Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 1011,25 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Langzeitbehandlung von Wachstumsstörungen bei Kindern und Jugendlichen (2 - 18 Jahre) mit schwerem primärem Mangel an Insulin-like Growth Factor-1 (primärer IGF-1-Mangel)
- schwerer primärer IGF-1-Mangel ist definiert durch
- Körpergrössen-SDS </= - 3,0 und
- basale IGF-1-Konzentration < 2,5. Perzentile für Alter und Geschlecht und
- Wachstumshormonsuffizienz
- Ausschluss der sekundären Formen des IGF-1-Mangels wie
- Unterernährung
- Hypophysenvorderlappen-Insuffizienz
- Schilddrüsenunterfunktion oder chronische Behandlung mit pharmakologischen Dosen von anti-inflammatorischen Steroiden
- schwerer primärer IGF-1-Mangel umfasst Patienten mit Mutationen im GH-Rezeptor (GHR), mit Mutationen im Post-GHR-Signalweg und mit IGF-1-Gendefekten
- kein Wachstumshormonmangel vorhanden, deshalb kein ausreichendes Ansprechen auf eine Behandlung mit exogen gegebenem Wachstumshormon zu erwarten
- Arzt kann entscheiden, die Diagnose mit der Durchführung eines IGF-1-Generationstests zu unterstützen
- schwerer primärer IGF-1-Mangel ist definiert durch
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Injektionslösung enthält 10 mg Mecasermin (Mecasermin ist ein aus Escherichia coli-Zellen mittels rekombinanter DNA-Technologie gewonnener humaner Insulin-like Growth Factor-1 (IGF-1)).
- Langzeitbehandlung von Wachstumsstörungen bei Kindern und Jugendlichen (2 - 18 Jahre) mit schwerem primärem Mangel an Insulin-like Growth Factor-1 (primärer IGF-1-Mangel)
- Behandlung mit Mecasermin muss unter der Aufsicht eines Arztes erfolgen, der in der Diagnose und Therapie von Patienten mit Wachstumsstörungen erfahren ist
- Kinder >/= 2 Jahre und Jugendliche
- individuelle Dosierung
- initial: 0,04 mg Mecasermin / kg KG s.c. 2mal / Tag
- keine signifikanten Nebenwirkungen nach mind. 1 Woche
- schrittweise Dosiserhöhung von 0,04 mg Mecasermin / kg KG auf 0,12 mg Mecasermin / kg KG s.c. 2mal / Tag
- Maximaldosis: 0,12 mg Mecasermin / kg KG 2mal / Tag
- Dosen > 0,12 mg Mecasermin / kg KG s.c. 2mal / Tag sollen aufgrund des steigenden Risikos für gutartige und bösartige Neoplasien nicht überschritten werden
- Dosisreduktion bei Nichtvertragen der empfohlenen Dosis
- Behandlungserfolg muss anhand der Wachstumsgeschwindigkeit bewertet werden
- niedrigste Dosis, die in einem Einzelfall mit einem substanziellen Wachstumsschub in Verbindung gebracht wurde: 0,04 mg Mecasermin / kg KG s.c. 2mal / Tag
- Hinweise
- sollte bei der empfohlenen Dosis trotz ausreichender Nahrungsaufnahme eine Hypoglykämie auftreten, muss die Dosis reduziert werden
- falls der Patient aus irgendeinem Grund keine Nahrung aufnehmen kann, darf dieses Arzneimittel nicht gegeben werden
- keine Dosiserhöhung zum Nachholen einer oder mehrerer versäumten Dosen
- zu Beginn der Behandlung und bis zur Einstellung einer gut verträglichen Dosis: präprandiale Glucosemessung empfohlen
- bei häufigem Auftreten der Symptome einer Hypoglykämie oder schwerer Hypoglykämie:
- Blutglucosemessung unabhängig vom präprandialen Zustand, wenn möglich, auch bei hypoglykämischen Symptomen fortsetzen
- Kinder < 2 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen (keine Daten)
- Anwendung nicht empfohlen
- eingeschränkte Leberfunktion
- nur begrenzte Daten
- individuelle Anpassung der Dosierung empfohlen
- eingeschränkte Nierenfunktion
- nur begrenzte Daten
- individuelle Anpassung der Dosierung empfohlen
Kontraindikationen
Mecasermin - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Mecasermin
- aktiver Neoplasie oder Verdacht auf Neoplasie
- jeglicher Befund oder Vorerkrankung, die das Risiko für benigne oder maligne Neoplasien erhöhen
- bei Anzeichen für Tumorwachstum: Therapieabbruch
