HYDROCORTISON Pfizer 100 mg sine
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| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1X2 ML | 16,83 € |
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Indikation
- Behandlung schwerer akuter Schockzustände
- als Folge von akuter NNR-Insuffizienz
- bei nicht ausreichendem Ansprechen einer konventionellen Therapie und vermuteter NNR-Insuffizienz
- akuter Nebennierenrindeninsuffizienz
- in schweren Stress-Situationen, als Hormonergänzung, wenn unzureichende Nebennierenrindenfunktion bekannt ist oder angenommen werden muss (z. B. bei Operationen, schweren Verletzungen oder Infektionen)
- Substitutionstherapie bei
- primärer NNR-Insuffizienz, z.B.
- Morbus Addison
- Zustand nach Adrenalektomie
- sekundärer NNR-Insuffizienz, z.B.
- Sheehan-Syndrom
- Zustand nach Hypophysektomie
- primärer NNR-Insuffizienz, z.B.
- Hemmtherapie bei Adrenogenitalem Syndrom (AGS)
- wenn möglichst rasches Einsetzen der Hydrocortison-Wirkung erwünscht, oder
- Anwendung von Hydrocortison-Tabletten nicht möglich
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml der rekonstituierten Lösung enthält 50 mg Hydrocortison.
- Behandlung schwerer akuter Schockzuständen; akuter Nebennierenrindeninsuffizienz; Substitutionstherapie bei primärer und sekundärer NNR-Insuffizienz; Hemmtherapie bei Adrenogenitalem Syndrom (AGS)
- variable Dosierungsanforderungen
- individualisierte Anpassung auf der Grundlage der zu behandelnden Erkrankung, ihres Schweregrades und des Ansprechens des Patienten über die gesamte Behandlungsdauer
- laufende Nutzen-Risiko-Bewertung in jedem Einzelfall
- Anwendung der niedrigstmöglichen Kortikosteroid-Dosis, um den behandelten Zustand für den Mindestzeitraum zu kontrollieren
- Bestimmung der richtigen Erhaltungsdosis, indem die Initialdosis in kleinen Schritten und geeignten Zeitabständen reduziert wird, bis zum Erreichen der niedrigsten Dosierung, die ein angemessenes Ansprechen aufrechterhält
- Dosisreduktion oder Absetzen sollten stufenweise erfolgen, wenn das Arzneimittel über eine längere Zeit gegeben wurde
- Dauer der Anwendung ist beschränkt auf die akuten Situationen von Ausfall der NNR-Funktion, wenn ein möglichst rasches Einsetzen der Hydrocortison-Wirkung erwünscht ist oder die Anwendung von Hydrocortison-Tabletten nicht möglich ist
- Dosierung in akuten Notfallsituationen
- intravenöse Injektion empfohlen
- erforderliche Dosis langsam über 30 Sek. (bei 100 mg Hydrocortison) - 10 Min. (bei >/= 500 mg Hydrocortison) injizieren
- intavenöse Infusion
- verdünnte Infusionslsg. mit 100 mg oder 250 mg Hydrocortison zuführen
- bei lebensbedrohlichen Zuständen: Infusion von max. 50 mg Hydrocortison / Stunde
- in weniger schweren Fällen: Infusion von 10 mg Hydrocortison / Stunde
- bei Bedarf: Infusion mehrfach wiederholen
- verdünnte Infusionslsg. mit 100 mg oder 250 mg Hydrocortison zuführen
- Kinder und Jugendliche
- Dosierung entsprechend Schwere des Zustandes und weniger entsprechend KG und Alter
- mind. 25 mg Hydrocortison / Tag
- bei Salzverlustsyndrom, Morbus Addison und nach Adrenalektomie
- zusätzliche Gabe eines Mineralkortikoids erforderlich
- Dosierung entsprechend Schwere des Zustandes und weniger entsprechend KG und Alter
- nach der 1. Notfallperiode
- Abwägung, ob im Falle einer Fortsetzung der Therapie mit Hydrocortison ein länger wirkendes injizierbares Präparat oder ein orales Präparat angewendet werden sollte
- bei besonderen körperlichen Belastungen (Stresssituationen wie Unfall, akute Erkrankung, starke physikalische Reize, Operation)
- Dosissteigerung auf das 2 - 3fache
- bei akuten schweren Belastungen (z.B. Geburt)
- max. 100 mg Hydrocortison als Infusion
- intravenöse Injektion empfohlen
- Substitutionstherapie
- Erwachsene
- 10 - 20 mg Hydrocortison / Tag
- tägliche Maximaldosis: 30 mg
- Kinder
- 10 - 15 mg Hydrocortison / m2 KOF / Tag
- bei NNR-Restaktivität möglicherweise geringere Dosen ausreichend
- i.A. individuelle Dosierung verteilt auf 2 Einzeldosen entsprechend der physiologischen NNR-Tagesrhythmik
- z.B. 15 mg um 06:00 - 08:00 Uhr und 5 mg um 14:00 Uhr
- Patienten, die nachts besonders aktiv sind (Sport, Spät- oder Nachtschicht) Aufteilung in 3 Einzeldosen empfehlenswert
- z.B. 10 mg morgens, 5 mg nachmittags und 5 mg abends
- bei besonderen körperlichen Belastungen (z.B. Trauma, Operation), interkurrenten Infekten usw.
