HOGGAR Night Tabletten
STADA Consumer Health Deutschland GmbH
Wirkstoff: Doxylamin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 10 ST | 10,98 € |
| N2 | 20 ST | 16,66 € |
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Indikation
- Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen
- Hinweis
- nicht alle Schlafstörungen bedürfen einer medikamentösen Therapie (oftmals Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen, können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden)
- bei länger anhaltenden Schlafstörungen: keine Dauerbehandlung, sondern behandelnden Arzt aufsuchen
Dosierung
- Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen
- Erwachsene
- 1 Tablette (entsprechend 25 mg Doxylaminsuccinat) 1mal / Tag, ca. 1/2 - 1 Stunde vor dem Schlafengehen
- bei stärkeren Schlafstörungen
- Höchstdosis 2 Tabletten (entsprechend 50 mg Doxylaminsuccinat)
- Anwendungsdauer
- akute Schlafstörungen
- Behandlung möglichst auf Einzelgaben beschränken
- chronische Schlafstörungen
- Notwendigkeit einer fortgesetzten Anwendung überprüfen
- dazu nach 2-wöchiger täglicher Einnahme die Dosis schrittweise reduzieren oder herabsetzen
- akute Schlafstörungen
- Erwachsene
Dosisanpassung
- Kinder und Jugendliche
- Anwendung nicht empfohlen
- eingeschränkte Leberfunktion
- Anwendung nur unter besonderer Vorsicht
Kontraindikationen
Doxylamin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Doxylamin oder anderen Antihistaminika
- akuter Asthmaanfall
- Engwinkelglaukom
- angeborenes langes QT-Syndrom
- Phäochromozytom
- bei Patienten mit Phäochromozytom wurde über Katecholamin-Freisetzung aus dem Tumor durch Antihistaminika berichtet
- Prostata-Hypertrophie mit Restharnbildung
- akute Vergiftung durch
- Alkohol
- Schlaf- oder Schmerzmittel
- Psychopharmaka (Neuroleptika, Tranquilizer, Antidepressiva, Lithium)
- Epilepsie
- gleichzeitige Therapie mit Monoaminoxidase-Inhibitoren
- Stillzeit
- Kinder und Jugendliche sollen nicht mit Doxylamin behandelt werden
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Doxylamin - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Blutbildveränderungen in Form von
- Leukopenie
- Thrombopenie
- hämolytischer Anämie
- aplastischer Anämie
- Agranulozytose
- Blutbildveränderungen in Form von
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Endokrine Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- verstärkte Katecholamin-Freisetzung (bei Patienten mit Phäochromozytom)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- verlängerte Reaktionszeit (abhängig von individueller Empfindlichkeit und Dosis)
- Konzentrationsstörungen (abhängig von individueller Empfindlichkeit und Dosis)
- Depressionen (abhängig von individueller Empfindlichkeit und Dosis)
- „paradoxe" Reaktionen, z.B.
