Losartan-Kalium HCTad 100/12.5mg Filmtabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 28 ST | 16,68 € |
| N2 | 56 ST | 21,87 € |
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Indikation
- Behandlung der essentiellen Hypertonie bei Patienten, deren Blutdruck durch Losartan oder Hydrochlorothiazid alleine nicht ausreichend eingestellt werden kann
- Hinweis
- geeignet für Patienten, die bereits 100 mg Losartan-Kalium einnehmen und eine zusätzliche Kontrolle des Blutdrucks benötigen
Dosierung
- essentielle Hypertonie
- nicht zur Anfangsbehandlung geeignet
- individuelle Dosiseinstellung mit Einzelsubstanzen empfohlen
- falls klinisch vertretbar, direkte Umstellung von Monotherapie auf fixe Kombination erwägen
- übliche Erhaltungsdosis: 50 mg Losartan-Kalium plus 12,5 mg Hydrochlorothiazid (HCT) 1mal / Tag
- Dosiserhöhung, bei nicht ausreichendem Ansprechen, auf 100 mg Losartan-Kalium plus 25 mg HCT 1mal / Tag
- max. Tagesdosis: 100 mg Losartan-Kalium plus 25 mg HCT
- Eintritt der blutdrucksenkenden Wirkung i.A. innerhalb von 3 - 4 Wochen nach Therapiebeginn
- Anwendung in Kombination mit anderen Antihypertonika möglich
Dosisanpassung
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Anwendung nicht empfohlen (keine Erfahrungen)
- ältere Patienten
- Dosisanpassung normalerweise nicht erforderlich
- eingeschränkte Nierenfunktion und Hämodialyse
- mäßig eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance: 30 - 50 ml / Min.)
- keine Anpassung der Anfangsdosis erforderlich
- stark eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min.)
- Anwendung kontraindiziert
- Hämodialyse
- Anwendung nicht empfohlen
- gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml/min/1,73 m2)
- kontraindiziert
- mäßig eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance: 30 - 50 ml / Min.)
- intravaskulärer Flüssigkeitsverlust
- Flüssigkeits- und/oder Natriummangel vor Verabreichung ausgleichen
- eingeschränkte Leberfunktion
- stark eingeschränkte Leberfunktion
- Anwendung kontraindiziert
- stark eingeschränkte Leberfunktion
Kontraindikationen
Hydrochlorothiazid, Losartan, Kaliumsalz - peroral
Losartan und Hydrochlorothiazid
- Überempfindlichkeit gegen Losartan, Hydrochlorothiazid oder andere Sulfonamid-Derivate
- therapieresistente Hypokaliämie oder Hyperkalziämie
- schwere Einschränkung der Leberfunktion, Cholestase und obstruktive Erkrankungen der Gallenwege
- therapierefraktäre Hyponatriämie
- symptomatische Hyperurikämie / Gicht
- schwere Einschränkung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min.)
- Anurie
- gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml / Min. / 1,73 m² KOF) kontraindiziert
- Schwangerschaft (2. und 3. Trimenon)
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Hydrochlorothiazid, Losartan, Kaliumsalz - peroral
Losartan und Hydrochlorothiazid
- Kombinationsarzneimittel
- in klinischen Studien mit dem Kombinationsarzneimittel (Losartan plus Hydrochlorothiazid) waren Nebenwirkungen auf diejenigen beschränkt, die zuvor über Losartan-Kalium und/oder Hydrochlorothiazid berichtet wurden
- nach der Markteinführung beobachtet
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hepatitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- kutaner Lupus erythematodes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dysgeusie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- dosisabhängige orthostatische Effekte
- ohne Häufigkeitsangabe
- Untersuchungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hyperkaliämie
- Erhöhung der ALT
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Leber- und Gallenerkrankungen
- die unter den Einzelkomponenten (in Monotherapie) beobachteten Nebenwirkungen können auchpotenzielle Nebenwirkungen des Kombinationsarzneimittels Losartan/ Hydrochlorothiazid sein
- Losartan (Monotherapie)
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- anaphylaktische Reaktionen
- Angioödem einschließlich Schwellung von Larynx und Glottis mit Atembeschwerden und/oder Schwellung von Gesicht, Lippen, Pharynx und/oder Zunge
- bei einigen dieser Patienten bereits ein Angioödem im Zusammenhang mit der Anwendung von ACE-Hemmern berichtet
