Hygroton 50 mg Tabletten

kohlpharma GmbH
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Wirkstoff: Chlortalidon →

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N3 100 ST 21,98 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Behandlung von kardialen, hepatischen und nephrogenen Ödemen
  • Hypertonie
  • Manifeste Herzinsuffizienz
  • Renaler Diabetes insipidus, wenn andere medikamentöse Maßnahmen nicht in Frage kommen

Dosierung

  • Behandlung von kardialen, hepatischen und nephrogenen Ödemen; Hypertonie; Manifeste Herzinsuffizienz; Renaler Diabetes insipidus, wenn andere medikamentöse Maßnahmen nicht in Frage kommen
    • allgemein
      • Dosierung individuell nach Krankheitsbild und Ansprechen auf die Therapie
      • niedrigste Dosis zur Erhaltung der optimalen Wirksamkeit wählen
      • Dosissteigerungen nicht vor Ablauf von 2 - 3 Wochen
      • besonders vorsichtige Dosierung bei Patienten mit koronarer Herzerkrankung oder Zerebralsklerose sowie bei Zustand nach Herzinfarkt oder Apoplexie
    • kardiale, hepatische und nephrogene Ödeme, Herzinsuffizienz
      • initial: 50 - 100 mg Chlortalidon / Tag
      • Maximaldosis: 200 mg Chlortalidon / Tag (höhere Dosierung ohne zusätzlichen Nutzen)
      • Erhaltungsdosis: 25 - 50 mg Chlortalidon / Tag
    • Hypertonie
      • initial: 12,5 - 50 mg Chlortalidon / Tag
      • Erhaltungsdosis:
        • 12,5 - 25 mg Chlortalidon / Tag
        • individuelle Senkung der Anfangsdosis
    • renaler Diabetes insipidus
      • initial: 100 mg Chlortalidon 2mal / Tag
      • Erhaltungsdosis: 50 mg Chlortalidon / Tag
    • Dauer der Anwendung
      • entscheidet der behandelnde Arzt
      • nach längerer Behandlung nicht plötzlich, sondern ausschleichend absetzen

Dosisanpassung

  • ältere Patienten > 65 Jahre und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
    • älteren Patienten und/oder Patienten mit leichter mäßiger Niereninsuffizienz (Kreatinin- Clearance 30 - 60 ml/min und/oder Serum- Kreatinin 1,1 - 1,8 mg/100 ml)
      • Dosisanpassung entsprechend den therapeutischen Erfordernissen und der Verträglichkeit
    • Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min. und/oder Serum-Kreatinin > 1,8 mg/100 ml
      • Wirksamkeitsverlust der Thiazid-Diuretika und Thiazid-Analoge einschließlich Chlortalidon
  • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion
    • der Einschränkung entsprechend dosieren
    • schwere Leberfunktionsstörungen
      • kontraindiziert
  • Patienten mit eingeschränkter Herzfunktion
    • bei schwer kardial dekompensierten Patienten kann es vorkommen, dass Chlortalidon praktisch nicht mehr resorbiert wird
  • Kinder
    • keine Anwendung, da keine ausreichenden Therapieerfahrungen vorliegen

Kontraindikationen

Chlortalidon - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Chlortalidon
  • Überempfindlichkeit gegen Thiazide (Kreuzreaktionen; Vorsicht bei Patienten mit Bronchialasthma)
  • Überempfindlichkeit gegen Sulfonamidderivate (Kreuzreaktionen; Vorsicht bei Patienten mit Bronchialasthma)
  • Anurie (Harnproduktion < 100 ml / 24 h)
  • schwere Niereninsuffizienz ( mit stark eingeschränkter Harnproduktion; Kreatinin-Clearance < 30 ml / min und / oder Serum-Kreatinin > 1,8 mg / 100 ml)
  • Glomerulonephritis
  • schwere Leberfunktionsstörungen (Präkoma und Coma hepaticum)
  • Hypercalcämie
  • therapieresistente Hypokaliämie oder Zuständen mit erhöhten Kaliumverlusten
  • schwere Hyponatriämie
  • symptomatische Hyperurikämie

