Imovax Polio Injektionssuspension i.e. Fertigspr.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 10X1 ST | 153,68 € |
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Indikation
- aktive Immunisierung gegen Poliomyelitis
- Grundimmunisierung ab dem vollendeten 2. Lebensmonat
- Auffrischimpfung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen entsprechend den aktuellen STIKO-Empfehlungen und unter Berücksichtigung der pharmakodynamischen Eigenschaften des Impfstoffes
Dosierung
- aktive Immunisierung gegen Poliomyelitis
- Grundimmunisierung
- 3 Impfdosen zu je 0,5 ml
- Verabreichung ab dem vollendeten 2. Lebensmonat entsprechend den aktuellen STIKO-Empfehlungen
- Mindestabstand zwischen den Impfdosen: 1 Monat
- Auffrischimpfungen
- Verabreichung entsprechend den aktuellen STIKO-Empfehlungen
- insb. für Personen mit Expositionsgefahr: alle 10 Jahre
- auch geeignet zur Auffrischimpfung, wenn zuvor mit 1 oder mehrere Dosen eines oralen Poliomyelitis-Impfstoffes geimpft wurde
- Grundimmunisierung
Kontraindikationen
Poliomyelitis, trivalent, inaktiviert, ganzes Virus - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen den Impfstoff (inaktivierte Poliomyelitis-Viren)
- akute fieberhafte Erkrankungen (Impfung sollte verschoben werden)
- je nach Hersteller (jeweilige Angaben beachten:)
- Überempfindlichkeit gegen Streptomycin, Neomycin, Polymixin B
- diese Stoffe können während der Herstellung verwendet werden und können in Spuren im entsprechenden Impfstoff enthalten sein
- Überempfindlichkeit gegen Streptomycin, Neomycin, Polymixin B
Nebenwirkungen
Poliomyelitis, trivalent, inaktiviert, ganzes Virus - invasiv
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Lymphadenopathie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen vom Typ I wie
- allergische Reaktionen
- anaphylaktische Reaktionen
- anaphylaktischer Schock
- Überempfindlichkeitsreaktionen vom Typ I wie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerz
- Benommenheit
- Schwindel
- ohne Häufigkeitsangabe
- kurzzeitige Krampfanfälle
- Fieberkrämpfe innerhalb weniger Tage nach der Impfung
- vorübergehende leichte Parästhesie (hauptsächlich der Extremitäten) innerhalb von 2 Wochen nach der Impfung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Reizbarkeit
- untröstliches Schreien
- Schlaflosigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Unruhe (während der ersten Stunden oder Tage nach der Impfung und kurz anhaltend)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ausschlag
- Urtikaria
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Myalgie
- Arthralgie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Vertigo
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Apnoe bei sehr unreifen Frühgeborenen (Geburt </= 28. Schwangerschaftswoche)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erbrechen
- Übelkeit
- Diarrhö
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerz an der Injektionsstelle
- Fieber
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erythem an der Injektionsstelle
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Verdickung an der Injektionsstelle
- ohne Häufigkeitsangabe
- lokale Reaktionen an der Injektionsstelle wie
- Ödeme
- Ausschlag
- Grippeähnliche Symptome (meist am Tag der Impfung)
- lokale Reaktionen an der Injektionsstelle wie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- vor Verabreichung visuell auf Fremdpartikel und Veränderungen im Aussehen überprüfen,ggf. verwerfen
- Impfstoff sollte vor Applikation Raumtemperatur erreicht haben
- Applikation i.m.
- Säuglinge und Kleinkinder
- Injektion in anterolateralen Bereich des Oberschenkels
- ältere Personen
- Injektion in Deltamuskel
- unter bestimmten Umständen (Thrombozytopenie, Gerinnungsstörungen) auch Applikation s.c. möglich
- keine i.v.-Applikation
- Impfstoff nicht mit anderen Impfstoffen oder Imfstoffkomponenten in der gleichen Spritze mischen
- gleichzeitig zu applizierende Impfstoffe an verschiedenen Körperstellen mit unterschiedlichen Spritzen und Kanülen verabreichen
- Applikation unter Notfallbereitschaft für den Fall von anaphylaktischen oder anderen schweren Überempfindlichkeits-Reaktionen
Stillzeithinweise
Poliomyelitis, trivalent, inaktiviert, ganzes Virus - invasiv
- Auswirkungen der Impfung während der Stillzeit nicht untersucht
- es wurde aber auch nicht als Gegenanzeige festgelegt
Schwangerschaftshinweise
Poliomyelitis, trivalent, inaktiviert, ganzes Virus - invasiv
- Impfung sollte nur erfolgen, wenn dies eindeutig erforderlich ist
- nur unzureichende Daten aus präklinischen Studien bezüglich der Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryo-fetale Entwicklung, Geburtsverlauf und postnatale Entwicklung
- nicht genügend Daten vorliegend, um das potenzielle Risiko für die Anwendung des Impfstoffs bei Schwangeren beurteilen zu können
- Fertilität
- keine Fertilitätsstudien durchgeführt
Warnhinweise
Poliomyelitis, trivalent, inaktiviert, ganzes Virus - invasiv
- Allgemein
- Impfung (Grundimmunisierung wie Auffrischimpfung) sollte entsprechend den offiziellen Impfempfehlungen erfolgen
- Arzneimittel kann auch zur Auffrischimpfung bei Personen verwendet werden, die zuvor eine oder mehrere Dosen eines oralen Poliomyelitis-Impfstoffs erhalten haben
- Anaphylaktische Reaktion
- geeignete medizinische Behandlungsmöglichkeiten und Medikamente zur Wiederbelebung sollten für den Fall von anaphylaktischen oder anderen schweren Überempfindlichkeitsreaktionen bereitstehen
- Patienten mit Thrombozytopenie oder Blutgerinnungsstörung
- Anwendung nur unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen
- kann nach intramuskulärer Verabreichung zu Blutungen kommen
- Impfstoff kann daher ggf. subkutan verabreicht werden
- Personen, die immunsuppressiv behandelt werden oder deren Immunsystem geschwächt ist
- Immunantwort kann bei diesen Patienten herabgesetzt sein
- in diesen Fällen sollte die Impfung nach Möglichkeit verschoben werden, bis sich das Immunsystem wieder regeneriert hat
- Personen mit einer HIV-Infektion oder Personen, die an einer chronischen Schwäche des Immunsystems leiden, wie z. B. AIDS
- sollten dennoch geimpft werden, auch wenn die Antikörperbildung möglicherweise nur eingeschränkt erfolgt
- Bei diesen Personen sollte die Immunantwort überprüft werden, um festzustellen, ob ein ausreichender Schutz besteht oder ob gegebenenfalls eine weitere Impfdosis zu verabreichen ist
- Immunantwort kann bei diesen Patienten herabgesetzt sein
- Grundimmunisierung von sehr unreifen Frühgeborenen (Geburt </= 28. Schwangerschaftswoche), insbesondere von solchen mit einer Lungenunreife in der Vorgeschichte
- potenzielles Risiko einer Apnoe sollte berücksichtigt werden
- Notwendigkeit einer Atemüberwachung über 48-72 Stunden in Erwägung ziehen
- da der Nutzen der Impfung gerade bei dieser Säuglingsgruppe hoch ist, sollte die Impfung Frühgeborenen nicht vorenthalten und auch nicht aufgeschoben werden