- Dosissteigerung um das 2 - 3-Fache notwendig
- bei extremen Belastungen (z.B. Geburt)
- Dosissteigerung bis zum 10-Fachen notwendig
- bei Salzverlustsyndrom, Morbus Addison und nach Adrenalektomie
- zusätzliche Gabe eines Mineralokortikoids erforderlich
- Schwangerschaft
- 1. Trimenon
- normale Dosis
- 2. Trimenon
- Erhöhung der täglichen Substitutionsdosis um 5 mg
- 3. Trimenon
- Erhöhung der täglichen Substitutionsdosis um weitere 5 mg
- nach der Schwangerschaft
- Dosisreduktion auf die normale Substitutionsdosis
- 1. Trimenon
- Behandlungsdauer: i.d.R. lebenslang
- Erwachsene
- Hemmtherapie
- initial: 15 - 20 mg / m2 KOF / Tag, verteilt auf 3 Einzelgaben
- früher Morgen: z.B. 1/2 der Tagesgesamtdosis
- früher Nachmittag: z.B. 1/4 der Tagesgesamtdosis
- Bettgehzeit: z.B. 1/4 der Tagesgesamtdosis (zur Unterdrückung des frühmorgendlichen ACTH-Anstiegs)
- bei entsprechender NNR-Eigenproduktion ggf. geringere Tagesdosis ausreichend
- Dosis so wählen, dass ausreichende Androgensuppression jedoch kein Cushing-Syndrom bzw. bei Kindern keine Hemmung des Längenwachstums gewährleistet wird
- bei besonderen körperlichen Belastungen (Stresssituationen wie Unfall, akute Erkrankung, starke physikalische Reize, Operation)
- Dosissteigerung auf das 2 - 3fache
- bei akuten schweren Belastungen (z.B. Geburt)
- max. 100 mg Hydrocortison als Infusion
- Behandlungsdauer: i.d.R. lebenslang
- initial: 15 - 20 mg / m2 KOF / Tag, verteilt auf 3 Einzelgaben
- variable Dosierungsanforderungen
Kontraindikationen
Hydrocortison - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Hydrocortison
- Verabreichung von Lebendimpfstoffen oder attenuierten Lebendimpfstoffen bei Patienten, die immunsupprimierende Dosen von Corticosteroiden erhalten
- intrathekale und epidurale Verabreichung
Therapiehinweise
Ausschleichend dosieren.