- Unruhe
- Erregung
- (An-) Spannung
- Schlaflosigkeit
- Albträume
- Verwirrtheit
- Halluzinationen
- Zittern
- Rebound-Schlaflosigkeit
- verstärktes Auftreten von Schlafstörungen nach plötzlichem Absetzen
- nach längerfristiger täglicher Anwendung
- auch nach kürzerer Behandlung möglich
- verstärktes Auftreten von Schlafstörungen nach plötzlichem Absetzen
- Abhängigkeit
- physische und psychische Abhängigkeit möglich
- Risiko einer Abhängigkeit
- steigt mit der Dosis und der Dauer der Behandlung
- zusätzlich erhöht bei Patienten mit Alkohol-, Arzneimittel- oder Drogenabhängigkeit in der Anamnese
- anterograde Amnesie
- auch in therapeutischen Dosen können Hypnotika anterograde Amnesien verursachen, insbesondere während der ersten Stunden nach der Einnahme
- Risiko erhöht sich mit steigenden Dosen, kann aber durch eine ausreichend lange und ununterbrochene Schlafdauer (7 - 8 Stunden) verringert werde
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- zerebrale Krampfanfälle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schläfrigkeit
- Schwindelgefühl
- Benommenheit
- Kopfschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Akkommodationsstörungen
- Erhöhung des Augeninnendruckes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tinnitus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen:
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tachykardie
- Herzrhythmusstörungen
- Verschlechterung / Dekompensation einer bestehenden Herzinsuffizienz
- EKG-Veränderungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypotension
- Hypertension
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums:
- ohne Häufigkeitsangabe
- Beeinträchtigung der Atemfunktion durch Sekreteindickung, Bronchialobstruktion oder Bronchospasmus
- Gefühl der verstopften Nase
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- lebensbedrohlicher paralytischer Ileus
- ohne Häufigkeitsangabe
- vegetative Begleitwirkungen, z.B. Mundtrockenheit und Obstipation
- Übelkeit
- Erbrechen
- Diarrhöe
- Appetitverlust
- gesteigerter Appetit
- epigastrische Schmerzen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Hautreaktionen
- Photosensibilität
- Störungen der Körpertemperaturregulierung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Muskelschwäche
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Miktionsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwäche
- Müdigkeit
- Mattigkeit
- Toleranzentwicklung (Verlust an Wirksamkeit) nach wiederholter Einnahme
- erhöhte Sturzgefahr (bei älteren Patienten)
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Einnahme der Tabletten ca 1/2 - 1 Stunde vor dem Schlafengehen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B 1 Glas Wasser)
- nach der Einnahme für eine ausreichende Schlafdauer sorgen, um eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens am folgenden Morgen zu vermeiden
Stillzeithinweise
Doxylamin - peroral
- kontraindiziert während der Stillzeit
- das Stillen ist während der Behandlung zu unterbrechen
- physikalisch-chemische Daten lassen auf eine Ausscheidung von Doxylaminsuccinat in die Muttermilch beim Menschen schließen
- Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden, da Neugeborene empfindlicher für die Wirkungen von Antihistaminika und für das Auftreten von paradoxer Erregung und Unruhe sein können
Schwangerschaftshinweise
Doxylamin - peroral
- Anwendung während der Schwangerschaft vermeiden (aus Vorsichtsgründen)
- Doxylamin nur nach strenger Abwägung des Nutzens gegen mögliche Risiken für das Kind anwenden
- epidemiologische Studien mit einem Doxylamin-haltigen Arzneimittel haben beim Menschen keinen Hinweis auf teratogene / kongenitale Wirkungen erbracht
- Erfahrungen mit der Anwendung von Doxylamin während des 2. und 3. Trimenons nicht ausreichend
- pharmakologische Wirkungen auf den Fetus können nicht ausgeschlossen werden
- tierexperimentelle Daten zur Reproduktionstoxizität nicht ausreichend
- Fertilität
- keine Daten über mögliche Wirkungen von Doxylamin auf die Fertilität des Menschen vorliegend
