LASIX LIQUIDUM
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 100 ML | 29,46 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Ödeme infolge von
- Erkrankungen des Herzens oder der Leber
- Erkrankungen der Nieren (beim nephrotischen Syndrom steht die Therapie der Grunderkrankung im Vordergrund)
- Verbrennungen
- arterielle Hypertonie
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Lösung enthält 10 mg Furosemid.
- Ödeme infolge von Erkrankungen des Herzens, der Leber oder der Nieren oder Verbrennungen; arterielle Hypertonie
- indivduell dosieren je nach Behandlungserfolg
- Anwendung der niedrigstne Dosis, mit der der gewünschte Effekt erzielt wird
- Ödeme infolge Erkrankungen des Herzens, der Leber oder der Nieren
- Initialdosis
- 4 ml Lösung (40 mg Furosemid)
- Verdopplung der Einzeldosis, bei Ausbleiben einer befriedigenden Diurese, nach 6 Stunden: 8 ml Lösung
- weitere Verdopplung der Einzeldosis, bei Ausbleiben einer befriedigenden Diurese, nach weiteren 6 Stunden: 16 ml Lösung
- im Ausnahmefall: Initialdosis > 200 mg Furosemid (sorgfältige klin.Überwachung)
- Erhaltungsdosis: 4 - 8 ml Lösung (40 - 80 mg Furosemid) / Tag
- nephrotisches Syndrom
- vorsichtig dosieren (vermehrt auftretende Nebenwirkungen)
- Kinder
- 1 (- 2) mg Furosemid / kg KG / Tag
- max. Tagesdosis: 40 mg Furosemid
- Initialdosis
- Ödeme infolge Verbrennungen
- Tages- und/ oder Einzeldosis: 4 - 10 ml Lösung (40 - 100 mg Furosemid)
- im Ausnahmefall bei eingeschränkter Nierenfunktion: bis 250 mg Furosemid
- Kinder
- keine Dosierungsempfehlungen (nicht ausreichende Erkenntnisse)
- arterielle Hypertonie
- 4 ml Lösung (40 mg Furosemid) 1mal / Tag
- Einzel- oder Kombinationstherapie
- Kinder
- keine Dosierungsempfehlungen (nicht ausreichende Erkenntnisse)
- Behandlungsdauer: je nach Art und Schwere der Erkrankung
Kontraindikationen
Furosemid - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Furosemid oder Sulfonamide (mögliche Kreuzallergie mit Furosemid)
- Nierenversagen mit Anurie, das auf eine Furosemid-Therapie nicht anspricht
- Koma und Präkoma hepaticum im Zusammenhang mit einer hepatischen Enzephalopathie
- schwere Hypokaliämie
- schwere Hyponatriämie
- Hypovolämie oder Dehydration
- Kontraindikation in Abhängigkeit von Dosisstärke/Dosierung: normale Nierenleistung sowie eingeschränkte Nierenfunktion mit Glomerulumfiltratwerten > 20 ml / Min. (in diesen Fällen Gefahr eines zu starken Flüssigkeits- und Elektrolytverlustes)
- Stillzeit
Therapiehinweise
Einnahme auf nüchternen Magen.
Nebenwirkungen
Furosemid - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hämokonzentration (bei übermäßiger Diurese)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Thrombozytopenie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Eosinophilie
- Leukopenie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- hämolytische Anämie
- aplastische Anämie
- Agranulozytose mit
- Fieber mit Schüttelfrost
- Schleimhautveränderungen
- Halsschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Juckreiz
- allergische Haut- und Schleimhautreaktionen (siehe Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Entzündungen der Blutgefäße (Vaskulitis)
- Nierenentzündung (interstitielle Nephritis)
- schwere anaphylaktische und anaphylaktoide Reaktionen wie anaphylaktischer Schock
- erste Anzeichen für einen Schock sind u. a.
