Laryngomedin Octenidin Antisept 2.6 mg Lutschtabl
MCM KLOSTERFRAU Vertr. GmbH
Wirkstoff: Octenidin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 24 ST | 13,45 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
- kurzzeitige unterstützendene Behandlung von Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut, die mit typischen Symptomen wie Schmerzen, Rötung und Schwellung einhergehen
Dosierung
- Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
- empfohlene Dosierung
- 1 Lutschtablette (2,6 mg Octenidindihydrochlorid) / 2 - 3 Stunden langsam im Mund zergehen lassen
- max. Tagesdosis
- 6 Lutschtabletten (15,6 mg Octenidindihydrochlorid) / Tag
- empfohlene Dosierung
- Kinder und Jugendliche (0 - 11 Jahre)
- keine Untersuchungen zur Sicherheit und Wirksamkeit
- Dauer der Anwendung
- nur zur kurzfristigen Anwendung
- max. 4 Tage (ohne Rücksprache mit dem Arzt)
- Nebenwirkungen können verringert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
Kontraindikationen
Octenidin - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen Octenidin
Nebenwirkungen
Octenidin - intraoral
- feste Darreichungsform zum Lutschen
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allergische Reaktionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Reizung der Mund- und Magenschleimhaut wie z. B.
- Geschmacksstörung
- Mundtrockenheit
- Dyspepsie
- Übelkeit
- Abdominalschmerz
- Reizung der Mund- und Magenschleimhaut wie z. B.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- flüssige Darreichungsform zur Anwendung in der Mundhöhle
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Dysgeusie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- leichte und reversible Zahnverfärbungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- belegte Zunge
- vorübergehende Verfärbung der Zunge
- Beläge im Mund
- orale Hypästhesie
- Empfindlichkeit der Zähne
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- orale Parästhesie
- Speichelhypersekretion
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
Anwendungshinweise
- Anwendung in der Mundhöhle
- Lutschtablettn aktiv und kontinuierlich im Mund lutschen
- Lutschtablette im Mund hin und her bewegen, bis sie vollständig aufgelöst ist
Stillzeithinweise
Octenidin - intraoral
- feste perorale Darreichungsform zum Lutschen
- das Arzneimittel sollte nicht während der Stillzeit angewendet werden
- keine ausreichenden Informationen zur Exkretion von Octenidindihydrochlorid über die Muttermilch vorliegend
- ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden
- flüssige Darreichungsform zur Anwendung in der Mundhöhle
- das Arzneimittel kann während des Stillens angewendet werden
- es liegen keine tierexperimentellen oder klinischen Daten zur Verwendung von Octenidindihydrochlorid während der Stillzeit vor
- da Octenidindihydrochlorid im MagenMagen-Darm-Trakt nur in sehr geringen Mengen oder gar nicht resorbiert wird, ist davon auszugehen, dass es nicht in die Muttermilch übergeht
- es sind keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/den Säugling zu erwarten, da die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber Octenidindihydrochlorid vernachlässigbar ist
Schwangerschaftshinweise
Octenidin - intraoral
- feste Darreichungsform zum Lutschen
- Anwendung während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, wird nicht empfohlen
- bisher keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Octenidindihydrochlorid bei Schwangeren vorliegend
- aufgrund unvollständiger Informationen kann ein Risiko für das ungeborene Kind nicht vollständig ausgeschlossen werden
- tierexperimentelle Studien
- keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- es wurden keine Studien durchgeführt, um die Auswirkungen auf die Fertilität zu beurteilen
- flüssige Darreichungsform zur Anwendung in der Mundhöhle
- falls notwendig kann eine Anwendung während der Schwangerschaft in Betracht gezogen werden
- Octenidin in Kombination mit Phenoxyethanol
- es sind weitergehende Erfahrungen an schwangeren Frauen (300 - 1000 Schwangerschaftsausgänge, Gestationsalter >/= 12 Wochen) zur Anwendung von 0,1 % Octenidindihydrochlorid in Kombination mit 2 % Phenoxyethanol für die Desinfektion von Haut und Schleimhaut sowie zur antiseptischen Wundbehandlung verfügbar
- während und nach der Geburt wurden keine unerwünschten Ereignisse durch die Behandlung mit Octenidin in Kombination mit Phenoxyethanol berichtet
- tierexperimentelle Studien
- orale Verabreichung von Octenidindihydrochlorid ergab keine Hinweise auf eine Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- es liegen keine Daten am Menschen zur Wirkung von Octenidindihydrochlorid auf die Fruchtbarkeit vor
- tierexperimentelle Studien
- die orale Verabreichung von Octenidindihydrochlorid hatte keinen Einfluss auf die Fertilität bei Ratten
Warnhinweise
Octenidin - intraoral
- feste Darreichungsform zum Lutschen
- Lutschtabletten nur zur kurzfristigen Anwendung geeignet
- wenn die Symptomatik länger als 4 Tage andauert: Diagnose und Behandlung überprüfen
- Anwendung > 4 Tage: nicht vorgesehen
- Darreichungsform und Anwendungsgebiet neu
- keine weiteren Erfahrungen vorliegen
- Tageshöchstdosis: 15,6 mg Octenidindihydrochlorid / Tag
- folgendes ist zu beachten
- Nebenwirkungen können verringert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird
- Lutschtabletten nur zur kurzfristigen Anwendung geeignet
- flüssige Darreichungsform zur Anwendung in der Mundhöhle
- das Arzneimittel ist nur zur Anwendung in der Mundhöhle bestimmt
- das Arzneimittel ist nur zur oberflächlichen Anwendung bestimmt
- es darf nicht tief in das Gewebe eingebracht werden, beispielsweise mit einer Spritze oder einer stumpfen Kanüle, um die mögliche Entwicklung von Ödemen oder Gewebenekrosen zu verhindern
- insbesondere sollte es nicht zum Spülen von Parodontaltaschen, zum Spülen von Wurzelkanälen während endodontischer Eingriffe oder zum Spülen von Abszesshöhlen verwendet werden
- das Arzneimittel sollte nicht geschluckt werden
- daher sollte es nur bei Patienten angewendet werden, die in der Lage sind, ihren Mund auszuspülen
- das Arzneimittel sollte nicht in die Augen gelangen
- wenn die Lösung mit den Augen in Kontakt kommt, sollten diese sofort und gründlich mit Wasser ausgewaschen werden
- Octenidindihydrochlorid kann mit anionischen Verbindungen interagieren, die üblicherweise in herkömmlichen Zahnputzmitteln vorhanden sind
- daher sollten diese vor Anwendung dieses Arzneimittels mit Wasser ausgespült oder zu einer anderen Tageszeit angewendet werden
- die gleichzeitige Anwendung mit Produkten auf Povidon-Iod-Basis zur Anwendung in der Mundhöhle sollte vermieden werden, da dies zu violetten oder braunen Verfärbungen im Mund führen und lokale Reizungen verursachen kann
- vorübergehende Verfärbungen der Zunge können auftreten