- tierexperimentelle Studien zeigten keine Wirkungen auf die Fertilität, auch nicht bei Anwendung von Dosen, die weitaus höher waren als die für die klinische Praxis empfohlenen
Warnhinweise
Doxylamin - peroral
- Doxylamin darf nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden bei Patienten mit:
- eingeschränkter Nierenfunktion
- eingeschränkter Leberfunktion
- kardialer Vorschädigung
- Herzinsuffizienz
- angeborenem langem QT-Syndrom oder anderen klinisch signifikanten kardialen Störungen (insbesondere koronarer Herzkrankheit, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien)
- Hypertonie
- chronischen Atembeschwerden und Asthma
- gastro-ösophagealem Reflux
- stenosierendem Magengeschwür
- Pylorusstenose, pyloroduodenale Obstruktion
- Kardiaachalasie
- gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die das QT-Intervall verlängern (z.B. Antiarrhythmika Klasse IA oder III, Antibiotika, Malaria-Mittel, Antihistaminika, Neuroleptika)
- gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die zu einer Hypokaliämie führer
- Patienten mit fokalen kortikalen Hirnschäden und Krampfanfällen in der Anamnese
- besondere Vorsicht, da bereits durch die Gabe von kleinen Dosen des Arzneimittels Grand-mal-Epilepsie-Anfälle ausgelöst werden können
- Patienten mit organischen Hirnschäden (z.B. in der Großhirnrinde) und mit anamnestisch bekannten Krampfanfällen
- berücksichtigen, dass bereits relativ geringe Dosen von Doxylamin Krampfanfälle auslösen können
- EEG-Kontrollen (Elektroenzephalogramm) empfohlen
- bestehende Therapie der Krampfanfälle sollte während der Behandlung mit Doxylamin nicht unterbrochen werden
- EKG-Veränderungen
- unter der Therapie mit Antihistaminika ist über EKG-Veränderungen, insbesondere über Repolarisationsstörungen, berichtet
- regelmäßige Überwachung der Herzfunktion empfohlen
- gilt in besonderem Maße für
- ältere Patienten
- Patienten mit Herzinsuffizienz
- Patienten mit Vorschädigung des Herzens
- gilt in besonderem Maße für
- Patienten mit Hypertonie
- besondere Vorsicht bei Patienten mit arterieller Hypertonie, da Antihistaminika blutdrucksteigernd wirken können
- Abhängigkeit
- Einnahme von Doxylamin kann zur Entwicklung von physischer und psychischer Abhängigkeit führen
- Risiko einer Abhängigkeit steigt mit der Dosis und der Dauer der Behandlung
- Risiko zusätzlich erhöht bei Patienten mit Alkohol-, Arzneimittel- oder Drogenabhängigkeit in der Anamnese
- Toleranzentwicklung
- nach wiederholter Einnahme von Sedativa / Hypnotika Verlust an Wirksamkeit (Toleranz) möglich
- Rebound-Schlaflosigkeit
- auch bei Beenden einer kürzeren Behandlung mit Doxylamin können durch plötzliches Absetzen Schlafstörungen vorübergehend wieder auftreten
- deshalb empfohlen, die Behandlung ggf. durch schrittweise Reduktion der Dosis zu beenden
- anterograde Amnesie
- auch in therapeutischen Dosen können Hypnotika anterograde Amnesien verursachen, insbesondere während der ersten Stunden nach der Einnahme
- Risiko erhöht sich mit steigenden Dosen, kann aber durch eine ausreichend lange und ununterbrochene Schlafdauer (7 - 8 Stunden) verringert werden
- Reaktionsvermögen
- ausreichend lange Schlafdauer (eine Zeitspanne von mindestens 8 Stunden) sollte auch gewährleistet werden, um eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens am folgenden Morgen zu vermeiden
- Phäochromozytom
- verstärkte Katecholamin-Freisetzung bei Patienten mit Phäochromozytom beobachtet
- kontraindiziert
- Kinder und Jugendliche
- sollen nicht mit Doxylamin behandelt werden
- ältere Patienten (> 65 Jahre)
- aufgrund ihrer größeren Anfälligkeit für unerwünschte Reaktionen auf dieses Arzneimittel ist Vorsicht geboten
- über ein erhöhtes Sturzrisiko bei älteren Patienten wurde ebenfalls berichtet
- Beeinflussung diagnostischer Untersuchungen
- Doxylamin kann Allergietests beeinflussen
- Belastungstest durch Inhalation mit Histamin oder Antigen: mögliche Unterdrückung der Testreaktion
- Hauttest mit Antigenen: mögliche Unterdrückung der Quaddelbildung und Rötung
- es wird empfohlen, dieses Arzneimittel drei Tage vor Durchführung solcher Tests abzusetzen
- Doxylamin kann Allergietests beeinflussen