Laxbene junior 4 g COLA PLE Kinder 6 Mon.-8 Jahre
Recordati Pharma GmbH
Wirkstoff: Macrogol →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 30X4 G | 23,90 € |
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Indikation
- Kinder (6 Monate - 8 Jahre)
- symptomatische Behandlung der Obstipation
- Hinweise, insbesondere für Kinder (< 2 Jahre)
- vor Behandlungsbeginn muss ärztlicherseits eine organische Erkrankung ausgeschlossen werden
- Behandlung der Obstipation darf nur vorübergehend über max. 3 Monate und nur zusammen mit einer gesunden Lebensführung und Ernährung durchgeführt werden
- wenn die Symptome trotz gesunder Lebensführung und Ernährung fortbestehen, ist davon auszugehen, dass eine organische Ursache zu Grunde liegt, die zu behandeln ist
Dosierung
- symptomatische Behandlung der Obstipation bei Kindern (6 Monate - 8 Jahre)
- Kinder und Jugendliche
- 6 Monate - 1 Jahr: 1 Beutel (4 g Macrogol 4000)/ Tag
- 1 - 4 Jahre: 1 - 2 Beutel / Tag
- 4 - 8 Jahre: 2 - 4 Beutel / Tag
- Behandlungsdauer
- max. 3 Monate (bei längeren Behandlungen liegen keine klinischen Daten vor)
- durch die Behandlung erreichte Verbesserung der Darmpassage wird durch Änderungen der Lebensführung und diätetische Maßnahmen aufrechterhalten
- Behandlung schrittweise absetzen
- bei erneutem Auftreten von Obstipation: Behandlung wieder aufnehmen
- tägliche Dosierung entsprechend den erzielten klinischen Wirkungen anpassen
- Kinder und Jugendliche
Kontraindikationen
Macrogol - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen Macrogol (Polyethylenglykol = PEG)
- schwere entzündliche Darmerkrankungen (wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn usw.) oder toxisches Megacolon, vergesellschaftet mit symptomatischer Stenose
- Perforation oder Gefahr einer Perforation des MagenMagen-Darm-Traktes
- Ileus oder Verdacht auf intestinale Obstruktion
- Bauchschmerzen/Bauchschmerzsyndrome unklarer Genese
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Macrogol - intraoral
Erwachsene
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Gesichtsödem, Bronchospasmus, Pruritus, Urtikaria, Hautausschlag, Angioödem (Quincke-Ödem), anaphylaktischer Schock
- ohne Häufigkeitsgabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Erythem
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Völlegefühl
- Meteorismus
- Flatulenz
- abdominale Schmerzen, Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Diarrhoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tenesmus
- epigastrische Schmerzen
- Dyspepsie
- Erbrechen
- Stuhldrang
- fäkale Inkontinenz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Elektrolytstörungen (Hyponatriämie, Hypokaliämie)
- Dehydratation, insbesondere bei älteren Patienten
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Kinder und Jugendliche (6 Monate bis 15 Jahre)
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktischer Schock, Angioödem, Urtikaria, Ausschlag, Pruritus)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bauchschmerzen
- Diarrhoe (kann perianales Wundsein verursachen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- Blähungen
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen
- Inhalt eines Beutels ist unmittelbar vor der Einnahme in ca. 50 ml Wasser aufzulösen (die entstehende Lösung ist nahezu durchsichtig)
- bei einer Dosierung von 1 Beutel / Tag soll die Behandlung morgens erfolgen, höhere Dosierungen werden auf eine Morgen- und eine Abenddosis aufgeteilt
- nach jeder Einnahme wird zusätzlich empfohlen, 125 ml einer Flüssigkeit (z. B. Wasser) zu trinken
- Wirkeintritt innerhalb von 24 - 48 Stunden nach der Einnahme
- weitere Hinweise s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Macrogol - intraoral
- Macrogol 4000 kann während der Stillzeit angewendet werden
- keine Daten dazu vorliegend, ob Macrogol 4000 in die Muttermilch ausgeschieden wird
- es wird angenommen, dass Macrogol keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/den gestillten Säugling hat, weil die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber Macrogol 4000 vernachlässigbar ist
Schwangerschaftshinweise
Macrogol - intraoral
- Macrogol 4000 kann während der Schwangerschaft angewendet werden
- da die systemische Exposition durch Macrogol 4000 zu vernachlässigen ist, wird davon ausgegangen, dass während einer Schwangerschaft keine nachteiligen Wirkungen auftreten
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- Macrogol 4000 wirkte bei Ratten und Kaninchen nicht teratogen
- Fertilität
- keine Fertilitätsstudien mit Macrogol 4000 durchgeführt
- da Macrogol nicht signifikant resorbiert wird, keine Auswirkungen zu erwarten
Warnhinweise
Macrogol - intraoral
- vor Beginn der Behandlung muss eine organische Erkrankung ausgeschlossen werden
- nach 3-monatiger Behandlung sollte hinsichtlich der Obstipation eine ärztliche Kontrolluntersuchung durchgeführt werden
- begleitende Maßnahmen
- Behandlung der Obstipation mit einem Laxans sollte eine ergänzende Maßnahme zu einer gesunden Lebensführung und Ernährung sein, wie z.B.
- erhöhte Aufnahme von Flüssigkeit und Ballaststoffen
- angemessene körperliche Aktivität und Wiederherstellung der Darmreflexe
- Behandlung der Obstipation mit einem Laxans sollte eine ergänzende Maßnahme zu einer gesunden Lebensführung und Ernährung sein, wie z.B.
- Veränderungen im Flüssigkeitshaushalt
- Patienten, die zu Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt neigen (z.B. ältere Menschen, Patienten mit eingeschränkter Herz-, Leber- oder Nierenfunktion, oder Patienten, die Diuretika einnehmen)
- Anwendung von Macrogol sollte nur auf ausdrückliche ärztliche Anweisung und mit erhöhter Vorsicht erfolgen
- bei diesen Patienten ist bei Auftreten von Durchfällen eine Kontrolle des Wasser- bzw. Elektrolythaushaltes angezeigt
- beim Auftreten von Symptomen, die auf Veränderungen im Flüssigkeits-/Elektrolythaushalt hinweisen (z.B. Ödeme, Kurzatmigkeit, zunehmende Erschöpfung, Dehydratation, Herzversagen)
- sollte Macrogol sofort abgesetzt, die Elektrolytwerte bestimmt und jede Anomalie in geeigneter Form behandelt werden
- Patienten, die zu Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt neigen (z.B. ältere Menschen, Patienten mit eingeschränkter Herz-, Leber- oder Nierenfunktion, oder Patienten, die Diuretika einnehmen)
- Überempfindlichkeit
- sehr selten über Fälle von Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Urtikaria, Ödeme) bei Anwendung von Macrogol- (Polyethylenglykol-) haltigen Arzneimitteln berichtet
- Einzelfälle von anaphylaktischem Schock beobachtet
- während der Behandlung mit Macrogol wird aufgrund des Wirkmechanismus empfohlen, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen
- Wechselwirkungen
- Absorption anderer Arzneimittel kann vorübergehend reduziert werden, da Macrogol die gastrointestinale Transitrate steigert
- Andickungsmittel
- bei Patienten mit Schluckbeschwerden, bei denen Flüssigkeiten mit Andickungsmitteln versetzt werden, um deren Aufnahme zu erleichtern, sollten Interaktionen berücksichtigt werden
- Kinder < 2 Jahre
- Daten zur Wirksamkeit bei Kindern unter 2 Jahren liegen nur bei einer begrenzten Anzahl von Patienten vor