KALINOR
DESMA GmbH
Wirkstoff: Citrat/Citronensäure/Kalium →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 2X15 ST | 16,52 € |
| – | 15 ST | 8,71 € |
| – | 90 ST | 45,59 € |
| NotApplicable | 10X15 ST | – |
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Indikation
- Kaliumsubstitution
- ausgeprägte Hypokaliämie (< 3,2 mmol/l), insbesondere bei gleichzeitig bestehender metabolischer Azidose
- hypokaliämische neuromuskuläre Störungen oder Herzrhytmusstörungen
- Hypokaliämie bei gleichzeitiger Digitalistherapie
- Prophylaxe einer Hypokaliämie bei Ketoazidose
- Nierensteinmetaphylaxe bei
- Calciumsteinen (z.B. bei renaler tubulärer Azidose)
- Hypocitraturie (< 320 mg/Tag) verschiedener Genese
- Harnsäuresteinen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Brausetablette enthält 40 mmol Kalium
- Kaliumsubstitution
- Tagesdosis, abhängig vom zu ersetzenden Defizit: im Allgemeinen 40 - 80 mmol Kalium / Tag ausreichend
- max. Einzeldosis: 1 Brausetablette (40 mmol Kalium)
- max. Tagesdosis: 160 mmol Kalium
- Behandlungsdauer
- ist die Ursache eines Kaliumdefizits nicht zu beheben: fortlaufende Substitution
- in anderen Fällen: Tage bis Wochen bis zum Ausgleich des Kaliumdefizits ausreichend
- Nierensteinmetaphylaxe
- Ziel: Citratausscheidung > 320 mg / Tag und Urin pH von 6,2 - 6,8
- 1 - 2 Brausetabletten (40 - 80 mmol Kalium) / Tag
- max. Einzeldosis: 1 Brausetablette (40 mmol Kalium)
- max. Tagesdosis: 4 Brausetabletten (160 mmol Kalium)
- Tagesdosen von >/= 2 Tabletten über den Tag verteilt einnehmen
Dosisanpassung
- Kinder und Jugendliche
- es gibt keine Indikation für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
Kontraindikationen
Kalium (Verschiedene Salze in Kombination) - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Kaliumchlorid, Kaliumcitrat oder Kaliumhydrogencarbonat
- Krankheiten, die häufig mit einer Hyperkaliämie verbunden sind
- Dehydratation
- eingeschränkte exkretorische Nierenfunktion
- Morbus Addison
- Adynamia episodica hereditaria
Therapiehinweise
Einnahme während des Essens.
Nebenwirkungen
Kalium (Verschiedene Salze in Kombination) - peroral
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hyperkaliämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzrhythmusstörungen, nach überhöhter Zufuhr von Kalium
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Sodbrennen
- Leibschmerzen
- Durchfall
- Aufstoßen
- Übelkeit / Erbrechen
- Blähungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Reaktionen, wie z.B.
- Ekzem
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Gesichtsschwellung
- bei Auftreten: Präparat absetzen
- allergische Reaktionen, wie z.B.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- 1 Brausetablette in einem Glas Wasser (200 ml) auflösen und über 10 - 15 Minuten schluckweise trinken
- bei Bedarf mit Zucker oder Fruchtsaft nachsüßen
- Einnahme zu den Mahlzeiten verbessert gastrointestinale Verträglichkeit
Stillzeithinweise
Kalium (Verschiedene Salze in Kombination) - peroral
- Hinweise auf schädliche Wirkungen während der Stillzeit sind nicht bekannt
- maternale Kalium-Serumspiegel während der Stillzeit genau überwachen
- solange der maternale Serumspiegel im physiologischen Bereich gehalten wird, sind keine schädlichen Auswirkungen für das gestillte Kind zu erwarten
Schwangerschaftshinweise
Kalium (Verschiedene Salze in Kombination) - peroral
- Hinweise auf schädliche Wirkungen während der Schwangerschaft sind nicht bekannt
- maternale Kalium-Serumspiegel während der Schwangerschaft genau überwachen
- sowohl hohe als auch niedrige Kalium-Serumspiegel können maternale und fetale Herzfunktion beeinträchtigen
- solange der maternale Serumspiegel im physiologischen Bereich gehalten wird, sind keine schädlichen Auswirkungen für den Embryo bzw. Fetus zu erwarten
- Fertilität
- basierend auf den konventionellen Studien zur Sicherheitspharmakologie lassen die präklinischen Daten keine besonderen Gefahren für den Menschen erkennen
Warnhinweise
Kalium (Verschiedene Salze in Kombination) - peroral
- Anwendung oraler Kaliumsalze nur mit Vorsicht bei
- Sichelzellanämie
- gleichzeitiger Therapie mit kaliumsparenden Diuretika
- Aldosteronantagonisten
- ACE-Hemmern
- Anticholinergika oder
- potentiell nephrotoxischen Medikamenten (nichtsteroidale Antiphlogistika u.a.)
- Hyperkaliämie möglich, aufgrund von
- Interaktion mit o. g. Arzneimitteln
- durch plötzlich auftretende Azidose
- akute Einschränkung der Nierenfunktion oder anderen Zuständen
- hohe lokale Wirkstoffkonzentrationen
- Kaliumsalze können in höheren lokalen Konzentrationen Reizungen und Schädigungen des Gewebes hervorrufen
- Vermeidung im Magen bzw. Dünndarm durch den Einnahmemodus, d. h. schluckweises Trinken einer wässrigen Lösung
- Vorsichtsmaßnahmen bei bestimmten Patientengruppen
- Kontrollen vor der Anwendung:
- Elektrolyt- und Säure-Basen-Status
- Herzrhythmus
- Nierenfunktion
- besonders bei älteren Patienten
- diese Parameter sind während der Therapie zunächst in kürzeren, später in längeren Intervallen zu überwachen
- Kontrollen vor der Anwendung:
- Kinder und Jugendliche
- die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen wird nicht empfohlen