INSULATARD FLEXPEN 100I.E./ml Inj.susp.i.Fertigpen
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 5X3 ML | 52,32 € |
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Indikation
- Diabetes mellitus
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Injektionssuspension enthält 100 I.E. Isophan (NPH) Insulin human (entsprechend 3,5 mg).
- Diabetes mellitus
- Dosierung individuell gemäß Bedarf des Patienten
- i. d. R. 0,3 - 1,0 0 internationale Einheiten / kg / Tag
- Anwendungshäufigkeit: Arzt bestimmt, ob eine oder mehrere tägliche Injektionen notwendig sind
- Anwendung allein oder mit schnell wirkendem Insulin
- im Rahmen einer intensivierten Insulintherapie kann die Suspension als basales Insulin (abendliche und/oder morgendliche Injektion) eingesetzt werden; zu den Mahlzeiten wird schnell wirkendes Insulin angewendet
- Überwachung des Blutzuckerspiegels empfohlen, um eine optimale glykämische Einstellung zu erreichen
Dosisanpassung
- Änderung der körperlichen Aktivität, der Ernährungsgewohnheiten oder während einer Begleiterkrankung
- evtl. Dosisanpassung erforderlich
- ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
- Anwendung möglich
- Überwachung des Blutzuckers intensivieren und die Insulindosis individuell anpassen
- Nieren- und Leberfunktionsstörungen
- evtl. geringerer Insulinbedarf
- Überwachung des Blutzuckers intensivieren und die Insulindosis individuell anpassen
- Kinder und Jugendliche
- Anwendung möglich
- Umstellung von anderen Insulinarzneimitteln
- bei Umstellung von anderen intermediär oder lang wirkenden Insulinarzneimitteln kann eine Anpassung der Dosis und des Zeitpunkts der Gabe erforderlich sein
- engmaschige Überwachung des Blutzuckers während der Umstellung und in den ersten Wochen danach empfohlen
Kontraindikationen
Insulin (human) - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Insulin human
- mit Ausnahme der Verabreichung im Rahmen eines Desensibilisierungsprogrammes
- Hypoglykämie
- intravenöse Applikation von Insulinsuspensionen (unter keinen Umständen)
Nebenwirkungen
Insulin (human) - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schock
- Urtikaria
- Hautausschlag
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktische Reaktionen / allergische Reaktionen vom Sofort-Typ / systemische (generalisierte) Insulinallergie, möglicherweise lebensbedrohlich, einschl.
- generalisierter Hautausschlag
- Jucken
- Schwitzen
- gastrointestinale Störungen
- angioneurotisches Ödem
- Atembeschwerden
- Herzklopfen / schneller Puls
- Kurzatmigkeit
- keuchender Atem
- Bronchospasmus
- Blutdruckabfall
- anaphylaktische Reaktionen / allergische Reaktionen vom Sofort-Typ / systemische (generalisierte) Insulinallergie, möglicherweise lebensbedrohlich, einschl.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Insulin-Antikörper
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hypoglykämie
- einschl.
- kalter Schweiß
- kalte blasse Haut
- Ermattung
- Nervosität oder Zittern
- Angstgefühle
- ungewöhnliche Müdigkeit oder Schwäche
- Verwirrung
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Benommenheit
- Heißhunger
- Sehstörungen
- Kopfschmerzen
- Übelkeit
- Herzklopfen
- schwere Hypoglykämie kann zu Bewusstlosigkeit und/oder Krampfanfällen führen und mit einer vorübergehenden oder dauerhaften Störung der Gehirnfunktion oder sogar dem Tod enden
- einschl.
- Hypoglykämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ödeme
- ohne Häufigkeitsangabe
- Natriumretention
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- periphere Neuropathie (schmerzhafte Neuropathie)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- diabetische Retinopathie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Refraktionsanomalien
- ohne Häufigkeitsangabe
- proliferative Retinopathie
- Sehstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Lipodystrophie an der Injektionsstelle, einschl.
- Lipohypertrophie
- Lipatrophie
- Lipodystrophie an der Injektionsstelle, einschl.
- ohne Häufigkeitsangabe
- kutane Amyloidose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- lokale allergische Reaktionen an der Einstichstelle
- Hautrötungen
- Schwellungen
- Juckreiz
- lokale allergische Reaktionen an der Einstichstelle
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Urtikaria an der Einstichstelle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Entzündung
- Schmerz
- Blutergüsse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Humaninsulin mit allmählichem Wirkbeginn und langer Wirkdauer
- nur für subkutane Injektionen geeignet
- Injektion s.c. in den Oberschenkel, die Bauchdecke, den Gesäßbereich oder den Oberarm
- Insulinsuspensionen niemals intravenös verabreichen!
