Ketotifen STADA 1mg Hartkapseln
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 13,72 € |
| N2 | 50 ST | 16,55 € |
| N3 | 100 ST | 20,87 € |
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Indikation
- Längerfristige Anwendung zur Vorbeugung von asthmatischen Beschwerden in Kombination mit anderen antientzündlichen Medikamenten bei Patienten mit allergischer Polysymptomatik
- Allergischer Schnupfen und allergische Hauterkrankungen im Sinne einer symptomatischen Behandlung, wenn Therapie mit nicht-sedierenden oralen Antihistaminika, bei Rhinitis allergica auch lokalen Antihistaminika oder lokalen Glukokortikoiden nicht indiziert ist
Dosierung
- Vorbeugung von asthmatischen Beschwerden; allergischer Schnupfen und allergische Hauterkrankungen
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren
- initial (während der ersten 3 - 4 Tage): 1 Hartkapsel 1mal / Tag (abends)
- danach: 1 Hartkapsel 2mal / Tag (morgens und abends)
- Dosiserhöhung, falls notwendig, bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren: auf max. 2 Hartkapseln 2mal / Tag (morgens und abends)
- Behandlungsdauer: besondere Begrenzung nicht vorgesehen (Wirkungseintritt erst nach 8 - 12 Wochen, Behandlung entsprechend lange durchführen; Reduktion der Begleitmedikation erst nach Ablauf dieses Zeitraums erwägen)
- Ketotifen nicht abrupt absetzen, sondern allmählich über einen Zeitraum von 2 - 4 Wochen ausschleichend, da sich Krankheitsbild sonst verschlechtern kann
- Leber- oder Niereninsuffizienz
- besondere Dosierungsempfehlungen nicht möglich wegen fehlender pharmakokinetischer Untersuchungen an diesem Patientenkollektiv
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 6 Jahren
Kontraindikationen
Ketotifen - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Ketotifen
- Epilepsie
- Patienten, die mit oralen Antidiabetika behandelt werden
- Stillzeit
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Ketotifen - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Zystitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gewichtszunahme infolge Appetitsteigerung
- mit zunehmender Behandlungsdauer können diese Nebenwirkungen spontan abklingen
- Gewichtszunahme infolge Appetitsteigerung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erregung
- Reizbarkeit
- Schlaflosigkeit
- Nervosität
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Schwindel(gefühl)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Sedierung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Krampfanfälle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Krämpfe
- zentralnervöse Störungen, wie z.B.
- Unruhe
- Aggressivität
- Verwirrtheit
- Schlafstörungen
- Nervosität (insbesondere bei Kindern)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Verschlimmerung des Asthma bronchiale (zu Therapiebeginn)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Mundtrockenheit
- mit zunehmender Behandlungsdauer können diese Nebenwirkungen spontan abklingen
- Übelkeit
- mit zunehmender Behandlungsdauer können diese Nebenwirkungen spontan abklingen
- Erbrechen
- mit zunehmender Behandlungsdauer können diese Nebenwirkungen spontan abklingen
- Mundtrockenheit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hepatitis
- Anstieg der Leberenzyme
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Hautreaktionen
- Erythema multiforme
- Stevens-Johnson-Syndrom
- schwere Hautreaktionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergisch bedingte Exantheme
- Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Müdigkeit
- mit zunehmender Behandlungsdauer kann diese Nebenwirkung spontan abklingen
- Müdigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- mit zunehmender Behandlungsdauer kann diese Nebenwirkung spontan abklingen
- Schwindel
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Einnahme der Hartkapseln mit Flüssigkeit
Stillzeithinweise
Ketotifen - peroral
- Mütter, die Ketotifen erhalten dürfen nicht stillen
- Ketotifen geht in die Muttermilch von Ratten über
- es ist anzunehmen, dass dieser Wirkstoff auch beim Menschen in die Muttermilch übergeht
Schwangerschaftshinweise
Ketotifen - peroral
- Ketotifen sollte nur bei zwingender Indikation gegeben werden
- mit der Anwendung von Ketotifen in der Schwangerschaft liegen keine Erfahrungen vor
- obwohl Ketotifen bei Dosierungen, die von Muttertieren vertragen wurden, keine Auswirkungen auf die Schwangerschaft sowie peri- und postnatale Entwicklung hatte, wurde seine Sicherheit während der Schwangerschaft beim Menschen nicht nachgewiesen
Warnhinweise
Ketotifen - peroral
- Ketotifen ist nicht Mittel der 1. Wahl zur Vorbeugung von Bronchialasthma
- die Asthmatherapie sollte dem Schweregrad entsprechend stufenweise erfolgen
- der Erfolg der Therapie sollte durch regelmäßige ärztliche Untersuchungen und durch eine tägliche Selbstkontrolle (z. B. durch die Aufzeichnung des mit dem Peak-flow-Meter gemessenen Atemstromes) überprüft werden
- im akuten Asthma-Anfall sollte ein kurz wirkendes inhalatives Beta-Sympathomimetikum angewendet werden
- Ketotifen ist nicht geeignet und nicht wirksam bei der Verhinderung oder Behandlung von akuten Asthma-Anfällen
- eine symptomatische und/oder prophylaktische Behandlung mit Antiasthmatika, die der Patient bereits einnimmt, sollte niemals abrupt beendet werden, wenn eine Langzeitbehandlung mit Ketotifen begonnen wird
- gilt insbesondere bei systemischer Gabe von Corticosteroiden aufgrund einer möglichen Nebennierenrindeninsuffizienz bei steroidabhängigen Patienten
- bei solchen Fällen kann die Wiederherstellung einer normalen Hypophysen-Nebennieren-Funktion bis zu 1 Jahr dauern
- gilt insbesondere bei systemischer Gabe von Corticosteroiden aufgrund einer möglichen Nebennierenrindeninsuffizienz bei steroidabhängigen Patienten
- bei Patienten, die Ketotifen gleichzeitig mit oralen Antidiabetika einnehmen, kann eine Thrombozytopenie auftreten
- die gleichzeitige Verabreichung dieser Arzneimittel sollte daher vermieden werden
- Krampfanfälle
- wurden sehr selten während einer Ketotifen-Therapie berichtet
- da Ketotifen die Krampfschwelle senken kann, sollte Ketotifen mit Vorsicht bei Patienten mit einer Epilepsie-Anamnese eingesetzt werden
- bei reduzierter Aufmerksamkeit, die möglicherweise durch die sedierende Wirkung von Ketotifen hervorgerufen wurde, sollte die Dosis reduziert werden