Nebenwirkungen
Mecasermin - invasiv
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Thymushypertrophie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- systemische Überempfindlichkeit (Anaphylaxie, generalisierte Urtikaria, Angioödem, Dyspnoe)
- lokale allergische Reaktionen an der Injektionsstelle (Juckreiz, Urtikaria)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hypoglykämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- hypoglykämischer Anfall
- Hyperglykämie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Depression
- Nervosität
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Krämpfe
- Schwindel
- Zittern
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- benigner intrakranieller Hochdruck
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Papillenödem
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Otitis media
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypakusis
- Ohrenschmerzen
- Mittelohrerguss
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzgeräusch
- Tachykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kardiomegalie
- Ventrikelhypertrophie
- Mitralklappeninsuffizienz
- Trikuspidalklappeninsuffizienz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schlafapnoe-Syndrom
- tonsilläre Hypertrophie
- Schnarchen
- Hypertrophie der Adenoide
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erbrechen
- Schmerzen im Oberbauch
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bauchschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hauthypertrophie
- abnormale Haarstruktur
- ohne Häufigkeitsangabe
- Alopezie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur- und Bindegewebserkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Arthralgie
- Schmerzen in den Extremitäten
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Myalgie
- Skoliose
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- melanozytärer Naevus
- ohne Häufigkeitsangabe
- gutartige und bösartige Neoplasien
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gynäkomastie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hypertrophie an der Injektionsstelle
- Blutergüsse an der Injektionsstelle
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- Reaktionen an der Injektionsstelle
- Hämatom an der Injektionsstelle
- Erythem an der Injektionsstelle
- Verhärtung an der Injektionsstelle
- Blutung an der Injektionsstelle
- Reizung an der Injektionsstelle
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautausschlag an der Injektionsstelle
- Schwellung an der Injektionsstelle
- Lipohypertrophie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gewichtszunahme
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Chirurgische und medizinische Eingriffe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Einsetzen von Ohrröhrchen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- s.c. Injektion kurz vor oder nach einer Mahlzeit oder einem Imbiss
- bei jeder Injektion eine andere Injektionsstelle verwenden
- Arzneimittel darf nicht i.v. verabreicht werden
- Vorsichtsmaßnahmen bei der Handhabung bzw. vor der Anwendung des Arzneimittels
- Lösung sollte sofort nach der Entnahme aus dem Kühlschrank klar sein
- falls die Lösung trüb ist oder Partikel aufweist, darf sie nicht injiziert werden
- Gabe unter Verwendung steriler Einwegspritzen und Einweginjektionsnadeln
- die verwendeten Spritzen sollten klein genug sein, um das Aufziehen der verordneten Dosis mit angemessener Genauigkeit zu ermöglichen
Stillzeithinweise
Mecasermin - invasiv
- Mecasermin sollte nicht bei stillenden Frauen angewendet werden
- während der Behandlung sollten Frauen nicht stillen
- da nur unzureichende Informationen über die Exkretion von Mecasermin in die Muttermilch vorliegen
