Influsplit 2025/2026

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Influenza-Impfstoffe →

Packungsgrößen & Preise

Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 1X0.5 ML 24,64 €
N2 10X0.5 ML 144,57 €

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Fachinformationen

Indikation

Erwachsene und Kinder >/= 6 Monate

  • aktive Immunisierung zur Vorbeugung der Influenza-Erkrankung, die durch die im Impfstoff enthaltenen Viren der zwei Influenza-A-Subtypen und der Influenza-B-Linie verursacht wird
  • Hinweis: Anwendung gemäß den offiziellen Empfehlungen

Dosierung

Basiseinheit: 1 Impfdosis (0,5 ml) enthält Influenzavirus (inaktiviert, gespalten) von Influenzaviren der Stämme, die der WHO-Empfehlungen (für die nördliche Hemisphäre) sowie dem Beschluss der Europäischen Union für die aktuelle Impfsaison entsprechen

  • aktive Immunisierung zur Vorbeugung der Influenza-Erkrankung
    • Erwachsene
      • 0,5 ml Injektionssuspension 1mal als Einzeldosis
    • Kinder >/= 6 Monate - 17 Jahre
      • 0,5 ml Injektionssuspension 1mal als Einzeldosis
    • Kinder 6 Monate < 9 Jahre, die zuvor noch nicht gegen Grippe geimpft worden sind
      • Verabreichung einer 2. Impfdosis von 0,5 ml im Abstand von mind. 4 Wochen
    • Kinder < 6 Monate
      • Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile oder gegen einen der möglicherweise in Spuren vorhandenen Bestandteile, wie Ovalbumin, Hydrocortison, Gentamicinsulfat, Formaldehyd und Desoxycholsäure-Natrium

Nebenwirkungen

  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • Appetitlosigkeit
      • 6 - < 36 Monate; 3 - < 6 Jahre
        • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • 6 - < 18 Jahre: nicht systematisch erhoben in dieser Altersgruppe
      • >/= 18 Jahre: nicht berichtet
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • Reizbarkeit
      • 6 - < 36 Monate; 3 - < 6 Jahre
        • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • 6 - < 18 Jahre: nicht systematisch erhoben in dieser Altersgruppe
      • >/= 18 Jahre: nicht berichtet
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • 6 - < 36 Monate; 3 - < 6 Jahre
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10: Schläfrigkeit
      • nicht systematisch erhoben in dieser Altersgruppe: Kopfschmerzen
      • nicht berichtet: Schwindel
    • 6 - < 18 Jahre
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10: Kopfschmerzen
      • nicht systematisch erhoben in dieser Altersgruppe: Schläfrigkeit
      • nicht berichtet: Schwindel
    • >/= 18 Jahre
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10: Kopfschmerzen
      • nicht berichtet: Schläfrigkeit
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100: Schwindel
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • 6 Monate - < 18 Jahre; >/= 18 Jahre
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Gastrointestinale Beschwerden (einschließlich Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und/oder Bauchschmerzen)
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
    • 6 Monate - < 18 Jahre
      • nicht berichtet: Schwitzen
    • >/= 18 Jahre
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10: Schwitzen
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • 6 Monate - < 6 Jahre
      • nicht systematisch erhoben in dieser Altersgruppe: Myalgie, Arthralgie
    • 6 -< 18 Jahre; >/= 18 Jahre
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10: Myalgie
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10: Arthralgie
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • 6 - < 36 Monate, 3 - < 6 Monate
      • nicht systematisch erhoben in dieser Altersgruppe
        • Ermüdung/Fatigue
        • Schüttelfrost
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Fieber
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Schmerzen an der Injektionsstelle
        • Rötung an der Injektionsstelle
        • Schwellung an der Injektionsstelle
      • nicht berichtet: Verhärtung an der Injektionsstelle
    • 6 - < 18 Jahre
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Ermüdung/Fatigue
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Schüttelfrost
        • Fieber
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Schmerzen an der Injektionsstelle
        • Rötung an der Injektionsstelle
        • Schwellung an der Injektionsstelle
      • nicht berichtet: Verhärtung an der Injektionsstelle
    • >/= 18 Jahre
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Ermüdung/Fatigue
        • Schmerzen an der Injektionsstelle
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Schüttelfrost
        • Rötung an der Injektionsstelle
        • Schwellung an der Injektionsstelle
        • Verhärtung an der Injektionsstelle
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Fieber