- Risiko einer unbeabsichtigten intramuskulären Injektion ist vermindert, wenn die Injektion in eine angehobene Hautfalte erfolgt
- Nadel mind. 6 Sekunden lang unter der Haut belassen, um sicherzustellen, dass die gesamte Dosis injiziert wurde
- Injektionsstellen innerhalb der gewählten Körperregion stets regelmäßig wechseln (Vermeidung einer Lipodystrophie und einer kutanen Amyloidose)
- subkutane Injektion in den Oberschenkel bewirkt im Vergleich zu den anderen Injektionsstellen eine langsamere und weniger variable Resorption
- Wirkdauer variiert abhängig von Dosis, Injektionsstelle, Durchblutung, Temperatur und dem Ausmaß der körperlichen Betätigung
- Insulinsuspensionen nicht in Insulininfusionspumpen verwenden
- falls Anwendung einer Spritze notwendig ist, Durchstechflasche verwenden
- für weitere, detaillierte Anwendungshinweise, siehe Gebrauchsinformation!
Stillzeithinweise
Insulin (human) - invasiv
- Insulin human kann während der Stillzeit (uneingeschränkt) verwendet werden
- keine Auswirkungen auf das gestillte Kind zu erwarten
- Anpassung der Insulindosis und / oder der Ernährungsgewohnheiten während der Stillzeit kann bei Diabetes-Patientinnen erforderlich sein
Schwangerschaftshinweise
Insulin (human) - invasiv
- für die Anwendung von Insulin zur Diabetesbehandlung bestehen während der Schwangerschaft keine Einschränkungen
- Insulin passiert nicht die Plazentaschranke
- bei der Anwendung in der Schwangerschaft ist Vorsicht geboten
- für Insulin human liegen keine klinischen Daten über exponierte Schwangere vor
- Patientinnen sollte geraten werden, ihren Arzt zu informieren, wenn sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen
- sowohl Hypoglykämie als auch Hyperglykämie, die bei einer nicht ausreichend kontrollierten Diabetestherapie auftreten können, erhöhen das Risiko von Missbildungen und Fruchttod in utero
- für Patientinnen mit vorbestehender Diabeteserkrankung oder einem Schwangerschaftsdiabetes ist eine gute Stoffwechseleinstellung und gute Kontrolle / Überwachung während der gesamten Schwangerschaft unbedingt erforderlich
- dies gilt sowohl bei insulinpflichtigem als auch bei Gestations- Diabetes
- Frauen, die an Diabetes erkrankt sind und eine Schwangerschaft planen bzw. bereits schwanger sind, sollten intensiver überwacht und die Blutzuckerkontrolle sollte intensiviert werden
- genaue Blutzuckerkontrolle sowie ein allgemein guter Gesundheitszustand bei Schwangeren mit Diabetes besonders wichtig
- für Patientinnen mit vorbestehender Diabeteserkrankung oder einem Schwangerschaftsdiabetes ist eine gute Stoffwechseleinstellung und gute Kontrolle / Überwachung während der gesamten Schwangerschaft unbedingt erforderlich
- Insulinbedarf
- im 1. Trimenon meist erniedrigt
- im Verlauf des 2. und 3. Trimenon erhöht
- unmittelbar nach der Entbindung
- rascher Abfall auf die Werte vor der Schwangerschaft
- sorgfältige Überwachung des Blutzuckerspiegels erforderlich, da erhöhtes Hypoglykämierisiko
- rascher Abfall auf die Werte vor der Schwangerschaft
- Fertilität
- tierexperimentelle Reproduktionsstudien mit Insulin human haben keine Hinweise auf schädliche Auswirkungen in Bezug auf die Fertilität gezeigt
- keine klinischen Daten mit Insulin human in Bezug auf die männliche oder weibliche Fertilität verfügbar
Warnhinweise
Insulin (human) - invasiv
- allgemein
- bevor der Patient in andere Zeitzonen reist, muss er sich mit seinem Arzt beraten, da dies bedeuten kann, dass er das Insulin und die Mahlzeiten zu anderen Uhrzeiten anwenden bzw. einnehmen muss
- Hyperglykämie
- unzureichende Dosierung oder Unterbrechung einer Behandlung kann, insbes. bei Typ 1 Diabetes / insulinpflichtigem Diabetes, zu Hyperglykämie und diabetischer Ketoazidose führen
- diese Zustände sind potentiell lebensbedrohlich
- erste Symptome einer Hyperglykämie treten i. d. R. allmählich über Stunden bzw. Tage auf, wie