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anämie
- Purpura Schoenlein-Henoch
- Ekchymose
- Hämolyse
- ohne Häufigkeitsangabe
- Thrombozytopenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- orthostatische Hypotonie
- Sternalgie
- Angina pectoris
- AV-Block Grad II
- zerebraler Insult
- Myokardinfarkt
- Palpitationen
- Arrhythmien (Vorhofflimmern, Sinusbradykardie, Tachykardie, ventrikuläre Tachykardie, Kammerflimmern)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vaskulitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- dosisabhängige orthostatische Effekte
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vertigo
- Tinnitus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Verschwommensehen
- Brennen / Stechen im Auge
- Konjunktivitis
- Sehverschlechterung, Abnahme der Sehschärfe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Diarrhö
- Dyspepsie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Konstipation
- Zahnschmerzen
- Mundtrockenheit
- Flatulenz
- Gastritis
- Erbrechen
- Obstipation
- ohne Häufigkeitsangabe
- Pankreatitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leberfunktionsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Appetitlosigkeit, Anorexie
- Gicht
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Muskelkrämpfe
- Rückenschmerzen
- Schmerzen in den Beinen
- Myalgie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schmerzen in den Armen
- Gelenkschwellungen
- Knieschmerzen
- muskuloskelettale Schmerzen
- Schulterschmerzen
- Steifigkeit
- Arthralgie
- Arthritis
- Coxalgie
- Fibromyalgie
- Muskelschwäche
- ohne Häufigkeitsangabe
- Rhabdomyolyse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Nervosität
- Parästhesien
- periphere Neuropathie
- Tremor
- Migräne
- Synkope
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dysgeusie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schlaflosigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Angst
- Angststörungen
- Panikstörungen
- Verwirrung
- Depression
- verändertes Träumen
- Schlafstörungen
- Somnolenz
- Gedächtnisstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und der Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nierenfunktionsstörungen
- Nierenversagen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Nykturie
- häufiges Wasserlassen
- Harnwegsinfektionen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- verminderte Libido
- erektile Dysfunktion / Impotenz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Husten
- Infektion der oberen Atemwege
- verstopfte Nase
- Sinusitis
- Erkrankungen der Nebenhöhlen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Beschwerden im Rachenraum
- Pharyngitis
- Laryngitis
- Dyspnoe
- Bronchitis
- Epistaxis
- Rhinitis
- verstopfte Atemwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Alopezie
- Dermatitis
- trockene Haut
- Erythem
- Flush
- Photosensitivität
- Pruritus
- Hautausschlag
- Urtikaria
- Schwitzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthenie
- Müdigkeit
- Schmerzen im Brustkorb
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gesichtsödem
- Ödeme
- Fieber
- ohne Häufigkeitsangabe
- Grippeartige Symptome
- Unwohlsein
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hyperkaliämie
- leichte Abnahme des Hämatokriten und Hämoglobins
- Hypoglykämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- leichte Erhöhungen des Harnstoffs im Blut und des Serum-Kreatinin-Spiegels
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Anstieg von Leberenzymen und Bilirubin
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hyponatriämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- Hydrochlorothiazid (Monotherapie)
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- anaphylaktische Reaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nicht-melanozytärer Hautkrebs (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom; NMSC)
- auf der Grundlage der vorliegenden Daten aus epidemiologischen Studien kumulativer dosisabhängiger Zusammenhang zwischen HCTZ und NMSC festgestellt
- Nicht-melanozytärer Hautkrebs (Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom; NMSC)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Agranulozytose
