Livocab direkt Kombi 4ml AT + 5ml NS

Kenvue Germany GmbH (OTC) Wirkstoff: Levocabastin →

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Fachinformationen

Indikation

  • symptomatische Behandlung der allergischen Konjunktivitis, einschließl.Conjunctivitis vernalis
  • symptomatische Behandlung der allergischen Rhinitis
  • zur Anwendung bei Kindern ab 1 Jahr, Jugendlichen und Erwachsenen

Dosierung

Basiseinheit: Kombinationspackung mit Nasenspray (1 Sprühstoß (ca. 0,1ml Suspension) enthält 0,05 mg Levocabastin) und Augentropfen (1 ml Suspension enthält 0,5 mg Levocabastin; 1 Tropfen enthält ca. 0,015 mg Levocabastin).

  • symptomatische Behandlung der allergischen Konjunktivitis, einschließl. Conjunctivitis vernalis; symptomatische Behandlung der allergischen Rhinitis
    • Zeitdauer zwischen 2 Anwendungen wird durch Wirkung des Nasensprays bestimmt
    • Nasenspray und Augentropfen bei den ersten Zeichen eines allergischen Schnupfens anwenden
    • Kinder (>= 1 Jahr), Jugendliche und Erwachsene
      • Nasenspray
        • 2 Sprühstöße 2mal / Tag / Nasenloch
        • mögliche Dosissteigerung, bei stärkeren Beschwerden, bis 2 Sprühstöße 4mal / Tag / Nasenloch
      • Augentropfen
        • 1 Tropfen 2mal / Tag / Auge
        • mögliche Dosissteigerung, bei stärkeren Beschwerden, bis 1 Tropfen 4mal / Tag / Auge
      • Behandlungsdauer
        • richtet sich nach Art und Verlauf der Beschwerden
        • keine zeitliche Beschränkung
        • wenn empfohlenen Dosierung nicht zu einer ausreichenden Beschwerdefreiheit führt, Arzt konsultieren

Dosisanpassung

  • Kinder
    • Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern < 1 Jahr nicht erwiesen
  • Niereninsuffizienz
    • empfohlene Dosierung halbieren

Kontraindikationen

Levocabastin - okulär
  • Überempfindlichkeit gegen Levocabastin

Nebenwirkungen

Levocabastin - okulär
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Angioödem
      • Überempfindlichkeit
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Anaphylaxie
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Kopfschmerzen
  • Augenerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Augenschmerzen
      • verschwommenes Sehen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Augenlidödem
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Konjunktivitis
      • Augenschwellung
      • Blepharitis
      • oculare Hyperaemie
  • Herzerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Herzklopfen
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Kontaktdermatitis
      • Urtikaria
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Beschwerden am Verabreichungsort einschließlich Brennen/stechendes Gefühl und Reizung der Augen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Beschwerden am Verabreichungsort einschließlich Rötung, Schmerzen,Schwellung, Jucken der Augen, tränende Augen, verschwommenes Sehen

Anwendungshinweise

  • Nasenspray
    • Flasche vor jeder Anwendung schütteln
    • Nasenwege vor Anwendung des Nasensprays frei machen
    • während Anwendung durch Nase einatmen
  • Augentropfen
    • Flasche vor jeder Anwendung schütteln
    • nicht mit dem Auge in Berührung bringen

Stillzeithinweise

Levocabastin - okulär
  • Vorsicht ist geboten, wenn das Arzneimittel stillenden Frauen verabreicht wird
  • begrenzten klinischen und tierexperimentellen Daten
  • aufgrund von Untersuchungen der Levocabastin-Konzentration im Speichel und in der Muttermilch einer stillenden Frau die eine orale Einzeldosis von 0,5 mg Levocabastin erhalten hat, wird erwartet, dass ca. 0,3 % der ophtalmisch angewendeten Dosis in den gestillten Säugling übergehen kann

Schwangerschaftshinweise

Levocabastin - okulär
  • das Arzneimittel sollte nicht in der Schwangerschaft angewendet werden,
    • es sei denn, dass der Nutzen einer Behandlung für die Frau mögliche Risiken für den Fötus rechtfertigt
  • nur begrenzte Daten für die Anwendung des Arzneimittels bei Schwangeren vorliegend
  • Risiko für den Menschen ist unbekannt
  • tierexperimentelle Studien
    • tierexperimentelle Studien an mehreren Spezies haben keinen Hinweis für ein embryotoxisches oder teratogenes Potential von Levocabastin bei therapeutischen Dosen ergeben

Warnhinweise

Levocabastin - nasal
  • Niereninsuffizienz
    • bei Patienten mit Niereninsuffizienz liegen nur begrenzte Erfahrungen zur oralen Anwendung von Levocabastin vor
    • Levocabastin nasal ist wegen der hauptsächlich renalen Elimination von Levocabastin mit Vorsicht bei Patienten mit Niereninsuffizienz anzuwenden und nur nach ärztlicher Verordnung und unter Kontrolle
    • Dosisanpassung für Levocabastin nasal empfohlen