KENDURAL C
Teofarma s.r.l.
Wirkstoff: Ascorbinsäure/Eisen →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 50 ST | 14,95 € |
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Indikation
- Behandlung von Eisenmangelanämie und Eisenmangelzuständen
Dosierung
- Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren
- 1 Retardtablette / Tag
- Behandlungsdauer: je nach Ausmaß des Eisendefizits vom Arzt individuell festzulegen
Kontraindikationen
Ascorbinsäure, Eisen (II) sulfat, getrocknet - peroral
- Überempfindlichkeit gegenüber getrocknetem Eisen(II)-sulfat
- Eisenkumulation (Hämochromatose, chronische Hämolyse)
- Megaloblastenanämie infolge Vitamin B12-Mangels
- Eisenverwertungsstörungen (sideroachrestischen Anämien, Bleianämien, Thalassämien)
- jede Art von Darmverschlüssen
- Oxalat Urolothiasis
- Vitamin B12-Mangelanämie
- Patienten, die wiederholt Bluttransfusionen erhalten
- Patienten, die bereits parenteral mit Eisen behandelt werden
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Ascorbinsäure, Eisen (II) sulfat, getrocknet - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Reaktionen (Hautrötung, Schock)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bronchostenose
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- gastrointestinale Beschwerden in leichter Form z.B.
- Übelkeit
- Erbrechen
- Oberbauchbeschwerden
- Diarrhoe
- gastrointestinale Beschwerden in leichter Form z.B.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Mundulzera
- im Zusammenhang mit einer nicht ordnungsgemäßen Verabreichung, wenn die feste orale Darreichungsform gekaut, gelutscht oder länger im Mund gelassen werden, obwohl sie zum Schlucken bestimmt ist
- bei älteren Patienten oder Patienten mit Schluckbeschwerden besteht zudem das Risiko von ösophagealen Läsionen, wenn das Arzneimittel falsch eingenommen wird
- Mundulzera
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Steinbildung aus Oxalaten
- nach Einnahme hoher Dosen Ascorbinsäure berichtet
- Steinbildung aus Oxalaten
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- unzerkaut mit ausreichend Wasser vor dem Frühstück auf nüchternen Magen einnehmen
- Einnahme in einem mindestens zweistündigen Abstand zu einer Mahlzeit mit Eiern, Milch, Kleie (Phytat), Kaffee und Schwarztee (Tannin)
Stillzeithinweise
Ascorbinsäure, Eisen (II) sulfat, getrocknet - peroral
- Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung
- Ascorbinsäure geht in die Muttermilch über
Schwangerschaftshinweise
Ascorbinsäure, Eisen (II) sulfat, getrocknet - peroral
- eine Behandlung sollte nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen
- es liegen keine kontrollierten Studien zu einer Anwendung in der Schwangerschaft vor
- Berichte über unerwünschte Wirkungen nach Einnahme oraler Eisenpräparate in therapeutischen Dosierungen zur Behandlung von Anämien in der Schwangerschaft sind bisher nicht bekannt
- Schädigungen des Feten und Aborte wurden bei Eisenintoxikationen beobachtet
- tierexperimentelle Studien
- Eisenpräparate sind nur unzureichend im Tierversuch auf reproduktionstoxischeEigenschaften geprüft
Warnhinweise
Ascorbinsäure, Eisen (II) sulfat, getrocknet - peroral
- Mundulzera und Zahnverfärbungen
- Hinweise zur korrekten Art der Anwendung des Arzneimittels s. jeweilige Produktinformation
- aufgrund des Risikos von Mundulzera und Zahnverfärbungen dürfen feste perorale Darreichungsformen nicht gelutscht, gekaut oder länger im Mund gelassenwerden
- sondern sind unzerkaut mit Wasser zu schlucken
- Aspiration
- Aspiration des Arzneimittels kann eine Nekrose der Bronchialschleimhaut verursachen, die zu Husten, Hämoptyse, Bronchostenose und / oder Lungeninfektion führen kann (selbst wenn die Aspiration einige Tage bis Monate vor diesen Symptomen erfolgte)
- ältere Patienten und Patienten mit Schluckbeschwerden
- sollten nur nach sorgfältiger Abwägung des Aspirationsrisikos mit festen peroralen Darreichungsformen zum Schlucken behandelt werden
- alternative Darreichungsformen sollten in Betracht gezogen werden
- Patienten sollten bei Verdacht auf Aspiration einen Arzt aufsuchen
- Intoxikationen
- nach akzidentieller Einnahme eisenhaltiger Präparate sind eine besonders häufige Ursache tödlicher Vergiftungsfälle bei Kindern < 6 Jahren
- das Arzneimittel ist wie jedes andere Arzneimittel außerhalb der Reichweite von Kindernaufzubewahren
- um das Risiko einer möglichen Eisenüberdosierung zu vermeiden, ist besondere Vorsicht geboten, falls diätetische oder andere Eisensalz-Ergänzungen verwendet werden
- bestehende gastro-intestinale Erkrankungen
- bei vorbestehenden Entzündungen oder Geschwüren der Magen-Darmschleimhaut sollte der Nutzen der Behandlung sorgfältig gegen das Risiko einer Verschlimmerung der Magen-Darmerkrankung abgewogen werden
- Dunkelfärbung des Stuhls
- eine eventuell unter der Behandlung auftretende Dunkelfärbung des Stuhls ist unbedenklich
- Verfälschung von Test-Ergebnissen
- die Benzidin-Probe kann unter der Behandlung falsch positiv ausfallen
- durch den Ascorbinsäure-Anteil kann der Haemocult-Test ein falsch negatives Ergebnis zeigen
- Ascorbinsäure im Urin kann zu falschen Werten bei der Bestimmung des Harnzuckers führen
- als starkes Reduktionsmittel kann Ascorbinsäure Bestimmungen stören, die auf Oxidations- bzw. Reduktionsreaktionen basieren