- aplastische Anämie
- hämolytische Anämie
- Leukozytopenie
- Purpura
- Thrombozytopenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Appetitlosigkeit
- Hyperglykämie
- Hyperurikämie
- Hypokaliämie
- Hyponatriämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schlaflosigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- vorübergehendes Verschwommensehen
- Xanthopsie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- nekrotisierende Angiitis (Vaskulitis, kutane Vaskulitis)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Atemnotsyndrom einschließlich Pneumonitis und Lungenödem
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Sialoadenitis
- Krämpfe
- Magenirritationen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Diarrhö
- Konstipation
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ikterus (intrahepatische Cholestase)
- Pankreatitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Photosensitivität
- Urtikaria
- toxische epidermale Nekrolyse
- ohne Häufigkeitsangabe
- kutaner Lupus erythematodes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Muskelkrämpfe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und der Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Glykosurie
- interstitielle Nephritis
- Nierenfunktionsstörung
- Nierenversagen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Fieber
- Schwindel
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
Anwendungshinweise
- Einnahme der Tabletten
- mit 1 Glas Wasser
- unabhängig von den Mahlzeiten
Stillzeithinweise
Hydrochlorothiazid, Losartan, Kaliumsalz - peroral
Losartan und Hydrochlorothiazid
- Anwendung in der Stillzeit nicht empfohlen
- Dosis sollte so niedrig wie möglich sein, falls das Arzneimittel in der Stillzeit angewendet wird
- Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs, Losartan)
- keine Erkenntnisse zur Anwendung in der Stillzeit
- alternative antihypertensive Therapie mit einem besser bekannten Sicherheitsprofil bei Anwendung in der Stillzeit vorziehen, insbesondere, wenn Neugeborene oder Frühgeborene gestillt werden
- Hydrochlorothiazid
- Hydrochlorothiazid geht in geringen Mengen in die Muttermilch über
- Thiazid-Diuretika, angewandt in hohen Dosen zur intensiven Diurese, können die Laktation hemmen
Schwangerschaftshinweise
Hydrochlorothiazid, Losartan, Kaliumsalz - peroral
Losartan und Hydrochlorothiazid
- kontraindiziert im 2. und 3. Trimenon der Schwangerschaft
- Anwendung im 1. Trimenon nicht empfohlen
- Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs, Losartan)
- Anwendung im 1. Trimenon nicht empfohlen
- keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach Anwendung von ACE- Hemmern während des 1. Trimenons
- geringfügig erhöhtes Risiko kann jedoch nicht ausgeschlossen werden
- auch wenn keine kontrollierten epidemiologischen Daten zum Risiko von AIIRAs vorliegen, so bestehen möglicherweise für diese Arzneimittelklasse vergleichbare Risiken
- sofern Fortsetzen der AIIRA-Therapie nicht als notwendig erachtet wird, sollten Patientinnen, die planen, schwanger zu werden, auf eine alternative antihypertensive Therapie mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere umgestellt werden
- wird Schwangerschaft festgestellt, Behandlung mit AIIRAs unverzüglich beenden und, wenn erforderlich, alternative Therapie beginnen
- keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach Anwendung von ACE- Hemmern während des 1. Trimenons
- kontraindiziert im 2. und 3. Trimenon
- fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzögerte Schädelossifikation)
- neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkaliämie)
- im Falle einer Exposition mit AIIRAs ab dem 2. Schwangerschaftstrimenon Ultraschalluntersuchungen der Nierenfunktion und des Schädels empfohlen
- Säuglinge, deren Mütter AIIRAs eingenommen haben, sollten engmaschig hinsichtlich einer Hypotonie untersucht werden
- Anwendung im 1. Trimenon nicht empfohlen
- Hydrochlorothiazid
- nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Hydrochlorothiazid in der Schwangerschaft, insbesondere während des 1. Trimenons
- Ergebnisse aus Tierstudien sind unzureichend
