Levocamed 0.5 mg/ml Nasenspray Suspension
Allergopharma GmbH & Co. KG
Wirkstoff: Levocabastin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 5 ML | 8,98 € |
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Indikation
Kinder (> 1 Jahr), Jugendliche und Erwachsene
- symptomatische Behandlung allergischer Rhinitis
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Suspension enthält 0,5 mg Levocabastin entsprechend 0,54 mg Levocabastinhydrochlorid - 1 Sprühstoß (ca. 0,1 ml Suspension) enthält etwa 0,05 mg Levocabastin
- symptomatische Behandlung allergischer Rhinitis
- Erwachsene
- 2 Sprühstöße / Nasenloch 2mal / Tag
- bei stärkeren Beschwerden, Dosiserhöhung: auf bis zu 2 Sprühstöße / Nasenloch 4mal / Tag
- Kinder (> 1 Jahr) und Jugendliche
- entspricht der Dosierung für Erwachsene
- aktuell verfügbare Daten s. Fachinformation
- Behandlungsdauer
- richtet sich nach Art und Verlauf der Beschwerden
- keine zeitliche Beschränkung
- Hinweise
- wenn die empfohlenen Dosierungen nicht zu einer ausreichenden Beschwerdefreiheit führen: Arzt konsultieren
- Zeitdauer zwischen 2 Anwendungen wird durch die Wirkung von Levocabastin bestimmt
- bei den ersten Zeichen eines allergischen Schnupfens anwenden, um die besten Behandlungsergebnisse zu erreichen
- Kinder (< 1 Jahr)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- keine Daten vorhanden
- Patienten mit Niereninsuffizienz
- empfohlene Dosierung halbieren: Levocabastin wird hauptsächlich renal ausgeschieden
- Erwachsene
Kontraindikationen
Levocabastin - nasal
- bekannte Überempfindlichkeit gegen den Levocabastin
Nebenwirkungen
Levocabastin - nasal
- Infektionen und parasitaere Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sinusitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anaphylaxie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Benommenheit
- Schläfrigkeit
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenlidödem
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzklopfen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tachykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Magen-Darm-Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schmerzen im Rachen-Kehlkopf-Bereich
- Epistaxis
- Husten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspnoe
- Nasenbeschwerden
- nasale Kongestion
- Bronchospasmus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Nasalödem
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- Schmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Unwohlsein
- Reizung
- Schmerzen
- Trockenheit am Verabreichungsort
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Brennen
- Unbehagen am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- nasale Anwendung
- Suspension vor jeder Anwendung aufschütteln (mind. 5mal) und unmittelbar danach anwenden
- übermäßiges Schütteln vermeiden
- vor der Anwendung Nasenwege frei machen
- während der Anwendung (Einsprühen des Sprays) ist durch die Nase einzuatmen
- weitere Hinweise s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Levocabastin - nasal
- Vorsicht ist geboten, wenn das Arzneimittel stillenden Frauen verabreicht wird
- begrenzten klinischen und tierexperimentellen Daten
- aufgrund von Untersuchungen der Levocabastin-Konzentration im Speichel und in der Muttermilch einer stillenden Frau die eine orale Einzeldosis von 0,5 mg Levocabastin erhalten hat, wird erwartet, dass 0,6 % der intranasal angewendeten Dosis in den gestillten Säugling übergehen kann
Schwangerschaftshinweise
Levocabastin - nasal
- das Arzneimittel sollte nicht in der Schwangerschaft angewendet werden,
- es sei denn, dass der Nutzen einer Behandlung für die Frau mögliche Risiken für den Fötus rechtfertigt
- nur begrenzte Daten für die Anwendung des Arzneimittels bei Schwangeren vorliegend
- Risiko für den Menschen ist unbekannt
- tierexperimentelle Studien
- tierexperimentelle Studien an mehreren Spezies haben keinen Hinweis für ein embryotoxisches oder teratogenes Potential von Levocabastin bei therapeutischen Dosen ergeben
Warnhinweise
Levocabastin - nasal
- Niereninsuffizienz
- bei Patienten mit Niereninsuffizienz liegen nur begrenzte Erfahrungen zur oralen Anwendung von Levocabastin vor
- Levocabastin nasal ist wegen der hauptsächlich renalen Elimination von Levocabastin mit Vorsicht bei Patienten mit Niereninsuffizienz anzuwenden und nur nach ärztlicher Verordnung und unter Kontrolle
- Dosisanpassung für Levocabastin nasal empfohlen