Histakut Dimetindenmaleat 1 mg/ml Injektionslösung
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 5 ST | 26,24 € |
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Indikation
- symptomatische Akutbehandlung allergischer Erkrankungen (z. B. juckende Dermatosen, allergischer Schnupfen, Nahrungs- und Arzneimittelallergien, Urtikaria (Nesselsucht), Neurodermitis (endogenes Ekzem), Quincke-Ödem (angioneurotisches Ödem))
- bei anaphylaktoiden Reaktionen sowie als Adjuvans bei anaphylaktischem Schock
- Prämedikation in Kombination mit einem H2-Rezeptor-Antagonisten zur Vermeidung von durch Histaminfreisetzung ausgelösten klinischen Reaktionen (z. B. vor Narkosen und vor parenteraler Gabe von Röntgenkontrastmitteln oder Plasmasubstituten)
Dosierung
Basiseinheit: 4 ml Lösung (= 1 Brechampulle) enthalten 4 mg Dimetindenmaleat
- allergische und anaphylaktoide Reaktionen, anaphylaktischer Schock
- Sofort- und Intensivtherapie
- 1 - 2 Ampullen (entspricht 4 - 8 mg Dimetindenmaleat) / Tag i.v. (30 Sekunden / Ampulle)
- Prämedikation in Kombination mit einem H2-Rezeptor-Antagonisten
- vor Narkosen, parenteraler Gabe von Röntgenkontrastmitteln oder Plasmasubstituten
- 1 ml Injektionslösung (entspricht 1 mg Dimetindenmaleat) / 10 kg KG langsam i.v. über 30 Sekunden (1 Ampulle / 2 Minuten)
- bei zusätzlicher oder kombinierter Anwendung eines H2-Rezeptor-Antagonisten, Fachinformation des betreffenden Arzneimittels beachten
- vor Narkosen, parenteraler Gabe von Röntgenkontrastmitteln oder Plasmasubstituten
- Behandlungsdauer
- max.: 7 Tage
- Kinder und Jugendliche
- Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen nicht erwiesen
- Kinder < 1 Jahr
- kontraindiziert (Risiko einer Schlafapnoe)
- Sofort- und Intensivtherapie
Kontraindikationen
Dimetinden - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Dimetinden
- Kinder < 1 Jahr (Risiko einer Schlafapnoe)
Nebenwirkungen
Dimetinden - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktoide Reaktion
- Überempfindlichkeit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verwirrtheitszustand
- Agitiertheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schläfrigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerzen
- Geschmacksirritationen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Konvulsionen
- Bewusstlosigkeit
- Zittern
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Beeinträchtigung des Sehvermögens
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachykardie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Beeinträchtigung der Atmung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nausea
- Mundtrockenheit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Magen- und Darm-Beschwerden
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Ausschlag
- Ödeme
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Muskelkrampf
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erschöpfung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- Wärmegefühl
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Brustbeklemmung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Frösteln
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blutdruckabfall
- ohne Häufigkeitsangabe
- Soziale Umstände
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens im Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- langsame intravenöse Injektion
- nicht mit anderen Arzneimitteln in die gleiche Spitze aufziehen
Stillzeithinweise
Dimetinden - invasiv
- vor der Anwendung bei stillenden Müttern den therapeutischen Nutzen gegenüber den potenziellen Gefahren abwiegen, denen Mutter und Kind ausgesetzt werden
- es ist davon auszugehen, dass Dimetinden in die Muttermilch übergeht
Schwangerschaftshinweise
Dimetinden - invasiv
- Dimetinden sollte in der Schwangerschaft nur nach strenger Indikationsstellung angewendet werden
- nicht klinische reproduktionstoxikologische Studien konnten nach oraler und intravenöser (i.v.) Gabe von mehr als der 100-fachen Konzentration der Injektionslösung des Arzneimittels kein teratogenes Potenzial oder andere Nebenwirkungen auf Embryo oder Fetus nachweisen
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien zeigten keine Auswirkungen auf die Fertilität
Warnhinweise
Dimetinden - invasiv
- besondere Vorsicht bei Patienten mit Glaukom oder Blasenhalsverengung (z.B. Prostatavergrößerung)
- obwohl bisher keine Komplikationsmeldungen vorliegen
- Patienten mit Epilepsie
- Vorsicht bei der Anwendung, wie bei allen H1- und teilweise auch H2-Rezeptor-Antagonisten
- Kinder und Jugendliche
- Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern nicht erwiesen
- bei Kleinkindern wurde bei Anwendung von Antihistaminika über mögliche Erregungszustände berichtet