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Fachinformationen

Indikation

  • Dermatomykosen, die mit Clotrimazol behandelt werden können
  • begleitende bakterielle Superinfektonen, bei denen Hexamidin indiziert ist (z.B. Interdigitalmykosen)
  • Behandlung von entzündlichen Hautveränderungen im Rahmen der Dermatomykose, bei denen schwach wirksame, topisch anzuwendende Glukokortikosteroide angezeigt sind

Dosierung

Basiseinheit: 1 g Creme enthält 10 mg Clotrimazol, 5 mg Prednisolonacetat (Ph. Eur.), 2,5 mg Hexamidindiisetionat

  • Dermatomykosen, die mit Clotrimazol behandelt werden können; begleitende bakterielle Superinfektonen, bei denen Hexamidin indiziert ist (z.B. Interdigitalmykosen); zur Behandlung von entzündlichen Hautveränderungen im Rahmen der Dermatomykose, bei denen schwach wirksame, topisch anzuwendende Glukokortikosteroide angezeigt sind
    • Erwachsene, Jugendliche und Kinder >/= 1 Monat
      • Creme 2mal / Tag auf betroffenen Bereiche auftragen (morgens und abends)
      • in den meisten Fällen ca. 0,5 cm langer Cremestrang für handtellergroße Fläche ausreichend
      • Behandlungsdauer:
        • bis zum Abklingen der entzündlichen Begleiterscheinungen, i.d.R. max. 1 Woche
      • Hinweis
        • nach Abklingen der entzündlichen Erscheinungen muss bis zur völligen Abheilung der Pilzinfektion mit einem Antimykotikum ohne Kortikoidzusatz weiterbehandelt werden
    • Kinder < 1 Monat
      • keine Daten über die Sicherheit und Wirksamkeit
    • ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
      • begrenzte Daten über die Sicherheit und Wirksamkeit

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen Clotrimazol, Hexamidindiisetionat und damit verwandte Amidine, Prednisolonacetat oder einen der sonstigen Bestandteile
  • Spezifische Hauterkrankungen (Syphilis, Tuberkulose), Windpocken, sonstige Virusinfektionen (z.B. durch Herpes simplex-Viren), parasitäre Infektionen, Impfreaktionen, rosazeaartige (periorale) Dermatitis, Rosazea
  • Anwendung auf offenen Wunden und im Gesicht

Nebenwirkungen

  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Reizerscheinungen
      • Überempfindlichkeitsreaktionen
  • Augenerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • verschwommenes Sehen

Anwendungshinweise

  • dünn auf die erkrankten Hautstellen und geringfügig über die Randbezirke hinaus auftragen

Stillzeithinweise

  • Anwendung in der Stillzeit nach Nutzen/Risikoabwägung möglich
  • unzureichende klinische Daten zur Anwendung während der Stillzeit
  • keine Daten zum Übertritt von Clotrimazol in die Muttermilch
  • Anwendung während der Stillzeit vermutlich ohne Risiko für den Säugling aufgrund der anzunehmenden eher geringen systemischen Exposition bei lokaler Anwendung
  • Arzneimittel nicht im Brustbereich anwenden

Schwangerschaftshinweise

  • unzureichende klinische Daten zur Anwendung während der Schwangerschaft
  • vorliegende tierexperimentelle Studien deuten auf kein toxikologisch relevantes Risiko bei therapeutischer Anwendung hin
  • Anwendung während der Schwangerschaft nach Nutzen / Risikoabwägung und unter Beachtung der allgemeinen Anwendungshinweise möglich
  • keine Daten zum Einfluss auf die Fertilität

Warnhinweise

  • keine Anwendung
    • im Bereich der Augen
    • auf der Glans penis
    • unter Okklusivbedingungen (Pflaster etc.)
    • auf großen Flächen (> 10% der Körperoberfläche)
    • über längere Zeit (> 1 Woche)
    • auf Schleimhäuten
  • beim ersten Auftreten von Anzeichen für eine lokale oder generalisierte Überempfindlichkeit oder für eine lokale Reizung Behandlung abbrechen
  • Sehstörung:
    • bei der systemischen und topischen Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungen auftreten
    • bei Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen, Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen in Erwägung ziehen
      • diese umfassen unter anderem Katarakt, Glaukom oder seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Corticosteroide gemeldet wurden
  • Kinder
    • Anwendung mit besonderer Vorsicht, da sie eine größere Körperoberfläche im Verhältnis zum Körpergewicht aufweisen
  • Ältere Menschen
    • besondere Vorsicht infolge abgeschwächter Barriereleistung der Hornschicht (Altershaut) erforderlich