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Chlortalidon - peroral
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Thrombozytopenie
      • Leukopenie
      • Agranulozytose
      • Eosinophilie
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Hypokaliämie, vorzugsweise bei höheren Dosen
      • Hyperurikämie (dies kann bei prädisponierten Patienten zu Gichtanfällen führen)
      • Erhöhung der Cholesterin- und Triglyceridspiegel
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Hyponatriämie
      • Hypomagnesiämie
      • Hyperglykämie
      • Glukosurie
      • bei Patienten mit manifestem Diabetes mellitus
        • kann es zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage kommen; ein latenter Diabetes mellitus kann in Erscheinung treten
        • Anstieg stickstoffhaltiger Stoffe (Harnstoff, Kreatinin), vor allem zu Therapiebeginn
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Hypercalcämie
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • hypochlorämische Alkalose
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Kopfschmerzen
      • Schwindel- und Schwächegefühl
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Parästhesie
  • Augenerkrankungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Sehstörungen
      • Einschränkung der Bildung von Tränenflüssigkeit
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Aderhauterguss
      • akutes Winkelverschlussglaukom
  • Herzerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Hypotonie
      • orthostatische Regulationsstörungen
      • Herzklopfen (Palpitationen)
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • kardiale Arrhythmien
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • idiosynkratische (allergisch bedingte) Lungenödeme
      • Atembeschwerden
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakt
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Appetitlosigkeit
      • Mundtrockenheit
      • gastrointestinale Beschwerden
      • Übelkeit
      • Erbrechen
      • Oberbauchschmerzen
      • krampfartige Beschwerden im Bauchraum
      • Obstipation
      • Diarrhö
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Pankreatitis
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • intrahepatische Cholestase
      • Gelbsucht
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • allergische Hautreaktionen wie
        • Exanthem
        • Nesselsucht (Urtikaria)
        • Juckreiz (Pruritus)
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Photosensibilität
      • allergisch bedingte Vaskulitis
  • Sklelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Hypotonie der Skelettmuskulatur
      • Muskelkrämpfe
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • allergische interstitielle Nephritis
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Impotenz

Anwendungshinweise

  • Einnahme der Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit (1 Glas Wasser)
  • bei Einmalgabe
    • Einnahme morgens mit dem Frühstück
  • bei 2mal täglicher Gabe
    • zusätzlich zum Abendessen

Stillzeithinweise

Chlortalidon - peroral
  • aus Sicherheitsgründen sollen stillende Mütter kein Chlortalidon anwenden bzw. abstillen
  • Chlortalidon geht in die Muttermilch über

Schwangerschaftshinweise

Chlortalidon - peroral
  • während der Schwangerschaft darf Chlortalidon nicht angewendet werden
  • Chlortalidon
    • kann Verminderung der Plazentadurchblutung bewirken
  • Thiazide und Thiazidderivate
    • gelangen auch in den fetalen Kreislauf und können Elektrolytstörungen verursachen
    • über eine Thrombozytopenie beim Neugeborenen unter Thiaziden und Thiazidderivaten wurde berichtet

