LORZAAR PROTECT 50mg
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 28 ST | 38,18 € |
| N3 | 98 ST | 109,52 € |
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Indikation
- Behandlung der essenziellen Hypertonie bei Erwachsenen sowie bei Kindern und Jugendlichen (6 - 18 Jahre)
- Behandlung einer Nierenerkrankung bei erwachsenen Patienten mit Hypertonie und Typ-2-Diabetes mellitus mit einer Proteinurie >/= 0,5 g / Tag als Teil einer antihypertensiven Behandlung
- Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz bei erwachsenen Patienten, wenn die Behandlung mit einem „Angiotensin-Converting-Enzyme"(ACE)-Hemmer wegen Unverträglichkeit, insbes. Husten, oder Gegenanzeige als nicht geeignet erachtet wird
- Patienten mit Herzinsuffizienz, die mit einem ACE-Hemmer stabil eingestellt sind, sollten nicht auf Losartan umgestellt werden
- Patienten sollen eine erniedrigte linksventrikuläre Ejektionsfraktion </= 40% aufweisen sowie unter bestehender Therapie der chronischen Herzinsuffizienz klinisch stabil sein
- Reduktion des Schlaganfallrisikos bei erwachsenen hypertonen Patienten mit EKG-dokumentierter linksventrikulärer Hypertrophie
Dosierung
- essenzielle Hypertonie
- Anfangs- und Erhaltungsdosis: 1 Tablette (50 mg Losartan-Kalium) 1mal / Tag
- max. blutdrucksenkende Wirkung etwa 3 - 6 Wochen nach Therapiebeginn
- Dosiserhöhung, optional, auf 2 Tabletten (100 mg Losartan-Kalium) 1mal / Tag (morgens) bei manchen Patienten vorteilhaft
- Kombination mit anderen Antihypertonika, insbes. Diuretika (z.B. Hydrochlorothiazid) möglich
- Hypertoniepatienten mit Typ-2-Diabetes mellitus mit einer Proteinurie >= 0,5 g / Tag
- Anfangsdosis: 1 Tablette (50 mg Losartan-Kalium) 1mal / Tag
- Dosissteigerung, falls notwendig, nach 1 Monat, auf 2 Tabletten (100 mg Losartan-Kalium) 1mal / Tag
- Kombination mit anderen Antihypertonika (z.B. Diuretika, Kalziumantagonisten, Alpha- oder Betarezeptorenblocker sowie zentral wirksame Antihypertonika) und mit Insulin und anderen häufig verwendeten Antidiabetika (z.B. Sulfonylharnstoffe, Glitazone und Glucosidasehemmer) möglich
- Herzinsuffizienz
- Anfangsdosis: 12,5 mg Losartan-Kalium 1mal / Tag
- Dosiserhöhung, abhängig von der individuellen Verträglichkeit, im Abstand von jeweils 1 Woche (d.h. 12,5 mg Losartan-Kalium / Tag; 25 mg Losartan-Kalium / Tag; 50 mg Losartan-Kalium / Tag, 100 mg / Tag, bis zu einer Maximaldosis von 150 mg 1mal / Tag)
- Reduktion des Schlaganfallrisikos bei hypertonen Patienten mit EKG-dokumentierter linksventrikulärer Hypertrophie
- Anfangsdosis: 1 Tablette (50 mg Losartan-Kalium) 1mal / Tag
- in Abhängigkeit vom Ansprechen des Blutdrucks
- zusätzlich niedrige Dosis von Hydrochlorothiazid
- und/ oder Dosiserhöhung auf 2 Tabletten (100 mg Losartan-Kalium) 1mal / Tag
Dosisanpassung
- Kinder und Jugendliche (Hypertonie)
- 6 - 18 Jahre
- 20 - 50 kg KG
- 25 mg Losartan-Kalium 1mal / Tag
- Dosisanpassung/erhöhung entsprechend der erreichten Blutdrucksenkeung auf bis zu max. 50 mg Losartan-Kalium 1mal / Tag
- > 50 kg KG
- 50 mg Losartan-Kalium 1mal / Tag
- Dosiserhöhung, nur in Ausnahmefällen, auf 100 mg Losartan-Kalium 1mal / Tag
- Dosierungen > 1,4 mg Losartan-Kalium / kg KG oder > 100 mg Losartan-Kalium / Tag nicht untersucht
- 20 - 50 kg KG
- 6 Monate - < 6 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen, begrenzt Daten
- Anwendung nicht empfohlen
- 6 - 18 Jahre
- ältere Patienten
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- Patienten (> 75 Jahre)
- erniedrigte Initialdosis von 25 mg Losartan-Kalium erwägen
- intravaskulärer Flüssigkeitsverlust (z.B. Patienten, die mit Diuretika in hohen Dosen behandelt werden)
- initial: 25 mg Losartan-Kalium 1mal / Tag in Betracht ziehen
- eingeschränkte Nierenfunktion und Hämodialyse
- keine Änderung der Anfangsdosierung erforderlich
- Kinder
- GFR < 30 ml / Min. / 1,73 m2: Anwendung nicht empfohlen (keine Daten)
- eingeschränkte Leberfunktion
- niedrigere Dosis in Betracht ziehen
- schwere Einschränkung der Leberfunktion: Anwendung kontraindiziert (keine therapeutische Erfahrungen)
- Kinder: Anwendung nicht empfohlen
Kontraindikationen
Losartan - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Losartan
- schwere Einschränkung der Leberfunktion
- Schwangerschaft
- gleichzeitige Anwendung von Losartan mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min/1,73 m2)
- Stillzeit
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Losartan - peroral
- Hypertonie
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- Vertigo
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Somnolenz
- Kopfschmerzen
- Schlafstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Palpitationen
- Angina pectoris
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefässerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- (Orthostatische) Hypotonie einschließlich
