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N2 50 ML 10,69 €
N3 100 ML 19,59 €

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Fachinformationen

Indikation

  • übermäßige Gasbildung und Gasansammlung im Magen-Darm-Bereich (Meteorismus) mit gastrointestinalen Beschwerden wie Blähungen, Völlegefühl und Spannungsgefühl im Oberbauch
  • symptomatische Behandlung bei Säuglingskolik (3-Monats-Kolik)
  • verstärkte Gasbildung nach Operationen
  • Vorbereitung diagnostischer Untersuchungen im Bauchbereich zur Reduzierung von Gasschatten (Sonographie, Röntgen)
  • Sofortmaßnahme bei oraler Aufnahme von und Intoxikationen mit Tensiden (z.B. Handgeschirrspülmittel, Waschmittel, Weichspüler, Flüssigseifen, Shampoos)

Dosierung

Basiseinheit: 1 ml Suspension (2 Pumpstöße) enthält 41,2 mg Simethicon

  • gasbedingte Magen-Darm-Beschwerden; Vorbereitung diagnostischer Untersuchungen; Intoxikationen mit Tensiden
    • gasbedingte Magen-Darm-Beschwerden
      • Säuglinge
        • 1 - 2 Pumpstöße Suspension zu den Milchmahlzeiten
      • Kinder (1 - 6 Jahre)
        • 2 Pumpstöße Suspension 3 - 5mal / Tag
      • Kinder (7 - 14 Jahre)
        • 2 - 4 Pumpstöße Suspension 3 - 5mal / Tag
      • Jugendliche und Erwachsene
        • 4 Pumpstöße Suspension 3 - 5mal / Tag
      • Behandlungsdauer
        • richtet sich nach Verlauf der Beschwerden
        • kann, falls erforderlich, über längere Zeit eingenommen werden
    • Vorbereitung diagnostischer Untersuchungen
      • 4 - 6 Pumpstöße Suspension 3mal / Tag am Tag vor der Untersuchung
      • 4 - 6 Pumpstöße Suspension am Morgen des Untersuchungstages
      • Zusatz zur Kontrastmittelsuspension: 8 - 16 Pumpstöße Suspension / Liter Kontrastbrei zur Doppelkontrastdarstellung
    • Sofortmaßnahme bei Intoxikationen mit Tensiden
      • Erwachsene
        • 1 - 2 Esslöffel Suspension, je nach Schwere der Vergiftung
      • Kinder
        • 1/2 - 2 Teelöffel Suspension
      • im Anschluss an die Sofortmaßnahme ist in jedem Fall eine ärztliche Behandlung erforderlich

Kontraindikationen

Silikone - intraoral
  • Überempfindlichkeit gegen Simeticon / Dimeticon

Therapiehinweise

Einnahme während oder nach dem Essen.

Nebenwirkungen

Silikone - intraoral
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z.B.
        • Juckreiz
        • Nesselsucht
        • Hautrötung
        • Angioödem

Anwendungshinweise

  • Flasche vor jedem Gebrauch kräftig schütteln!
  • Handhabung der Dosierpumpe
    • Schraubverschluß von Flasche entfernen
    • Dosierpumpe aufschrauben
    • durch Drehen in Richtung des aufgedruckten Pfeils Dosierpumpe entriegeln (Position I), durch Drehen entgegen der Pfeilrichtung kann Dosierpumpe wieder verriegelt werden (Position 0)
    • Flasche beim Pumpen senkrecht halten
    • bei der ersten Anwendung pumpen, bis Suspension austritt
      • ersten zwei Pumpstöße verwerfen
  • gasbedingte Magen-Darm-Beschwerden
    • Einnahme der Suspension zu oder nach den Mahlzeiten, bei Bedarf auch vor dem Schlafengehen, unverdünnt oder mit etwas Flüssigkeit
    • Säuglinge
      • Verabreichung direkt in dem Fläschchen
      • Verabreichung mit einem Teelöffel vor dem Stillen
    • Suspension mit Flaschennahrung und anderen Flüssigkeiten (z.B. Milch) problemlos mischbar

Stillzeithinweise

Silikone - intraoral
  • es bestehen keine Bedenken gegen die Einnahme von Simeticon während der Stillzeit
    • ggf. abweichende Empfehlung aufgrund produktspezifischer Zusammensetzung möglich
    • die betreffende Herstellerinformation ist bzgl. enthaltener Hilfsstoffe (z.B. Propylenglykol) und möglicher abweichender Empfehlungen zu beachten

Schwangerschaftshinweise

Silikone - intraoral
  • es bestehen keine Bedenken gegen die Einnahme von Simeticon während der Schwangerschaft
    • ggf. abweichende Empfehlung aufgrund produktspezifischer Zusammensetzung möglich
    • die betreffende Herstellerinformation ist bzgl. enthaltener Hilfsstoffe (z.B. Propylenglykol) und möglicher abweichender Empfehlungen zu beachten

Warnhinweise

Silikone - intraoral
  • bei neu auftretenden und / oder länger anhaltenden Bauchbeschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden
    • damit Ursache der Beschwerden und eine u. U. zugrunde liegende, behandlungsbedürftige Erkrankung diagnostiziert werden kann