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Fachinformationen

Indikation

  • Behandlung von Eisenmangelanämie und Eisenmangelzuständen

Dosierung

  • Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren
    • 1 Retardtablette / Tag
  • Behandlungsdauer: je nach Ausmaß des Eisendefizits vom Arzt individuell festzulegen

Kontraindikationen

Ascorbinsäure, Eisen (II) sulfat, getrocknet - peroral
  • Überempfindlichkeit gegenüber getrocknetem Eisen(II)-sulfat
  • Eisenkumulation (Hämochromatose, chronische Hämolyse)
  • Megaloblastenanämie infolge Vitamin B12-Mangels
  • Eisenverwertungsstörungen (sideroachrestischen Anämien, Bleianämien, Thalassämien)
  • jede Art von Darmverschlüssen
  • Oxalat Urolothiasis
  • Vitamin B12-Mangelanämie
  • Patienten, die wiederholt Bluttransfusionen erhalten
  • Patienten, die bereits parenteral mit Eisen behandelt werden

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Ascorbinsäure, Eisen (II) sulfat, getrocknet - peroral
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • allergische Reaktionen (Hautrötung, Schock)
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Bronchostenose
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • gastrointestinale Beschwerden in leichter Form z.B.
        • Übelkeit
        • Erbrechen
        • Oberbauchbeschwerden
        • Diarrhoe
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Mundulzera
        • im Zusammenhang mit einer nicht ordnungsgemäßen Verabreichung, wenn die feste orale Darreichungsform gekaut, gelutscht oder länger im Mund gelassen werden, obwohl sie zum Schlucken bestimmt ist
        • bei älteren Patienten oder Patienten mit Schluckbeschwerden besteht zudem das Risiko von ösophagealen Läsionen, wenn das Arzneimittel falsch eingenommen wird
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Steinbildung aus Oxalaten
        • nach Einnahme hoher Dosen Ascorbinsäure berichtet

Anwendungshinweise

  • unzerkaut mit ausreichend Wasser vor dem Frühstück auf nüchternen Magen einnehmen
  • Einnahme in einem mindestens zweistündigen Abstand zu einer Mahlzeit mit Eiern, Milch, Kleie (Phytat), Kaffee und Schwarztee (Tannin)

Stillzeithinweise

Ascorbinsäure, Eisen (II) sulfat, getrocknet - peroral
  • Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung
  • Ascorbinsäure geht in die Muttermilch über

Schwangerschaftshinweise

Ascorbinsäure, Eisen (II) sulfat, getrocknet - peroral
  • eine Behandlung sollte nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen
  • es liegen keine kontrollierten Studien zu einer Anwendung in der Schwangerschaft vor
  • Berichte über unerwünschte Wirkungen nach Einnahme oraler Eisenpräparate in therapeutischen Dosierungen zur Behandlung von Anämien in der Schwangerschaft sind bisher nicht bekannt
  • Schädigungen des Feten und Aborte wurden bei Eisenintoxikationen beobachtet
  • tierexperimentelle Studien
    • Eisenpräparate sind nur unzureichend im Tierversuch auf reproduktionstoxischeEigenschaften geprüft

Warnhinweise

Ascorbinsäure, Eisen (II) sulfat, getrocknet - peroral
  • Mundulzera und Zahnverfärbungen
    • Hinweise zur korrekten Art der Anwendung des Arzneimittels s. jeweilige Produktinformation
    • aufgrund des Risikos von Mundulzera und Zahnverfärbungen dürfen feste perorale Darreichungsformen nicht gelutscht, gekaut oder länger im Mund gelassenwerden
      • sondern sind unzerkaut mit Wasser zu schlucken
  • Aspiration
    • Aspiration des Arzneimittels kann eine Nekrose der Bronchialschleimhaut verursachen, die zu Husten, Hämoptyse, Bronchostenose und / oder Lungeninfektion führen kann (selbst wenn die Aspiration einige Tage bis Monate vor diesen Symptomen erfolgte)
    • ältere Patienten und Patienten mit Schluckbeschwerden
      • sollten nur nach sorgfältiger Abwägung des Aspirationsrisikos mit festen peroralen Darreichungsformen zum Schlucken behandelt werden
      • alternative Darreichungsformen sollten in Betracht gezogen werden
      • Patienten sollten bei Verdacht auf Aspiration einen Arzt aufsuchen
  • Intoxikationen
    • nach akzidentieller Einnahme eisenhaltiger Präparate sind eine besonders häufige Ursache tödlicher Vergiftungsfälle bei Kindern < 6 Jahren
    • das Arzneimittel ist wie jedes andere Arzneimittel außerhalb der Reichweite von Kindernaufzubewahren
    • um das Risiko einer möglichen Eisenüberdosierung zu vermeiden, ist besondere Vorsicht geboten, falls diätetische oder andere Eisensalz-Ergänzungen verwendet werden
  • bestehende gastro-intestinale Erkrankungen
    • bei vorbestehenden Entzündungen oder Geschwüren der Magen-Darmschleimhaut sollte der Nutzen der Behandlung sorgfältig gegen das Risiko einer Verschlimmerung der Magen-Darmerkrankung abgewogen werden
  • Dunkelfärbung des Stuhls
    • eine eventuell unter der Behandlung auftretende Dunkelfärbung des Stuhls ist unbedenklich
  • Verfälschung von Test-Ergebnissen
    • die Benzidin-Probe kann unter der Behandlung falsch positiv ausfallen
    • durch den Ascorbinsäure-Anteil kann der Haemocult-Test ein falsch negatives Ergebnis zeigen
    • Ascorbinsäure im Urin kann zu falschen Werten bei der Bestimmung des Harnzuckers führen
    • als starkes Reduktionsmittel kann Ascorbinsäure Bestimmungen stören, die auf Oxidations- bzw. Reduktionsreaktionen basieren