IMIGRAN Inject + 1 Glaxopen Inj.-Lsg.i.e.Fertigsp.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 2 ST | 66,32 € |
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Indikation
- akute Behandlung von Migräneanfällen mit und ohne Aura
- Arzneimittel nicht indiziert zur Prophylaxe
- Anwendung nur bei eindeutiger Diagnose einer Migräne
- nicht indiziert zur Anwendung bei
- hemiplegischer Migräne
- Basilar-Migräne
- ophthalmoplegischer Migräne
- vor der Behandlung bisher nicht diagnostizierter Migräne und Migräne mit atypischen Symptomen: andere ernsthafte neurologische Erkrankungen ausschließen
- Behandlung von Cluster-Kopfschmerz (Horton-Syndrom)
- Arzneimittel nicht indiziert zur Prophylaxe
Dosierung
Basiseinheit: 1 Kartusche mit 0,5 ml Injektionslösung enthält 8,4 mg Sumatriptansuccinat, entsprechend 6 mg Sumatriptan
- akute Behandlung von Migräneanfällen mit und ohne Aura; Behandlung von Cluster-Kopfschmerz (Horton-Syndrom)
- allgemein:
- Monotherapeutikum zur akuten Behandlung der Migräne
- nicht gleichzeitig mit Ergotamin oder einem Ergotaminderivat (einschließlich Methysergid) verabreichen
- Wirksamkeit von Sumatriptan ist unabhängig von der Dauer der Attacke bei Behandlungsbeginn
- Anwendung von Sumatriptan während der Migräne-Aura, bevor andere Symptome auftreten, kann möglicherweise die Entwicklung von Kopfschmerzen nicht verhindern
- nachfolgend empfohlene Dosierungen nicht überschreiten
- Monotherapeutikum zur akuten Behandlung der Migräne
- Erwachsene
- 0,5 ml Injektionslösung (6 mg Sumatriptan) 1mal s.c.
- 1. Anwendung nur unter ärztlicher Überwachung
- bei höheren Dosen durch mehrfache Injektion keine Wirkungsverbesserung zu erwarten
- nur bei Wiederauftreten bereits abgeklungener Symptome: nach frühestens 2 Stunden weitere 0,5 ml Injektionslösung (6 mg Sumatriptan) 1mal s.c.
- bei Nichtansprechen auf die 1. Dosis
- für dieselbe Attacke keine 2. Dosis anwenden
- Attacke jedoch mit Paracetamol, Acetylsalicylsäure oder NSAIDs weiter behandelbar
- Arzneimittel bei nachfolgenden Attacken wieder anwendbar
- tägliche Maximaldosis (innerhalb 24 Stunden): 0,5 ml Injektionslösung (12 mg Sumatriptan) 2mal s.c.
- 0,5 ml Injektionslösung (6 mg Sumatriptan) 1mal s.c.
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Anwendung nicht empfohlen (keine ausreichenden Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit)
- ältere Patienten > 65 Jahre
- begrenzte Erfahrungen
- Pharmakokinetik unterscheidet sich nicht signifikant von der Pharmakokinetik bei jüngeren Menschen
- Anwendung bis zur Verfügbarkeit weiterer Daten nicht empfohlen
- allgemein:
Kontraindikationen
Sumatriptan - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Sumatriptan
- Anwendung bei hemiplegischer, Basilar- oder ophthalmoplegischer Migräne angezeigt
- prophylaktische Anwendung
- schwere Leberfunktionsstörungen
- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
- ischämische Herzkrankheit sowie Symptome oder Anzeichen dafür
- koronare Vasospasmen (Prinzmetal Angina)
- periphere vaskuläre Erkrankungen
- mittelschwere bis schwere arterielle Hypertonie
- leichter unkontrollierter Bluthochdruck
- Schlaganfall (CVA) in der Anamnese
- transiente ischämische Attacken (TIA) in der Anamnese
- gleichzeitige Einnahme mit Ergotamin- oder Ergotaminderivat-haltigen Arzneimitteln (einschließlich Methysergid) und alle Triptan/5-Hydroxytryptamin1-(5-HT1)-Rezeptor-Agonisten
- gleichzeitige Anwendung von Monoaminoxidase- Hemmern (MAO-Hemmer) oder Anwendung innerhalb von 2 Wochen nach Absetzen einer Therapie mit MAO-Hemmern
Nebenwirkungen
Sumatriptan - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen aller Schweregrade
- Hautreaktionen/-ausschlag (z. B. Urtikaria, Nesselsucht)
- bis zu anaphylaktischen Reaktionen
- Überempfindlichkeitsreaktionen aller Schweregrade
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angst(zustände)
- Unruhe
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Sensibilitätsstörungen, einschließlich
- Parästhesie
- kann nach subkutaner Anwendung häufiger auftreten (obwohl direkte Vergleiche nicht verfügbar sind)
- Hypästhesie
- Parästhesie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Krampfanfälle