Anwendungshinweise

  • Injektion i.m., vorzugsweise in den M. deltoideus oder in den anterolateralen Bereich des Oberschenkels (in Abhängigkeit von der Muskelmasse)
  • Vorsichtsmaßnahmen vor/bei der Handhabung bzw. vor/während der Anwendung des Arzneimittels s. Fachinformation

Stillzeithinweise

  • Verabreichung während der Stillzeit möglich
  • es ist nicht bekannt, ob der Impfstoff beim Menschen in die Muttermilch übergeht
  • es werden keine negativen Auswirkungen auf gestillte Neugeborene bzw. Säuglinge erwartet

Schwangerschaftshinweise

  • Verabreichung in allen Stadien der Schwangerschaft möglich
  • für die Impfung während des zweiten und dritten Trimenons stehen im Vergleich zum ersten Trimenon mehr Daten zur Sicherheit zur Verfügung
  • Sicherheit der Anwendung bei schwangeren Frauen wurde nicht in klinischen Prüfungen untersucht
  • verfügbare Daten (der früher zugelassene trivalente Influenza-Impfstoff) nach der Markteinführung ergaben keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für einen unerwünschten Ausgang der Schwangerschaft
  • durchgeführte tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktions- und Entwicklungstoxizität
  • Sicherheitsdaten aus der weltweiten Anwendung und einer systematischen Literaturrecherche zu inaktivierten saisonalen Influenza-Impfstoffen, die während der Schwangerschaft verabreicht wurden, weisen auf kein erhöhtes Risiko für unerwünschte Auswirkungen für das ungeborene Kind und für die Schwangere hin, die auf den Impfstoff zurückzuführen sind
  • Fertilität
    • tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf die weibliche Fertilität

Warnhinweise

  • Rückverfolgbarkeit
    • um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden
  • vor der Impfung
    • Anamneseerhebung (unter besonderer Berücksichtigung früherer Impfungen und eventuell aufgetretener unerwünschter Ereignisse) sowie eine klinische Untersuchung
    • wie bei allen injizierbaren Impfstoffen sind für den Fall einer anaphylaktischen Reaktion nach Verabreichung des Impfstoffes stets entsprechende medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten bereitzuhalten
    • besonders bei Jugendlichen kann es als psychogene Reaktion auf die Nadelinjektion nach oder sogar vor einer Impfung zu einer Synkope (Ohnmacht) kommen
      • diese kann während der Erholungsphase von verschiedenen neurologischen Symptomen wie vorübergehender Sehstörung, Parästhesie und tonisch-klonischen Bewegungen der Gliedmaßen begleitet sein
      • es ist wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, um Verletzungen durch die Ohnmacht zu verhindern
    • wie bei anderen Impfstoffen sollte die Impfung bei Personen, die an einer akuten, schweren, mit Fieber einhergehenden Erkrankung leiden, auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden
    • die Impfung sollte nicht wegen eines leichten Infekts wie z. B. einer Erkältung zurückgestellt werden
    • der Impfstoff soll Schutz gegen die Virusstämme bieten, aus denen der Impfstoff hergestellt wird, sowie gegen eng verwandte Stämme; er ist gegebenenfalls nicht gegen alle möglichen Influenzavirusstämme wirksam
    • wie bei jedem Impfstoff wird möglicherweise nicht bei allen Geimpften eine schützende Immunantwort erzielt
  • Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
    • unter keinen Umständen intravasal verabreichen
    • Personen mit Thrombozytopenie oder einer Blutgerinnungsstörung: mit Vorsicht verabreichen, da es bei diesen Personen nach intramuskulärer Injektion zu Blutungen kommen kann
  • Anwendung systemischer immunsuppressiver Arzneimittel und Immundefizienz
    • es kann erwartet werden, dass bei Patienten, die eine immunsuppressive Behandlung erhalten, oder bei Personen mit Immundefizienz eine unzureichende Immunantwort hervorgerufen wird
  • Beeinträchtigung serologischer Untersuchungen
    • falsch positive ELISA-Serologietests für HIV-1, Hepatitis C und insbesondere HTLV-1 können nach einer Grippeimpfung auftreten
    • diese vorübergehend falsch positiven Ergebnisse können auf kreuzreaktives IgM zurückzuführen sein, das durch den Impfstoff hervorgerufen wird
    • aus diesem Grund erfordert eine eindeutige Diagnose einer HIV-1, Hepatitis C oder HTLV-1 Infektion ein positives Ergebnis eines virus-spezifischen Bestätigungstests (z. B. Western Blot oder Immunblot oder PCR)