- dosisabhängige orthostatische Effekte
- besonders bei Patienten mit intravasalem Flüssigkeitsverlust, z. B. Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz oder unter Behandlung mit hochdosierten Diuretika
- dosisabhängige orthostatische Effekte
- Hautausschlag
- (Orthostatische) Hypotonie einschließlich
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bauchschmerzen
- Obstipation
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Müdigkeit
- Ödeme
- Asthenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hyperkaliämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Anstieg der Alaninaminotransferase (ALT)
- dieser war nach Absetzen der Therapie gewöhnlich reversibel
- Anstieg der Alaninaminotransferase (ALT)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- Hypertoniepatienten mit linksventrikulärer Hypertrophie
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Vertigo
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthenie
- Müdigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- chronische Herzinsuffizienz
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Parästhesien
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Synkope
- Vorhofflimmern
- zerebraler Insult
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gefässerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- (Orthostatische) Hypotonie einschließlich
- dosisabhängiger orthostatischer Hypotonie
- besonders bei Patienten mit intravasalem Flüssigkeitsverlust, z. B. Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz oder unter Behandlung mit hochdosierten Diuretika
- dosisabhängiger orthostatischer Hypotonie
- (Orthostatische) Hypotonie einschließlich
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspnoe
- Husten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Durchfall
- Übelkeit
- Erbrechen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Urtikaria
- Pruritus
- Hautausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nierenfunktionsstörungen
- Nierenversagen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Asthenie
- Müdigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperkaliämie
- häufig bei Patienten, die 150 mg Losartan anstatt 50 mg Losartan bekamen
- Hyperkaliämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erhöhungen des Harnstoffs im Blut
- Erhöhung des Serum-Kreatinins
- Erhöhung des Serum-Kaliums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Hypertonie und Typ-2-Diabetes mellits mit renaler Beteiligung
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefässerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- (Orthostatische) Hypotonie einschließlich
- dosisabhängiger orthostatischer Effekte
- besonders bei Patienten mit intravasalem Flüssigkeitsverlust, z. B. Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz oder unter Behandlung mit hochdosierten Diuretika
- dosisabhängiger orthostatischer Effekte
- (Orthostatische) Hypotonie einschließlich
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthenie
- Müdigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypoglykämie
- Hyperkaliämie
- in einer klinischen Studie, die mit Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus und einer Nephropathie durchgeführt wurde, entwickelten 9,9 % der mit Losartan-Tabletten behandelten Patienten und 3,4 % der Patienten unter Placebo eine Hyperkaliämie > 5,5 mmol/l
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- Erfahrungen nach der Markteinführung
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anämie
- Thrombozytopenie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeit
- anaphylaktische Reaktionen
- Angioödem einschließlich
- Schwellung von Larynx
- Glottis
- Gesicht
- Lippen
- Pharynx
- und/oder Zunge (mit nachfolgender Atemwegsobstruktion)
- bei einigen dieser Patienten wurde über ein Angioödem in der Vorgeschichte in Verbindung mit der Gabe anderer Arzneimittel einschließlich ACE Hemmern berichtet
- Vaskulitis einschließlich Purpura Schoenlein-Henoch
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Depressionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Migräne
- Dysgeusie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tinnitus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Husten
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Durchfall
- Pankreatitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hepatitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leberfunktionsstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Urtikaria
- Pruritus
- Hautausschlag
- Photosensitivität
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myalgie
- Arthralgie
- Rhabdomyolyse
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- ohne Häufigkeitsangabe