- obwohl einige dieser Anfälle bei Patienten mit Krampfanfällen in der Anamnese oder mit bestehenden Risikofaktoren für Krampfanfälle auftraten, auch Berichte über Krampfanfälle bei Patienten, die nicht prädisponiert waren
- Tremor
- Dystonie
- Nystagmus
- Skotom
- Krampfanfälle
- Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenflimmern
- Doppeltsehen
- vermindertes Sehvermögen
- Sehverlust
- einschließlich Berichte über permanenten Sehverlust bzw. bleibende Schäden
- Sehstörungen können allerdings auch unabhängig davon während der Migräneattacke selbst auftreten
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bradykardie
- Tachykardie
- Palpitationen, Herzklopfen
- Herzrhythmusstörungen
- transiente ischämische EKG-Veränderungen
- koronare Vasospasmen
- Angina pectoris
- Herzinfarkt
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- vorübergehender Blutdruckanstieg kurz nach der Behandlung
- Hitzewallungen/Gesichtsrötung mit Hitzegefühl (Flushing)
- kann nach subkutaner Anwendung häufiger auftreten (obwohl direkte Vergleiche nicht verfügbar sind)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blutdruckabfall
- Raynaud-Syndrom
- Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dyspnoe
- Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hyperhidrose
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit (unklar, ob auf Sumatriptan oder die zugrunde liegende Erkrankung zurückführbar)
- scheint nach subkutaner Anwendung weniger häufig aufzutreten als nach peroraler Einnahme von Sumatriptan
- Erbrechen (unklar, ob auf Sumatriptan oder die zugrunde liegende Erkrankung zurückführbar)
- scheint nach subkutaner Anwendung weniger häufig aufzutreten als nach peroraler Einnahme von Sumatriptan
- Übelkeit (unklar, ob auf Sumatriptan oder die zugrunde liegende Erkrankung zurückführbar)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ischämische Kolitis
- Diarrhö
- Dysphagie
- Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schweregefühl (gewöhnlich vorübergehend, kann intensiv sein und jeden Teil des Körpers betreffen, einschließlich Brust- und Halsbereich)
- kann nach subkutaner Anwendung häufiger auftreten (obwohl direkte Vergleiche nicht verfügbar sind)
- Myalgie
- Schweregefühl (gewöhnlich vorübergehend, kann intensiv sein und jeden Teil des Körpers betreffen, einschließlich Brust- und Halsbereich)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Steifheit des Nackens
- Arthralgie
- Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Brustschmerz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- vorübergehende Schmerzen am Verabreichungsort
- Stechen/Brennen am Verabreichungsort
- leichte Blutungen am Verabreichungsort
- Blutergüsse am Verabreichungsort
- Schwellungen am Verabreichungsort
- Erythem am Verabreichungsort
- Häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schmerzen (gewöhnlich vorübergehend, kann intensiv sein und jeden Teil des Körpers betreffen, einschließlich Brust- und Halsbereich)
- Hitzegefühl (gewöhnlich vorübergehend, kann intensiv sein und jeden Teil des Körpers betreffen, einschließlich Brust- und Halsbereich)
- kann nach subkutaner Anwendung häufiger auftreten (obwohl direkte Vergleiche nicht verfügbar sind)
- Kältegefühl (gewöhnlich vorübergehend, kann intensiv sein und jeden Teil des Körpers betreffen, einschließlich Brust- und Halsbereich)
- Druckgefühl (gewöhnlich vorübergehend, kann intensiv sein und jeden Teil des Körpers betreffen, einschließlich Brust- und Halsbereich)
- kann nach subkutaner Anwendung häufiger auftreten (obwohl direkte Vergleiche nicht verfügbar sind)
- Engegefühl (gewöhnlich vorübergehend, kann intensiv sein und jeden Teil des Körpers betreffen, einschließlich Brust- und Halsbereich)
- Schwächegefühl (meist leicht bis mäßig ausgeprägt und vorübergehend)
- Müdigkeit (meist leicht bis mäßig ausgeprägt und vorübergehend)
- scheint nach subkutaner Anwendung weniger häufig aufzutreten als nach peroraler Einnahme von Sumatriptan
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schmerzen, durch Trauma oder Entzündung ausgelöst
- Sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Untersuchungen
- Sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- geringfügige Veränderungen der Leberfunktionswerte
- Sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hinweis: einige der als Nebenwirkungen berichteten Symptome können mit den Symptomen der Migräne zusammenhänge
Anwendungshinweise
- Injektionslösung zur s.c. Injektion mit dem speziellen Pen
- Pen nur in beladenem Zustand, d.h. mit einer neuen Kartusche, auslösen
- Lösung nicht i.v. injizieren
- Injektion für gewöhnlich in die Außenseite des Oberschenkels
- nach Injektion vorübergehendes Brennen an der Injektionsstelle möglich
- Anwendung so früh wie möglich nach Auftreten des Migränekopfschmerzes oder assoziierter Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder Lichtempfindlichkeit
- bei Anwendung zu einem späteren Zeitpunkt während des Migräneanfalles Arzneimittel allerdings gleichermaßen wirksam
- Bedienungsanleitungen (siehe Fach- und/oder Gebrauchsinformation) für die Kartuschen bzw. den speziellen Pen sind sorgfältig zu beachten
- insbesondere die Hinweise zur sicheren Entsorgung der Kartuschen
- aus Sicherheitsgründen Gerät nur dann auslösbar, wenn es gegen die Haut bzw. einen Widerstand gedrückt wird
Stillzeithinweise
Sumatriptan - invasiv
- die Exposition des Säuglings kann minimiert werden, indem das Stillen für mindestens 12 Stunden nach der Anwendung vermieden wird
- in diesem Zeitraum abgepumpte Milch verwerfen
- Sumatriptan geht in die Muttermilch über, wobei die durchschnittliche relative Säuglingsdosis nach Verabreichung einer Einzeldosis von Sumatriptan < 4 % beträgt
- es gibt Berichte über Brustschmerz und/oder Brustwarzenschmerz nach der Anwendung von Sumatriptan bei stillenden Frauen (siehe Abschnitt "Nebenwirkungen")
- die Schmerzen waren in der Regel vorübergehend und verschwanden innerhalb von 3 bis 12 Stunden
Schwangerschaftshinweise
Sumatriptan - invasiv
- Anwendung bei Schwangeren nur wenn der zu erwartende Nutzen für die Mutter das mögliche Risiko für das ungeborene Kind überwiegt
- Keine ausreichenden Erfahrungen in der Schwangerschaft
- nach Markteinführung Daten von über 1.000 zur Anwendung von Sumatriptan während des 1. Schwangerschaftsdrittels vorhanden
- Daten nicht ausreichend um gesicherte Schlussfolgerungen zu ziehen
- kein Hinweis auf ein erhöhtes Risiko angeborener Fehlbildungen
- Erfahrungen mit der Anwendung von Sumatriptan im 2. und 3. Trimenon der Schwangerschaft begrenzt
- Auswertung tierexperimenteller Studien ergab keinen Hinweis auf direkte teratogene oder schädigende Wirkungen auf die peri- und postnatale Entwicklung
- beim Kaninchen jedoch Beeinträchtigung der embryofetalen Lebensfähigkeit
- nach Markteinführung Daten von über 1.000 zur Anwendung von Sumatriptan während des 1. Schwangerschaftsdrittels vorhanden
- Fertilität
- keine Daten von Sumatriptan und die Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Menschen vor
Warnhinweise
Sumatriptan - invasiv
- Anwendung des Arzneimittels
- nicht zum prophylaktischen Einsatz
- die Wirksamkeit von Sumatriptan ist unabhängig von der Dauer der Attacke vor Behandlungsbeginn
- die Anwendung von Sumatriptan während der Migräne-Aura, bevor andere Symptome auftreten, kann möglicherweise die Entwicklung von Kopfschmerzen nicht verhindern
- nur bei eindeutiger Diagnose von Migräne oder Cluster-Kopfschmerz
- nicht zur Anwendung bei hemiplegischer, Basilar- oder ophthalmoplegischer Migräne angezeigt
- als Monotherapeutikum zur akuten Behandlung der Migräne empfohlen
- sollte nicht gleichzeitig mit Ergotamin oder einem Ergotaminderivat (einschließlich Methysergid) verabreicht werden
- nicht intravenös, da es Vasospasmen hervorrufen kann
- Vasospasmen können zu Arrhythmien, ischämischen EKG-Veränderungen oder Herzinfarkt führen
- nicht zum prophylaktischen Einsatz
- die empfohlene Dosierung sollte nicht überschritten werden
- die erste Anwendung darf nur unter ärztlicher Überwachung erfolgen
- vor Behandlungsbeginn
- von Kopfschmerzen bei Patienten mit nicht vordiagnostizierter Migräne sowie bei Migränepatienten, die atypische Symptome aufweisen, andere potenziell schwerwiegende neurologische Erkrankungen (z. B. Apoplex, TIA) sorgfältig ausschliessen
- beachten, dass bei Migränepatienten erhöhtes Risiko für bestimmte zerebrovaskuläre Ereignisse (z. B. Schlaganfall, vorübergehende ischämische Attacken) besteht
