LEUKASE N
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 24,64 € |
| N3 | 100 ST | 60,96 € |
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Indikation
- antibiotische Behandlung von kleineren offenen Krankheitsherden, die durch framycetin- oder neomycinempfindliche Keime bakteriell infiziert sind, wie z.B. kleinere Abszesse
Dosierung
- antibiotische Behandlung von kleineren offenen Krankheitsherden, die durch framycetin- oder neomycinempfindliche Keime bakteriell infiziert sind, wie z.B. kleinere Abszesse
- Einmaldosis: 1 - 2 Wundkegel (1 Wundkegel / 1 cm Durchmesser des kleineren Krankheitsherdes), meist ausreichend
- 1malige Dosiswiederholung, falls notwendig, möglich
- max. Dosis: 10 Wundkegel / Krankheitsherd (keine entsprechenden klin. Erfahrungen)
Kontraindikationen
- bestehende Überempfindlichkeit gegen Framycetin, Neomycin und andere Aminoglykosid-Antibiotika oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Vorschädigung des Innenohres (Vestibular- oder Cochlearorgans)
- Schwangerschaft
- Stillzeit
Nebenwirkungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kreuzsensibilisierung mit Neomycin und anderen Aminoglykosid-Antibiotika
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Auftreten eines Exanthems, anaphylaktische Reaktion
- Blutbildveränderungen (z.B. Eosinophilie)
- Leberenzymwertveränderungen
- Hypotonie
- Tachykardie
- Übelkeit
- Erbrechen
- Schwindel
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schädigung der Funktion der Niere und des Gehörs, teilweise bis zur Taubheit (wie alle Aminoglykosid-Antibiotika in höherer Dosis; Resorptionsrate aber nach lokaler Anwendung gering)
Anwendungshinweise
- Wundkegel zum Einlegen in kleinere offene Krankheitsherde
Stillzeithinweise
- während der Stillzeit kontraindiziert
Schwangerschaftshinweise
- während der Schwangerschaft kontraindiziert
Warnhinweise
Lidocain - extern
- nur zur äußerlichen Anwendung
- Kontakt mit den Augen vermeiden
- nicht auftragen, wenn die Haut bereits gereizt ist oder wenn eine übermäßige Reizung auftritt
- wenn sich der Zustand verschlimmert oder die Symptome mehr als sieben Tage unverändert bleiben, oder wenn die Symptome abklingen und schon nach wenigen Tagen erneut auftreten
- Lidocain sollte abgesetzt und ein Arzt hinzugezogen werden
- nicht in großen Mengen auf wunde oder mit Blasen bedeckte Hautareale auftragen
- Lidocain ist nicht auf Wunden, Schleimhäute oder auf von atopischer Dermatitis betroffene Hautareale aufgetragen worden, da keine klinischen Daten in Zusammenhang mit diesen vorliegen
- Anwendung von Lidocain auf größeren als den empfohlenen Hautarealen oder über eine längere Dauer als empfohlen
- könnte zu einer Lidocainresorption führen, die ausreicht, schwerwiegende Nebenwirkungen zu verursachen
- Ototoxizität
- Studien an Labortieren (Meerschweinchen) haben ototoxische Wirkungen nach Instillation von Lidocain in das Mittelohr gezeigt
- in den gleichen Studien zeigten Tiere, deren äußerer Gehörgang Lidocain ausgesetzt wurde, keine Anomalien
- Lidocain sollte nicht in klinischen Situationen verwendet werden, in der die Möglichkeit besteht, dass es in das Mittelohr eindringt oder über das Trommelfell in das Mittelohr hinein gelangen könnte
- Studien an Labortieren (Meerschweinchen) haben ototoxische Wirkungen nach Instillation von Lidocain in das Mittelohr gezeigt
- die dermale Anwendung von Lidocain kann eine vorübergehende lokale Blässe, gefolgt von einem vorübergehenden Erythem auslösen
- Vorsichtsmaßnahmen
- wiederholte Lidocaindosen können zu erhöhten Lidocain-Blutspiegeln führen
- bei Patienten, die empfindlicher auf systemische Wirkungen von Lidocain reagieren könnten, wie u.a. akut kranke, geschwächte oder ältere Patienten, sollte Lidocain mit Vorsicht angewendet werden
- Augenkontakt mit Lidocain vermeiden
- da in Tierstudien schwere Augenreizungen nachgewiesen wurden
- außerdem kann es durch das Fehlen schützender Lidreflexe zu einer Reizung der Hornhaut und möglicherweise zur Abschürfung der Hornhaut kommen
- eine Resorption von Lidocain in die Bindhaut des Auges wurde nicht ermittelt
- bei Augenkontakt ist das Auge sofort mit Wasser oder Kochsalzlösung zu spülen und bis zum Wiederherstellen des Empfindungsvermögens zu schützen
- Patienten mit Allergien gegen para-Aminobenzoesäurederivative (Procain, Tetracain, Benzocain usw.) haben keine Kreuzempfindlichkeit gegen Lidocain gezeigt
- bei der Anwendung von Lidocain bei Patienten mit vorheriger Arzneimittelempfindlichkeit jedoch Vorsicht geboten, insbesondere wenn nicht klar ist, welches Mittel sie ausgelöst hat
- Patienten mit schwerer Lebererkrankung
- höheres Risiko für das Auftreten toxischer Plasmakonzentrationen von Lidocain, da eine normale Metabolisierung von Lokalanästhetika bei diesen Patienten nicht möglich ist
- eingeschränktes Empfindungsvermögen
- wird Lidocain verwendet, sollte der Patienten darauf hingewiesen werden, dass bei Eintritt der Schmerzlinderung auf der Haut die Möglichkeit besteht, dass alle Empfindungen in der behandelten Haut blockiert werden
- bis zur vollständigen Wiederherstellung des Empfindungsvermögens sollte der Patient daher unbeabsichtigte Verletzungen des behandelten Areals durch Kratzen, Reiben oder extreme kalte oder heiße Temperaturen vermeiden
- Lidocain weist in Konzentrationen über 0,5% bakterizide und antivirale Eigenschaften auf
- daher sollten die Ergebnisse intrakutaner Injektionen von Lebendimpfstoffen (wie etwa BCG Impfung) überwacht werden
- Patienten, die mit Antiarrhythmika der Klasse III behandelt werden (z.B. Amiodaron)
- sollten sorgfältig überwacht werden und EKG-Überwachung sollte in Betracht gezogen werden, da sich die kardialen Wirkungen addieren könnten
- wiederholte Lidocaindosen können zu erhöhten Lidocain-Blutspiegeln führen
- Kinder und Jugendliche
- die anästhetische Wirksamkeit bei der Blutentnahme an der Ferse von Neugeborenen wurde nicht untersucht