Nebenwirkungen
Hydrocortison - invasiv
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- opportunistische Infektion
- Infektion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (inkl. Zysten und Polypen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kaposi-Sarkom (wurde bei Patienten, die eine Corticosteroid-Therapie erhielten berichtet)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leukozytose
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen bis zum Schock (insbesondere bei Patienten mit Asthma bronchiale und nach Nierentransplantation)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwächung der Immunabwehr mit Erhöhung des Infektionsrisikos (bestimmte virusbedingte Erkrankungen, z.B. Varizellen, Herpes simplex oder - während der virämischen Phase - Herpes zoster, können einen schweren, manchmal auch lebensbedrohlichen Verlauf nehmen)
- Arzneimittelüberempfindlichkeit
- anaphylaktische Reaktion
- anaphylaktoide Reaktion
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Endokrine Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Cushingoid
- Inaktivität bzw. Atrophie der Nebennierenrinde
- Hypopituitarismus
- Steroid-Entzugssyndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- metabolische Azidose
- Natriumretention mit Ödembildung
- Flüssigkeitsretention
- hypokalämische Alkalose
- Dyslipidämie
- verminderte Glucosetoleranz
- Diabetes mellitus
- erhöhter Insulinbedarf (oder erhöhter Bedarf an oralen Hypoglykämika bei Diabetikern)
- Lipomatose
- Fettverteilungsstörungen wie
- Vollmondgesicht
- Stammfettsucht
- Gewichtszunahme (durch gesteigerten Appetit)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- affektive Störungen, einschließlich
- Depressionen
- euphorische Stimmung
- Affekt-Labilität
- Arzneimittelabhängigkeit
- suizidales Denken
- psychotische Störungen, einschließlich
- Manie
- Wahnvorstellungen
- Halluzinationen
- Schizophrenie
- psychische Störungen
- Persönlichkeitsveränderungen
- Verwirrtheitszustände
- Angststörungen
- Stimmungsschwankungen
- abnormales Verhalten
- Schlaflosigkeit
- Reizbarkeit
- affektive Störungen, einschließlich
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- epidurale Lipomatose
- erhöhter intrakranieller Druck
- benigne intrakranielle Hypertonie
- Krampfanfälle
- Amnesie
- kognitive Störungen
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Katarakt
- Glaukom
- erhöhter intraokulärer Druck
- Exophthalmus
- zentrale, seröse Chorioretinopathie
- verschwommenes Sehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwindel
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- dekompensierte Herzinsuffizienz (bei gefährdeten Patienten)
- hypertrophe Kardiomyopathie bei Frühgeborenen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypertonie
- Vaskulitis
- Thrombose
- Hypotonie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Lungenembolie
- Gasping-Syndrom
- Schluckauf
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- ohne Häufigkeitsangabe
- peptische Ulzera (mit möglicher peptischer Ulkusperforation und peptischer Ulkusblutung)
- Magenblutung
- Pankreatitis
- abdominale Schmerzen
- Ösophagitis
- Darmperforation
- abdominale Distension
- Diarrhö
- Dyspepsie
- Übelkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angioödem
- Hirsutismus
- Petechien
- Ekchymosen
- Steroidakne
- Hautatrophie
- Erythem
- Hyperhidrose
- Dehnungsstreifen
- Ausschlag
- Pruritus
- Urtikaria
- Hypopigmentierung der Haut
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Muskelschwäche (bei Patienten mit Myasthenia gravis kann eine reversible Verschlechterung der Muskelschwäche auftreten, die zu einer myasthenischen Krise fortschreiten kann)
- Myalgie
- Myopathie
- Osteoporose
- Osteonekrose
- pathologische Fraktur
- Wachstumshemmung
- Neuroarthropathie
- Arthralgie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- ohne Häufigkeitsangabe
- Störungen der Sexualhormonsekretion (Amenorrhoe, Impotenz)
- unregelmäßige Menstruation
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- verzögerte Wundheilung
- eine Überdosierung über längere Zeit kann zu den für Glucocorticoide typischen unerwünschten Wirkungen (Symptome eines Cushing-Syndroms) führen, die in unterschiedlicher Ausprägung zu erwarten sind
- periphere Ödeme
- Müdigkeit
- Unwohlsein
- Reaktionen an der Einstichstelle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- erhöhte Kaliumausscheidung
- Kalium im Blut erniedrigt
- Stickstoffbilanz negativ (aufgrund des Eiweißabbaus)
- Calcium im Urin erhöht
- Alaninaminotransferase erhöht
- Aspartataminotransferase erhöht
- alkalische Phosphatase im Blut erhöht
- Harnstoff im Blut erhöht
- Unterdrückung von Reaktionen auf Hauttests
- Gewichtszunahme
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Wirbelsäulenkompressionsfraktur
- Sehnenriss
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- i.v. Injektion oder i.v. Infusion
- in Notfällen i.v. Injektion empfohlen
- erforderliche Dosis über 30 Sekunden - 10 Min. langsam i.v.
