Heparin-Natrium (Mucosa vom Schwein), entsprechend 30.000 I.E. (WHO-Standard)
- unterstützende Behandlung bei akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Traumen
- 2 - 3mal / Tag auftragen
- Behandlungsdauer: max. 10 Tage
Kontraindikationen
Heparin - extern
- Überempfindlichkeit gegen Heparin
- aktuelle oder aus der Anamnese bekannte allergisch bedingte Thrombozytopenie (Typ II) durch Heparin
- 180.000 I.E.
- Hämophilie
Nebenwirkungen
Heparin - extern
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefahr einer heparininduzierten, antikörpervermittelten Thrombozytopenie Typ II (HIT Typ II) mit arteriellen und venösen Thrombosen oder Embolien
- bei topischer Heparin-Anwendung auf der Haut bisher nicht berichtet
- Penetration durch die gesunde Haut, daher Risiko nicht ausgeschlossen
- erhöhte Aufmerksamkeit ist angezeigt
- Bei topischer Anwendung von Dosierungen ab 180.000 I.E. / 100 g
- erhöhte Blutungsneigung möglich
- Hämatome können sich verstärken
- Gefahr einer heparininduzierten, antikörpervermittelten Thrombozytopenie Typ II (HIT Typ II) mit arteriellen und venösen Thrombosen oder Embolien
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen, wie
- Rötung der Haut
- Juckreiz
- makulopapulöses, hämorrhagisch imbibiertes Exanthem, das histologisch eine leukozytoklastische Vasculitis zeigt (Einzelfall bei einer Patientin mit Polycythaemia vera als Grunderkrankung)
- allergische Reaktionen, wie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- Gel auf die Haut über den erkrankten Bezirken auftragen
- Gel aufgrund des Alkoholgehaltes nicht auf Schleimhäuten, offene oder entzündete Hautstellen (z. B. Sonnenbrand) auftragen
- Gel nicht mit den Augen in Berührung bringen
Stillzeithinweise
Heparin - extern
- Heparin darf während der Stillzeit nicht im Bereich der Brust angewendet werden
- Heparin tritt nicht in die Muttermilch über
Schwangerschaftshinweise
Heparin - extern
- Behandlungs- oder krankheitsbedingte Komplikationen bei Schwangeren nicht auszuschließen
- Heparin ist nicht plazentagängig
- bisher keine Berichte über Missbildungen nach topischer Anwendung von Heparin in der Schwangerschaft
- Berichte über erhöhtes Risiko von Aborten und Totgeburten bei systemischer Gabe
- unter der Geburt ist die epidurale Anästhesie bei Schwangeren, die mit Antikoagulanzien behandelt werden, absolut kontraindiziert
- bei sehr hohen lokalen Dosen von mehr als 180.000 I.E. kann es zu erhöhter Blutungsneigung kommen
- Fertilität
- keine Daten zur Fertilität vorliegend
Warnhinweise
Heparin - extern
- Allgemein
- nicht auf offene Wunden und/oder nässende Ekzeme auftragen
- nicht mit den Augen und der Schleimhaut in Berührung kommen
- während der Behandlung mit Heparin sind Spritzen in den Muskel wegen der Gefahr von Blutergüssen (Hämatomen) zu vermeiden
- bei der lokalen Anwendung sehr hoher Dosen von mehr als 180.000 I.E. / 100 g kann es zu erhöhter Blutungsneigung kommen und Hämatome können verstärkt werden
- Thromboembolische Komplikationen
- bei topisch angewendetem Heparin ist eine Penetration von Heparin durch die gesunde Haut beschrieben
- bei Anwendung auf entzündlich veränderter Haut (z.B. Thrombophlebitis) kann ein erhöhtes Risiko für eine Immunisierung nicht ausgeschlossen werden
- daher muss bei Patienten mit solchen Veränderungen der Nutzen einer Anwendung gegen die Risiken abgewogen werden
- regelmäßige Kontrollen der Thrombozytenwerte erforderlich
- es muss bei Verdacht auf thromboembolische Komplikationen differenzialdiagnostisch an das Vorliegen einer Heparin-induzierten Thrombozytopenie Typ II gedacht und die Thrombozytenzahl kontrolliert werden
- aus der Anwendung von parenteralem Heparin ist bekannt, dass bei Patienten ohne vorbestehende Überempfindlichkeit gegen Heparin der Abfall der Zahl der Blutplättchen in der Regel 6-14 Tage nach Behandlungsbeginn eintritt
- bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Heparin tritt dieser Abfall unter Umständen innerhalb von Stunden auf.
- Regelmäßige Kontrollen der Thrombozytenwerte bei jeder Anwendung von Heparin erforderlich
- vor Beginn der Heparingabe
- am 1. Tag nach Beginn der Heparingabe
- anschließend während der Behandlungsdauer regelmäßig alle 3 - 4 Tage bis zum Ende der Heparintherapie
- Venenentzündung
- primäre therapeutische Maßnahme bei der oberflächlichen Venenentzündung der unteren Extremitäten ist die Kompressionsbehandlung
- Unverträglichkeitsreaktionen beim Verbandswechsel
- Präparat absetzen
- Kompressionsbehandlung ohne Heparin-Applikation vornehmen