- Hydrochlorothiazid ist plazentagängig
- auf Grund des pharmakologischen Wirkmechanismus von Hydrochlorothiazid kann es bei Anwendung während des 2. und 3. Trimenons zu einer Störung der feto-plazentaren Perfusion und zu fetalen und neonatalen Auswirkungen wie Ikterus, Störung des Elektrolythaushalts und Thrombozytopenien kommen
- Schwangerschaftsödeme, Schwangerschaftshypertonie oder einer Präeklampsie
- auf Grund des Risikos eines verringerten Plasmavolumens und einer plazentaren Hypoperfusion, ohne den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen, sollte Hydrochlorothiazid bei Schwangerschaftsödemen, Schwangerschaftshypertonie oder einer Präeklampsie nicht zur Anwendung kommen
- bei essentieller Hypertonie schwangerer Frauen sollte Hydrochlorothiazid nur in den seltenen Fällen, in denen keine andere Behandlung möglich ist, angewandt werden
- Fertilität
- keine Daten verfügbar
Warnhinweise
Hydrochlorothiazid, Losartan, Kaliumsalz - peroral
Losartan und Hydrochlorothiazid
- Kombinationsarzneimittel dient nicht zur Anfangsbehandlung, sondern ist für Patienten bestimmt, deren Blutdruck mit Losartan oder Hydrochlorothiazid allein nicht entsprechend eingestellt werden kann
- Losartan
- Angioödem
- Patienten mit Angioödem (Schwellung von Gesicht, Lippen, Rachen und/oder Zunge) in der Vorgeschichte engmaschig überwachen
- Hypotonie und intravaskulärer Flüssigkeitsverlust
- symptomatische Hypotonie, insbesondere nach der ersten Einnahme, kann bei Patienten mit Flüssigkeitsverlust und/oder Salzverlust durch forcierte Diurese oder hoch dosierte Diuretika-Therapie, salzarme Diät, Durchfall oder Erbrechen auftreten
- diese Zustände sollten vor der Gabe ausgeglichen werden
- Störungen des Elektrolythaushalts
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion mit oder ohne Diabetes mellitus
- häufig Elektrolytungleichgewicht, sollte ausgeglichen werden
- Serum-Kaliumspiegel und Kreatinin-Clearance-Werte engmaschig überwachden
- besonderrs Patienten mit Herzinsuffizienz und Kreatinin-Clearancezwischen 30 - 50 ml/Min. sollten engmaschig überwacht werden
- gleichzeitige Anwendung von kaliumsparenden Diuretika, Kaliumergänzungsmitteln, kaliumhaltigem Salzersatz oder anderen Arzneimitteln, die den Serum-Kalium- Spiegel erhöhen können (z.B. Trimethoprimhaltige Arzneimittel) nicht empfohlen
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion mit oder ohne Diabetes mellitus
- Leberfunktionsstörungen
- Patienten mit leicht oder mäßig eingeschränkter Leberfunktion in der Vorgeschichte
- Anwendung mit Vorsicht
- pharmakokinetische Daten, die zeigen, dass es zu einer signifikanten Erhöhung der Plasmakonzentration von Losartan bei Patienten mit Leberzirrhose kommt
- Patienten mit schwerer Leberfunktionseinschränkung
- Anwendung kontraindiziert
- keine therapeutische Erfahrung
- Patienten mit leicht oder mäßig eingeschränkter Leberfunktion in der Vorgeschichte
- Nierenfunktionsstörungen
- aufgrund der Hemmung des Renin-Angiotensin-Systems Veränderungen der Nierenfunktion einschließlich Nierenversagen berichtet
- v.a. bei Patienten, deren Nierenfunktion abhängig vom ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-System ist, wie bei schwerer Herzinsuffizienz oder einer vorbestehenden Nierenfunktionsstörung
- aufgrund der Hemmung des Renin-Angiotensin-Systems Veränderungen der Nierenfunktion einschließlich Nierenversagen berichtet
- Nierenarterienstenose
- Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (Losartan), können bei Patienten mit bilateraler Nierenarterienstenose bzw. Arterienstenose einer Einzelniere zu einem Anstieg der Blutharnstoff- und der Serumkreatininkonzentration führen
- Veränderungen der Nierenfunktion können nach Beendigung der Therapie reversibel sein
- Losartan sollte bei Patienten mit bilateraler Nierenarterienstenose oder Nierenarterienstenose bei Einzelniere mit Vorsicht eingesetzt werden
- Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (Losartan), können bei Patienten mit bilateraler Nierenarterienstenose bzw. Arterienstenose einer Einzelniere zu einem Anstieg der Blutharnstoff- und der Serumkreatininkonzentration führen
- Nierentransplantation
