Kevatril 2mg
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 5 ST | 85,48 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Vorbeugung und Behandlung von akuter Übelkeit und Erbrechen in Verbindung mit Chemo- und Strahlentherapie
- Vorbeugung von verzögerter Übelkeit und Erbrechen in Verbindung mit Chemo- und Strahlentherapie
Dosierung
- Prophylaxe und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei Therapie mit Chemo- und Strahlentherapie
- empfohlene Dosierung
- 1 mg Granisetron 2mal / Tag oder
- 2 mg Granisetron 1mal / Tag
- Einnahme der 1. Tablette innerhalb 1 Stunde vor Beginn der Strahlentherapie
- Dexamethason wurde gleichzeitig in Dosierungen bis zu 20 mg 1mal / Tag verabeicht
- Behandlungsdauer: bis zu 1 Woche nach Strahlen- oder Chemotherapie
- Kinder und Jugendliche
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht untersucht, keine Daten
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung notwendig
- Leberinsuffizienz
- keine Dosisanpassung notwendig
- Anwendung mit Vorsicht
- Niereninsuffizienz
- keine Dosisanpassung notwendig
- empfohlene Dosierung
Kontraindikationen
Granisetron - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Granisetron
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Granisetron - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B.
- Anaphylaxie
- Urtikaria
- Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Insomnia
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- extrapyramidale Reaktionen
- Serotonin-Syndrom, einschl.
- veränderter Geisteszustand
- autonome Instabilität
- neuromuskuläre Anomalien
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- QT-Verlängerung
- ohne Häufigkeitsangabe
- EKG-Veränderungen (einschl. QT-Verlängerung)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Verstopfung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diarrhoe
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- erhöhte Werte der Lebertransaminasen
- trat bei Patienten, die mit einem vergleichbaren Arzneimittel therapiert wurden, mit ähnlicher Häufigkeit auf
- erhöhte Werte der Lebertransaminasen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- Einnahme der Filmtabletten im Ganzen mit Wasser
Stillzeithinweise
Granisetron - peroral
- als Vorsichtsmaßnahme sollte davon abgeraten werden, während einer Behandlung mit Granisetron zu stillen
- es ist nicht bekannt, ob Granisetron oder seine Metaboliten in die Muttermilch übergehen
Schwangerschaftshinweise
Granisetron - peroral
- als Vorsichtsmaßnahme sollte die Anwendung von Granisetron während der Schwangerschaft vermieden werden
- nur begrenzte Daten zur Anwendung von Granisetron bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte schädliche Wirkungen auf die Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- Granisetron hatte keine schädlichen Wirkungen auf die Reproduktivität oder die Fruchtbarkeit bei Ratten
Warnhinweise
Granisetron - peroral
- Einfluss auf MagenMagen-Darm-Trakt
- Patienten mit Anzeichen einer subakuten Darmobstruktion nach Verabreichung überwachen
- Granisetron kann Motilität des unteren MagenMagen-Darm-Traktes vermindern
- Patienten mit Anzeichen einer subakuten Darmobstruktion nach Verabreichung überwachen
- EKG-Veränderungen
- Berichte über Fälle von EKG-Veränderungen (wie bei anderen 5-HT3-Antagonisten), einschl. QT-Verlängerung
- könnte klinische Auswirkungen haben bei Patienten mit
- vorbestehenden Arrhythmien
- Erregungsleitungsstörungen
- könnte klinische Auswirkungen haben bei Patienten mit
- Vorsicht geboten bei Patienten mit
- kardialen Begleiterkrankungen
- kardiotoxischer Chemotherapie und / oder
- gleichzeitigen Elektrolytverschiebungen
- Berichte über Fälle von EKG-Veränderungen (wie bei anderen 5-HT3-Antagonisten), einschl. QT-Verlängerung
- Kreuzallergien
- Berichte über Kreuzallergien zwischen 5-HT3-Antagonisten, z.B.
- Dolasetron
- Ondansetron
- Berichte über Kreuzallergien zwischen 5-HT3-Antagonisten, z.B.
- Serotonin-Syndrom
- Berichte über Fälle eines Serotonin-Syndroms bei der Anwendung von 5-HT3-Antagonisten
- entweder alleine
- aber meist in Kombination mit anderen serotonergen Substanzen, einschl.
- Selektiver Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer [SSRIs]
- SerotoninSerotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer [SNRIs]
- empfohlen, Patienten angemessen auf Symptome des Serotonin-Syndroms hin zu beobachten
- Berichte über Fälle eines Serotonin-Syndroms bei der Anwendung von 5-HT3-Antagonisten
- Kinder und Jugendliche
- klinische Evidenz nicht ausreichend, um die Anwendung bei Kindern zu empfehlen