- Durst
- verstärkter Harndrang
- Übelkeit
- Erbrechen
- Benommenheit
- gerötete trockene Haut
- Mundtrockenheit
- Appetitlosigkeit
- nach Aceton riechender Atem
- bei Typ 1 Diabetes können unbehandelte Hyperglykämien zu einer diabetischen Ketoazidose führen, die tödlich sein kann
- unzureichende Dosierung oder Unterbrechung einer Behandlung kann, insbes. bei Typ 1 Diabetes / insulinpflichtigem Diabetes, zu Hyperglykämie und diabetischer Ketoazidose führen
- Hypoglykämie
- Auslassen einer Mahlzeit oder ungeplante anstrengende körperliche Aktivität kann zu einer Hypoglykämie führen
- Hypoglykämie kann auftreten, wenn die Insulindosis im Verhältnis zum Insulinbedarf zu hoch ist
- im Fall einer Hypoglykämie oder falls das Auftreten einer Hypoglykämie befürchtet wird, darf Insulin human nicht injiziert werden
- nach Stabilisierung des Blutzuckers des Patienten sollte Anpassung der Dosis in Erwägung gezogen werden
- besondere Vorsicht sowie eine verstärkte Überwachung des Blutzuckers ist bei Patienten geboten, bei denen hypoglykämische Episoden von besonderer klinischer Bedeutung sein können, wie z.B.
- bei Patienten mit signifikanten Stenosen der Koronararterien oder der hirnversorgenden Blutgefäße
- Risiko kardialer oder zerebraler Komplikationen bei Hypoglykämie
- bei Patienten mit proliferativer Retinopathie, insbesondere wenn diese nicht laserbehandelt ist
- Gefahr der vorübergehenden Erblindung infolge einer Hypoglykämie
- bei Patienten mit signifikanten Stenosen der Koronararterien oder der hirnversorgenden Blutgefäße
- Patienten muss bewusst gemacht werden, dass es Umstände gibt, bei denen die Warnsymptome einer Hypoglykämie vermindert sein können
- bei bestimmten Risikogruppen können die Warnsymptome einer Hypoglykämie verändert oder abgeschwächt sein oder ganz fehlen
- Patienten, bei denen sich die Blutzuckereinstellung deutlich verbessert hat
- bei denen sich eine Hypoglykämie langsam entwickelt
- die älter sind
- die von tierischem Insulin auf Insulin human umgestellt worden sind
- bei Umstellung auf einen anderen Insulintyp
- bei denen eine autonome Neuropathie vorliegt
- bei denen die Diabeteserkrankung schon lange besteht
- die an einer psychiatrischen Erkrankung leiden
- die gleichzeitig mit bestimmten anderen Arzneimitteln behandelt werden
- diese Situationen können zu einer schweren Hypoglykämie führen (und möglicherweise zum Bewusstseinsverlust), bevor der Patient eine hypoglykämische Stoffwechselentgleisung überhaupt bemerkt
- bei normalen oder gar erniedrigten Werten für glykosyliertes Hämoglobin muss an wiederholte unerkannte (insbes. nächtliche) Hypoglykämien gedacht werden
- Einhalten des Dosier- und Diätschemas, die korrekte Insulinverabreichung und das Erkennen von Symptomen einer Hypoglykämie durch den Patienten sind von zentraler Bedeutung, um das Risiko einer Hypoglykämie zu senken
- Faktoren, die zu einer Verstärkung der Hypoglykämieneigung führen, müssen besonders beachtet werden und können eine Dosisanpassung erfordern
- ein Wechsel des Injektionsgebietes
- eine Verbesserung der Insulinempfindlichkeit (z.B. wenn Stressfaktoren entfallen)
- eine ungewohnte, stärkere oder längere körperliche Anstrengung
- interkurrierende Erkrankungen (z.B. Erbrechen, Durchfall)
- eine unzureichende Nahrungsaufnahme
- ausgelassene Mahlzeiten
- Alkoholkonsum
- bestimmte unkompensierte Störungen des endokrinen Systems (z.B. Unterfunktion der Schilddrüse, des Hypophysenvorderlappens oder Nebennierenrindeninsuffizienz)
- die gleichzeitige Gabe bestimmter anderer Arzneimittel
- Umstellung eines Patienten auf einen anderen Insulintyp oder Insulin eines anderen Herstellers
- muss unter strenger ärztlicher Kontrolle erfolgen
- folgende Veränderungen können eine Veränderung der Dosis erforderlich machen
- Stärke
- Insulinmarke (Hersteller)
- Insulintyp (normal, basal (NPH), zinkverzögert, Mischinsulin usw.)