- erektile Dysfunktion
- Impotenz
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Unwohlsein
- ohne Häufigkeitsangabe
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hyponatriämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Nebenwirkungsprofil bei Kindern scheint jenem von Erwachsenen ähnlich zu sein
- Daten zur pädiatrischen Population sind begrenzt
Anwendungshinweise
- Einnahme der Tabletten mit einem Glas Wasser unabhängig von den Mahlzeiten
Stillzeithinweise
Losartan - peroral
- Anwendung von Losartan in der Stillzeit ist kontraindiziert
- Anwendung wird nicht empfohlen, da keine Erkenntnisse zur Anwendung vorliegen
- alternative antihypertensive Therapien mit einem geeigneten Sicherheitsprofil bei Anwendung in der Stillzeit sind zu bevorzugen, vor allem bei Neugeborenen oder Frühgeborenen
Schwangerschaftshinweise
Losartan - peroral
- Anwendung von Angiotensin-II-Rezeptor-Hemmern (AIIRAs) in der Schwangerschaft kontraindiziert
- falls eine Schwangerschaft festgestellt wird, Behandlung mit AIIRAs unverzüglich beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen
- sofern ein Fortsetzen der AIIRA-Therapie nicht als notwendig erachtet wird, sollten Patientinnen, die planen, schwanger zu werden, auf eine alternative antihypertensive Therapie mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere umgestellt werden
- geringfügig erhöhtes Risiko kann nicht ausgeschlossen werden
- auch wenn keine kontrollierten epidemiologischen Daten zum Risiko von AIIRAs vorliegen, bestehen möglicherweise für diese Arzneimittelklasse vergleichbare Risiken
- sofern ein Fortsetzen der AIIRA-Therapie nicht als notwendig erachtet wird, sollten Patientinnen, die planen, schwanger zu werden, auf eine alternative antihypertensive Therapie mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere umgestellt werden
- 1. Trimester
- keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach Anwendung von AIIRAs während des ersten Schwangerschaftstrimesters
- 2. und 3. Trimester
- Therapie mit AIIRAs während des 2. und 3. Schwangerschaftstrimesters verursacht fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzögerte Schädelossifikation) und neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkaliämie)
- im Falle einer Exposition mit AIIRAs ab dem 2. Schwangerschaftstrimester Ultraschalluntersuchungen der Nieren und des Schädels empfohlen
- Säuglinge, deren Mütter AIIRAs eingenommen haben, häufig wiederholt auf Hypotonie untersuchen
Warnhinweise
Losartan - peroral
- Überempfindlichkeit
- Angioödem
- Patienten mit angioneurotischem Ödem in der Vorgeschichte (Schwellungen von Gesicht, Lippen, Rachen und/oder Zunge) sollten engmaschig überwacht werden
- Angioödem
- Hypotonie und Störungen des Elektrolyt-/Flüssigkeitshaushalts
- symptomatische Hypotonie, insbesondere nach erster Einnahme oder nach Erhöhung der Dosis, kann bei Patienten mit Flüssigkeitsverlust und/oder Salzverlust durch forcierte Diurese oder hoch dosierte Diuretika-Therapie, salzarme Diät, Durchfall oder Erbrechen auftreten
- diese Zustände sollten vor der Gabe von Losartan ausgeglichen werden oder niedrigere Anfangsdosis verwenden
- gilt ebenso bei Kindern zwischen 6 und 18 Jahren
- Störungen des Elektrolythaushalts
- bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, mit oder ohne Diabetes mellitus liegt häufig ein Elektrolytungleichgewicht vor, das beachtet werden sollte
- in einer klinischen Studie, die mit Typ-2-Diabetikern mit Nephropathie durchgeführt wurde, trat bei der mit Losartan behandelten Patientengruppe eine Hyperkaliämie häufiger auf als in der Plazebogruppe
- deshalb sollten die Serum-Kaliumspiegel und Kreatinin-Clearance-Werte engmaschig überwacht werden
- besonders Patienten mit Herzinsuffizienz und einer Kreatinin-Clearance zwischen 30-50 ml/min sollten engmaschig überwacht werden
- nicht empfohlen wird die gleichzeitige Anwendung von Losartan mit
- kaliumsparenden Diuretika
- Kaliumergänzungsmitteln
- kaliumhaltigem Salzersatz
- andere Arzneimitteln, die den Serum-Kalium-Spiegel erhöhen können (z. B. Trimethoprim-haltige Arzneimittel)
- Leberfunktionsstörungen
- pharmakokinetischen Daten zeigen, dass es zu einer signifikanten Erhöhung der Plasmakonzentration von Losartan bei Patienten mit Leberzirrhose kommt
- niedrigere Dosis sollte bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion in der Vorgeschichte in Betracht gezogen werden
- Losartan wird bei Kindern mit eingeschränkter Leberfunktion nicht empfohlen
- keine therapeutische Erfahrung mit Losartan bei Patienten mit schwerer Leberfunktionseinschränkung
- daher darf Losartan Patienten mit schwerer Leberfunktionseinschränkung nicht gegeben werden
- Nierenfunktionsstörungen
