Levocamed Kombi 0.5mg/ml Augentr+0.5mg/ml Nasenspr
Allergopharma GmbH & Co. KG
Wirkstoff: Levocabastin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 19,30 € |
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Indikation
- Kinder (> 1 Jahr), Jugendliche und Erwachsene
- zur symptomatischen Behandlung allergischer Konjunktivitis einschließlich Conjunctivitis vernalis bzw. zur symptomatischen Behandlung allergischer Rhinitis
Dosierung
Basiseinheit Augentropfen: 1 ml Suspension enthält 0,5 mg Levocabastin entsprechend 0,54 mg Levocabastinhydrochlorid - 1 Tropfen (ca. 30 µl) enthält etwa 0,015 mg Levocabastin
Basiseinheit Nasenspray: 1 ml Suspension enthält 0,5 mg Levocabastin entsprechend 0,54 mg Levocabastinhydrochlorid - 1 Sprühstoß (ca. 0,1 ml Suspension) enthält etwa 0,05 mg Levocabastin
- symptomatische Behandlung allergischer Konjunktivitis einschließlich Conjunctivitis vernalis; symptomatische Behandlung allergischer Rhinitis
- Kinder (>/= 1 Jahr), Jugendliche und Erwachsene
- Augentropfen
- 1 Tropfen / Auge 2mal / Tag
- bei stärkeren Beschwerden, Dosiserhöhung auf bis zu 1 Tropfen / Auge 4mal / Tag
- Hinweis: Augentropfen können auch bei Patienten mit primär chronischem Offenwinkelglaukom angewendet werden
- Nasenspray
- 2 Sprühstöße / Nasenloch 2mal / Tag
- bei stärkeren Beschwerden, Dosiserhöhung auf bis zu 2 Sprühstöße / Nasenloch 4mal / Tag
- Behandlungsdauer
- richtet sich nach Art und Verlauf der Beschwerden
- keine zeitliche Beschränkung
- Hinweise
- Zeitdauer zwischen 2 Anwendungen wird durch die Wirkung bestimmt
- um die besten Behandlungsergebnisse zu erreichen: Augentropfen bei den ersten Zeichen einer allergischen Reizung der Bindehaut und Nasenspray bei den ersten Zeichen eines allergischen Schnupfens anwenden
- wenn die empfohlenen Dosierungen nicht zu einer ausreichenden Beschwerdefreiheit führen: Arzt konsultieren
- Augentropfen
- Kinder (>/= 1 Jahr), Jugendliche und Erwachsene
Dosisanpassung
- Kinder (< 1 Jahr)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- keine Daten vorhanden
- Nasenspray für Patienten mit Niereninsuffizienz
- Levocabastin wird hauptsächlich renal ausgeschieden: empfohlene Dosierung halbieren
Kontraindikationen
Levocabastin - okulär
- Überempfindlichkeit gegen Levocabastin
Nebenwirkungen
Levocabastin - okulär
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Angioödem
- Überempfindlichkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anaphylaxie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenschmerzen
- verschwommenes Sehen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenlidödem
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Konjunktivitis
- Augenschwellung
- Blepharitis
- oculare Hyperaemie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzklopfen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Kontaktdermatitis
- Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Beschwerden am Verabreichungsort einschließlich Brennen/stechendes Gefühl und Reizung der Augen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Beschwerden am Verabreichungsort einschließlich Rötung, Schmerzen,Schwellung, Jucken der Augen, tränende Augen, verschwommenes Sehen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Augentropfen
- Anwendung am Auge
- Suspension vor jeder Anwendung aufschütteln (mind.10mal) und unmittelbar danach anwenden
- wenn mehr als ein topisches Augenarzneimittel angewendet wird
- Abstand von 15 Min. zwischen den Anwendungen der verschiedenen Arzneimittel einhalten
- Augensalben zuletzt anwenden
- Nasenspray
- nasale Anwendung
- Suspension vor jeder Anwendung aufschütteln (mind. 5mal) und unmittelbar danach anwenden
- übermäßiges Schütteln vermeiden
- vor der Anwendung: Nasenwege frei machen
- während der Anwendung durch die Nase einatmen
- weitere Hinweise s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Levocabastin - okulär
- Vorsicht ist geboten, wenn das Arzneimittel stillenden Frauen verabreicht wird
- begrenzten klinischen und tierexperimentellen Daten
- aufgrund von Untersuchungen der Levocabastin-Konzentration im Speichel und in der Muttermilch einer stillenden Frau die eine orale Einzeldosis von 0,5 mg Levocabastin erhalten hat, wird erwartet, dass ca. 0,3 % der ophtalmisch angewendeten Dosis in den gestillten Säugling übergehen kann
Schwangerschaftshinweise
Levocabastin - okulär
- das Arzneimittel sollte nicht in der Schwangerschaft angewendet werden,
- es sei denn, dass der Nutzen einer Behandlung für die Frau mögliche Risiken für den Fötus rechtfertigt
- nur begrenzte Daten für die Anwendung des Arzneimittels bei Schwangeren vorliegend
- Risiko für den Menschen ist unbekannt
- tierexperimentelle Studien
- tierexperimentelle Studien an mehreren Spezies haben keinen Hinweis für ein embryotoxisches oder teratogenes Potential von Levocabastin bei therapeutischen Dosen ergeben
Warnhinweise
Levocabastin - nasal
- Niereninsuffizienz
- bei Patienten mit Niereninsuffizienz liegen nur begrenzte Erfahrungen zur oralen Anwendung von Levocabastin vor
- Levocabastin nasal ist wegen der hauptsächlich renalen Elimination von Levocabastin mit Vorsicht bei Patienten mit Niereninsuffizienz anzuwenden und nur nach ärztlicher Verordnung und unter Kontrolle
- Dosisanpassung für Levocabastin nasal empfohlen