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Fachinformationen

Indikation

  • Behandlung entzündlicher Formen der Akne, mit Papeln (Knoten) und Pusteln (Eiterbläschen)

Dosierung

Basiseinheit: 1 g Lösung enthält 10 mg Erythromycin

  • Behandlung entzündlicher Formen der Akne, mit Papeln (Knoten) und Pusteln (Eiterbläschen)
    • 2mal / Tag das erkrankte Gebiet benetzten
    • Behandlungsdauer: max. 6 Wochen
    • Kinder und Jugendliche: Dosierungsempfehlung wie für Erwachsene

Kontraindikationen

Erythromycin - extern
  • Überempfindlichkeit gegen Erythromycin
  • Überempfindlichkeit gegen Makrolid-Antibiotika
    • Kreuzallergie mit anderen Makrolid-Antibiotika kann bestehen

Nebenwirkungen

Erythromycin - extern
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • allergisches Kontaktekzem, einschließlich der Symptome Austrocknung, Rötung, Brennen und Juckreiz der Haut
        • bei Anzeichen einer lokalen Überempfindlichkeit mit ausgeprägten Hautreaktionen Behandlung abbrechen
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Austrocknung, Rötung, Schuppung, Brennen und Juckreiz der Haut
        • in diesen Fällen ist die Fortsetzung der Behandlung mit denweniger austrocknenden Erythromycin Zubereitungen angebracht
        • ggf. empfiehlt es sich, die Anwendung weniger häufig vorzunehmen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
      • nach länger Behandlung: Befundverschlechterung durch Resistenzentwicklung und gramnegative Follikulitis
        • in diesem Fall ist die Therapie zu unterbrechen

Anwendungshinweise

  • Lösung mit Hilfe eines neuen Wattestäbchens in Form eines dünnen Flüssigkeitfilmes auf die erkrankten Hautpartien auftragen
  • soll nicht in Augen, Nase und Mund gelangen (schleimhautreizende Wirkung)

Stillzeithinweise

Erythromycin - extern
  • in der Stillzeit kann Erythromycin angewendet werden
  • um eine orale Aufnahme von Erythromycin durch den Säugling in den ersten Lebenswochen zu verhindern, sollte ein Kontakt des Mundes des Säuglings mit den behandelten Körperstellen vermieden werden
    • stillende Mütter sollen Erythromycin nicht im Brustbereich anwenden

Schwangerschaftshinweise

Erythromycin - extern
  • in der Schwangerschaft kann Erythromycin angewendet werden, da Erythromycin in keinem nennenswerten Maß perkutan resorbiert wird und daher unerwünschte Wirkungen auf das ungeborene Kind nicht zu erwarten sind

Warnhinweise

Erythromycin - extern
  • schwerwiegende allergische Reaktionen
    • ebenso wie für andere Makrolide seltene schwerwiegende allergische Reaktioneneinschließlich der akuten generalisierten exanthematischen Pustulose (AGEP), berichtet
    • bei Auftreten einer allergischen Reaktion sollte das Arzneimittel abgesetzt und eine geeignete Behandlung eingeleitet werden
    • Mediziner sollten sich bewusst sein, dass es bei Absetzen der symptomatischen Behandlung zu einem Wiederauftreten der allergischen Symptomatik kommen kann
  • längere Anwendung
    • nach längerer Behandlung kann es zu einer Befundverschlechterung durch Resistenzentwicklung (Unempfindlichkeit von Bakterien) und Hautentzündung durch bestimmte Bakterien kommen
  • sollte nicht in Augen, Nase und Mund gelangen