Kaliumchlorid Lösung 1 M Noridem

hameln pharma gmbh
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Chlorid/Kalium →

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Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N3 20X20 ML 22,72 €

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Fachinformationen

Kontraindikationen

Kaliumchlorid - invasiv
  • Überempfindlichkeit gegen Kaliumchlorid
  • Hyperkaliämie (Ausnahme: Diabetisches Koma)
  • Hyperchlorämie
  • Erkrankungen, die häufig mit einer Hyperkaliämie einhergehen, wie
    • Dehydratation
    • eingeschränkte exkretorische Nierenfunktion
    • Morbus Addison
    • Adynamia episodica hereditaria (Gamstorp-Syndrom)
    • Sichelzellenanämie

Nebenwirkungen

Kaliumchlorid - invasiv
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Azidose
      • Hyperchlorämie
      • Hyperkaliämie
  • Herzerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Herzrhythmusstörungen (bei zu schneller Infusion)
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Übelkeit
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Gewebsnekrosen (bei paravenöser Applikation)

Hinweis

  • Nebenwirkungen sind lediglich als Folge von absoluter oder relativer Überdosierung und/oder überhöhten Zufuhrraten zu erwarten
  • entsprechen den Symptomen der Hyperkaliämie
  • Häufigkeit ist dosisabhängig

Stillzeithinweise

Kaliumchlorid - invasiv
  • zur Wirkung einer intravenösen Applikation von Kaliumchlorid während der Stillzeit liegen keine systematischen Studien vor
  • daher Anwendung mit Vorsicht
  • bei entsprechender Indikation keine weiteren Bedenken gegen eine Anwendung in der Stillzeit

Schwangerschaftshinweise

Kaliumchlorid - invasiv
  • zur Wirkung einer intravenösen Applikation von Kaliumchlorid während der Schwangerschaft liegen keine systematischen Studien vor
  • sollte während dieser Zeit nur mit Vorsicht verabreicht werden und nur, wenn es dringend erforderlich ist, und der mögliche Nutzen größer ist als die möglichen Gefahren für den Fetus
  • bei entsprechender Indikation keine weiteren Bedenken gegen eine Anwendung in der Schwangerschaft

Warnhinweise

Kaliumchlorid - invasiv
  • nur mit Vorsicht anwenden (relative Kontraindikation) bei
    • Störungen der Nierenfunktion
    • Hyperchlorämie
    • kardialer Dekompensation
    • gleichzeitiger Therapie mit kaliumsparenden Diuretika, Aldosteronantagonisten, ACE-Hemmern, potentiell nephrotoxischen Medikamenten (nicht-steroidale Antiphlogistika u.a.)
  • Kontrollen des Serumionogramms und des Säuren-Basen-Haushalts erforderlich
  • Gewebeschädigungen durch paravenöse Zufuhr
    • auf streng intravenöse Anwendung besonders achten, da eine paravenöse Zufuhr höherkonzentrierter Kaliumlösungen zu Gewebeschädigungen in Form von Nekrosen führen kann
  • Niereninsuffizienz
    • bei Anzeichen einer Niereninsuffizienz sollte die intravenöse Zufuhr von kaliumhaltigen Infusionen abgebrochen werden
  • EKG
    • bei Störungen im Kaliumbestand (Hypo- oder Hyperkaliämie) finden sich typische Veränderungen im EKG
    • jedoch keine lineare Beziehung zwischen EKG-Veränderungen und der Kaliumkonzentration im Blut