- Hautreaktionen wie Flush oder Urtikaria
- Unruhe
- Kopfschmerz
- Schweißausbruch
- Übelkeit
- Zyanose
- erste Anzeichen für einen Schock sind u. a.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Exazerbation oder Aktivierung eines systemischen Lupus erythematodes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Elektrolytstörungen (einschließlich symptomatischer)
- regelmäßige Kontrollen der Serumelektrolyte (insbesondere Kalium, Natrium und Kalzium) angezeigt
- mögliche Entwicklung von Elektrolytstörungen wird durch zugrundeliegende Erkrankungen (z.B. Leberzirrhose, Herzinsuffizienz), Begleitmedikation und Ernährung beeinflusst
- Dehydratation und Hypovolämie (besonders bei älteren Patienten)
- Triglyzeride im Blut erhöht
- Elektrolytstörungen (einschließlich symptomatischer)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hyponatriämie infolge erhöhter renaler Natriumverluste (insbesondere bei eingeschränkter Zufuhr von Natriumchlorid), mit entsprechender Symptomatik
- Apathie
- Wadenkrämpfe
- Appetitlosigkeit
- Schwächegefühl
- Schläfrigkeit
- Erbrechen
- Verwirrtheitszustände
- Hypochlorämie (insbesondere bei eingeschränkter Zufuhr von Natriumchlorid)
- Hypokaliämie
- insbesondere bei gleichzeitig verminderter Kaliumzufuhr und/oder erhöhten Kaliumverlusten z. B. bei Erbrechen oder chronischer Diarrhö
- neuromuskuläre (Muskelschwäche, Parästhesien, Paresen)
- intestinale Symptomatik (Erbrechen, Obstipation, Meteorismus)
- renale Symptomatik (Polyurie, Polydipsie)
- kardiale Symptomatik (Reizbildungs- und Reizleitungsstörungen)
- paralytischer Ileus
- Bewusstseinsstörungen bis zum Koma
- Harnsäure im Blut erhöht
- Gichtanfälle (bei prädisponierten Patienten)
- Anstieg des Cholesterins im Serum
- Hyponatriämie infolge erhöhter renaler Natriumverluste (insbesondere bei eingeschränkter Zufuhr von Natriumchlorid), mit entsprechender Symptomatik
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- eingeschränkte Glucosetoleranz
- Hyperglykämie
- bei manifestem Diabetes mellitus
- kann zu einer Verschlechterung der Stoffwechsellage führen
- bei latentem Diabetes mellitus
- kann manifest werden
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypokalzämie
- in seltenen Fällen Tetanie
- Hypomagnesiämie
- in seltenen Fällen Tetanie oder Auftreten von Herzrhythmusstörungen
- metabolische Alkalose
- Verschlechterung einer bereits bestehenden metabolischen Alkalose
- Pseudo-Bartter-Syndrom (im Zusammenhang mit Missbrauch und/oder Langzeitanwendung von Furosemid)
- Hypokalzämie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- hepatische Enzephalopathie bei Patienten mit Leberinsuffizienz
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Parästhesien
- ohne Häufigkeitsangabe
- verursacht durch symptomatische Hypotonie
- Schwindel
- Ohnmacht
- Bewusstlosigkeit
- Kopfschmerzen
- verursacht durch symptomatische Hypotonie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hörstörungen
- meist reversibel, besonders bei Patienten mit Niereninsuffizienz oder einer Hypoproteinämie (z. B. bei nephrotischem Syndrom)
- Taubheit (manchmal irreversibel)
- Hörstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tinnitus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kreislaufbeschwerden, insbesondere bei älteren Patienten und Kindern
- Kopfschmerz
- Schwindel
- Sehstörungen
- Mundtrockenheit
- Durst
- Hypotonie
- orthostatische Regulationsstörungen
- Kreislaufkollaps (als Folge einer Hypovolämie / Dehydratation)
- Hämokonzentration (als Folge einer Hypovolämie / Dehydratation)
- erhöhte Neigung zu Thrombosen
- Kreislaufbeschwerden, insbesondere bei älteren Patienten und Kindern
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Vaskulitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Thrombose (insbesondere bei älteren Patienten)
- bei übermäßiger Diurese, insbesondere bei älteren Patienten und Kindern
- Kreislaufbeschwerden (bis zum Kreislaufkollaps) wie
- Kopfschmerz
- Schwindel
- Sehstörungen
- Mundtrockenheit
- Durst
- Hypotonie
- orthostatische Regulationsstörungen
- Kreislaufbeschwerden (bis zum Kreislaufkollaps) wie
