Hygroton 25 mg Tabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| NotApplicable | 25 ST | – |
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Indikation
- Behandlung von kardialen, hepatischen und nephrogenen Ödemen
- Hypertonie
- Manifeste Herzinsuffizienz
- Renaler Diabetes insipidus, wenn andere medikamentöse Maßnahmen nicht in Frage kommen
Dosierung
- Behandlung von kardialen, hepatischen und nephrogenen Ödemen; Hypertonie; Manifeste Herzinsuffizienz; Renaler Diabetes insipidus, wenn andere medikamentöse Maßnahmen nicht in Frage kommen
- allgemein
- Dosierung individuell nach Krankheitsbild und Ansprechen auf die Therapie
- niedrigste Dosis zur Erhaltung der optimalen Wirksamkeit wählen
- Dosissteigerungen nicht vor Ablauf von 2 - 3 Wochen
- besonders vorsichtige Dosierung bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung oder Zerebralsklerose sowie bei Zustand nach Herzinfarkt oder Apoplexie
- kardiale, hepatische und nephrogene Ödeme, Herzinsuffizienz
- initial: 50 - 100 mg Chlortalidon / Tag
- Maximaldosis: 200 mg Chlortalidon / Tag (höhere Dosierung ohne zusätzlichen Nutzen)
- Erhaltungsdosis: 25 - 50 mg Chlortalidon / Tag
- Hypertonie
- initial: 12,5 - 50 mg Chlortalidon / Tag
- Erhaltungsdosis:
- 12,5 - 25 mg Chlortalidon / Tag
- individuelle Senkung der Anfangsdosis
- renaler Diabetes insipidus
- initial: 100 mg Chlortalidon 2mal / Tag
- Erhaltungsdosis: 50 mg Chlortalidon / Tag
- Dauer der Anwendung
- entscheidet der behandelnde Arzt
- nach längerer Behandlung nicht plötzlich, sondern ausschleichend absetzen
- allgemein
Dosisanpassung
- ältere Patienten > 65 Jahre und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- älteren Patienten und/oder Patienten mit leichter mäßiger Niereninsuffizienz (Kreatinin- Clearance 30 - 60 ml / Min und/oder Serum- Kreatinin 1,1 - 1,8 mg / 100 ml)
- Dosisanpassung entsprechend den therapeutischen Erfordernissen und der Verträglichkeit
- Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min. und/oder Serum-Kreatinin > 1,8 mg/100 ml
- Wirksamkeitsverlust der Thiazid-Diuretika und Thiazid-Analoge einschließlich Chlortalidon
- älteren Patienten und/oder Patienten mit leichter mäßiger Niereninsuffizienz (Kreatinin- Clearance 30 - 60 ml / Min und/oder Serum- Kreatinin 1,1 - 1,8 mg / 100 ml)
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
- der Einschränkung entsprechend dosieren
- schwere Leberfunktionsstörungen
- kontraindiziert
- Patienten mit eingeschränkter Herzfunktion
- bei schwer kardial dekompensierten Patienten kann es vorkommen, dass Chlortalidon praktisch nicht mehr resorbiert wird
- Kinder
- keine Anwendung, da keine ausreichenden Therapieerfahrungen vorliegen
Kontraindikationen
Chlortalidon - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Chlortalidon
- Überempfindlichkeit gegen Thiazide (Kreuzreaktionen; Vorsicht bei Patienten mit Bronchialasthma)
- Überempfindlichkeit gegen Sulfonamidderivate (Kreuzreaktionen; Vorsicht bei Patienten mit Bronchialasthma)
- Anurie (Harnproduktion < 100 ml / 24 h)
- schwere Niereninsuffizienz ( mit stark eingeschränkter Harnproduktion; Kreatinin-Clearance < 30 ml / min und / oder Serum-Kreatinin > 1,8 mg / 100 ml)
- Glomerulonephritis
- schwere Leberfunktionsstörungen (Präkoma und Coma hepaticum)
- Hypercalcämie
- therapieresistente Hypokaliämie oder Zuständen mit erhöhten Kaliumverlusten
- schwere Hyponatriämie
- symptomatische Hyperurikämie
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Chlortalidon - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Thrombozytopenie
- Leukopenie
- Agranulozytose
- Eosinophilie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hypokaliämie, vorzugsweise bei höheren Dosen
- Hyperurikämie (dies kann bei prädisponierten Patienten zu Gichtanfällen führen)
- Erhöhung der Cholesterin- und Triglyceridspiegel