- i.m. Applikation nur in besonderen Ausnahmefällen, sofern i.v. Injektion oder i.v. Infusion nicht möglich
- in Notfällen i.v. Injektion empfohlen
- nur klare Lösungen verwenden
- geeignete Infusionsmedien zur Verdünnung
- 5%ige wässrige Glucoselösung
- 10%ige wässrige Glucoselösung
- physiologische Kochsalzlösung
- 5% Glucose in physiologischer Kochsalzlösung
- Kochsalzlösungen
- Anwendung von nur in solchen Fällen, in denen eine Zunahme der zirkulierenden Blutmenge gewünscht wird
- keine Anwendung, wenn eine kochsalzarme Diät vorgeschrieben ist
- chemische und physikalische Stabilität der Zubereitung nach Zumischen zu den genannten Infusionslösungen
- Nachweis für max. 4 Stunden bei bis zu 25 °C und lichtgeschützter Lagerung
- aus mikrobiologischer Sicht
- sofortige Verwendung der gebrauchsfertigen Zubereitung, es sei denn, die Methode des Verdünnens schließt das Risiko einer mikrobiellen Kontamination aus
- keine sofortige Verwendung der gebrauchsfertigen Zubereitung
- Verantwortung für Dauer und Bedingung der Aufbewahrung liegt beim Anwender
- nur klare und farblose Lösungen verwenden
- weitere Hinweise zur Herstellung und Rekonstitution s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Hydrocortison - invasiv
- Entscheidung treffen, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung verzichtet werden soll
- dabei sollen der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigt werden
- Ausnahme: Substitutionstherapie
- in den zur Ersatztherapie verwendeten Dosen sind keine negativen Auswirkungen auf den gestillten Säugling zu erwarten
- Ausnahme: Substitutionstherapie
- dabei sollen der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigt werden
- nicht bekannt, ob Hydrocortison oder dessen Metaboliten in die Muttermilch übergehen
- Glucocorticoide gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über
- bei Säuglingen von Müttern, die über längere Zeit hohe Dosen systemischer Glucocorticoide einnehmen, kann das Risiko für eine Nebennierensuppression bestehen
Schwangerschaftshinweise
Hydrocortison - invasiv
- Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nur nach einer sorgfältigen Einschätzung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses für die Mutter und den Fetus angewendet werden
- besonders sorgfältige ärztliche Überwachung in der Schwangerschaft erforderlich
- bisher nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung bei Schwangeren vorliegend
- Anwendung so kurz wie möglich und Dosierung so niedrig wie möglich
- retrospektive Studien zeigten eine erhöhte Inzidenz für ein niedriges Geburtsgewicht bei Neugeborenen von Müttern, die Glucocorticoide erhalten haben
- es wird diskutiert, dass eine intrauterine Glucocorticoidexposition zur Entstehung von metabolischen und kardiovaskulären Erkrankungen im Erwachsenenalter beitragen könnte
- Katarakte bei Neugeborenen von Müttern, die während der Schwangerschaft mit Langzeit-Glucocorticoiden behandelt wurden, beobachtet
- erhöhtes Risiko für orale Spaltenbildung bei menschlichen Feten durch die Gabe von Glucocorticoiden während des ersten Trimenons wird diskutiert
- tierexperimentelle Studien
- zeigten Reproduktionstoxizität (u. a. Gaumenspalten)
- Substitutionstherapie
- unbehandelte Nebennierenrindeninsuffizienz während der Schwangerschaft ist mit einem ungünstigen Ausgang sowohl für die Mutter als auch das ungeborene Kind verbunden
- wichtig die Behandlung während der Schwangerschaft fortzusetzen
- besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich
- Dosisanpassung entsprechend dem individuellen klinischen Ansprechen wird empfohlen
- unbehandelte Nebennierenrindeninsuffizienz während der Schwangerschaft ist mit einem ungünstigen Ausgang sowohl für die Mutter als auch das ungeborene Kind verbunden
- Fertilität