- bei stillenden Müttern wurden keine Studien mit Mecasermin durchgeführt
Schwangerschaftshinweise
Mecasermin - invasiv
- sollte nicht während der Schwangerschaft verwendet werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich
- ein negativer Schwangerschaftstest und zuverlässige Verhütungsmethoden sind bei allen prämenopausalen Frauen die Mecasermin anwenden erforderlich
- keine oder nur sehr begrenzte Daten für die Anwendung von Mecasermin bei Schwangeren vorliegend
- keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vorliegend
- potentielles Risiko für den Menschen ist nicht bekannt
- Wirkung von Mecasermin auf das ungeborene Kind nicht untersucht
- deshalb keine ausreichenden Informationen, um bestimmen zu können, ob ein signifikantes Risiko für den Fötus besteht
- Fertilität
- Teratologie-Studie bei Ratten
- Mecasermin zeigte keine Wirkung auf den Fötus bei Dosen von bis zu 16 mg / kg KG (20-fache der beim Menschen empfohlenen Maximaldosis, basierend auf der Körperoberfläche)
- Teratologie-Studie bei Kaninchen
- Mecasermin zeigte keine Wirkung auf den Fötus bei Dosen von 0,5 mg/kg KG (2-fache der beim Menschen empfohlenen Maximaldosis, basierend auf der Körperoberfläche)
- Mecasermin hat keine Auswirkung auf die Fertilität bei Ratten, die mit intravenös verabreichten Dosen von 0,25, 1 und 4 mg / Tag (bis zu 4-fache der für Menschen empfohlenen Maximaldosis, basierend auf der AUC) behandelt wurden
- Teratologie-Studie bei Ratten
Warnhinweise
Mecasermin - invasiv
- Therapie mit Mecasermin nur unter Aufsicht eines Arztes, der in der Diagnose und Therapie von Wachstumsstörungen erfahren ist
- gutartige und bösartige Neoplasien
- erhöhtes Risiko bei Kindern und Jugendlichen, die mit Mecasermin behandelt werden, da IGF-1 bei der Entwicklung und Progression von gutartigen und bösartigen Tumoren eine Rolle spielt
- wurden nach Markteinführung bei Kindern und Jugendlichen, die mit Mecasermin behandelt wurden, berichtet
- diese Fälle repräsentieren eine Reihe verschiedener maligner Erkrankungeneinschließlich seltener, die üblicherweise nicht im Kindesalter auftreten
- Patienten, die Mecasermin in nicht zugelassenen Indikationen oder höheren Dosen als empfohlen erhalten, haben vermutlich ein höheres Risiko für die Entwicklung von Neoplasien
- der aktuelle Wissensstand der IGF-1- Biologie deutet darauf hin, dass IGF-1 ander Entwicklung von Malignomen in sämtlichen Organen und Gewebearten beteiligtist
- daher sollen Ärzte ihre Patienten auf alle Symptome einer möglichen malignen Erkrankung überwachen
- wenn sich eine gutartige und bösartige Neoplasie entwickelt, muss die Behandlung dauerhaft abgesetzt und eine entsprechende fachärztliche Betreuung in Anspruch genommen werden
- gutartige und bösartige Neoplasien
- Mecasermin ist kein Ersatz für eine Behandlung mit Wachstumshormon
- Mecasermin darf bei Patienten mit geschlossenen Epiphysenfugen nicht zur Wachstumsförderung angewendet werden
- Hypoglykämie
- aufgrund möglicher insulinähnlicher hypoglykämischer Wirkungen muss Mecasermin kurz vor oder nach einer Mahlzeit oder einem Imbiss gegeben werden
- kleine Kinder, Kinder mit Hypoglykämie in der Anamnese und Kinder mit unregelmäßiger Nahrungsaufnahme
- besondere Vorsicht
- 2 - 3 Stunden nach Gabe der Dosis sollten die Patienten, insbesondere zu Behandlingsbeginn, keine risikoreichen Tätigkeiten ausüben
- gilt, bis eine gut verträgliche Dosis eingestellt ist
- wenn eine Person mit schwerer Hypoglykämie bewusstlos oder anderweitig unfähig ist, Nahrung auf dem normalen Weg aufzunehmen, ist eventuell eine Glucagon-Injektion erforderlich
- Personen mit einer Vorgeschichte schwerer Hypoglykämie
- Glucagon sollte stets verfügbar sein
- bei erstmaliger Verschreibung sollte der Arzt die Eltern über die Anzeichen, Symptome und Behandlungen einer Hypoglykämie, einschließlich Glucagon-Injektionen, aufklären
- Diabetiker
- bei Diabetikern sollte die Dosis von Insulin und/ oder anderen hypoglykämisch wirkenden Arzneimitteln gegebenenfalls reduziert werden
- EKG-Überwachung
- vor Beginn der Behandlung sollte bei allen Patienten ein Echokardiogramm durchgeführt werden
- gilt ebenso für Patienten, deren Behandlung beendet wird
- Patienten mit abnormalem EKG-Befund oder kardiovaskulären Symptomen sollten regelmäßig durch EKG-Verfahren beobachtet werden
- über Vergrößerung von lymphatischem Gewebe (z.B. Tonsillen) in Verbindung mit Komplikationen wie Schnarchen, Schlafapnoe und chronischer Mittelohrentzündung bei der Anwendung von Mecasermin beobachtet
- Patienten sollten regelmäßig, sowie bei Auftreten von klinischen Symptomen, untersucht werden, um potentielle Komplikationen auszuschließen bzw. um die notwendige Behandlung einzuleiten
- intrakranieller Hochdruck, funduskopische Untersuchung
- über intrakraniellen Hochdruck mit Papillenödem, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und/oder Erbrechen bei den mit Mecasermin behandelten Patienten, wie auch bei Anwendung von therapeutischem Wachstumshormon, berichtet
- die mit intrakraniellem Hochdruck assoziierten Anzeichen und Symptome verschwanden nach Abbruch der Behandlung
- funduskopische Untersuchung sollte bei Behandlungsbeginn sowie in regelmäßigen Abständen während der Behandlung mit Mecasermin und beim Auftreten von klinischen Symptomen durchgeführt werden
- über intrakraniellen Hochdruck mit Papillenödem, Sehstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit und/oder Erbrechen bei den mit Mecasermin behandelten Patienten, wie auch bei Anwendung von therapeutischem Wachstumshormon, berichtet
- Epiphysenlösung des Hüftkopfes und Fortschreiten der Skoliose
- bei Patienten mit schnellem Wachstum kann eine Epiphysenlösung des Hüftkopfes (mit der Möglichkeit, zu avaskulärer Nekrose zu führen) und ein Fortschreiten der Skoliose auftreten
- während der Behandlung sollte der Patient auf diese Zustände sowie auf andere generell mit der Behandlung mit Wachstumshormon verbundene Symptome und Anzeichen überwacht werden
- jeder Patient, der zu hinken beginnt oder über Hüftbeschwerden oder Schmerzen im Knie klagt, sollte diesbezüglich untersucht werden
- Überempflindlichkeit, Urtikaria, Juckreiz und Rötungen nach Markteinführung beobachtet
- sowohl systemisch als auch lokal an der Injektionsstelle
- wenige Fälle berichtet, die auf Anaphylaxie hinwiesen und einen Krankenhausaufenthalt erforderten
- Eltern und Patienten müssen darüber aufgeklärt werden, dass solche Reaktionen möglich sind und dass beim Auftreten einer systemischen allergischen Reaktion die Behandlung sofort abgebrochen und ein Arzt aufgesucht werden muss
- bei Patienten, die nach einem Jahr nicht auf die Behandlung ansprechen, sollten andere Behandlungen in Betracht gezogen werden
- Personen mit allergischen Reaktionen auf die IGF-1-Injektion, bei denen nach der Injektion unerwartet hohe IGF-1-Werte im Blut festgestellt werden oder die kein Wachstumsansprechen zeigen
- eventuell liegt Antikörperreaktion auf injiziertes IGF-1 vor; dazu kann es durch die Produktion von Anti-IGF-1 IgEs, aufrechterhaltenden Antikörpern (sustaining antibodies) beziehungsweise neutralisierenden Antikörpern (neutralising antibodies) kommen
- in diesen Fällen sollten Antikörpertests in Betracht gezogen werden
- eventuell liegt Antikörperreaktion auf injiziertes IGF-1 vor; dazu kann es durch die Produktion von Anti-IGF-1 IgEs, aufrechterhaltenden Antikörpern (sustaining antibodies) beziehungsweise neutralisierenden Antikörpern (neutralising antibodies) kommen
- Rückverfolgbarkeit
- um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden