Iqirvo 80 mg Filmtabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 30 ST | 4660,33 € |
| – | 90 ST | 13865,67 € |
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Indikation
- Behandlung der primär biliären Cholangitis (PBC)
- in Kombination mit Ursodeoxycholsäure (UDCA) bei Erwachsenen, die nicht ausreichend auf UDCA ansprechen
- als Monotherapie bei Patienten, die UDCA nicht vertragen
Dosierung
- Behandlung der primär biliären Cholangitis (PBC)
- 80 mg Elafibranor 1mal / Tag
- vergessene Dosis
- vergessene Dosis nicht einnehmen
- Einnahme der nächsten Dosis zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt
- nicht die doppelte Dosis einnehmen, um die vergessene Dosis nachzuholen
- ältere Patienten >/= 65 Jahre
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- kein relevanter Nutzen
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Leberfunktion
- leicht (Child-Pugh A) oder moderat (Child-Pugh B)
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwer (Child-Pugh C)
- Anwendung nicht empfohlen
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht untersucht
- leicht (Child-Pugh A) oder moderat (Child-Pugh B)
Kontraindikationen
Elafibranor - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Elafibranor
- bekannte oder vermutete Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine Verhütungsmittel anwenden
Nebenwirkungen
Elafibranor - peroral
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Abdominalschmerzen (einschließlich Schmerzen im Ober- und Unterbauch)
- Diarrhoe
- Übelkeit
- Erbrechen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Obstipation
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Cholelithiasis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- juckender Ausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Myalgie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kreatinphosphokinase im Blut erhöht
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kreatinin in Blut erhöht
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Zum Einnehmen
Stillzeithinweise
Elafibranor - peroral
- Elafibranor soll nicht während der Stillzeit angewendet werden, und bis mindestens 3 Wochen nach der letzten Dosis soll nicht gestillt werden
- ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden
- nicht bekannt, ob Elafibranor oder dessen Metabolite in die Muttermilch ausgeschieden werden
- keine Informationen darüber, ob Elafibranor/ Metabolite beim Tier in die Milch ausgeschieden werden
- bei weiblichen Ratten wurden jedoch schädliche Auswirkungen auf die Nachkommen beobachtet, wenn Elafibranor in klinisch relevanter Exposition während der Trächtigkeit und der Laktation gegeben wurde
Schwangerschaftshinweise
Elafibranor - peroral
- Elafibranor ist während der Schwangerschaft kontraindiziert
- falls eine Patientin schwanger wird, muss die Behandlung abgebrochen werden
- bisher nur sehr begrenzte Daten aus der Anwendung von Elafibranor bei Schwangeren
- tierexperimentelle Studien
- Studien an trächtigen Tieren haben eine Reproduktionstoxizität (Verlust des Föten, Missbildungen, Totgeburten und/oder perinatale Todesfälle) bei klinisch relevanter Exposition gezeigt
- Frauen im gebärfähigen Alter / Empfängnisverhütung
- Frauen im gebärfähigen Alter müssen während und bis mindestens 3 Wochen nach der letzten Dosis von Elafibranor eine wirksame Empfängnisverhütung anwenden
- bei Patientinnen im gebärfähigen Alter soll vor Beginn der Behandlung mit Elafibranor überprüft werden, ob eine Schwangerschaft vorliegt
- Fertilität
- keine Humandaten über die Auswirkungen von Elafibranor auf die Fertilität vorliegend
- tierexperimentelle Studien lassen keine direkten oder indirekten Auswirkungen auf die Fertilität oder die Fortpflanzungsfähigkeit erkennen
Warnhinweise
Elafibranor - peroral
- Ereignisse im Zusammenhang mit der Leber
- Anstieg von Leberwerten bei Studienteilnehmern, einschließlich Transaminasen und Bilirubin, berichtet
- Beurteilung der Leberfunktion, sowohl klinisch als auch laborchemisch, vor Beginn der Behandlung und danach entsprechend der routinemäßigen Behandlung der Patienten
- bei Erhöhungen der Leberwerte und / oder Leberfunktionsstörungen, sofortige Untersuchung der Ursache empfohlen und Unterbrechung der Elafibranor-Behandlung in Betracht ziehen
- erhöhte Kreatinphosphokinase im Blut und Muskelverletzungen
- Bericht über Erhöhungen der Kreatinphosphokinase (CPK) im Blut bei Studienteilnehmern
- die CPK sollte vor Beginn der Behandlung und danach im Rahmen der routinemäßigen Behandlung der Patienten bestimmt werden
- regelmäßige CPK-Messungen können vor Behandlungsbeginn in Betracht gezogen werden, insbesondere bei Patienten, die gleichzeitig HMG-CoA-Reduktasehemmer einnehmen
- bei Anstieg der CPK oder bei unerklärlichen Anzeichen und Symptome einer Muskelschädigung, sofortige Untersuchung der Ursache empfohlen und Unterbrechung der Behandlung in Betracht ziehen
- Embryo-fötale Toxizität
- basierend auf Daten aus Tierversuchen besteht Verdacht, dass Elafibranor bei Behandlung einer schwangeren Frau kongenitale Missbildungen und eine reduzierte fötale Überlebensrate verursacht
- daher ist Elafibranor bei Frauen mit bekannter oder vermuteter Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine Verhütungsmittel anwenden, kontraindiziert
- Frauen im gebärfähigen Alter sollen darüber informiert werden