- keine speziellen Studien mit Corticosteroiden zur Fertilität beim Menschen durchgeführt
- in Tierstudien Beeinträchtigung der Fertilität durch Corticosteroide beobachtet
- Substitutionstherapie
- Patienten mit Nebennierenrindeninsuffizienz haben nachweislich eine reduzierte Parität, was sehr wahrscheinlich auf die Grundkrankheit zurückzuführen ist
- keine Hinweise darauf, dass Hydrocortison in den zur Ersatztherapie verwendeten Dosen die Fertilität beeinflusst
Warnhinweise
Hydrocortison - invasiv
- individuelle Dosiseinstellung
- bei der Therapie mit Hydrocortison erforderlich, Patienten sorgfältig individuell auf das Präparat einzustellen, einschließlich entsprechender Kontrolluntersuchungen z.B. von Gewicht, Blutdruck, Elektrolyten (bei AGS auch Hormonparameter), bei Kindern zusätzlich Längenwachstum
- in jedem individuellen Fall zur Dosierung und Behandlungsdauer eine Nutzen-Risiko-Bewertung vornehmen
- Entscheidung treffen, ob eine tägliche oder diskontinuierliche Therapie durchzuführen ist
- Komplikationen bei der Behandlung mit Glucocorticoiden von der Höhe der Dosis und der Behandlungsdauer abhängig
- Verwendung der niedrigst möglichen Dosis, um den Zustand unter Behandlung zu kontrollieren
- Dosisreduktion nur schrittweise
- außergewöhnlicher Stress bei Patienten unter Corticosteroid-Therapie
- erhöhte Dosis schnell wirksamer Corticosteroide vor, nach und während der Stresssituation angezeigt
- Immunosuppressive Wirkungen / erhöhte Anfälligkeit für Infektionen
- Corticosteroide können die Anfälligkeit für Infektionen erhöhen, einige Anzeichen einer Infektion maskieren und es können während ihres Gebrauchs neue Infektionen auftreten
- Reaktivierung von latenten Infektionen, wie Tuberkulose oder Hepatitis B, möglich
- Möglichkeit einer verminderten Resistenz und Unfähigkeit, die Infektion zu lokalisieren wenn Corticosteroide verwendet werden
- Zusammenhang von Infektionen durch alle Pathogene, einschließlich viraler, bakterieller, fungaler, protozoischer oder helminthischer Infektionen, in jeder Stelle des Körpers, mit dem Gebrauch von Corticosteroiden alleine, oder in Kombination mit anderen immunsupprimierenden Wirkstoffen, die die zelluläre Immunität, humorale Immunität oder neutrophile Funktion beeinflussen, möglich
- diese Infektionen können leicht, aber auch schwerwiegend und zuweilen tödlich sein
- mit steigenden Dosen von Corticosteroiden nimmt die Häufigkeitsrate von infektiösen Komplikationen zu
- Personen, die Medikamente nehmen, die das Immunsystem supprimieren, sind anfälliger für Infektionen als gesunde Individuen
- Windpocken und Masern können bei nicht immunisierten Kindern und Erwachsenen, die Corticosteroide nehmen, z. B. einen schwerwiegenderen und sogar tödlichen Verlauf haben
- Verabreichung von Lebendimpfstoffen oder attenuierten Lebendimpfstoffen ist bei Patienten, die immunsupprimierende Dosen von Corticosteroiden erhalten, kontraindiziert
- Totimpfstoffe oder inaktivierte Impfstoffe dürfen verabreicht werden
- Ansprechen auf solche Impfungen kann verringert sein
- Totimpfstoffe oder inaktivierte Impfstoffe dürfen verabreicht werden
- indizierte Immunisierungsverfahren können bei Patienten, die nicht immunsupprimierende Dosen von Corticosteroiden erhalten, durchgeführt werden
- Kaposi-Sarkomen
- bei Patienten, die eine Corticosteroid-Therapie erhalten, berichtet
- Absetzen der Corticosteroid-Therapie kann zu einer klinischen Remission führen
- septischer Schock
- Bedeutung von Corticosteroiden bei der Behandlung des septischen Schocks ist umstritten
- routinemäßige Anwendung bei septischem Schock nicht empfohlen
- Wirkungen auf das Immunsystem
- Auftreten von allergischen Reaktionen
- seltene Fälle von Hautreaktionen und anaphylaktischen / anaphylaktoiden Reaktionen bei Patienten, die eine parenterale Corticosteroid-Therapie erhielten