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hyponatriämie
- Hypomagnesiämie
- Hyperglykämie
- Glukosurie
- bei Patienten mit manifestem Diabetes mellitus
- kann es zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage kommen; ein latenter Diabetes mellitus kann in Erscheinung treten
- Anstieg stickstoffhaltiger Stoffe (Harnstoff, Kreatinin), vor allem zu Therapiebeginn
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypercalcämie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- hypochlorämische Alkalose
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Schwindel- und Schwächegefühl
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Parästhesie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Sehstörungen
- Einschränkung der Bildung von Tränenflüssigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Aderhauterguss
- akutes Winkelverschlussglaukom
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypotonie
- orthostatische Regulationsstörungen
- Herzklopfen (Palpitationen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- kardiale Arrhythmien
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- idiosynkratische (allergisch bedingte) Lungenödeme
- Atembeschwerden
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakt
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Appetitlosigkeit
- Mundtrockenheit
- gastrointestinale Beschwerden
- Übelkeit
- Erbrechen
- Oberbauchschmerzen
- krampfartige Beschwerden im Bauchraum
- Obstipation
- Diarrhö
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Pankreatitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- intrahepatische Cholestase
- Gelbsucht
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- allergische Hautreaktionen wie
- Exanthem
- Nesselsucht (Urtikaria)
- Juckreiz (Pruritus)
- allergische Hautreaktionen wie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Photosensibilität
- allergisch bedingte Vaskulitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypotonie der Skelettmuskulatur
- Muskelkrämpfe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische interstitielle Nephritis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Impotenz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Einnahme der Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit (1 Glas Wasser)
- bei Einmalgabe
- Einnahme morgens mit dem Frühstück
- bei 2mal täglicher Gabe
- zusätzlich zum Abendessen
Stillzeithinweise
Chlortalidon - peroral
- aus Sicherheitsgründen sollen stillende Mütter kein Chlortalidon anwenden bzw. abstillen
- Chlortalidon geht in die Muttermilch über
Schwangerschaftshinweise
Chlortalidon - peroral
- während der Schwangerschaft darf Chlortalidon nicht angewendet werden
- Chlortalidon
- kann Verminderung der Plazentadurchblutung bewirken
- Thiazide und Thiazidderivate
- gelangen auch in den fetalen Kreislauf und können Elektrolytstörungen verursachen
- über eine Thrombozytopenie beim Neugeborenen unter Thiaziden und Thiazidderivaten wurde berichtet
Warnhinweise
Chlortalidon - peroral
- Dosissteigerungen
- sollten nicht vor Ablauf von 2 bis 3 Wochen erfolgen
- regelmäßige Kontrollen von
- Serumelektrolyten (insbesondere Kalium-,Natrium-, Calciumionen)
- Kreatinin
- Harnstoff
- Serumlipide (Cholesterin und Triglyceride)
- Harnsäure
- Blutzucker
- während Einnahme sollten Patienten
- auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten
- wegen des Kaliumverlustes kaliumreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen (Bananen, Gemüse, Nüsse)
- Absetzen
- nach einer längeren Behandlung sollte Chlortalidon grundsätzlich nicht plötzlich, sondern ausschleichend abgesetzt werden
- Therapieabbruch bei
- Hypokaliämie von klinischen Symptomen begleitet (z. B. Muskelschwäche, Parese und EKG-Veränderungen)
- therapieresistenter Entgleisung des Elektrolythaushalts
