Jardiance 10 mg Filmtabletten

Originalis B.V.
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Empagliflozin →

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Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N2 30 ST 78,99 €
N3 100X1 ST 236,95 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Behandlung von Erwachsenen und Kindern >/= 10 Jahre mit nicht ausreichend behandeltem Typ-2-Diabetes mellitus als Ergänzung zu Diät und Bewegung
    • als Monotherapie, wenn Metformin aufgrund einer Unverträglichkeit als ungeeignet erachtet wird
    • zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Diabetes
      • zu Studienergebnissen im Hinblick auf Kombinationen, die Wirkung auf Blutzuckerkontrolle und kardiovaskuläre Ereignisse sowie die untersuchten Populationen s. Fachinformation
  • Behandlung von Erwachsenen mit symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz
  • Behandlung von Erwachsenen mit chronischer Niereninsuffizienz

Dosierung

  • Monotherapie und Add-on-Kombinationstherapie des Typ-2-Diabetes mellitus
    • Initialdosis: 10 mg Empagliflozin 1mal / Tag
    • wenn Initialdosis vertragen wurde und eGFR >/= 60 ml / Min. / 1,73 m2 und eine engere Blutzuckerkontrolle benötigt wird
      • Dosiserhöhung, optional, auf 25 mg Empagliflozin 1mal / Tag
    • max. Tagesdosis: 25 mg Empagliflozin
    • vergessene Dosis
      • Einnahme der Dosis, sobald der Patient daran denkt
      • keine Einnahme einer doppelten Dosis am gleichen Tag
  • Herzinsuffizienz
    • 10 mg Empagliflozin 1mal / Tag
    • vergessene Dosis
      • Einnahme der Dosis, sobald der Patient daran denkt
      • keine Einnahme einer doppelten Dosis am gleichen Tag
  • chronische Niereninsuffizienz
    • 10 mg Empagliflozin 1mal / Tag
    • vergessene Dosis
      • Einnahme der Dosis, sobald der Patient daran denkt
      • keine Einnahme einer doppelten Dosis am gleichen Tag

Dosisanpassung

  • Kombination mit Sulfonylharnstoff oder Insulin
    • unter Umständen niedrigere Dosierung des Sulfonylharnstoffs oder des Insulins in Betracht ziehen, um das Hypoglykämie-Risiko zu senken
  • Nierenfunktionsstörung
    • eGFR < 20 ml / Min. / 1,73 m2
      • Anwendung nicht empfohlen (begrenzte Erfahrung)
    • eGFR < 60 ml / Min. / 1,73 m2
      • 10 mg Empagliflozin 1mal / Tag
    • Typ-2-Diabetes
      • eGFR < 45 ml / Min. / 1,73 m2
        • sofern erforderlich, eine zusätzliche blutzuckersenkende Behandlung in Betracht ziehen, da
          • blutzuckersenkende Wirkung von Empagliflozin bei Patienten mit einer eGFR < 45 ml / Min. / 1,73 m2 vermindert und bei Patienten mit einer eGFR < 30 ml / Min. / 1,73 m2 wahrscheinlich ausbleibt
  • Leberfunktionsstörung
    • keine Dosisanpassung erforderlich
    • schwere Leberfunktionsstörung
      • Exposition gegenüber Empagliflozin erhöht
      • therapeutische Erfahrungen begrenzt
      • Anwendung nicht empfohlen
  • ältere Patienten
    • keine altersbezogene Dosisanpassung erforderlich
    • Patienten >/= 75 Jahre
      • Risiko eines Volumenmangels berücksichtigen
  • Kinder und Jugendliche
    • empfohlene Anfangsdosis: 10 mg Empagliflozin 1mal / Tag
    • bei Patienten, die Empagliflozin 10 mg 1mal / Tag vertragen und eine zusätzliche Blutzuckerkontrolle benötigen
      • optional, Dosiserhöhung auf 25 mg 1mal / Tag
    • keine Daten für Kinder mit einer eGFR < 60 ml / Min. / 1,73 m2 und Kinder < 10 Jahre
    • Herzinsuffizienz / chronische Niereninsuffizienz
      • Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern < 18 Jahre bisher noch nicht erwiesen (keine Daten vorliegend)

Kontraindikationen

Empagliflozin - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Empagliflozin

