Imazol Creme plus
LABORATOIRES BAILLEUL S.A.
Wirkstoff: Clotrimazol/Hexamidin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 25 G | 13,27 € |
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Indikation
Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 1 Monat
- Dermatomykosen, die mit Clotrimazol behandelt werden können und begleitende bakterielle Superinfektionen, bei denen Hexamidin indiziert ist (z. B. Interdigitalmykosen)
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Creme enthält 10 mg Clotrimazol und 2,5 mg Hexamidindiisetionat
- Dermatomykosen der Haut, die mit Clotrimazol behandelt werden können, und begleitende bakterielle Superinfektionen, bei denen Hexamidin indiziert ist
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 1 Monat
- Creme 1 - 2mal / Tag auf betroffenen Bereiche auftragen (morgens oder morgens und abends)
- in den meisten Fällen ca. 0,5 cm Creme für einen Bereich etwa von der Größe der Handfläche ausreichend
- Behandlungsdauer:
- sind die akuten Symptome nach etwa 7 Tagen abgeklungen, sollte die Behandlung dennoch mind. weitere 3 Wochen lang fortgeführt werden (Vermeidung einer Reinfektion)
- Kinder < 1 Monat:
- keine Daten
- ältere Patienten > 65 Jahre:
- begrenzte Erfahrungen
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 1 Monat
Kontraindikationen
Clotrimazol - extern
- Überempfindlichkeit gegen Clotrimazol
- während der Stillzeit im Brustbereich
Nebenwirkungen
Clotrimazol - extern
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allergische Reaktionen, z. B.
- Juckreiz
- Erythem
- Atemnot
- behandlungsbedürftiger Blutdruckabfall bis hin zu Bewusstseinsstörungen
- Übelkeit
- Diarrhö
- Nesselsucht
- Allergische Reaktionen, z. B.
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hautreaktionen, z.B.
- vorübergehende Rötung
- vorübergehender Juckreiz
- Brennen
- Stechen
- Hautreaktionen, z.B.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hautreizung
- Ausschlag
- Bläschen
- Ödeme
- Hautablösung/Hautabschuppung
- Beschwerden/Schmerz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Creme dünn auf die Haut auftragen und einreiben
Stillzeithinweise
Clotrimazol - extern
- Anwendung im Brustbereich während der Stillzeit kontraindiziert
- um zu verhindern, dass der Säugling geringe Wirkstoffmengen mit der Muttermilch aufnimmt
- Anwendung während der Stillzeit grundsätzlich möglich, aber besondere Vorsicht ist geboten
- Übergang in Muttermilch beim Menschen nicht bekannt
- zur Verfügung stehende pharmakodynamische/toxikologische Daten vom Tier zeigen, dass Clotrimazol/Metabolite bei oraler Applikation in die Milch übergehen
- wegen der geringen Resorption bei topischer Anwendung ist mit dem Stillen vermutlich kein Risiko für den Säugling verbunden
Schwangerschaftshinweise
Clotrimazol - extern
- Clotrimazol kann grundsätzlich während der Schwangerschaft angewendet werden, jedoch nur unter ärztlicher Kontrolle und entsprechender Vorsicht bei der Anwendung
- dennoch sollte Clotrimazol aus Vorsicht nicht in der in der (Früh-)schwangerschaft, insbesondere nicht im 1. Drittel angewendet werden
- bei Verordnung im 1. Trimenon
- ist Vorsicht geboten
- sollte Clotrimazol nicht großflächig (nicht mehr als 30 % der Körperoberfläche) angewendet werden
- bei Verordnung im 1. Trimenon
- bisher nur eine begrenzte Menge an Daten hinsichtlich der Anwendung von Clotrimazol bei Schwangeren vorliegend
- umfangreiche epidemiologische Untersuchungen, die ein Fehlbildungsrisiko für den Menschen mit einiger Sicherheit bei topischer Anwendung (dermal, vaginal) ausschließen, liegen für Clotrimazol nicht vor
- nach topischer Anwendung wird Clotrimazol nur in geringem Umfang resorbiert
- Epidemiologische Studien an Schwangeren
- keine Nebenwirkungen von Clotrimazol auf die Schwangerschaft und die Gesundheit des Feten/Neugeborenen gezeigt
- es ergibt sich jedoch der begründete Verdacht, dass Clotrimazol (Imidazole) bei vaginaler Anwendung im 1. Trimester eine Steigerung der Abortrate hervorrufen kann
- entsprechende Untersuchungen für das 2. und 3. Trimester liegen nicht vor
- kein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen generell oder für spezifische Anomalien gezeigt
- bislang keine weiteren relevanten epidemiologischen Daten verfügbar
- Tierexperimentelle Studien
- keine direkt oder indirekt schädlichen Auswirkungen bezüglich Schwangerschaft, embryonaler/fetaler Entwicklung, Entbindung oder postnataler Entwicklung gezeigt
- keine hinreichenden Studien vorliegend
- Fertilität
- keine Studien am Menschen zum Einfluss von Clotrimazol auf die Fertilität vorliegend
- Tierexperimentelle Studien
- haben keinen Effekt des Arzneimittels auf die Fertilität gezeigt
Warnhinweise
Clotrimazol - extern
- Allgemein
- Augenkontakt vermeiden
- Patienten sollten ihren Arzt informieren, wenn nach 4 Wochen Behandlung keine Besserung eintritt
- Schwangerschaft und Stillzeit
- besondere Vorsicht geboten
- Babies < 4 Wochen mit offenen Wunden oder großflächigen Hautverletzungen oder -schäden (wie Verbrennungen)
- mit Vorsicht anwenden
- Windeldermatitis
- verschlimmert sich die Dermatitis oder tritt nach 3 Tagen keine Besserung ein, muss ein Arzt hinzugezogen werden
- Fußpilz
- nach jedem Waschen sollten die Füße gründlich abgetrocknet werden (Zehenzwischenräume)
- Hautreaktionen
- durch Clotrimazol kann es gelegentlich zu Hautreaktionen (vorübergehende Rötung, Brennen, Stechen) kommen
- Therapieabbruch
- beim ersten Auftreten von Anzeichen für eine lokale oder generalisierte Überempfindlichkeit oder für eine lokale Reizung muss die Behandlung abgebrochen werden
- Desodorantien oder andere Kosmetika
- auf den erkrankten Hautstellen sollten Desodorantien oder andere Kosmetika möglichst nicht angewendet werden, da eine Wirksamkeitsminderung von Clotrimazol nicht ausgeschlossen werden kann