- Ursprung des Insulins (tierisches Insulin, Humaninsulin oder Insulinanalogon)
- Herstellungverfahren (rekombinante DNS gegenüber Insulin tierischen Ursprungs)
- beim Wechsel des Insulintyps benötigen Patienten möglicherweise eine erhöhte Anzahl täglicher Injektionen oder eine gegenüber ihren üblichen Insulinarzneimitteln veränderte Dosis
- falls beim Wechsel eine Dosisanpassung (z.B. Dosisreduktion) erforderlich ist, kann diese bei der 1. Dosierung oder in den 1. Wochen oder Monaten nach der Umstellung notwendig sein
- frühe Warnsymptome einer Hypoglykämie können verändert oder weniger ausgeprägt wahrgenommen werden als bei dem vorher verwendeten Insulin
- Wechsel von tierischem auf menschliches Insulin
- einige Patienten, bei denen hypoglykämische Reaktionen nach einem Wechsel von tierischem auf menschliches Insulin auftraten, berichteten, dass die frühen Warnsymptome einer Hypoglykämie weniger ausgeprägt oder anders als bei ihrem vorhergehenden Insulin waren
- Patienten darauf hinweisen, dass mit erheblich verbesserter Blutzuckerkontrolle, z.B. durch intensivierte Insulintherapie, einige oder alle der Hypoglykämie-Warnsymptome ausfallen können
- weitere Umstände, die die Frühwarnsymptome einer Hypoglykämie anders als gewohnt oder weniger ausgeprägt erscheinen lassen, sind lange bestehender Diabetes, diabetische Neuropathie oder Begleitmedikation wie z.B. Betablocker
- unbehandelte Hypo- oder Hyperglykämien können zu Bewusstlosigkeit, Koma oder zum Tod führen
- Gabe einer unzureichenden Dosis, bzw. die Unterbrechung einer Behandlung, insbes. bei Patienten mit einem insulinpflichtigen Diabetes, kann zu einer Hyperglykämie und einer diabetischen Ketoazidose führen; diese Zustände sind potentiell lebensbedrohlich
- nach Umstellung von tierischem auf Humaninsulin kann eine Anpassung des Dosierschemas (Dosisreduktion) insbes. bei solchen Patienten erforderlich sein
- die bereits zuvor auf eher niedrige Blutglukosespiegel eingestellt waren,
- die eine Neigung zu Hypoglykämien haben
- die infolge von Insulin-Antikörpern zuvor hohe Insulindosen benötigten
- während der Umstellung und in den ersten Wochen danach wird eine engmaschige Stoffwechselüberwachung empfohlen
- bei Patienten, die infolge von Insulin-Antikörpern hohe Insulindosen benötigen, ist zu erwägen, die Umstellung unter ärztlicher Überwachung und stationären oder vergleichbaren Bedingungen vorzunehmen
- Behandlung mit Humaninsulin kann zur Bildung von Antikörpern führen
- diese Antikörpertiter liegen dann allerdings niedriger als solche, die sich aufgrund einer Gabe von gereinigtem Insulin tierischen Ursprungs aufbauen
- Insulinbedarf / Dosisanpassung
- Insulinbedarf kann sich signifikant ändern bei
- Erkrankungen der Nebenniere, der Hypophyse oder der Schilddrüse
- sowie im Fall einer Nieren- oder Leberfunktionsstörung
- Insulinbedarf kann durch Krankheit oder durch seelische Belastungen erhöht sein
- Anpassung der Insulindosis kann ebenfalls notwendig werden, wenn Patienten den Umfang ihrer körperlichen Aktivitäten oder ihre Ernährungsgewohnheiten ändern
- bei ungenügender Stoffwechseleinstellung oder Neigung zu Hyper- oder Hypoglykämien müssen alle relevanten Faktoren überprüft werden, bevor eine Dosisanpassung in Erwägung gezogen wird, u.a.