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- ausgeprägten gastrointestinalen Beschwerden
- zentralnervösen Störungen
- Pankreatitis
- Blutbildveränderungen (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie)
- akuter Cholezystitis
- Auftreten einer Vaskulitis
- Verschlimmerung einer bestehenden Kurzsichtigkeit
- Serumkreatininkonzentration über 1,8 mg/100 ml bzw. Kreatininchlearance unter 30 ml/min
- Patienten mit Nierenerkrankungen
- darf nur mit Vorsicht eingesetzt werden
- leichte bis mäßige Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 30 - 60 ml/min und/oder Serum-Kreatinin 1,1 - 1,8 mg/100 ml)
- Dosierung muss den therapeutischen Erfordernissen und der Verträglichkeit entsprechend angepasst werden
- schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min und/oder Serum-Kreatinin über 1,8 mg/100 ml)
- Anwendung kontraindiziert
- verlieren Thiazid-Diuretika und Thiazidanaloga einschließlich Chlortalidon ihre diuretische Wirkung
- Thiazide können eine Azotämie hervorrufen und bei wiederholter Applikation eine kumulative Wirkung haben
- Fortschreiten der Niereninsuffizienz
- charakterisiert durch Ansteigen des Gesamtstickstoffgehalts des Blutes ohne Eiweißstickstoff
- über ein Weiterführen der Behandlung muss kritisch entschieden werden
- ein Absetzen der Diuretikatherapie sollte in Erwägung gezogen werden
- Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion (Leberfunktionsstörungen oder fortschreitender Lebererkrankung)
- nur mit Vorsicht anwenden
- schwere Leberfunktionsstörung (Präcoma und Coma hepaticum): Anwendung kontraindiziert
- geringfügige Veränderungen im Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt durch Thiaziddiuretika können hepatisches Koma auslösen
- besonders bei Patienten mit Leberzirrhose
- geringfügige Veränderungen im Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt durch Thiaziddiuretika können hepatisches Koma auslösen
- chronischer Diuretika-Abusus
- Pseudo-Bartter-Syndrom kann mit Folge von Ödemen auftreten
- Ödeme sind Ausdruck eines Anstiegs des Renins mit der Folge eines sekundären Hyperaldosteronismus
- blutdrucksenkender Effekt der ACE-Hemmer
- wird durch Substanzen, die die Plasma-Renin-Aktivität steigern (Diuretika), verstärkt
- eine Diuretika-Therapie sollte daher 2 - 3 Tage vor Behandlungsbeginn mit einem ACE-Hemmer abgesetzt werden, um die Möglichkeit einer Hypotonie zu Therapiebeginn zu vermindern
- Aderhauterguss (choroidaler Erguss), akute Myopie und sekundäres Winkelverschlussglaukom
- Sulfonamide und Sulfonamid-Derivate können eine idiosynkratische Reaktion auslösen, die zu einem Aderhauterguss mit Gesichtsfelddefekt, transienter Myopie und zu einem akuten Winkelverschlussglaukom führen kann
- Symptome beinhalten eine akut einsetzende Verringerung der Sehschärfe oder Augenschmerzen und treten typischerweise innerhalb von Stunden bis Wochen nach Therapiebeginn auf
- unbehandeltes akutes Winkelverschlussglaukom kann zu permanentem Sehverlust führen
- Erstmaßnahme ist Arzneimitteleinnahme so schnell als möglich beenden
- sofortige medizinische oder chirurgische Behandlung kann in Erwägung gezogen werden, wenn der Augeninnendruck unkontrolliert bleibt
- Allergie gegenüber Sulfonamiden oder Penicillin zählt zu den Risikofaktoren, ein akutes Winkelverschlussglaukom zu entwickeln
- Störungen im Elektrolythaushalt
- regelmäßig in angemessenen Abständen Bestimmung der Serumelektrolyte (insbesondere Kalium, Natrium, Calcium) durchführen
- laufende Kontrolle der Serumelektrolyte besonders angezeigt bei
- älteren Patienten
- Patienten mit Ascites in Folge einer Leberzirrhose
- Patienten mit renal bedingten Ödemen
- Anwendung unter solchen Bedingungen nur unter engmaschiger Kontrolle und nur bei Patienten mit Kaliumwerten im Normbereich ohne Anzeichen von Volumenverlusten
