Levocetirizin Glenmark 5mg Filmtabletten
Glenmark Arzneimittel GmbH
Wirkstoff: Levocetirizin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 9,12 € |
| N2 | 50 ST | 19,88 € |
| N3 | 100 ST | 35,87 € |
| – | 7 ST | 4,26 € |
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Indikation
- symptomatische Behandlung der allergischen Rhinitis (einschließlich der persistierenden allergischen Rhinitis) und Urtikaria bei Erwachsenen und Kindern >/= 6 Jahre
Dosierung
- symptomatische Behandlung der allergischen Rhinitis (einschließlich der persistierenden allergischen Rhinitis) und Urtikaria
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
- 1 Tablette (5 mg Levocetirizindihydrochlorid) 1mal / Tag
- Kinder (6 - 12 Jahre)
- 1 Tablette (5 mg Levocetirizindihydrochlorid) 1mal / Tag
- Kinder < 6 Jahre
- geeignete Dosisanpassung mit Tabletten nicht möglich
- pädiatrische Darreichungsform von Levocetirizin verwenden
- Behandlungsdauer
- intermittierende allergische Rhinitis (Symptome an < 4 Tagen / Woche oder während < 4 Wochen)
- entsprechend der Erkrankung und ihrer Vorgeschichte behandeln
- die Behandlung kann abgesetzt werden, sobald die Symptome verschwunden sind, und wieder aufgenommen werden, wenn Symptome wiederkehren
- bei persistierender allergischer Rhinitis (Symptome an > 4 Tagen / Woche und > 4 Wochen lang)
- kontinuierliche Therapie während der Kontaktzeit mit den Allergenen
- klinische Erfahrungen liegen vor für
- mit 5 mg Levocetirizin als Tabletten: > 6 Monate
- bei chronischer Urtikaria und chronisch allergischem Schnupfen für das Razemat: bis zu 1 Jahr
- intermittierende allergische Rhinitis (Symptome an < 4 Tagen / Woche oder während < 4 Wochen)
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
Dosisanpassung
- ältere Patienten mit einer mäßig - schwer eingeschränkten Nierenfunktion
- Dosisanpassung erforderlich
- Niereninsuffizienz
- Dosisintervalle sind je nach Nierenfunktion individuell einzustellen
- Hinweis
- Wert der Kreatinin-Clearance des Patienten muss in ml / Min. abgeschätzt werden
- zur Bestimmung der Kreatinin-Clearance in ml / Min. aus dem Serum-Kreatinin (mg/dl) siehe Formel und Tabelle in Fachinformation
- normal: Clearance >/= 80 ml / Min.: 1 Tablette (5 mg) 1mal / Tag
- leicht: Clearance 50 - 79 ml / Min.: 1 Tablette (5 mg) 1mal / Tag
- mäßig: Clearance 30 - 49 ml / Min.: 1 Tablette (5 mg) 1mal / 2 Tage
- schwer: Clearance < 30 ml / Min.: 1 Tablette (5 mg) 1mal / 3 Tage
- terminal (dialysepflichtige Patienten), Clearance < 10 ml / Min.: Anwendung kontraindiziert
- bei Kindern mit eingeschränkter Nierenfunktion
- Dosis individuell unter Berücksichtigung der renalen Clearance und des KG des Patienten anpassen
- keine spezifischen Daten für Kinder mit eingeschränkter Nierenfunktion verfügbar
- Leberfunktioninsuffizienz
- ausschließlich eingeschränkte Leberfunktion: keine Dosisanpassung erforderlich
- gleichzeitig eingeschränkte Leber- und Nierenfunktion: Dosisanpassung erforderlich
Kontraindikationen
Levocetirizin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Levocetirizin, Cetirizin, Hydroxyzin oder andere Piperazin-Derivate
- schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearence < 10 ml / Min.)