- keine Erfahrungen bei Patienten, bei denen vor kurzem eine Nierentransplantation vorgenommen wurde
- Primärer Hyperaldosteronismus
- Anwendung von Losartan bei dieser Patientengruppe nicht empfohlen
- Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus sprechen im Allgemeinen nicht auf eine Behandlung mit blutdrucksenkenden Arzneimitteln an, die über eine Hemmung des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems wirken
- Patienten mit koronarer Herzerkrankung oder arteriosklerotischer zerebrovaskulärer Erkrankung
- übermäßiger Blutdruckabfall kann bei Patienten mit ischämischer kardiovaskulärer und zerebrovaskulärer Erkrankung einen Myokardinfarkt oder Schlaganfall zur Folge haben
- Herzinsuffizienz
- bei herzinsuffizienten Patienten mit oder ohne Nierenfunktionsstörung Risiko eines starken arteriellen Blutdruckabfalls und einer (oft akuten) Beeinträchtigung der Nierenfunktion
- Aorten- und Mitralklappenstenose (obstruktive hypertrophe Kardiomyopathie)
- besondere Vorsicht bei Patienten, die unter hämodynamisch relevanter Aorten- oder Mitralklappenstenose bzw. obstruktiver hypertropher Kardiomyopathie leiden
- Ethnische Unterschiede
- wie bei ACE-Hemmern, sind Losartan und andere Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe offensichtlich weniger wirksam in der Blutdrucksenkung als bei Patienten nicht schwarzer Hautfarbe
- möglicherweise liegt das an einer höheren Prävalenz niedriger Renin-Spiegel in der Population von Hypertonikern mit schwarzer Hautfarbe
- wie bei ACE-Hemmern, sind Losartan und andere Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe offensichtlich weniger wirksam in der Blutdrucksenkung als bei Patienten nicht schwarzer Hautfarbe
- Schwangerschaft
- Behandlung mit AIIRAs sollte nicht während der Schwangerschaft begonnen werden
- Patientinnen mit Schwangerschaftswunsch
- Umstellung auf alternative blutdrucksenkende Behandlung mit geeignetem Sicherheitsprofil sollte für Schwangere erfolgen, es sei denn, eine Fortführung der Behandlung mit AIIRAs ist zwingend erforderlich
- wird eine Schwangerschaft festgestellt, ist Behandlung mit AIIRAs unverzüglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen
- Duale Blockade des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)
- Hypotonie, Synkope, Schlaganfall, Hyperkaliämie und Veränderungen der Nierenfunktion (einschließlich akutes Nierenversagen) bei prädisponierten Patienten beobachtet, insbesondere wenn Arzneimittel mit Wirkung auf dieses System zusammen eingenommen wurden
- duale Blockade des Renin-Angiotensin- Aldosteron-Systems durch Kombination eines Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten mit einem ACE-Hemmer oder Aliskiren nicht empfohlen
- wenn die Therapie mit einer dualen Blockade als absolut notwendig erachtet wird, sollte dies nur unter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck erfolgen
- Patienten mit diabetischer Nephropathie
- ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden
- Anwendung von Losartan in Kombination mit Aliskiren kontraindiziert bei Patienten mit Diabetes mellitus oder Nierenfunktionsstörung (GFR < 60 ml / Min. / 1,73 m2 KOF)
- Hypotonie, Synkope, Schlaganfall, Hyperkaliämie und Veränderungen der Nierenfunktion (einschließlich akutes Nierenversagen) bei prädisponierten Patienten beobachtet, insbesondere wenn Arzneimittel mit Wirkung auf dieses System zusammen eingenommen wurden
- Angioödem
- Hydrochlorothiazid
- Hypotonie und Elektrolyt-/Flüssigkeitsungleichgewicht
- wie bei jeder antihypertensiven Therapie kann es bei einigen Patienten zu einem symptomatischen Blutdruckabfall kommen
- Patienten sollten hinsichtlich klinischer Anzeichen eines Flüssigkeits- oder Elektrolytverlusts beobachtet werden, z.B. Volumendepletion, Hyponatriämie, hypochlorämische Alkalose, Hypomagnesiämie oder Hypokaliämie, die bei zusätzlichem Durchfall oder Erbrechen auftreten können
- regelmäßige Bestimmungen der Elektrolyte im Serum sollten in angemessenen zeitlichen Abständen bei solchen Patienten durchgeführt werden
- Patienten mit Ödemen
- bei heißem Wetter kann eine Verdünnungshyponatriämie auftreten
- Metabolische und endokrine Wirkungen
- Behandlung mit einem Thiaziddiuretikum kann Glukosetoleranz beeinträchtigen