- Patienten, bei denen Risikofaktoren für eine ischämische Herzerkrankung vorliegen, einschließlich starker Raucher oder Anwender einer Nikotinersatztherapie, besonders Frauen in der Peri- oder Postmenopause und Männern über 40 Jahren mit diesen Risikofaktoren
- sollten sich einer kardiovaskuläre Untersuchung auf eine bestehende Gefäßerkrankung der Koronararterien unterziehen
- möglicherweise wird dadurch allerdings nicht jeder Patient erkannt, bei dem eine Herzerkrankung vorliegt
- in sehr seltenen Fällen auch bei Patienten ohne zugrunde liegende kardiovaskuläre Erkrankung schwerwiegende kardiale Ereignisse aufgetreten
- sollten sich einer kardiovaskuläre Untersuchung auf eine bestehende Gefäßerkrankung der Koronararterien unterziehen
- von Kopfschmerzen bei Patienten mit nicht vordiagnostizierter Migräne sowie bei Migränepatienten, die atypische Symptome aufweisen, andere potenziell schwerwiegende neurologische Erkrankungen (z. B. Apoplex, TIA) sorgfältig ausschliessen
- nach Behandlung
- vorübergehende Symptome möglich, einschließlich bisweilen intensiven Schmerzen und Engegefühl im Brustkorb, die in den Halsbereich ausstrahlen können
- falls Symptome schwer oder anhaltend sind, oder wenn der Verdacht besteht, dass es sich um Anzeichen einer ischämischen Herzerkrankung handelt:
- keine weiteren Sumatriptan-Dosen
- angemessene Untersuchungen durchführen
- falls Symptome schwer oder anhaltend sind, oder wenn der Verdacht besteht, dass es sich um Anzeichen einer ischämischen Herzerkrankung handelt:
- vorübergehende Symptome möglich, einschließlich bisweilen intensiven Schmerzen und Engegefühl im Brustkorb, die in den Halsbereich ausstrahlen können
- es sollte keine weitere Dosiserhöhung erfolgen, falls der Patient (Patienten) schwere oder persistierende Symptome einer Angina (pectoris) zeigt (en) und ischämische Veränderungen nicht zuvor abgeklärt wurden
- Anwendung unter Vorsicht bei Patienten mit
- leichter kontrollierter Hypertonie
- da bei einem kleinen Teil dieser Patienten ein vorübergehender Anstieg des Blutdruckes und des peripheren Gefäßwiderstandes beobachtet
- Erkrankungen, die Resorption, Metabolismus und Ausscheidung des Wirkstoffes wesentlich beeinflussen können, wie beispielsweise
- eingeschränkte Leberfunktion (leichte bis mittelschwere Einschränkung (Stadium A oder B nach der Child-Pugh-Klassifikation))
- Nierenfunktionsstörungen
- Krampfanfällen in der Anamnese oder anderen Risikofaktoren, welche die Krampfschwelle herabsetzen
- da in Verbindung mit der Anwendung von Sumatriptan über Krampfanfälle berichtet wurde
- bekannter Überempfindlichkeit gegen Sulfonamide
- allergische Reaktion auf Sumatriptan möglich
- Ausmaß der Reaktion reicht von allergischen Hautreaktionen bis hin zur Anaphylaxie
- Hinweise auf eine Kreuzallergie jedoch begrenzt (trotzdem ist bei der Anwendung von Sumatriptan bei diesen Patienten Vorsicht geboten)
- allergische Reaktion auf Sumatriptan möglich
- leichter kontrollierter Hypertonie
- Kombinationen mit anderen Arzneimitteln
- bei nicht vermeidbarer gleichzeitiger Behandlung mit einem SSRI/SNRI: angemessene Überwachung des Patienten
- nach Markteinführung in seltenen Fällen nach gleichzeitiger Behandlung mit SSRI und Sumatriptan Auftreten eines Serotonin-Syndroms (einschließlich Bewusstseinsveränderungen, autonomer Instabilität und neuromuskulärer Störungen)
- nach gleichzeitiger Behandlung mit Triptanen und SSRI/SNRI Berichte über das Auftreten des Serotonin-Syndroms
- bei gemeinsamer Anwendung von Triptanen und Johanniskraut(Hypericum perforatum)-Zubereitungen: möglicherweise häufiger Nebenwirkungen
- bei nicht vermeidbarer gleichzeitiger Behandlung mit einem SSRI/SNRI: angemessene Überwachung des Patienten
- längerfristige Anwendung jeder Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern
- falls dies eintritt oder vermutet wird, sollte ärztlicher Rat gesucht und die Behandlung eingestellt werden
- der Verdacht auf einen Arzneimittel-induzierten Kopfschmerz besteht bei Patienten, die trotz (oder aufgrund von) regelmäßiger Anwendung von Kopfschmerzmitteln über häufige oder tägliche Kopfschmerzen klagen