HEPATHROMBIN 60000

Teofarma s.r.l. Wirkstoff: Heparin →

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Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N2 100 G 25,85 €
N3 150 G 47,59 €

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Fachinformationen

Indikation

  • unterstützende Behandlung bei
    • akuten Schwellungszuständen nach stumpfen Verletzungen (z.B. Prellungen, Blutergüssen)
    • oberflächlichen Venenentzündungen, sofern diese nicht durch Kompression behandelt werden können
  • Hinweis:
    • primäre therapeutische Maßnahme bei der oberflächlichen Venenentzündung der unteren Extremitäten ist die Kompressionsbehandlung

Dosierung

Basiseinheit: 100 g Salbe enthalten 60.000 I.E. Heparin-Natrium (aus Schweinedarmmukosa)

  • akute Schwellungszustände nach stumpfen Traumen, oberflächliche Venenentzündung
    • 2 - 3mal / Tag auftragen
    • Behandlungsdauer: bis zu 10 Tage

Kontraindikationen

Heparin - extern
  • Überempfindlichkeit gegen Heparin
  • aktuelle oder aus der Anamnese bekannte allergisch bedingte Thrombozytopenie (Typ II) durch Heparin
  • 180.000 I.E.
    • Hämophilie

Nebenwirkungen

Heparin - extern
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Gefahr einer heparininduzierten, antikörpervermittelten Thrombozytopenie Typ II (HIT Typ II) mit arteriellen und venösen Thrombosen oder Embolien
        • bei topischer Heparin-Anwendung auf der Haut bisher nicht berichtet
        • Penetration durch die gesunde Haut, daher Risiko nicht ausgeschlossen
        • erhöhte Aufmerksamkeit ist angezeigt
      • Bei topischer Anwendung von Dosierungen ab 180.000 I.E. / 100 g
        • erhöhte Blutungsneigung möglich
        • Hämatome können sich verstärken
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • allergische Reaktionen, wie
        • Rötung der Haut
        • Juckreiz
      • makulopapulöses, hämorrhagisch imbibiertes Exanthem, das histologisch eine leukozytoklastische Vasculitis zeigt (Einzelfall bei einer Patientin mit Polycythaemia vera als Grunderkrankung)

Anwendungshinweise

  • gleichmäßig auf das Erkrankungsgebiet auftragen
  • bei Anwendung unter einem Verband Salbe dick auftragen und anschließend Salbenverband anlegen
  • nicht auf offene Wunden und / oder nässende Ekzeme aufbringen

Stillzeithinweise

Heparin - extern
  • Heparin darf während der Stillzeit nicht im Bereich der Brust angewendet werden
  • Heparin tritt nicht in die Muttermilch über

Schwangerschaftshinweise

Heparin - extern
  • Behandlungs- oder krankheitsbedingte Komplikationen bei Schwangeren nicht auszuschließen
  • Heparin ist nicht plazentagängig
  • bisher keine Berichte über Missbildungen nach topischer Anwendung von Heparin in der Schwangerschaft
  • Berichte über erhöhtes Risiko von Aborten und Totgeburten bei systemischer Gabe
  • unter der Geburt ist die epidurale Anästhesie bei Schwangeren, die mit Antikoagulanzien behandelt werden, absolut kontraindiziert
  • bei sehr hohen lokalen Dosen von mehr als 180.000 I.E. kann es zu erhöhter Blutungsneigung kommen
  • Fertilität
    • keine Daten zur Fertilität vorliegend

Warnhinweise

Heparin - extern
  • Allgemein
    • nicht auf offene Wunden und/oder nässende Ekzeme auftragen
    • nicht mit den Augen und der Schleimhaut in Berührung kommen
    • während der Behandlung mit Heparin sind Spritzen in den Muskel wegen der Gefahr von Blutergüssen (Hämatomen) zu vermeiden
    • bei der lokalen Anwendung sehr hoher Dosen von mehr als 180.000 I.E. / 100 g kann es zu erhöhter Blutungsneigung kommen und Hämatome können verstärkt werden
  • Thromboembolische Komplikationen
    • bei topisch angewendetem Heparin ist eine Penetration von Heparin durch die gesunde Haut beschrieben
    • bei Anwendung auf entzündlich veränderter Haut (z.B. Thrombophlebitis) kann ein erhöhtes Risiko für eine Immunisierung nicht ausgeschlossen werden
      • daher muss bei Patienten mit solchen Veränderungen der Nutzen einer Anwendung gegen die Risiken abgewogen werden
      • regelmäßige Kontrollen der Thrombozytenwerte erforderlich
    • es muss bei Verdacht auf thromboembolische Komplikationen differenzialdiagnostisch an das Vorliegen einer Heparin-induzierten Thrombozytopenie Typ II gedacht und die Thrombozytenzahl kontrolliert werden
    • aus der Anwendung von parenteralem Heparin ist bekannt, dass bei Patienten ohne vorbestehende Überempfindlichkeit gegen Heparin der Abfall der Zahl der Blutplättchen in der Regel 6-14 Tage nach Behandlungsbeginn eintritt
      • bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Heparin tritt dieser Abfall unter Umständen innerhalb von Stunden auf.
  • Regelmäßige Kontrollen der Thrombozytenwerte bei jeder Anwendung von Heparin erforderlich
    • vor Beginn der Heparingabe
    • am 1. Tag nach Beginn der Heparingabe
    • anschließend während der Behandlungsdauer regelmäßig alle 3 - 4 Tage bis zum Ende der Heparintherapie
  • Venenentzündung
    • primäre therapeutische Maßnahme bei der oberflächlichen Venenentzündung der unteren Extremitäten ist die Kompressionsbehandlung
    • Unverträglichkeitsreaktionen beim Verbandswechsel
      • Präparat absetzen
      • Kompressionsbehandlung ohne Heparin-Applikation vornehmen