Juniorlax
Ardeypharm GmbH
Wirkstoff: Chlorid/Hydrogencarbonat/Kalium/Macrogol/Natrium →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 30X6.9 G | 21,06 € |
| N3 | 50X6.9 G | 30,98 € |
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Indikation
Kinder 2 - 11 Jahre
- Behandlung der chronischen Obstipation
Dosierung
Basiseinheit: 1 Beutel enthält 6,563 g Macrogol 3350; 0,1754 g Natriumchlorid; 0,0893 g Natriumhydrogencarbonat; 0,0233 g Kaliumchlorid
- chronische Obstipation
- initial
- Kinder 2 - 6 Jahre: 1 Beutel / Tag
- Kinder 7 - 11 Jahre: 2 Beutel / Tag
- im weiteren Therapieverlauf
- Tagesdosis je nach Bedarf erhöhen oder verringern, um einen regelmäßigen Stuhlgang bei angemessener Konsistenz der Faeces zu gewährleisten
- ggf. Dosiserhöhung jeden 2. Tag
- maximale Tagesdosis: 4 Beutel
- falls sehr weicher Stuhl auftritt oder Durchfall: Dosisreduktion auf 1 Beutel (wenn 2 oder mehr / Tag eingenommen werden) oder Auslassen einer Tagesdosis (falls nur 1 Beutel / Tag eingenommen wird)
- Behandlungsdauer
- Anwendung über längeren Zeitraum, mind. 6 - 12 Monate
- Sicherheit und Wirksamkeit jedoch nur über einen Zeitraum von max. 3 Monaten nachgewiesen
- Behandlung schrittweise beenden und bei Wiederauftreten einer Obstipation fortsetzen
- initial
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
- Gefahr oder das Bestehen einer intestinalen Perforation oder Obstruktion aufgrund von strukturellen oder funktionellen Störungen der Darmwand
- Ileus
- schwere entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und toxisches Megakolon
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Anaphylaxie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angioödeme
- Dyspnoe
- Hautausschlag
- Erytheme
- Urtikaria
- Pruritus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Elektrolytverschiebung, insbesondere Hyper- und Hypokaliämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankung des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kopfschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Abdominalschmerzen
- Borborygmus (Darmgeräusch)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diarrhoe
- Erbrechen
- Übelkeit
- Beschwerden im Analbereich
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Abdominelle Aufblähungen
- Flatulenz
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dyspepsie
- perianale Entzündung
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Periphere Ödeme
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hinweis:
- bei der Behandlung der chronischen Obstipation auftretende Diarrhoe und flüssige Stühle sprechen gewöhnlich auf eine Reduktion der Dosierung an
Anwendungshinweise
- Inhalt eines Beutesl in 62,5 ml (1/4 Glas) auflösen und trinken
- die Tagesdosis (Gesamtmenge an Lösung) kann im Voraus vorbereitet und im Kühlschrank für einen Zeitraum von bis zu 24 Stunden aufbewahrt werden
Stillzeithinweise
- Anwendung während der Stillzeit möglich
- es wird angenommen, dass Macrogol 3350 keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kind hat, weil die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber Macrogol 3350 vernachlässigbar ist
Schwangerschaftshinweise
- Anwendung während der Schwangerschaft möglich
- begrenzte Daten zur Anwendung bei Schwangeren vorhanden
- tierexperimentelle Studien haben eine indirekte Reproduktionstoxizität gezeigt
- klinisch gesehen sind keine Auswirkungen während der Schwangerschaft zu erwarten, da die systemische Exposition gegenüber Macrogol 3350 vernachlässigbar ist
- Fertilität
- es liegen keine Daten zu den Auswirkungen auf die menschliche Fertilität vor
- Studien an männlichen und weiblichen Ratten zeigten keine Auswirkungen auf die Fertilität
Warnhinweise
- selten wurde bei Erwachsenen während der Einnahme von Macrogolen Symptome berichtet, die auf eine Verschiebung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushaltes hinweisen (z.B. Ödeme, Atemnot, zunehmende Müdigkeit, Dehydratation, Herzversagen)
- falls diese Nebenwirkungen eintreten
- Einnahme sofort beenden
- Elektrolytmessungen durchführen und ggf. bei Abweichungen entsprechende Gegenmaßnahmen vornehmen
- die Resorption anderer Arzneimittel kann wegen der durch das Arzneimittel verursachten Beschleunigung der gastrointestinalen Verweildauer vorübergehend verringert sein
- Hinweise zum Na/K-Gehalt: s. Fachinformation