- auf Grund der Hemmung des Renin-Angiotensin-Systems wurde über Veränderungen der Nierenfunktion einschließlich Nierenversagen berichtet (vor allem bei Patienten, deren Nierenfunktion abhängig vom ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-System ist, wie bei schwerer Herzinsuffizienz oder einer vorbestehenden Nierenfunktionsstörung)
- wie bei anderen Arzneimitteln, die das ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-System beeinflussen, wurde bei Patienten mit bilateraler Nierenarterienstenose oder einer Arterienstenose bei Einzelniere ein Anstieg von Blut-Harnstoff und Serum-Kreatinin beobachtet
- diese Veränderungen der Nierenfunktion können nach Beendigung der Therapie reversibel sein
- Losartan sollte bei Patienten mit bilateraler Nierenarterienstenose oder Nierenarterienstenose bei Einzelniere mit Vorsicht eingesetzt werden
- Anwendung bei pädiatrischen Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
- aufgrund fehlender Daten wird Losartan bei Kindern mit einer glomerulären Filtrationsrate unter 30 ml/min/1,73 m² nicht empfohlen
- Nierenfunktion sollte während der Behandlung mit Losartan regelmäßig überwacht werden, da sie sich verschlechtern kann
- dies gilt besonders dann, wenn Losartan unter anderen, die Nierenfunktion möglicherweise beeinträchtigenden Bedingungen (Fieber, Dehydrierung) gegeben wird
- gleichzeitige Anwendung von Losartan und ACE-Hemmern beeinträchtigt nachweislich die Nierenfunktion
- deshalb wird eine gleichzeitige Anwendung nicht empfohlen
- Nierentransplantation
- keine Erfahrungen bei Patienten mit kürzlich erfolgter Nierentransplantation
- primärer Hyperaldosteronismus
- Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus sprechen im Allgemeinen nicht auf Antihypertonika an, die über eine Inhibition des Renin-Angiotensin-Systems wirken
- Anwendung von Losartan nicht empfohlen
- koronare Herzerkrankung und zerebrovaskuläre Erkrankung
- wie mit jeder antihypertensiven Therapie kann übermäßige Blutdrucksenkung bei Patienten mit ischämischer kardiovaskulärer und zerebrovaskulärer Erkrankung einen Myokardinfarkt oder Schlaganfall zur Folge haben
- Herzinsuffizienz
- bei herzinsuffizienten Patienten, mit oder ohne Nierenfunktionsstörung besteht, wie bei anderen Arzneimitteln, die das Renin-Angiotensin-System beeinflussen, das Risiko eines starken arteriellen Blutdruckabfalls und einer (oft akuten) Beeinträchtigung der Nierenfunktion
- es gibt keine ausreichenden therapeutischen Erfahrungen mit Losartan bei Patienten mit Herzinsuffizienz und begleitender schwerer Nierenfunktionsstörung, bei Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz (NYHA-Klasse IV), sowie bei Patienten mit Herzinsuffizienz und symptomatischen oder lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen
- daher sollte Losartan bei diesen Patientengruppen mit Vorsicht eingesetzt werden
- Kombination von Losartan mit einem Betablocker sollte mit Vorsicht angewendet werden
- Aorten- und Mitralklappenstenose, obstruktive hypertrophe Kardiomyopathie
- wie mit anderen Vasodilatatoren ist bei Patienten mit Aorten- oder Mitralklappenstenose oder obstruktiver hypertropher Kardiomyopathie besondere Vorsicht geboten
- Schwangerschaft
- Behandlung mit AIIRAs sollte nicht während der Schwangerschaft begonnen werden
- Schwangerschaftswunsch
- Umstellung auf alternative blutdrucksenkende Behandlung mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere sollte erfolgen
- außer Fortführung der Behandlung mit AIIRAs ist zwingend erforderlich
- Umstellung auf alternative blutdrucksenkende Behandlung mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere sollte erfolgen
- wird Schwangerschaft festgestellt, ist Behandlung mit AIIRAs unverzüglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen
- sonstige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- wie bei ACE-Hemmern beobachtet sind Losartan und andere Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe offensichtlich weniger wirksam in der Blutdrucksenkung als bei Patienten nicht-schwarzer Hautfarbe
- möglicherweise liegt das an höherer Prävalenz niedriger Renin-Spiegel in der Population von Hypertonikern mit schwarzer Hautfarbe
- duale Blockade des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)
- Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens) erhöht durch gleichzeitige Anwendung von
- ACE-Hemmern
- Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten
- Aliskiren
- duale Blockade des RAAS durch die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren wird deshalb nicht empfohlen
- wenn Therapie mit einer dualen Blockade absolut notwendig, sollte dies nur unter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck erfolgen
- ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden
- Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens) erhöht durch gleichzeitige Anwendung von