Laryngomedin Octenidin Antisept 2.6 mg Lutschtabl

MCM KLOSTERFRAU Vertr. GmbH Wirkstoff: Octenidin →

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Fachinformationen

Indikation

Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)

  • kurzzeitige unterstützendene Behandlung von Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut, die mit typischen Symptomen wie Schmerzen, Rötung und Schwellung einhergehen

Dosierung

  • Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut
    • Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
      • empfohlene Dosierung
        • 1 Lutschtablette (2,6 mg Octenidindihydrochlorid) / 2 - 3 Stunden langsam im Mund zergehen lassen
      • max. Tagesdosis
        • 6 Lutschtabletten (15,6 mg Octenidindihydrochlorid) / Tag
    • Kinder und Jugendliche (0 - 11 Jahre)
      • keine Untersuchungen zur Sicherheit und Wirksamkeit
    • Dauer der Anwendung
      • nur zur kurzfristigen Anwendung
      • max. 4 Tage (ohne Rücksprache mit dem Arzt)
      • Nebenwirkungen können verringert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird

Kontraindikationen

Octenidin - intraoral
  • Überempfindlichkeit gegen Octenidin

Nebenwirkungen

Octenidin - intraoral
  • feste Darreichungsform zum Lutschen
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Allergische Reaktionen
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Reizung der Mund- und Magenschleimhaut wie z. B.
          • Geschmacksstörung
          • Mundtrockenheit
          • Dyspepsie
          • Übelkeit
          • Abdominalschmerz
  • flüssige Darreichungsform zur Anwendung in der Mundhöhle
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • Dysgeusie
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Kopfschmerzen
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
        • leichte und reversible Zahnverfärbungen
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • belegte Zunge
        • vorübergehende Verfärbung der Zunge
        • Beläge im Mund
        • orale Hypästhesie
        • Empfindlichkeit der Zähne
      • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
        • Übelkeit
        • orale Parästhesie
        • Speichelhypersekretion

Anwendungshinweise

  • Anwendung in der Mundhöhle
  • Lutschtablettn aktiv und kontinuierlich im Mund lutschen
  • Lutschtablette im Mund hin und her bewegen, bis sie vollständig aufgelöst ist

Stillzeithinweise

Octenidin - intraoral
  • feste perorale Darreichungsform zum Lutschen
    • das Arzneimittel sollte nicht während der Stillzeit angewendet werden
    • keine ausreichenden Informationen zur Exkretion von Octenidindihydrochlorid über die Muttermilch vorliegend
    • ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden
  • flüssige Darreichungsform zur Anwendung in der Mundhöhle
    • das Arzneimittel kann während des Stillens angewendet werden
    • es liegen keine tierexperimentellen oder klinischen Daten zur Verwendung von Octenidindihydrochlorid während der Stillzeit vor
    • da Octenidindihydrochlorid im MagenMagen-Darm-Trakt nur in sehr geringen Mengen oder gar nicht resorbiert wird, ist davon auszugehen, dass es nicht in die Muttermilch übergeht
    • es sind keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/den Säugling zu erwarten, da die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber Octenidindihydrochlorid vernachlässigbar ist

Schwangerschaftshinweise

Octenidin - intraoral
  • feste Darreichungsform zum Lutschen
    • Anwendung während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, wird nicht empfohlen
    • bisher keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Octenidindihydrochlorid bei Schwangeren vorliegend
    • aufgrund unvollständiger Informationen kann ein Risiko für das ungeborene Kind nicht vollständig ausgeschlossen werden
    • tierexperimentelle Studien
      • keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
    • Fertilität
      • es wurden keine Studien durchgeführt, um die Auswirkungen auf die Fertilität zu beurteilen
  • flüssige Darreichungsform zur Anwendung in der Mundhöhle
    • falls notwendig kann eine Anwendung während der Schwangerschaft in Betracht gezogen werden
    • Octenidin in Kombination mit Phenoxyethanol
      • es sind weitergehende Erfahrungen an schwangeren Frauen (300 - 1000 Schwangerschaftsausgänge, Gestationsalter >/= 12 Wochen) zur Anwendung von 0,1 % Octenidindihydrochlorid in Kombination mit 2 % Phenoxyethanol für die Desinfektion von Haut und Schleimhaut sowie zur antiseptischen Wundbehandlung verfügbar
      • während und nach der Geburt wurden keine unerwünschten Ereignisse durch die Behandlung mit Octenidin in Kombination mit Phenoxyethanol berichtet
    • tierexperimentelle Studien
      • orale Verabreichung von Octenidindihydrochlorid ergab keine Hinweise auf eine Reproduktionstoxizität
    • Fertilität
      • es liegen keine Daten am Menschen zur Wirkung von Octenidindihydrochlorid auf die Fruchtbarkeit vor
      • tierexperimentelle Studien
        • die orale Verabreichung von Octenidindihydrochlorid hatte keinen Einfluss auf die Fertilität bei Ratten

Warnhinweise

Octenidin - intraoral
  • feste Darreichungsform zum Lutschen
    • Lutschtabletten nur zur kurzfristigen Anwendung geeignet
      • wenn die Symptomatik länger als 4 Tage andauert: Diagnose und Behandlung überprüfen
      • Anwendung > 4 Tage: nicht vorgesehen
        • Darreichungsform und Anwendungsgebiet neu
        • keine weiteren Erfahrungen vorliegen
      • Tageshöchstdosis: 15,6 mg Octenidindihydrochlorid / Tag
    • folgendes ist zu beachten
      • Nebenwirkungen können verringert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird
  • flüssige Darreichungsform zur Anwendung in der Mundhöhle
    • das Arzneimittel ist nur zur Anwendung in der Mundhöhle bestimmt
    • das Arzneimittel ist nur zur oberflächlichen Anwendung bestimmt
      • es darf nicht tief in das Gewebe eingebracht werden, beispielsweise mit einer Spritze oder einer stumpfen Kanüle, um die mögliche Entwicklung von Ödemen oder Gewebenekrosen zu verhindern
      • insbesondere sollte es nicht zum Spülen von Parodontaltaschen, zum Spülen von Wurzelkanälen während endodontischer Eingriffe oder zum Spülen von Abszesshöhlen verwendet werden
    • das Arzneimittel sollte nicht geschluckt werden
      • daher sollte es nur bei Patienten angewendet werden, die in der Lage sind, ihren Mund auszuspülen
    • das Arzneimittel sollte nicht in die Augen gelangen
      • wenn die Lösung mit den Augen in Kontakt kommt, sollten diese sofort und gründlich mit Wasser ausgewaschen werden
    • Octenidindihydrochlorid kann mit anionischen Verbindungen interagieren, die üblicherweise in herkömmlichen Zahnputzmitteln vorhanden sind
      • daher sollten diese vor Anwendung dieses Arzneimittels mit Wasser ausgespült oder zu einer anderen Tageszeit angewendet werden
    • die gleichzeitige Anwendung mit Produkten auf Povidon-Iod-Basis zur Anwendung in der Mundhöhle sollte vermieden werden, da dies zu violetten oder braunen Verfärbungen im Mund führen und lokale Reizungen verursachen kann
    • vorübergehende Verfärbungen der Zunge können auftreten