Warnhinweise

Chlortalidon - peroral
  • Dosissteigerungen
    • sollten nicht vor Ablauf von 2 bis 3 Wochen erfolgen
  • regelmäßige Kontrollen von
    • Serumelektrolyten (insbesondere Kalium-,Natrium-, Calciumionen)
    • Kreatinin
    • Harnstoff
    • Serumlipide (Cholesterin und Triglyceride)
    • Harnsäure
    • Blutzucker
  • während Einnahme sollten Patienten
    • auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme achten
    • wegen des Kaliumverlustes kaliumreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen (Bananen, Gemüse, Nüsse)
  • Absetzen
    • nach einer längeren Behandlung sollte Chlortalidon grundsätzlich nicht plötzlich, sondern ausschleichend abgesetzt werden
  • Therapieabbruch bei
    • Hypokaliämie von klinischen Symptomen begleitet (z. B. Muskelschwäche, Parese und EKG-Veränderungen)
    • therapieresistenter Entgleisung des Elektrolythaushalts
    • Überempfindlichkeitsreaktionen
    • ausgeprägten gastrointestinalen Beschwerden
    • zentralnervösen Störungen
    • Pankreatitis
    • Blutbildveränderungen (Anämie, Leukopenie, Thrombozytopenie)
    • akuter Cholezystitis
    • Auftreten einer Vaskulitis
    • Verschlimmerung einer bestehenden Kurzsichtigkeit
    • Serumkreatininkonzentration über 1,8 mg/100 ml bzw. Kreatininchlearance unter 30 ml/min
  • Patienten mit Nierenerkrankungen
    • darf nur mit Vorsicht eingesetzt werden
    • leichte bis mäßige Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance 30 - 60 ml/min und/oder Serum-Kreatinin 1,1 - 1,8 mg/100 ml)
      • Dosierung muss den therapeutischen Erfordernissen und der Verträglichkeit entsprechend angepasst werden
    • schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min und/oder Serum-Kreatinin über 1,8 mg/100 ml)
      • Anwendung kontraindiziert
      • verlieren Thiazid-Diuretika und Thiazidanaloga einschließlich Chlortalidon ihre diuretische Wirkung
    • Thiazide können eine Azotämie hervorrufen und bei wiederholter Applikation eine kumulative Wirkung haben
    • Fortschreiten der Niereninsuffizienz
      • charakterisiert durch Ansteigen des Gesamtstickstoffgehalts des Blutes ohne Eiweißstickstoff
      • über ein Weiterführen der Behandlung muss kritisch entschieden werden
      • ein Absetzen der Diuretikatherapie sollte in Erwägung gezogen werden
  • Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion (Leberfunktionsstörungen oder fortschreitender Lebererkrankung)
    • nur mit Vorsicht anwenden
    • schwere Leberfunktionsstörung (Präcoma und Coma hepaticum): Anwendung kontraindiziert
      • geringfügige Veränderungen im Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt durch Thiaziddiuretika können hepatisches Koma auslösen
        • besonders bei Patienten mit Leberzirrhose
  • chronischer Diuretika-Abusus
    • Pseudo-Bartter-Syndrom kann mit Folge von Ödemen auftreten
    • Ödeme sind Ausdruck eines Anstiegs des Renins mit der Folge eines sekundären Hyperaldosteronismus
  • blutdrucksenkender Effekt der ACE-Hemmer
    • wird durch Substanzen, die die Plasma-Renin-Aktivität steigern (Diuretika), verstärkt
    • eine Diuretika-Therapie sollte daher 2 - 3 Tage vor Behandlungsbeginn mit einem ACE-Hemmer abgesetzt werden, um die Möglichkeit einer Hypotonie zu Therapiebeginn zu vermindern
  • Aderhauterguss (choroidaler Erguss), akute Myopie und sekundäres Winkelverschlussglaukom
    • Sulfonamide und Sulfonamid-Derivate können eine idiosynkratische Reaktion auslösen, die zu einem Aderhauterguss mit Gesichtsfelddefekt, transienter Myopie und zu einem akuten Winkelverschlussglaukom führen kann
    • Symptome beinhalten eine akut einsetzende Verringerung der Sehschärfe oder Augenschmerzen und treten typischerweise innerhalb von Stunden bis Wochen nach Therapiebeginn auf
    • unbehandeltes akutes Winkelverschlussglaukom kann zu permanentem Sehverlust führen
    • Erstmaßnahme ist Arzneimitteleinnahme so schnell als möglich beenden
    • sofortige medizinische oder chirurgische Behandlung kann in Erwägung gezogen werden, wenn der Augeninnendruck unkontrolliert bleibt
    • Allergie gegenüber Sulfonamiden oder Penicillin zählt zu den Risikofaktoren, ein akutes Winkelverschlussglaukom zu entwickeln
  • Störungen im Elektrolythaushalt
    • regelmäßig in angemessenen Abständen Bestimmung der Serumelektrolyte (insbesondere Kalium, Natrium, Calcium) durchführen
    • laufende Kontrolle der Serumelektrolyte besonders angezeigt bei