- bei übermäßiger Diurese, insbesondere bei älteren Patienten und Kindern
- Thrombose (insbesondere bei älteren Patienten)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Magen-Darm-Beschwerden (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- akute Pankreatitis
- intrahepatische Cholestase
- Erhöhung der Lebertransaminasen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Juckreiz
- Ausschläge
- bullöse Dermatitis
- Urtikaria
- Purpura
- Erythema multiforme
- Pemphigoid
- Dermatitis exfoliativa
- Photosensibilität
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stevens-Johnson- Syndrom
- toxische epidermale Nekrolyse
- akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
- Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
- lichenoide Reaktionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Rhabdomyolyse
- oft Zusammenhang mit schwerer Hypokaliämie
- Rhabdomyolyse
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kreatinin im Blut erhöht
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Urinvolumen erhöht
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- tubulointerstitielle Nephritis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Natrium im Urin erhöht
- Chlorid im Urin erhöht
- Blutharnstoff erhöht
- vorübergehend ein Anstieg des Kreatinins und Harnstoffs im Serum
- Symptome einer Harnabflussbehinderung (z. B. bei Prostatahypertrophie, Hydronephrose, Ureterstenose) können auftreten bzw. verschlechtert werden
- Harnsperre (Harnverhaltung) mit Sekundärkomplikationen
- Nierenversagen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nephrolithiasis und / oder Nephrokalzinose bei Frühgeborenen
- Erhöhung des Risikos eines persistierenden Ductus arteriosus Botalli bei Frühgeborenen mit Atemnotsyndrom
- wenn Frühgeborene in den ersten Lebenswochen mit Furosemid behandelt werden
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- fieberhafte Zustände
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- Einnahme der Lösung nüchtern
- Dosierung bei Erwachsenen mit beigepackter Messschütte (Skala mit Einteilung 20 - 40 - 60 - 80 mg Furosemid)
- Dosierung bei Kindern mit beigefügter Messpipette (Skala von 4 - 10 mg Furosemid)
- Ödeme infolge Erkrankungen des Herzens, der Leber oder der Nieren
- durch verstärkte Diurese hervorgerufener Gewichtsverlust: max. 1 kg KG / Tag
- Ödeme infolge Verbrennungen
- intravasalen Volumenmangel vor Anwendung ausgleichen
Stillzeithinweise
Furosemid - peroral
- während der Stillzeit kontraindiziert
- Übergang in die Muttermilch
- Hemmung der Laktation
- gegebenenfalls abstillen
Schwangerschaftshinweise
Furosemid - peroral
- Anwendung in der Schwangerschaft nur kurzfristig und unter besonders strenger Indikationsstellung
- für routinemäßige Therapie von Hypertonie und Ödemen in der Schwangerschaft ungeeignet (Beeinträchtigung der Perfusion der Plazenta und damit des intrauterinen Wachstums)
- falls Furosemid bei Herz- oder Niereninsuffizienz der Schwangeren angewendet werden muss, sind Elektrolyte und Hämatokrit sowie das Wachstum des Fetus genau zu überwachen
- Passage der Plazenta (im Nabelschnurblut 100% der maternalen Serumkonzentration)
- es liegen jedoch zur abschließenden Beurteilung einer eventuellen schädigenden Wirkung auf den Embryo/Fetus keine ausreichenden Erfahrungen vor
- bisher keine Fehlbildungen bekannt
- beim Feten Stimulierung der Urinproduktion in-utero möglich
- Verdrängung des Bilirubin aus der Albuminbindung und damit erhöhtes Kernikterusrisiko bei Hyperbilirubinämie wird diskutiert
- bei Behandlung von Frühgeborenen: Beobachtung von Urolithiasis
- insgesamt jedoch keine ausreichenden Erfahrungen
Warnhinweise
Furosemid - peroral
- besonders sorgfältige Überwachung erforderlich bei
- Hypotonie
- manifestem oder latentem Diabetes mellitus (regelmäßige Kontrolle des Blutzuckers),
- Gicht (regelmäßige Kontrolle der Harnsäure im Serum)
- Harnabflussbehinderung (z. B. bei Prostatahypertrophie, Hydronephrose, Ureterstenose)
- Hypoproteinämie, z. B. bei nephrotischem Syndrom (vorsichtige Einstellung der Dosierung)
- hepatorenalem Syndrom (rasch progrediente Niereninsuffizienz verbunden mit einer schweren Lebererkrankung, z. B. Leberzirrhose)
- Patienten, die durch einen unerwünscht starken Blutdruckabfall besonders gefährdet wären, z. B. Patienten mit zerebrovaskulären Durchblutungsstörungen oder koronarer Herzkrankheit
- Frühgeborenen (Gefahr der Entwicklung einer Nephrokalzinose / Nephrolithiasis; Nierenfunktionskontrolle, Nierensonographie)
- Frühgeborene mit Atemnotsyndrom
- diuretische Behandlung mit Furosemid in den ersten Lebenswochen kann das Risiko eines persistierenden Ductus arteriosus Botalli erhöhen
- Hypotonie
- bei Patienten, die mit Furosemid behandelt werden, kann eine symptomatische Hypotonie mit Schwindel, Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit auftreten
- das betrifft insbesondere ältere Menschen, Patienten, die gleichzeitig andere Medikamente einnehmen, die Hypotonie verursachen können, und Patienten mit anderen Erkrankungen, die mit einem Hypotonierisiko verbunden sind
- bei Patienten, die mit Furosemid behandelt werden, kann eine symptomatische Hypotonie mit Schwindel, Ohnmacht oder Bewusstlosigkeit auftreten
- Patienten mit Miktionsstörungen (z. B. bei Prostatahyperplasie)
- Furosemid darf nur angewendet werden, wenn für freien Harnabfluss gesorgt wird, da eine plötzlich einsetzende Harnflut zu einer Harnsperre mit Überdehnung der Blase führen kann
- regelmäßige Kontrolle der Serumelektrolyte (vor allem während einer Langzeittherapie) (insbesondere Kalium, Natrium, Calcium), Bicarbonat, Kreatinin, Harnstoff, Harnsäure und Blutzucker
- Furosemid führt zu einer verstärkten Ausscheidung von Natrium und Chlorid und infolgedessen von Wasser
- als Folge der vermehrten Elektrolytausscheidung häufig Störungen im Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt beobachtet
- besonders enge Überwachung ist erforderlich
- bei Patienten mit einem hohen Risiko Elektrolytstörungen zu entwickeln
- im Falle eines stärkeren Flüssigkeitsverlustes (z. B. durch Erbrechen, Diarrhö oder intensives Schwitzen)
- mögliche Entwicklung von Elektrolytstörungen wird durch zugrunde liegende Erkrankungen (z. B. Leberzirrhose, Herzinsuffizienz), Begleitmedikation und Ernährung beeinflusst
- Furosemid führt zu einer verstärkten Ausscheidung von Natrium und Chlorid und infolgedessen von Wasser
- Hypovolämie oder Dehydratation sowie wesentliche Elektrolytstörungen oder Störungen im SäureSäure-Basen-Haushalt müssen korrigiert werden
- kann die zeitweilige Einstellung der Behandlung mit Furosemid erfordern
- Gewichtsverlust (hervorgerufen durch verstärkte Urinausscheidung) sollte unabhängig vom Ausmaß der Urinausscheidung 1 kg KG / Tag nicht überschreiten
- nephrotisches Syndrom: vorsichtige Dosierung (Gefahr vermehrt auftretender Nebenwirkungen)
- gleichzeitige Anwendung mit Risperidon
- bei älteren Patienten mit Demenz höhere Mortalitätsinzidenz beobachtet, die gleichzeitig mit Furosemid und Risperidon behandelt wurden (7,3 % Durchschnittsalter 89 Jahre, Altersspanne 75-97 Jahre), als im Vergleich zu Patienten, die Risperidon allein (3,1 %, Durchschnittsalter 84 Jahre, Altersspanne 70-96 Jahre) oder Furosemid allein (4,1 %, Durchschnittsalter 80 Jahre, Altersspanne 67-90 Jahre) erhalten hatten
- gleichzeitige Anwendung von Risperidon mit anderen Diuretika (hauptsächlich niedrig dosierte Thiaziddiuretika) war nicht mit einem ähnlichen Befund assoziiert
- pathophysiologischer Mechanismus zur Erklärung dieser Beobachtung konnte nicht identifiziert werden, kein einheitliches Muster für die Todesursache festgestellt
- Vorsicht bei Kombination, Risiken und Nutzen dieser Kombination oder der gleichzeitigen Behandlung mit anderen stark wirksamen Diuretika vor der Therapieentscheidung abwägen
- Mortalitätsinzidenz war bei Patienten, die andere Diuretika als Begleittherapie zu Risperidon erhalten hatten, nicht erhöht
- Dehydratation
- Behandlungsunabhängig war Dehydratation ein allgemeiner Risikofaktor für Mortalität
- soll bei älteren Patienten mit Demenz vermieden werden
- Möglichkeit einer Exazerbation oder Aktivierung eines systemischen Lupus erythematodes
- Doping
- Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- Anwendung als Dopingmittel kann Gesundheit gefährden