- angemessene Vorsichtsmaßnahmen vor der Verabreichung, insbesondere wenn der Patient eine Allergie-Historie aufweist, vornehmen
- Endokrine Wirkungen
- Unterdrückung der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA) (Sekundäre Nebennierenrindeninsuffizienz)bei für längere Zeit in pharmakologischen Dosen verabreichten Corticosteroiden
- Ausmaß und Dauer der hervorgerufenen Nebenniereninsuffizienz sind bei Patienten unterschiedlich und abhängig von der Dosis, Häufigkeit, Verabreichungszeit und Dauer der Glucocorticoid-Therapie
- akute Nebennierenrindeninsuffizienz kann zu einem tödlichen Ausgang führen, wenn Glucocorticoide abrupt abgesetzt werden
- durch Arzneimittel verursachte Sekundäre Nebennierenrindeninsuffizienz kann durch eine allmähliche Dosisreduktion minimiert werden
- diese Art von relativer Insuffizienz kann monatelang nach Therapieende anhalten
- daher in jeder während dieser Zeit vorkommenden Stresssituation erneut eine Hormontherapie einleiten
- Steroid-„Entzugssyndrom"
- scheinar kein Zusammenhang mit Nebennierenrindeninsuffizienz
- Auftreten in Folge eines abrupten Absetzens von Glucocorticoiden
- Syndrom schließt Symptome wie: Anorexie, Nausea, Erbrechen, Lethargie, Kopfschmerzen, Fieber, Gelenkschmerzen, Schuppung, Myalgie, Gewichtsverlust und / oder Hypotonie ein
- Effekte werden eher der plötzlichen Veränderung der Glucocorticoid-Konzentration zugeschrieben als niedrigen Corticosteroid-Werten
- Cushing-Syndrom
- Glucocorticoide können Syndrom hervorrufen oder verstärken
- Anwendung bei Patienten mit endogenem Cushing-Syndrom vermeiden
- Hypothyroidismus
- gesteigerte Wirkung von Corticosteroiden
- Stoffwechsel und Ernährung
- Erhöhung des Blutglucose-Werts möglich
- Verschlechterung eines bestehenden Diabetes möglich
- Prädisponierung für Diabetes bei Patienten unter Langzeittherapie
- Berücksichtigung eines möglichen erhöhten Bedarfs an Insulin oder oralen Antidiabetika
- Psychiatrische Wirkungen
- Auftreten von potenziell schwerwiegenden, unerwünschten psychiatrischen Reaktionen bei systemischen Steroiden
- Symptome treten typischerweise einige Tage oder Wochen nach Beginn der Behandlung auf
- meisten Reaktionen gehen entweder nach einer Dosisreduktion oder einem Therapieabbruch zurück, obwohl eine spezifische Behandlung notwendig sein kann
- psychologische Wirkungen nach Abbruch der Corticosteroid-Therapie mit nicht bekannter Häufigkeit beobachtet
- Patienten / Pflegekräfte sollten angehalten werden, den Arzt aufzusuchen wenn der Patient psychologische Symptome entwickelt, insbesondere wenn eine depressive Verstimmung oder suizidale Gedanken vermutet werden
- bei möglichen psychiatrischen Störungen, die entweder während oder unmittelbar nach Ausschleichen der Dosis oder Therapieabbruch bei systemischen Steroiden, auftreten können, sollten Patienten / Pflegekräfte besonders aufmerksam sein
- Wirkungen auf das Nervensystem
- Corticosteroide bei Patienten mit Anfallserkrankungen mit Vorsicht anwenden
- im Zusammenhang mit der intrathekalen / epiduralen Verabreichung über schwerwiegende medizinische Ereignisse berichtet
- epidurale Lipomatose
- Fälle berichtet bei Patienten, die Corticosteroide insbesondere langfristig in hohen Dosen anwenden
- Wirkungen auf das Auge
- Corticosteroide bei Patienten mit okulärem Herpes simplex mit Blick auf eine mögliche Hornhautperforation mit Vorsicht anwenden
- ein für längere Zeit andauernder Gebrauch von Corticosteroiden kann eine Cataracta subcapsularis posterior, Cataracta nuclearis (insbesondere bei Kindern), einen Exophtalmus oder erhöhten intraokulären Druck hervorrufen, der zu einem Glaukom mit möglicher Schädigung der Sehnerven führen kann
- regelmäßige augenärztliche Kontrollen bei Eng- und Weitwinkelglaukomen