      • älteren Patienten
      • Patienten mit Ascites in Folge einer Leberzirrhose
      • Patienten mit renal bedingten Ödemen
      • Anwendung unter solchen Bedingungen nur unter engmaschiger Kontrolle und nur bei Patienten mit Kaliumwerten im Normbereich ohne Anzeichen von Volumenverlusten
    • Behandlung mit Thiaziddiuretika , einschließlich Chlortalidon, ist mit Störungen im Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalt verbunden, wie
      • Hypomagnesiämie
        • Thiazide erhöhen Magnesiumausscheidung im Urin
      • Hyponatriämie
        • Dilutions-Hyponatriämie kann bei ödematösen Patienten bei heißem Wetter auftreten
        • ein Chloridmangel ist im Allgemeinen mild und nicht behandlungsbedürftig
      • hypochlorämische Alkalose
      • Hypokaliämie
        • kann das Herz sensibilisieren und Empfindlichkeit auf toxische Effekte von Herzglykosiden steigern
        • Patienten mit folgendem müssen besonders sorgfältig überwacht werden und haben das größte Risiko
          • Leberzirrhose
          • gesteigerter Diurese
          • ohne ausreichende orale Elektrolytaufnahme
          • gleichzeitiger Therapie mit
            • Corticosteroiden
            • ACTH
            • Herzglykosiden
            • Laxanzien
        • induzierte Kaliurese ist dosisabhängig und Ausmaß individuell verschieden
          • Kontrolle des Serum-Kalium-Spiegels
            • Dosierung von 25 mg täglich beträgt der Abfall der Serum-Kalium-Konzentration im Mittel 0,5 mmol/l
            • bei Dauerbehandlung muss Serum-Kalium-Konzentration initial und anschließend nach 3 - 4 Wochen bestimmt werden
            • danach kann Bestimmung alle 4 - 6 Monate erfolgen (wenn die Kaliumbilanz nicht durch zusätzliche Faktoren wie z.B. Erbrechen, Diarrhoe, Änderung der Nierenfunktion usw. beeinflusst wird)
        • wenn notwendig, Kombination mit oralen kaliumsubstituierenden Präparaten oder kaliumsparenden Diuretika (z.B. Triamteren); ggf. Kontrolle des Serum-Kalium-Spiegels
        • Kombination von Chlortalidon und Kaliumpräparaten oder kaliumsparenden Diuretika ist bei Patienten, die gleichzeitig ACE-Hemmer erhalten, zu unterlassen, wenn nicht unbedingt erforderlich
      • Hypercalcämie
        • können die Calciumausscheidung im Urin verringern und eine vorübergehende und leichte Erhöhung des Serumcalciums ohne bekannte Störungen des Calciumstoffwechsels verursachen
        • deutliche Hypercalcämie kann Anzeichen für versteckten Hyperparathyreoidismus sein
          • Thiazide sollten vor einer Untersuchung der Nebenschilddrüsenfunktion abgesetzt werden
    • Warnhinweise für Störungen im Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalt sind
      • Mundtrockenheit
      • Durst
      • Schwäche
      • Lethargie
      • Schläfrigkeit
      • Unruhe
      • Muskelschmerzen oder -krämpfe
      • Muskelschwäche
      • Hypotonie
      • Oligurie
      • Tachykardie
      • Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit und Erbrechen
  • metabolische und endokrine Effekte
    • Patienten mit Diabetes mellitus oder Gicht müssen besonders sorgfältig überwacht werden
    • Harnsäurespiegel
      • können ansteigen, jedoch Gichtanfälle unter Dauertherapie sehr selten aufgetreten
    • Glucosestoffwechsel
      • Thiazidtherapie kann die Glucosetoleranz beeinträchtigen
      • Patienten mit manifestem Diabetes mellitus
        • es kann zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage kommen
        • Dosisanpassung von Insulin oder oralen blutzuckersenkenden Substanzen kann erforderlich werden
        • latenter Diabetes mellitus kann während der Thiazidtherapie manifest werden
    • geringfügige und teilweise reversible Anstiege der Plasmakonzentrationen des Gesamtcholesterins, der Triglyceride oder des LDL-Cholesterins (bei Patienten unter der Langzeittherapie)
  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
    • gesundheitlichen Folgen der Anwendung als Dopingmittel können nicht abgesehen werden,schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen
  • Herzinsuffizienz
    • bei schwer kardial dekompensierten Patienten (ausgeprägte Ödeme) kann es vorkommen, dass Chlortalidon praktisch nicht mehr resorbiert wird
  • Behandlung des Bluthochdrucks
    • bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle
  • Überempfindlichkeitsreaktionen
    • können bei Patienten mit oder ohne Allergien oder Bronchialasthma in der Anamnese auftreten