Livocab direkt Augentropfen 4ml

Kenvue Germany GmbH (OTC) Wirkstoff: Levocabastin →

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N1 4 ML 14,99 €

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Fachinformationen

Indikation

  • symptomatische Behandlung der allergischen Konjunktivitis einschließl. Concunctivitis vernalis
  • zur Anwendung bei Kindern ab 1 Jahr, Jugendlichen und Erwachsenen

Dosierung

Basiseinheit: 1 ml Suspension enthält 0,5 mg Levocabastin; 1 Tropfen enthält ca. 0,015 mg Levocabastin.

  • symptomatische Behandlung der allergischen Konjunktivitis einschließl. Concunctivitis vernalis
    • Augentropfen bei den ersten Zeichen einer allergischen Reizung der Bindehaut anwenden
    • Kinder (>= 1 Jahr), Jugendliche und Erwachsene
      • 1 Tropfen 2mal / Tag / Auge
        • mögliche Dosissteigerung, bei stärkeren Beschwerden, bis 1 Tropfen 4mal / Tag / Auge
      • Zeitdauer zwischen 2 Anwendungen wird durch Wirkung der Augentropfen bestimmt
      • Behandlungsdauer
        • richtet sich nach Art und Verlauf der Beschwerden
        • keine zeitliche Beschränkung
        • wenn empfohlenen Dosierung nicht zu einer ausreichenden Beschwerdefreiheit führt, Arzt konsultieren

Dosisanpassungen

  • Kinder < 1 Jahr
    • Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen

Kontraindikationen

Levocabastin - okulär
  • bekannte Überempfindlichkeit gegen Levocabastin

Nebenwirkungen

Levocabastin - okulär
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Angioödem
      • Überempfindlichkeit
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Anaphylaxie
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Kopfschmerzen
  • Augenerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Augenschmerzen
      • verschwommenes Sehen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Augenlidödem
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Conjunctivitis
      • Augenschwellung
      • Blepharitis
      • oculare Hyperämie
  • Herzerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Herzklopfen
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Kontaktdermatitis
      • Urtikaria
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Beschwerden am Verabreichungsort einschließlich Brennen / stechendes Gefühl und Reizung der Augen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Beschwerden am Verabreichungsort einschließlich
        • Rötung
        • Schmerzen
        • Schwellung
        • Jucken der Augen
        • tränende Augen
        • verschwommenes Sehen

Anwendungshinweise

  • Flasche vor jeder Anwendung schütteln
  • nicht mit dem Auge in Berührung bringen

Stillzeithinweise

Levocabastin - okulär
  • Vorsicht geboten bei der Anwendung in der Stillzeit
  • begrenzte klinische und tierexperimentelle Daten
  • Untersuchungen der Levocabastin-Konzentration im Speichel und in der Muttermilch einer stillenden Frau, die eine orale Einzeldosis von 0,5 mg Levocabastin erhalten hat
    • es wird erwartet, dass ca. 0,3 % der ophtalmisch angewendeten Dosis in den gestillten Säugling übergehen

Schwangerschaftshinweise

Levocabastin - okulär
  • Levocabastin okulär sollte nicht in der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn, dass der Nutzen einer Behandlung für die Frau mögliche Risiken für den Fötus rechtfertigt
  • nur begrenzte Daten für die Anwendung von Levocabastin bei schwangeren Frauen vorliegend
  • Risiko für den Menschen ist unbekannt
  • tierexperimentelle Studien (an mehreren Spezies)
    • kein Hinweis für ein embryotoxisches oder teratogenes Potential von Levocabastin bei therapeutischen Dosen

Warnhinweise

Levocabastin - okulär
  • Behandlungsbeginn:
    • Levocabastin bei den ersten Zeichen einer allergischen Reizung der Bindehaut anwenden (damit werden die besten Behandlungsergebnisse erreicht)
  • Wirksamkeit:
    • keine ausreichende Beschwerdefreiheit bei empfohlener Dosierung:
      • Arzt konsultieren
    • Anwendung auch bei Patienten mit primär chronischem Offenwinkelglaukom möglich
  • Kindern < 1 Jahr
    • Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern unter 1 Jahr nicht erwiesen