- Dosisanpassung von Antidiabetika, einschließlich Insulin, kann erforderlich sein
- latenter Diabetes mellitus kann unter Thiazidtherapie manifest werden
- Hyperkalzämie
- Thiaziddiuretika können die renale Kalziumausscheidung vermindern und zeitweilig zu leicht erhöhten Serumkalziumspiegeln führen
- deutliche Hyperkalzämie kann ein Anzeichen einer latenten Überfunktion der Nebenschilddrüse sein
- Thiazide sollten vor einer Funktionskontrolle der Nebenschilddrüse abgesetzt werden
- Erhöhungen der Cholesterin- und der Triglyzeridspiegel mit Thiaziddiuretika in Verbindung gebracht
- Thiazid-Therapie kann bei einigen Patienten eine Hyperurikämie und/oder Gicht verursachen
- da Losartan den Harnsäuregehalt reduziert, kann die Kombination von Losartan und Hydrochlorothiazid die durch Diuretika induzierte Hyperurikämie abschwächen
- Behandlung mit einem Thiaziddiuretikum kann Glukosetoleranz beeinträchtigen
- Leberfunktionsstörungen
- Thiazide sollten bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion oder fortschreitender Lebererkrankung mit Vorsicht eingesetzt werden, da in diesen Fällen schon geringfügige Änderungen des Flüssigkeits- und Elektrolythaushaltes ein hepatisches Koma auslösen könnte
- kontraindiziert bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung
- Nicht-melanozytärer Hautkrebs (NMSC)
- in 2 epidemiologischen Studien auf der Grundlage des dänischen nationalen Krebsregisters erhöhtes Risiko von nicht-melanozytärem Hautkrebs (NMSC) (Basalzellkarzinom [BCC] und Plattenepithelkarzinom [SCC]) mit steigender kumulativer Dosis von Hydrochlorothiazid (HCTZ) beobachtet
- photosensibilisierende Wirkungen von HCTZ könnten zur Entstehung von NMSC beitragen
- Patienten, die HCTZ einnehmen
- sollten über das NMSC-Risiko informiert werden
- und es sollte ihnen geraten werden, ihre Haut regelmäßig auf neue Läsionen zuprüfen und unverzüglich alle verdächtigen Hautveränderungen zu melden
- den Patienten sollten mögliche vorbeugende Maßnahmen empfohlen werden, um das Risiko von Hautkrebs zu minimieren; z.B.
- Einschränkung der Exposition gegenüber Sonnenlicht und UV-Strahlung
- oder im Fall einer Exposition Verwendung eines angemessenen Sonnenschutzes
- verdächtige Hautveränderungen sollten unverzüglich untersucht werden, ggf. einschließlich histologischer Untersuchungen von Biopsien
- bei Patienten, bei denen bereits ein NMSC aufgetreten ist, sollte die Verwendung von HCTZ überprüft werden
- in 2 epidemiologischen Studien auf der Grundlage des dänischen nationalen Krebsregisters erhöhtes Risiko von nicht-melanozytärem Hautkrebs (NMSC) (Basalzellkarzinom [BCC] und Plattenepithelkarzinom [SCC]) mit steigender kumulativer Dosis von Hydrochlorothiazid (HCTZ) beobachtet
- Sekundäres akutes Engwinkelglaukom und/oder akute Myopie
- Hydrochlorothiazid ist ein Sulfonamid
- Sulfonamide oder Sulfonamidderivate können eine idiosynkratische Reaktion auslösen, die zu einem sekundären akuten Engwinkelglaukom und/oder akuter Myopie führen kann
- Symptome beinhalten eine akut einsetzende verminderte Sehschärfe oder Augenschmerzen und treten typischerweise innerhalb von Stunden bis Wochen nach Behandlungsbeginn auf
- ein unbehandeltes akutes Engwinkelglaukom kann zu dauerhaftem Sehverlust führen
- als Erstmaßnahme sollte das Arzneimittel so schnell wie möglich abgesetzt werden
- umgehende medizinische oder operative Behandlungen müssen bei anhaltendem unkontrollierbarem Augeninnendruck in Betracht gezogen werden
- Risikofaktoren für die Entwicklung eines akuten Engwinkelglaukoms können bekannte Sulfonamid- oder Penicillinallergien sein
- Überempfindlichkeitsreaktionen auf Hydrochlorothiazid
- können bei Patienten mit oder ohne Allergie oder Bronchialasthma in der Anamnese auftreten, sind jedoch bei Patienten mit entsprechender Vorgeschichte wahrscheinlicher
- Lupus erythematodes
- unter Therapie mit Thiazid-Diuretika Verschlimmerung oder Wiederauftreten eines systemischen Lupus erythematodes berichtet
- Hypotonie und Elektrolyt-/Flüssigkeitsungleichgewicht
- Doping
- Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- Anwendung als Dopingmittel kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen