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Fachinformationen

Indikation

  • Zur zeitweiligen unterstützenden Behandlung von Entzündungen und Wunden der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches.

Dosierung

  • Dosierung
    • Drei- bis viermal täglich eine erbsengroße Menge Gel auftragen (dies entspricht je ca. 140 mg Gel bzw. 1,4 mg Lidocain)
    • Kinder
      • Bei Neugeborenen, Säuglingen und Kleinkindern ist besonders darauf zu achten, dass die Maximaldosis von 4 erbsengroßen Dosen Mundgel pro Tag nicht überschritten wird.
    • Patienten mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion
      • Für abweichende Dosierungsempfehlungen bei eingeschränkter Leber- bzw. Nierenfunktion gibt es keine hinreichenden Daten.
  • INFECTOGINGI® Mundgel soll bis zur Besserung bzw. Abheilung der Entzündungen angewendet werden.
  • Bei fehlender Besserung der Beschwerden nach 5 - 7 Tagen sowie beim Auftreten unklarer Beschwerden sollte ein Arzt oder Zahnarzt aufgesucht werden.

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe, Minzöl, Korbblütler oder einen der sonstigen Bestandteile.

Nebenwirkungen

  • Es können schwere allergische Sofortreaktionen (anaphylaktische Reaktionen und Schockreaktionen) auftreten. Weiterhin sind Überempfindlichkeitsreaktionen wie z. B. Brennen, Schwellungen, Rötungen, Jucken, nesselartiger Hautausschlag (Urtikaria), Hautentzündung (Kontaktdermatitis), Hautausschlag oder Schmerzen möglich. In diesem Fall sollte die Behandlung abgebrochen werden. Weiterhin können Geschmacksveränderungen und Gefühllosigkeit auftreten.
  • Eine Häufigkeit ist auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
  • Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Minzöl Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.

Anwendungshinweise

  • Soweit nicht anders verordnet, wird in der ärztlichen bzw. zahnärztlichen Praxis das Wundgebiet lege artis versorgt, trockengelegt und eine entsprechend große Menge Gel appliziert. Auf tiefes Eindringen in Wundhöhlen und Zahnfleischtaschen ist Wert zu legen.
  • Soweit nicht anders verordnet, in der häuslichen Anwendung nach Mundspülung das Gel mit der gereinigten Fingerkuppe auf die schmerzende oder entzündete Stelle auftragen bzw. in die Zahnfleischtaschen einbringen und gründlich einmassieren.
  • INFECTOGINGI® Mundgel soll bis zur Besserung bzw. Abheilung der Entzündungen angewendet werden.
  • Bei fehlender Besserung der Beschwerden nach 5 - 7 Tagen sowie beim Auftreten unklarer Beschwerden sollte ein Arzt oder Zahnarzt aufgesucht werden.

Stillzeithinweise

  • Lidocain geht in geringer Menge in die Muttermilch über. Es ist nicht bekannt, ob Bestandteile aus den pflanzlichen arzneilich wirksamen Bestandteilen oder ihre Metabolite in die Muttermilch übergehen. Ein Risiko für das Neugeborene kann nicht ausgeschlossen werden.
  • INFECTOGINGI® Mundgel soll während der Stillzeit nicht angewendet werden.

Schwangerschaftshinweise

  • Bisher liegen keine Erfahrungen mit der Anwendung von INFECTOGINGI® Mundgel bei Schwangeren vor. Daten über eine begrenzte Anzahl von exponierten Schwangeren geben keinen Hinweis auf kongenitale Effekte durch Lidocain.
  • Es liegen keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität von INFECTOGINGI® Mundgel vor. Tierexperimentelle Studien zu Lidocain haben Reproduktionstoxizität gezeigt.
  • Die Anwendung von INFECTOGINGI® Mundgel während der Schwangerschaft wird nicht empfohlen.
  • Fertilität
    • Für INFECTOGINGI® Mundgel liegen keine Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität vor.

Warnhinweise

  • Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
    • Vorsicht bei Patienten mit schweren Störungen des Reizbildungs- und Reizleitungssystems am Herzen, akuter dekompensierter Herzinsuffizienz und schweren Nieren- oder Lebererkrankungen.
    • Bei Anwendung von INFECTOGINGI® Mundgel über einen längeren Zeitraum sollte der Arzt oder Zahnarzt aufgesucht werden.
    • Wenngleich die resorbierten Mengen an Lidocain nach lokaler Anwendung des Gels deutlich geringer als die nach einer Infiltrations- oder Leitungsanästhesie sind, können systemische Nebenwirkungen bei sehr ungünstigen Resorptionsverhältnissen (stark traumatisierte Mukosa) nicht völlig ausgeschlossen werden.
    • Propylenglycol kann Hautreizungen hervorrufen.
    • Bei Babys unter 4 Wochen sollte dieses Arzneimittel mit Vorsicht angewendet werden, insbesondere, wenn das Baby gleichzeitig andere Arzneimittel erhält, die Propylenglycol oder Alkohol enthalten.
  • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
    • Aufgrund der lokalen Anwendung und der applizierten Menge sind klinisch relevante Interaktionen sehr unwahrscheinlich. Es ist allerdings grundsätzlich möglich, dass die schmerzhemmende Wirkung anderer Lokalanästhetika verstärkt werden könnte. Die sonst für Lidocain bekannten Wechselwirkungen mit anderen Mitteln (Antiarrhythmika, ß-Rezeptorenblocker) sind bei der lokalen Anwendung von INFECTOGINGI® Mundgel auf der Mundschleimhaut ohne Bedeutung.
  • Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
  • Überdosierung
    • Es wurde über keine Fälle von Überdosierungen berichtet.
    • Bei Anzeichen einer Überdosierung durch Lidocain wird die Applikation von Sauerstoff empfohlen. Die weitere Therapie erfolgt je nach Ausprägung der Intoxikation symptomatisch: Bei Krampfanfall ist die intravenöse Gabe von Diazepam angezeigt, bei Atem- und Kreislaufstillstand sind die allgemeinen Maßnahmen der kardiopulmonalen Reanimation durchzuführen.
    • Zentral wirkende Analeptika sind kontraindiziert bei Intoxikation durch Lokalanästhetika!