Laxofalk 10g Pulver z.Herst.e.Lösung z.Einnehmen
Dr. Falk Pharma GmbH
Wirkstoff: Macrogol →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 10 ST | 10,75 € |
| N2 | 30 ST | 28,30 € |
| N3 | 50 ST | 41,98 € |
| NotApplicable | 10 ST | – |
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Indikation
- Chronische Obstipation bei Erwachsenen
- Behandlung ergänzt Bemühungen, einer Verstopfung durch eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten und des Lebensstils entgegenzuwirken
- auf hohen Faseranteil (Ballaststoffe) in Nahrung achten
- viel Flüssigkeit zu sich nehmen (z.B. Mineralwasser, Fruchtsäfte)
- Sport und Bewegung unterstützen die Verdauung ebenfalls
- Behandlung ergänzt Bemühungen, einer Verstopfung durch eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten und des Lebensstils entgegenzuwirken
Dosierung
- Chronische Obstipation bei Erwachsenen
- 1 Beutel (10,0 g Macrogol 4000) 1 - 2mal / Tag
- Behandlungsdauer
- nicht länger als 4 Wochen
- Arzt aufsuchen, wenn nach 2 Wochen noch keine Besserung
- Kinder
- keine Anwendung, da keine Erfahrungen vorliegen
Kontraindikationen
Macrogol - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen Macrogol (Polyethylenglykol = PEG)
- schwere entzündliche Darmerkrankungen (wie Colitis ulcerosa, Morbus Crohn usw.) oder toxisches Megacolon, vergesellschaftet mit symptomatischer Stenose
- Perforation oder Gefahr einer Perforation des MagenMagen-Darm-Traktes
- Ileus oder Verdacht auf intestinale Obstruktion
- Bauchschmerzen/Bauchschmerzsyndrome unklarer Genese
Nebenwirkungen
Macrogol - intraoral
Erwachsene
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Gesichtsödem, Bronchospasmus, Pruritus, Urtikaria, Hautausschlag, Angioödem (Quincke-Ödem), anaphylaktischer Schock
- ohne Häufigkeitsgabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Erythem
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Völlegefühl
- Meteorismus
- Flatulenz
- abdominale Schmerzen, Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Diarrhoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tenesmus
- epigastrische Schmerzen
- Dyspepsie
- Erbrechen
- Stuhldrang
- fäkale Inkontinenz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Elektrolytstörungen (Hyponatriämie, Hypokaliämie)
- Dehydratation, insbesondere bei älteren Patienten
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Kinder und Jugendliche (6 Monate bis 15 Jahre)
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktischer Schock, Angioödem, Urtikaria, Ausschlag, Pruritus)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bauchschmerzen
- Diarrhoe (kann perianales Wundsein verursachen)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- Blähungen
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Inhalt eines Beutels in einem Glas Wasser (ca. 125 ml) auflösen und Flüssigkeit möglichst sofort trinken
Stillzeithinweise
Macrogol - intraoral
- Macrogol 4000 kann während der Stillzeit angewendet werden
- keine Daten dazu vorliegend, ob Macrogol 4000 in die Muttermilch ausgeschieden wird
- es wird angenommen, dass Macrogol keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/den gestillten Säugling hat, weil die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber Macrogol 4000 vernachlässigbar ist
Schwangerschaftshinweise
Macrogol - intraoral
- Macrogol 4000 kann während der Schwangerschaft angewendet werden
- da die systemische Exposition durch Macrogol 4000 zu vernachlässigen ist, wird davon ausgegangen, dass während einer Schwangerschaft keine nachteiligen Wirkungen auftreten
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- Macrogol 4000 wirkte bei Ratten und Kaninchen nicht teratogen
- Fertilität
- keine Fertilitätsstudien mit Macrogol 4000 durchgeführt
- da Macrogol nicht signifikant resorbiert wird, keine Auswirkungen zu erwarten
Warnhinweise
Macrogol - intraoral
- vor Beginn der Behandlung muss eine organische Erkrankung ausgeschlossen werden
- nach 3-monatiger Behandlung sollte hinsichtlich der Obstipation eine ärztliche Kontrolluntersuchung durchgeführt werden
- begleitende Maßnahmen
- Behandlung der Obstipation mit einem Laxans sollte eine ergänzende Maßnahme zu einer gesunden Lebensführung und Ernährung sein, wie z.B.
- erhöhte Aufnahme von Flüssigkeit und Ballaststoffen
- angemessene körperliche Aktivität und Wiederherstellung der Darmreflexe
- Behandlung der Obstipation mit einem Laxans sollte eine ergänzende Maßnahme zu einer gesunden Lebensführung und Ernährung sein, wie z.B.
- Veränderungen im Flüssigkeitshaushalt
- Patienten, die zu Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt neigen (z.B. ältere Menschen, Patienten mit eingeschränkter Herz-, Leber- oder Nierenfunktion, oder Patienten, die Diuretika einnehmen)
- Anwendung von Macrogol sollte nur auf ausdrückliche ärztliche Anweisung und mit erhöhter Vorsicht erfolgen
- bei diesen Patienten ist bei Auftreten von Durchfällen eine Kontrolle des Wasser- bzw. Elektrolythaushaltes angezeigt
- beim Auftreten von Symptomen, die auf Veränderungen im Flüssigkeits-/Elektrolythaushalt hinweisen (z.B. Ödeme, Kurzatmigkeit, zunehmende Erschöpfung, Dehydratation, Herzversagen)
- sollte Macrogol sofort abgesetzt, die Elektrolytwerte bestimmt und jede Anomalie in geeigneter Form behandelt werden
- Patienten, die zu Störungen im Wasser- und Elektrolythaushalt neigen (z.B. ältere Menschen, Patienten mit eingeschränkter Herz-, Leber- oder Nierenfunktion, oder Patienten, die Diuretika einnehmen)
- Überempfindlichkeit
- sehr selten über Fälle von Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Urtikaria, Ödeme) bei Anwendung von Macrogol- (Polyethylenglykol-) haltigen Arzneimitteln berichtet
- Einzelfälle von anaphylaktischem Schock beobachtet
- während der Behandlung mit Macrogol wird aufgrund des Wirkmechanismus empfohlen, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen
- Wechselwirkungen
- Absorption anderer Arzneimittel kann vorübergehend reduziert werden, da Macrogol die gastrointestinale Transitrate steigert
- Andickungsmittel
- bei Patienten mit Schluckbeschwerden, bei denen Flüssigkeiten mit Andickungsmitteln versetzt werden, um deren Aufnahme zu erleichtern, sollten Interaktionen berücksichtigt werden
- Kinder < 2 Jahre
- Daten zur Wirksamkeit bei Kindern unter 2 Jahren liegen nur bei einer begrenzten Anzahl von Patienten vor