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Empagliflozin - peroral
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • vaginale Candidiasis
      • Vulvovaginitis
      • Balanitis und andere genitale Infektion
      • Harnwegsinfektion, einschl.
        • Pyelonephritis
        • Urosepsis
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/100
      • nekrotisierende Fasziitis des Perineums (Fournier-Gangrän)
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Hypoglykämie (bei Anwendung zusammen mit einem Sulfonylharnstoff oder Insulin)
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Durst
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/100
      • Ketoazidose
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Obstipation
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Pruritus (generalisiert)
      • Hautausschlag
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Urtikaria
      • Angioödem
  • Gefäßerkrankungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Volumenmangel, einschließlich
        • niedriger Blutdruck (bei ambulatorischer Langzeitmessung)
        • niedriger systolischer Blutdruck
        • Dehydratation
        • Hypotonie
        • Hypovolämie
        • orthostatische Hypotonie
        • Synkope
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • verstärkte Harnausscheidung, einschließlich
        • Pollakisurie
        • Polyurie
        • Nykturie
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Dysurie
    • sehr selten: kleiner 1/10000
      • tubulointerstitielle Nephritis
  • Untersuchungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Serumlipide erhöht
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Kreatinin im Blut erhöht
      • glomeruläre Filtrationsrate vermindert
      • Hämatokrit erhöht

Anwendungshinweise

  • Einnahme der Tabletten
    • zu oder unabhängig von den Mahlzeiten
    • im Ganzen
    • mit Wasser

Stillzeithinweise

Empagliflozin - peroral
  • Empaglifllozin soll während der Stillzeit nicht angewendet werden
  • keine Daten beim Menschen vorliegend, ob Empagliflozin in die Muttermilch übergeht
  • toxikologische Studien vom Tier zeigten, dass Empagliflozin in die Milch übergeht
  • Risiko für das Neugeborene / Kind kann nicht ausgeschlossen werden

Schwangerschaftshinweise

Empagliflozin - peroral
  • aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung von Empagliflozin während der Schwangerschaft vermieden werden
  • keine Erfahrungen mit der Anwendung von Empagliflozin bei Schwangeren
  • tierexperimentelle Studien
    • Empagliflozin passiert in der Spätphase der Gestation in sehr geringem Ausmaß die Plazenta
    • keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf die frühe embryonale Entwicklung
    • jedoch konnten unerwünschte Wirkungen auf die postnatale Entwicklung nachgewiesen werden
  • Fertilität
    • keine Studien zu den Auswirkungen auf die Fertilität beim Menschen durchgeführt
    • tierexperimentelle Studien
      • ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkung in Bezug auf die Fertilität