- insbesondere in der Einstellungsphase der Behandlung sollten bei Eng- und Weitwinkelglaukomen regelmäßige augenärztliche Kontrollen erfolgen
- regelmäßige augenärztliche Kontrollen bei Eng- und Weitwinkelglaukomen
- vermehrtes Auftreten von fungalen und viralen Infektionen des Auges möglich
- Sehstörungen
- Auftreten von Sehstörungen bei der systemischen und topischen Anwendung von Corticosteroiden möglich
- wenn Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird, sollte eine Überweisung an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung gezogen werden
- diese umfassen unter anderem: Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen wie z.B. zentral seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach Anwendung von systemischen oder topischen Corticosteroiden gemeldet wurde
- Chorioretinopathie
- zentrale seröse Chorioretinopathie kann zu einer Netzhautablösung führen
- Chorioretinopathie
- diese umfassen unter anderem: Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen wie z.B. zentral seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach Anwendung von systemischen oder topischen Corticosteroiden gemeldet wurde
- Kardiale Wirkungen
- Nebenwirkungen von Glucocorticoiden auf das kardiovaskuläre System, wie Dyslipidämie und Hypertonie, können mit hohen Dosen und über einen längeren Zeitraum behandelte Patienten mit bestehenden kardiovaskulären Risikofaktoren für zusätzliche kardiovaskuläre Ereignisse prädisponieren
- Corticosteroide daher mit Bedacht bei diesen Patienten einsetzen
- auf Risikoveränderungen sowie, falls erforderlich, auf zusätzliche kardiale Überwachung achten
- niedrig dosierte Therapie kann die Inzidenz von Komplikationen bei einer Corticosteroid-Therapie reduzieren
- Herzinsuffizienz
- systemische Corticosteroide mit Vorsicht und nur wenn zwingend erforderlich anwenden
- Hypertrophe Kardiomyopathie
- wurde nach Anwendung von Hydrocortison bei Frühgeborenen berichtet
- daher sind geeignete diagnostische Beurteilung und Überwachung der Herzfunktion- und -struktur durchzuführen
- Nebenwirkungen von Glucocorticoiden auf das kardiovaskuläre System, wie Dyslipidämie und Hypertonie, können mit hohen Dosen und über einen längeren Zeitraum behandelte Patienten mit bestehenden kardiovaskulären Risikofaktoren für zusätzliche kardiovaskuläre Ereignisse prädisponieren
- Vaskuläre Wirkungen
- Thrombose
- über das Auftreten von Thrombosen, einschließlich venöser Thromboembolien, im Zusammenhang mit Corticosteroiden berichtet
- daher Corticosteroide bei Patienten, die an thromboembolischen Erkrankungen leiden oder anfälliger dafür sein könnten, mit Vorsicht anwenden
- Hypertonie
- Steroide mit Vorsicht anwenden
- Thrombose
- Gastrointestinale Wirkungen
- Pankreatitis
- hohe Dosen von Corticosteroiden können akute Pankreatitis hervorrufen
- peptische Ulzera
- Glucocorticoid-Therapie kann Symptome peptischer Ulzera maskieren
- Perforation oder Blutung können ohne merklichen Schmerz auftreten
- Glucocorticoid-Therapie kann Symptome peptischer Ulzera maskieren
- Peritonitis
- Glucocorticoid-Therapie kann Symptome von Peritonitis oder andere mit gastrointestinalen Beschwerden in Verbindung gebrachte Symptome wie Perforation, Obstruktion oder Pankreatitis maskieren
- Risiko für die Entwicklung gastrointestinaler Ulzera in Kombination mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) erhöht
- Colitis ulcerosa
- Corticosteroide sollten bei nichtspezifischer Colitis ulcerosa mit Vorsicht angewendet werden, wenn die Wahrscheinlichkeit einer drohenden Perforation, eines Abszesses oder anderer pyogener Infektionen besteht, ebenfalls bei einer Divertikulitis, bei frischen intestinalen Anastomosen, oder einer aktiven oder latenten peptischen Ulzera
- MagenMagen-Darm-Ulzera
- besondere ärztliche Überwachung erforderlich