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Levocetirizin - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen inkl. Anaphylaxie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Appetitsteigerung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Somnolenz
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwindelgefühl
- Konvulsionen
- Parästhesie
- Synkope
- Tremor
- Geschmacksstörung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schlafstörungen (bei Kindern und Jugendlichen < 6 Jahre)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erregung
- Suizidgedanken
- Aggression
- Halluzination
- Depression
- Schlaflosigkeit,
- Albtraum
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- ohne Häufigkeitsangabe
- Vertigo
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Sehstörungen
- verschwommenes Sehen
- Okulogyration
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Palpitationen
- Tachykardie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraumes und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dyspnoe
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Mundtrockenheit
- Diarrhö (bei Kindern und Jugendlichen < 6 Jahre)
- Obstipation (bei Kindern und Jugendlichen < 6 Jahre)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bauchschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erbrechen
- Übelkeit
- Diarrhö
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Harnretention
- Dysurie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- angioneurotisches Ödem
- fixes Arzneimittelexanthem
- Pruritus
- nach Beendigung der Levocetirizin-Anwendung über Pruritus berichtet
- Hautausschlag
- Urtikaria
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myalgie
- Arthralgie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Abgeschlagenheit,
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ödeme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- abnorme Leberfunktionswerte
- Gewichtszunahme
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- unzerkaut mit Flüssigkeit zu oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen
- Einnahme der Tagesdosis auf einmal
- Vorsicht, wenn Einnahme zusammen mit Alkohol erfolgt
Stillzeithinweise
Levocetirizin - peroral
- Cetirizin, das Racemat von Levocetirizin, geht beim Menschen in die Muttermilch über
- Übergang von Levocetirizin in die Muttermilch wahrscheinlich
- Nebenwirkungen von Levocetirizin können bei Säuglingen/gestillten Kindern auftreten
- Vorsicht bei der Anwendung bei stillenden Müttern
Schwangerschaftshinweise
Levocetirizin - peroral
- bisher keine oder nur sehr begrenzte Erfahrungen (< 300 Schwangerschaftsausgänge) mit der Anwendung von Levocetirizin bei Schwangeren vorliegend
- weitreichende Erfahrungen an schwangeren Frauen (> 1000 Schwangerschaftsausgänge) deuten jedoch nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität mit Cetirizin, dem Racemat von Levocetirizin, hin
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf Schwangerschaft, embryonale/fetale Entwicklung, Entbindung oder postnatale Entwicklung
- falls notwendig, kann eine Anwendung von Levocetirizin während der Schwangerschaft in Betracht gezogen werden
- Fertilität
- keine klinischen Daten verfügbar
Warnhinweise
Levocetirizin - peroral
- Alkohol
- Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme mit Alkohol
- Patienten mit Risikofaktoren für ein Harnverhalten (z.B. bei Rückenmarksverletzung, Prostatahyperplasie)
- Vorsicht, da das Risiko einer Harnretention durch Levocetirizin erhöht werden kann
- Epilepsie und Patienten mit Krampfrisiko
- Vorsicht, da Levocetirizin Krampfanfälle verstärken kann
- Hauttests zum Nachweis von Allergien
- Reaktionen auf Hauttests zum Nachweis von Allergien werden durch Antihistaminika unterdrückt
- vor deren Durchführung Auswaschphase (von 3 Tagen) erforderlich
- Pruritus
- nach Absetzen von Levocetirizin kann Pruritus auftreten, auch wenn diese Symptome vor Behandlungsbeginn nicht vorhanden waren
- Symptome können spontan verschwinden
- in einigen Fällen können die Symptome sehr intensiv sein und eine Wiederaufnahme der Behandlung erfordern
- nach Wiederaufnahme der Behandlung sollten die Symptome verschwinden
- Kinder und Jugendliche
- Anwendung der festen Darreichungsform für Kinder < 6 Jahren nicht empfohlen, da mit dieser Darreichungsform keine geeignete Dosisanpassung möglich ist
- empfohlen eine pädiatrische Darreichungsform von Levocetirizin anzuwenden