Warnhinweise

Empagliflozin - peroral
  • Ketoazidose
    • bei Patienten, bei denen ein Verdacht auf eine Ketoazidose besteht oder eine Ketoazidose diagnostiziert wurde, ist die Behandlung mit Empagliflozin sofort abzusetzen
    • Fälle von Ketoazidose, einschließlich lebensbedrohlicher und tödlicher Fälle, wurden bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus berichtet, die eine Behandlung mit SGLT-2-Inhibitoren einschließlich Empagliflozin erhielten
    • in einer Reihe von Fällen zeigte sich ein untypisches Krankheitsbild mit nur mäßig erhöhtem Blutzuckerspiegel unter 14 mmol/l (250 mg/dl)
    • ob eine Ketoazidose mit größerer Wahrscheinlichkeit bei höheren Dosen von Empagliflozin auftritt, ist nicht bekannt
    • obwohl das Auftreten einer Ketoazidose bei Patienten ohne Diabetes mellitus weniger wahrscheinlich ist, wurde auch bei diesen Patienten über Fälle berichtet
    • das Risiko einer Ketoazidose muss in Betracht gezogen werden beim Auftreten von unspezifischen Symptomen wie
      • Übelkeit
      • Erbrechen
      • Anorexie
      • Bauchschmerzen
      • übermäßigem Durst
      • Schwierigkeiten beim Atmen
      • Verwirrtheit
      • ungewöhnlicher Müdigkeit
      • Schläfrigkeit
    • unabhängig vom Blutzuckerspiegel sollten Patienten beim Auftreten dieser Symptome unverzüglich auf eine Ketoazidose hin untersucht werden
    • die Behandlung sollte bei Patienten unterbrochen werden, die aufgrund größerer chirurgischer Eingriffe oder akuter schwerer Erkrankungen in ein Krankenhaus kommen
      • bei diesen Patienten wird eine Überwachung der Ketonkörperkonzentration empfohlen
      • die Ermittlung der Ketonkörperkonzentration im Blut ist der Ermittlung der Konzentration im Urin vorzuziehen
      • die Behandlung mit Empagliflozin kann erneut aufgenommen werden, wenn die Ketonkörperkonzentration normal ist und der Zustand des Patienten sich stabilisiert hat
    • vor Beginn einer Behandlung mit Empagliflozin sind Faktoren in der Anamnese des Patienten, die ihn für eine Ketoazidose prädisponieren könnten, abzuwägen
    • SGLT-2-Inhibitoren sind mit Vorsicht anzuwenden bei Patienten, für die ein erhöhtes Risiko einer Ketoazidose bestehen könnte, wie
      • Patienten mit einer geringen Funktionsreserve der Beta-Zellen z. B.
        • Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus und niedrigem C-Peptid
        • latentem Autoimmundiabetes bei Erwachsenen (LADA)
        • Patienten mit anamnestisch bekannter Pankreatitis
      • Patienten mit Erkrankungen, die zu eingeschränkter Nahrungsaufnahme oder schwerer Dehydratation führen
      • Patienten bei denen die Insulindosis herabgesetzt wird
      • Patienten mit erhöhtem Insulinbedarf infolge einer akuten Krankheit, einer Operation oder Alkoholmissbrauchs
    • die Wiederaufnahme der Behandlung mit einem SGLT-2-Inhibitor wird bei Patienten nicht empfohlen, die unter der Behandlung mit einem SGLT-2-Inhibitor zuvor eine Ketoazidose entwickelt hatten, es sei denn, es wurde ein anderer eindeutiger auslösender Faktor ermittelt und beseitigt
  • Typ-1-Diabetes
    • bei Patienten mit Typ-1-Diabetes sollte Empagliflozin nicht angewendet werden
    • Daten von Patienten mit Typ-1-Diabetes aus einem klinischen Studienprogramm zeigten eine Zunahme von Ketoazidose, die häufig bei Patienten beobachtet wurde, die 10 mg und 25 mg Empagliflozin als Zusatztherapie zu Insulin anstelle von Placebo erhielten
  • Nierenfunktionsstörung
    • aufgrund begrenzter Erfahrung wird der Beginn einer Behandlung mit Empagliflozin bei Patienten mit einer eGFR < 20 ml/min/1,73 m2 nicht empfohlen
    • bei Patienten mit einer eGFR < 60 ml/min/1,73 m2
      • beträgt die tägliche Dosis Empagliflozin 10 mg
    • die blutzuckersenkende Wirkung von Empagliflozin hängt von der Nierenfunktion ab
      • ist bei Patienten mit einer eGFR < 45 ml/min/1,73 m2 vermindert
      • bleibt bei Patienten mit einer eGFR < 30 ml/min/1,73 m2 wahrscheinlich aus
    • Überwachung der Nierenfunktion
      • Kontrolle der Nierenfunktion wie folgt empfohlen
        • vor Beginn einer Therapie mit Empagliflozin
        • in regelmäßigen Abständen während der Behandlung (mind. 1mal jährlich)
        • vor Beginn einer Begleittherapie mit Arzneimitteln, die sich negativ auf die Nierenfunktion auswirken können
  • Risiko für Volumenmangel
    • aufgrund des Wirkmechanismus von SGLT-2-Inhibitoren kann die osmotische Diurese, die die Glucosurie begleitet, zu einer mäßigen Blutdrucksenkung führen
    • Vorsicht geboten bei Patienten, bei denen eine durch Empagliflozin induzierte Blutdrucksenkung ein Risiko darstellen könnte, wie z. B.
      • Patienten mit bekannter kardiovaskulärer Erkrankung
      • mit Antihypertensiva behandelte Patienten
      • Hypotonie in der Vorgeschichte
      • Patienten >= 75 Jahre
    • bei Erkrankungen, die zu Flüssigkeitsverlust führen können (z. B. gastrointestinale Erkrankungen), wird bei mit Empagliflozin behandelten Patienten eine sorgfältige Überwachung des Volumenstatus (z. B. körperliche Untersuchung, Blutdruckmessung, Labortests einschl. Hämatokrit) und der Elektrolyte empfohlen
    • es sollte erwogen werden, die Behandlung mit Empagliflozin zu unterbrechen, bis der Flüssigkeitsverlust behoben ist
  • ältere Patienten
    • bei älteren Patienten ist bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die zu Volumenmangel führen können (z. B. Diuretika, ACE-Hemmer), besonders auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten
    • Wirkung von Empagliflozin auf die Glucoseausscheidung im Urin ist mit einer osmotischen Diurese verbunden, die den Hydrierungszustand beeinflussen könnte
    • Patienten >= 75 Jahre
      • höheres Risiko für Volumenmangel möglich
      • bei diesen Patienten traten unter der Behandlung mit Empagliflozin häufiger Nebenwirkungen auf, die mit einem Volumenmangel in Verbindung standen
  • komplizierte Harnwegsinfektionen
    • für mit Empagliflozin behandelte Patienten wurden Fälle von komplizierten Harnwegsinfektionen einschl. Pyelonephritis und Urosepsis gemeldet
    • bei Patienten mit komplizierten Harnwegsinfektionen sollte eine Unterbrechung der Behandlung mit Empagliflozin in Erwägung gezogen werden
  • nekrotisierende Fasziitis des Perineums (Fournier-Gangrän)
    • bei Verdacht auf Fournier-Gangrän ist Empagliflozin abzusetzen und unverzüglich eine Behandlung (u. a. die Gabe von Antibiotika und chirurgisches Debridement) einzuleiten
    • ist ein seltenes, aber schwerwiegendes und potenziell lebensbedrohliches Ereignis, das einen dringenden chirurgischen Eingriff und eine Behandlung mit Antibiotika erfordert
    • Fälle wurden bei weiblichen und männlichen Patienten mit Diabetes mellitus gemeldet, die SGLT-2-Hemmer einnahmen
    • Patienten sollte empfohlen werden, sich an einen Arzt zu wenden, wenn bei ihnen gleichzeitig mit Fieber oder Unwohlsein folgende Symptome auftreten
      • Schmerzen
      • Berührungsempfindlichkeit
      • Erythem
      • Schwellungen im Bereich der Genitalien oder des Perineums
    • beachten, dass im Vorfeld einer nekrotisierenden Fasziitis Infektionen des Urogenitaltrakts oder Perinealabszesse auftreten können
  • Amputationen der unteren Gliedmaßen
    • eine erhöhte Anzahl von Amputationen der unteren Gliedmaßen (in erster Linie von Zehen) sind in klinischen Langzeitstudien mit einem anderen SGLT-2-Inhibitor beobachtet worden
    • ob es sich hierbei um einen Klasseneffekt handelt, ist nicht bekannt
    • wie bei allen Diabetes-Patienten üblich, ist es wichtig, die Patienten hinsichtlich der regelmäßigen präventiven Fußpflege zu beraten
  • Leberschädigung
    • in klinischen Studien mit Empagliflozin wurden Fälle einer Leberschädigung berichtet
    • Kausalzusammenhang zwischen Empagliflozin und einer Leberschädigung ist nicht erwiesen
  • erhöhter Hämatokrit
    • wurde unter der Behandlung mit Empagliflozin beobachtet
  • chronische Niereninsuffizienz
    • Patienten mit Albuminurie könnten einen größeren Nutzen von der Behandlung mit Empagliflozin haben
  • infiltrative Erkrankung oder Takotsubo-Kardiomyopathie
    • Patienten mit infiltrativer Erkrankung oder Takotsubo-Kardiomyopathie wurden nicht spezifisch untersucht
    • Wirksamkeit bei diesen Patienten ist daher nicht erwiesen
  • Auswertung der Urin-Laboruntersuchungen
    • aufgrund des Wirkmechanismus von Empagliflozin fallen Urintests auf Glucose bei mit Empagliflozin behandelten Patienten positiv aus
  • Beeinflussung des 1,5-Anhydroglucitol (1,5-AG)-Tests
    • Überwachung der Blutzuckerkontrolle mittels 1,5-AG-Test wird nicht empfohlen
      • da die ermittelten 1,5-AG-Werte bei Patienten, die SGLT-2-Hemmer einnehmen, bei der Bewertung der Blutzuckerkontrolle unzuverlässig sind
    • es wird geraten, andere Methoden zur Überwachung der Blutzuckerkontrolle zu verwenden