- Aspirin und nichtsteroidale Antiphlogistika in Verbindung mit Corticosteroiden mit Vorsicht anwenden
- Pankreatitis
- Hepatobiliäre Wirkungen
- Berichte über hepatobiliäre Erkrankungen
- können nach Absetzen der Therapie reversibel sein
- angemessene Überwachung erforderlich
- Hydrocortison kann bei Patienten mit Lebererkrankungen verstärkte Wirkung haben
- Metabolismus und Eliminierung von Hydrocortison bei diesen Patienten deutlich herabgesetzt
- Muskoskelettale Wirkungen
- akute Myopathie
- wurde beim Gebrauch von hohen Dosen von Corticosteroiden beschrieben, am häufigsten bei Patienten mit Störungen der neuromuskulären Transmission (z. B. Myasthenia gravis) oder bei Patienten, die gleichzeitig eine Therapie mit Anticholinergika wie neuromuskulär blockierende Arzneimittel (z. B. Pancuronium) erhalten
- diese akute Myopathie ist generalisiert, kann okuläre und respiratorische Muskeln betreffen und kann in einer Quadriparese resultieren
- es können Erhöhungen des Kreatinkinase-Werts auftreten
- klinische Besserung oder Genesung kann nach dem Corticosteroid-Abbruch Wochen bis Jahre erfordern
- wurde beim Gebrauch von hohen Dosen von Corticosteroiden beschrieben, am häufigsten bei Patienten mit Störungen der neuromuskulären Transmission (z. B. Myasthenia gravis) oder bei Patienten, die gleichzeitig eine Therapie mit Anticholinergika wie neuromuskulär blockierende Arzneimittel (z. B. Pancuronium) erhalten
- Myasthenia gravis
- Corticosteroide bei Patienten mit Myasthenia gravis mit Vorsicht anwenden
- gleichzeitig bestehende Myasthenia gravis kann sich zu Beginn der Behandlung mit Corticosteroiden verschlechtern
- Osteoporose
- wird allgemein mit der Langzeitanwendung und hohen Dosen von Glucocorticoiden in Zusammenhang gebracht
- Corticosteroide mit Vorsicht anwenden
- akute Myopathie
- Wirkungen auf Nieren und Harnwege
- Corticosteroide bei niereninsuffizienten Patienten mit Vorsicht anwenden
- Untersuchungen
- Hydrocortison kann eine Erhöhung des Blutdrucks, Salz- und Wasserretention und vermehrte Kaliumausscheidung verursachen
- salzarme Diät und eine Kaliumsupplementation können erforderlich sein
- alle Corticosteroide erhöhen die Calciumexkretion
- Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- systemische Corticosteroide nicht zur Behandlung einer traumatischen Hirnverletzung indiziert
- sollten daher hierzu nicht angewendet werden
- multizentrische Studie zeigte im Vergleich zu Placebo eine erhöhte Mortalität 2 Wochen und 6 Monate nach der Verletzung bei Patienten, denen Methylprednisolon-Natriumsuccinat verabreicht wurde
- Kausalzusammenhang mit der Methylprednisolon-Natriumsuccinat-Behandlung nicht nachgewiesen
- systemische Corticosteroide nicht zur Behandlung einer traumatischen Hirnverletzung indiziert
- Phäochromozytom-Krisen
- potenziell tödliche Phäochromozytom-Krisen infolge systemischer Anwendung von Corticosteroiden beobachtet
- Corticosteroide sollten nur nach eingehender Nutzen-Risiko-Abwägung Patienten verabreicht werden, bei denen Phäochromozytome vermutet oder festgestellt wurden
- potenziell tödliche Phäochromozytom-Krisen infolge systemischer Anwendung von Corticosteroiden beobachtet
- Kinder
- Wachstum und Entwicklung von Säuglingen und Kindern unter dauerhafter Corticosteroid-Therapie vorsichtig überwachen
- Wachstum kann bei Kindern, die eine dauerhafte, in täglichen Dosen aufgeteilte Glucocorticoid-Therapie erhalten, unterdrückt sein
- Behandlungsschema sollte auf die schwerwiegendsten Indikationen beschränkt sein
- Säuglinge und Kinder unter dauerhafter Corticosteroid-Therapie sind einem besonderen Risiko für erhöhten intrakraniellen Druck ausgesetzt
- hohe Dosen von Corticosteroiden können bei Kindern Pankreatitis hervorrufen
- Doping
- Anwendung von Hydrocortison kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen