KALIUMCHLORID 1 MOLA 7.46% Glas
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 20X50 ML | 44,14 € |
| N3 | 20X100 ML | 48,24 € |
| KTP | 48X50 ML | 106,58 € |
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Indikation
- Kaliummangelzustände, insbesondere bei hypochlorämischer Alkalose
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml enthält 1 mmol K+ und 1 mmol Cl-
- Kaliummangelzustände, insbesondere bei hypochlorämischer Alkalose
- Dosierung entsprechend den Analysenwerten des Serumionogramms und des Säuren-Basen-Status
- Berechnung des Kaliumdefizits:
- Kaliumdefizit (mmol) = kg KG x 0,2 x 2 (4,5 - Serumkalium); (extrazelluläres Volumen errechnet sich aus KG in kg x 0,2)
- tägliche Maximaldosis: 2 - 3 mmol Kalium / kg KG
Kontraindikationen
Kaliumchlorid - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Kaliumchlorid
- Hyperkaliämie (Ausnahme: Diabetisches Koma)
- Hyperchlorämie
- Erkrankungen, die häufig mit einer Hyperkaliämie einhergehen, wie
- Dehydratation
- eingeschränkte exkretorische Nierenfunktion
- Morbus Addison
- Adynamia episodica hereditaria (Gamstorp-Syndrom)
- Sichelzellenanämie
Nebenwirkungen
Kaliumchlorid - invasiv
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Azidose
- Hyperchlorämie
- Hyperkaliämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzrhythmusstörungen (bei zu schneller Infusion)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Übelkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gewebsnekrosen (bei paravenöser Applikation)
- ohne Häufigkeitsangabe
Hinweis
- Nebenwirkungen sind lediglich als Folge von absoluter oder relativer Überdosierung und/oder überhöhten Zufuhrraten zu erwarten
- entsprechen den Symptomen der Hyperkaliämie
- Häufigkeit ist dosisabhängig
Anwendungshinweise
- Konzentrat nicht unverdünnt, sondern nur als Zusatz zu Infusionslösungen verwenden
- max. Infusionsgeschwindigkeit: 20 mmol Kalium / Stunde (entspr. ca. 0,3 mmol Kalium / kg KG / Stunde)
- nur klare Lösungen in unversehrten Behältnissen verwenden
Stillzeithinweise
Kaliumchlorid - invasiv
- zur Wirkung einer intravenösen Applikation von Kaliumchlorid während der Stillzeit liegen keine systematischen Studien vor
- daher Anwendung mit Vorsicht
- bei entsprechender Indikation keine weiteren Bedenken gegen eine Anwendung in der Stillzeit
Schwangerschaftshinweise
Kaliumchlorid - invasiv
- zur Wirkung einer intravenösen Applikation von Kaliumchlorid während der Schwangerschaft liegen keine systematischen Studien vor
- sollte während dieser Zeit nur mit Vorsicht verabreicht werden und nur, wenn es dringend erforderlich ist, und der mögliche Nutzen größer ist als die möglichen Gefahren für den Fetus
- bei entsprechender Indikation keine weiteren Bedenken gegen eine Anwendung in der Schwangerschaft
Warnhinweise
Kaliumchlorid - invasiv
- nur mit Vorsicht anwenden (relative Kontraindikation) bei
- Störungen der Nierenfunktion
- Hyperchlorämie
- kardialer Dekompensation
- gleichzeitiger Therapie mit kaliumsparenden Diuretika, Aldosteronantagonisten, ACE-Hemmern, potentiell nephrotoxischen Medikamenten (nicht-steroidale Antiphlogistika u.a.)
- Kontrollen des Serumionogramms und des Säuren-Basen-Haushalts erforderlich
- Gewebeschädigungen durch paravenöse Zufuhr
- auf streng intravenöse Anwendung besonders achten, da eine paravenöse Zufuhr höherkonzentrierter Kaliumlösungen zu Gewebeschädigungen in Form von Nekrosen führen kann
- Niereninsuffizienz
- bei Anzeichen einer Niereninsuffizienz sollte die intravenöse Zufuhr von kaliumhaltigen Infusionen abgebrochen werden
- EKG
- bei Störungen im Kaliumbestand (Hypo- oder Hyperkaliämie) finden sich typische Veränderungen im EKG
- jedoch keine lineare Beziehung zwischen EKG-Veränderungen und der Kaliumkonzentration im Blut