Livocab direkt Kombi 4ml AT + 5ml NS
Kenvue Germany GmbH (OTC)
Wirkstoff: Levocabastin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 P | 20,36 € |
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Indikation
- symptomatische Behandlung der allergischen Konjunktivitis, einschließl.Conjunctivitis vernalis
- symptomatische Behandlung der allergischen Rhinitis
- zur Anwendung bei Kindern ab 1 Jahr, Jugendlichen und Erwachsenen
Dosierung
Basiseinheit: Kombinationspackung mit Nasenspray (1 Sprühstoß (ca. 0,1ml Suspension) enthält 0,05 mg Levocabastin) und Augentropfen (1 ml Suspension enthält 0,5 mg Levocabastin; 1 Tropfen enthält ca. 0,015 mg Levocabastin).
- symptomatische Behandlung der allergischen Konjunktivitis, einschließl. Conjunctivitis vernalis; symptomatische Behandlung der allergischen Rhinitis
- Zeitdauer zwischen 2 Anwendungen wird durch Wirkung des Nasensprays bestimmt
- Nasenspray und Augentropfen bei den ersten Zeichen eines allergischen Schnupfens anwenden
- Kinder (>= 1 Jahr), Jugendliche und Erwachsene
- Nasenspray
- 2 Sprühstöße 2mal / Tag / Nasenloch
- mögliche Dosissteigerung, bei stärkeren Beschwerden, bis 2 Sprühstöße 4mal / Tag / Nasenloch
- Augentropfen
- 1 Tropfen 2mal / Tag / Auge
- mögliche Dosissteigerung, bei stärkeren Beschwerden, bis 1 Tropfen 4mal / Tag / Auge
- Behandlungsdauer
- richtet sich nach Art und Verlauf der Beschwerden
- keine zeitliche Beschränkung
- wenn empfohlenen Dosierung nicht zu einer ausreichenden Beschwerdefreiheit führt, Arzt konsultieren
- Nasenspray
Dosisanpassung
- Kinder
- Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern < 1 Jahr nicht erwiesen
- Niereninsuffizienz
- empfohlene Dosierung halbieren
Kontraindikationen
Levocabastin - okulär
- Überempfindlichkeit gegen Levocabastin
Nebenwirkungen
Levocabastin - okulär
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Angioödem
- Überempfindlichkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anaphylaxie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenschmerzen
- verschwommenes Sehen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenlidödem
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Konjunktivitis
- Augenschwellung
- Blepharitis
- oculare Hyperaemie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzklopfen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Kontaktdermatitis
- Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Beschwerden am Verabreichungsort einschließlich Brennen/stechendes Gefühl und Reizung der Augen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Beschwerden am Verabreichungsort einschließlich Rötung, Schmerzen,Schwellung, Jucken der Augen, tränende Augen, verschwommenes Sehen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Nasenspray
- Flasche vor jeder Anwendung schütteln
- Nasenwege vor Anwendung des Nasensprays frei machen
- während Anwendung durch Nase einatmen
- Augentropfen
- Flasche vor jeder Anwendung schütteln
- nicht mit dem Auge in Berührung bringen
Stillzeithinweise
Levocabastin - okulär
- Vorsicht ist geboten, wenn das Arzneimittel stillenden Frauen verabreicht wird
- begrenzten klinischen und tierexperimentellen Daten
- aufgrund von Untersuchungen der Levocabastin-Konzentration im Speichel und in der Muttermilch einer stillenden Frau die eine orale Einzeldosis von 0,5 mg Levocabastin erhalten hat, wird erwartet, dass ca. 0,3 % der ophtalmisch angewendeten Dosis in den gestillten Säugling übergehen kann
Schwangerschaftshinweise
Levocabastin - okulär
- das Arzneimittel sollte nicht in der Schwangerschaft angewendet werden,
- es sei denn, dass der Nutzen einer Behandlung für die Frau mögliche Risiken für den Fötus rechtfertigt
- nur begrenzte Daten für die Anwendung des Arzneimittels bei Schwangeren vorliegend
- Risiko für den Menschen ist unbekannt
- tierexperimentelle Studien
- tierexperimentelle Studien an mehreren Spezies haben keinen Hinweis für ein embryotoxisches oder teratogenes Potential von Levocabastin bei therapeutischen Dosen ergeben
Warnhinweise
Levocabastin - nasal
- Niereninsuffizienz
- bei Patienten mit Niereninsuffizienz liegen nur begrenzte Erfahrungen zur oralen Anwendung von Levocabastin vor
- Levocabastin nasal ist wegen der hauptsächlich renalen Elimination von Levocabastin mit Vorsicht bei Patienten mit Niereninsuffizienz anzuwenden und nur nach ärztlicher Verordnung und unter Kontrolle
- Dosisanpassung für Levocabastin nasal empfohlen