- Einhaltung des Therapieschemas durch den Patienten
- gewählten Injektionsstellen
- korrekte Injektionstechnik
- Insulinbedarf kann sich signifikant ändern bei
- interkurrente Erkrankungen
- Begleiterkrankungen, insbesondere Infektionen und fiebrige Zustände, erhöhen i.d.R. den Insulinbedarf des Patienten
- Begleiterkrankungen der Nieren, der Leber oder mit Einfluss auf Nebennieren, Hirnanhang- oder Schilddrüse können eine Anpassung der Insulindosis erforderlich machen
- interkurrente Erkrankungen erfordern eine verstärkte Stoffwechselüberwachung
- in vielen Fällen sind Ketonbestimmungen im Urin angezeigt und häufig ist eine Anpassung der Insulindosis erforderlich
- oft ist der Insulinbedarf erhöht
- Patienten mit einem Typ-1-Diabetes müssen regelmäßig zumindest kleine Mengen Kohlenhydrate zu sich nehmen, auch wenn sie nicht oder nur wenig essen können, erbrechen o. Ä. und sie dürfen das Insulin nie ganz weglassen
- Reaktionen an der Injektionsstelle
- wie bei jeder Insulintherapie können Reaktionen an der Injektionsstelle auftreten, wie z.B.
- Schmerzen
- Rötungen
- Nesselsucht
- Entzündungen
- Blutergüsse
- Schwellungen
- Juckreiz
- kontinuierliches Wechseln der Injektionsstelle innerhalb eines bestimmten Bereiches kann dabei helfen, diese Reaktionen zu reduzieren oder zu vermeiden
- Reaktionen klingen gewöhnlich nach einigen Tagen oder Wochen wieder ab
- in seltenen Fällen können Reaktionen an der Injektionsstelle das Absetzen von Insulin erforderlich machen
- wie bei jeder Insulintherapie können Reaktionen an der Injektionsstelle auftreten, wie z.B.
- Überempfindlichkeit
- Patienten, die überempfindlich auf Insulin human reagieren und für die keine besser verträgliche Insulinzubereitung zur Verfügung steht
- dürfen die Behandlung nur unter engmaschiger ärztlicher Überwachung und nötigenfalls gleichzeitiger antiallergischer Behandlung fortsetzen
- bei Patienten mit einer Allergie gegen tierisches Insulin wird vor einer Umstellung auf lnsulin human eine intradermale Testung empfohlen
- immunologische Kreuzreaktionen können auftreten
- Patienten, die überempfindlich auf Insulin human reagieren und für die keine besser verträgliche Insulinzubereitung zur Verfügung steht
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- um das Risiko einer Lipodystrophie und einer kutanen Amyloidose zu reduzieren
- Patienten müssen angewiesen werden, die Injektionsstelle regelmäßig zu wechseln
- es besteht das potenzielle Risiko einer verzögerten Insulinresorption und einer schlechteren Blutzuckerkontrolle nach Insulininjektionen an Stellen mit diesen Reaktionen
- Berichte über Hypoglykämie bei einem plötzlichen Wechsel der Injektionsstelle zu einem nicht betroffenen Bereich
- nach einem Wechsel der Injektionsstelle von einem betroffenen zu einem nicht betroffenen Bereich wird eine Überwachung des Blutzuckers empfohlen
- Dosisanpassung der Antidiabetika kann in Erwägung gezogen werden
- um das Risiko einer Lipodystrophie und einer kutanen Amyloidose zu reduzieren
- Kombination von Insulin human mit Pioglitazon
- Spontanmeldungen von Herzinsuffizienz, wenn Pioglitazon in Kombination mit Insulin insbesondere Patienten mit Risikofaktoren für die Entwicklung von Herzinsuffizienz verabreicht wurde
- sollte beachtet werden, falls eine Behandlung mit der Kombination von Pioglitazon und Insulin erwogen wird
- falls Kombination angewendet wird, sollten die Patienten hinsichtlich Anzeichen und Symptomen von Herzinsuffizienz, Gewichtszunahme und Ödemen beobachtet werden
- Pioglitazon muss beim Auftreten jeder Verschlechterung kardialer Symptome abgesetzt werden
- Spontanmeldungen von Herzinsuffizienz, wenn Pioglitazon in Kombination mit Insulin insbesondere Patienten mit Risikofaktoren für die Entwicklung von Herzinsuffizienz verabreicht wurde
- Vermeidung von versehentlichen Verwechslungen / Medikationsfehlern
- es wurde von Anwendungsfehlern berichtet, bei denen versehentlich andere Insulin-Zubereitungenoder andere Insuline verabreicht wurden
- um versehentliche Verwechslungen zwischen unterschiedlichen Insulin-Zubereitungen zu vermeiden
- Patienten müssen angewiesen werden, vor jeder Injektion Bezeichnung des Insulins stets zu überprüfen
- Dopingkontrollen
- Anwendung von Insulin human kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- Fehlgebrauch zu Dopingzwecken kann eine Gesundheitsgefährdung verursachen
- Rückverfolgbarkeit
- um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden
- Hinweise für die Handhabung
- siehe jeweilige Herstellerinformation