- Behandlung mit Thiaziddiuretika , einschließlich Chlortalidon, ist mit Störungen im Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalt verbunden, wie
- Hypomagnesiämie
- Thiazide erhöhen Magnesiumausscheidung im Urin
- Hyponatriämie
- Dilutions-Hyponatriämie kann bei ödematösen Patienten bei heißem Wetter auftreten
- ein Chloridmangel ist im Allgemeinen mild und nicht behandlungsbedürftig
- hypochlorämische Alkalose
- Hypokaliämie
- kann das Herz sensibilisieren und Empfindlichkeit auf toxische Effekte von Herzglykosiden steigern
- Patienten mit folgendem müssen besonders sorgfältig überwacht werden und haben das größte Risiko
- Leberzirrhose
- gesteigerter Diurese
- ohne ausreichende orale Elektrolytaufnahme
- gleichzeitiger Therapie mit
- Corticosteroiden
- ACTH
- Herzglykosiden
- Laxanzien
- induzierte Kaliurese ist dosisabhängig und Ausmaß individuell verschieden
- Kontrolle des Serum-Kalium-Spiegels
- Dosierung von 25 mg täglich beträgt der Abfall der Serum-Kalium-Konzentration im Mittel 0,5 mmol/l
- bei Dauerbehandlung muss Serum-Kalium-Konzentration initial und anschließend nach 3 - 4 Wochen bestimmt werden
- danach kann Bestimmung alle 4 - 6 Monate erfolgen (wenn die Kaliumbilanz nicht durch zusätzliche Faktoren wie z.B. Erbrechen, Diarrhoe, Änderung der Nierenfunktion usw. beeinflusst wird)
- Kontrolle des Serum-Kalium-Spiegels
- wenn notwendig, Kombination mit oralen kaliumsubstituierenden Präparaten oder kaliumsparenden Diuretika (z.B. Triamteren); ggf. Kontrolle des Serum-Kalium-Spiegels
- Kombination von Chlortalidon und Kaliumpräparaten oder kaliumsparenden Diuretika ist bei Patienten, die gleichzeitig ACE-Hemmer erhalten, zu unterlassen, wenn nicht unbedingt erforderlich
- Hypercalcämie
- können die Calciumausscheidung im Urin verringern und eine vorübergehende und leichte Erhöhung des Serumcalciums ohne bekannte Störungen des Calciumstoffwechsels verursachen
- deutliche Hypercalcämie kann Anzeichen für versteckten Hyperparathyreoidismus sein
- Thiazide sollten vor einer Untersuchung der Nebenschilddrüsenfunktion abgesetzt werden
- Hypomagnesiämie
- Warnhinweise für Störungen im Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalt sind
- Mundtrockenheit
- Durst
- Schwäche
- Lethargie
- Schläfrigkeit
- Unruhe
- Muskelschmerzen oder -krämpfe
- Muskelschwäche
- Hypotonie
- Oligurie
- Tachykardie
- Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen
- metabolische und endokrine Effekte
- Patienten mit Diabetes mellitus oder Gicht müssen besonders sorgfältig überwacht werden
- Harnsäurespiegel
- können ansteigen, jedoch Gichtanfälle unter Dauertherapie sehr selten aufgetreten
- Glucosestoffwechsel
- Thiazidtherapie kann die Glucosetoleranz beeinträchtigen
- Patienten mit manifestem Diabetes mellitus
- es kann zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage kommen
- Dosisanpassung von Insulin oder oralen blutzuckersenkenden Substanzen kann erforderlich werden
- latenter Diabetes mellitus kann während der Thiazidtherapie manifest werden
- geringfügige und teilweise reversible Anstiege der Plasmakonzentrationen des Gesamtcholesterins, der Triglyceride oder des LDL-Cholesterins (bei Patienten unter der Langzeittherapie)
- Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
- kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- gesundheitlichen Folgen der Anwendung als Dopingmittel können nicht abgesehen werden,schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen
- Herzinsuffizienz
- bei schwer kardial dekompensierten Patienten (ausgeprägte Ödeme) kann es vorkommen, dass Chlortalidon praktisch nicht mehr resorbiert wird
- Behandlung des Bluthochdrucks
- bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- können bei Patienten mit oder ohne Allergien oder Bronchialasthma in der Anamnese auftreten