Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 30 G | 22,04 € |
| – | 60 G | 32,68 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- örtliche Behandlung innerhalb der ersten Tage von entzündlichen oder ekzematösen Pilzerkrankungen, hervorgerufen durch Dermatophyten, Hefen und/ oder Schimmelpilze
- Hinweis
- Anwendung der Creme-Zubereitung bei nässenden Erkrankungen
- offizielle Richtlinien zur angemessenen Anwendung von Antimykotika beachten
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Creme enthält 10 mg Clotrimazol und 0,64 mg Betamethasondipropionat.
- örtliche Behandlung innerhalb der ersten Tage von entzündlichen oder ekzematösen Pilzerkrankungen, hervorgerufen durch Dermatophyten, Hefen und/ oder Schimmelpilze
- Anwendung 1mal / Tag (morgens)
- zusätzliche bakterielle Infektion
- zeitgleiche Verabreichung eines antibakteriell wirkenden Arzneimittels
- tritt nicht umgehend ein positives Ansprechen ein, Behandlung mit der Creme absetzen bis bakterielle Infektion ausreichend unter Kontrolle ist
- Behandlungsdauer
- bis Begleitentzündung der Pilzerkrankung abgeklungen ist
- Tinea cruris, T. corporis und Candidiasis
- Verminderung des Erythems und des Hautjuckens innerhalb der ersten 3 - 5 Behandlungstage
- falls nach 1 Woche keine Besserung eintritt oder auf eine Sensibilisierung hindeutende Hautreizungen auftreten, Arzt aufsuchen
- max. 4 Wochen
Kontraindikationen
Betamethason dipropionat, Clotrimazol - extern
- Überempfindlichkeit gegen
- Betamethason
- Clotrimazol
- andere Arzneimittel vom Typ der Corticosteroide bzw. Imidazole
- spezifische Hautprozesse
- Windpocken
- Impfreaktionen
- Anwendung
- im Bereich der Augen
- großflächig
- über längeren Zeitraum (z.B. 4 Wochen)
Nebenwirkungen
Betamethason dipropionat, Clotrimazol - extern
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Sekundärinfektionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Hautreaktionen
- allergische Kontaktdermatitis
- Sensibilisierung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Parästhesie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verschwommenes Sehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ödeme
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erweiterung kleiner, oberflächlicher Hautgefäße
- Kapillarfragilität (Ekchymose)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- makulopapulöser Hautausschlag
- ohne Häufigkeitsangabe
- Brennen
- Jucken
- Haut(reizung)
- Trockenheit
- Haarbalgentzündung
- Abblassung der Haut
- Steroid-Akne
- verstärkter Haarwuchs
- periorale Dermatitis
- Hautaufweichung
- Hautverdünnung
- Hautstreifenbildung
- Miliaria
- Erythem
- Nesselsucht / Urticaria
- Bläschenbildung
- Hautabschuppung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- Creme morgens auf erkrankte Hautstellen auftragen und sanft einmassieren
- vor Anwendung der Creme Haut waschen und gründlich abtrocknen
- Wiederansteckung durch tägliches Wechseln der Handtücher und Wäsche vermeiden
- Anwendung im Gesichtsbereich mit Vorsicht
- nach Möglichkeit nicht großflächig und/ oder über einen längeren Zeitraum (z.B. 4 Wochen) anwenden (eventuelle erhöhte Wirkstoffresorption)
Stillzeithinweise
Betamethason dipropionat, Clotrimazol - extern
- bei Anwendung des Arzneimittels sollte abgestillt werden bzw. während der Stillzeit sollte das Arzneimittel abgesetzt werden
- wobei der therapeutische Nutzen für die Mutter vom Arzt in Betracht gezogen werden sollte
- nicht bekannt, ob die Wirkstoffe nach lokaler Anwendung in die Muttermilch ausgeschieden werden
Schwangerschaftshinweise
Betamethason dipropionat, Clotrimazol - extern
- Anwendung während der Schwangerschaft nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abschätzung und auf ausdrückliche Anweisung des Arztes
- keine Daten aus geeigneten und gut kontrollierten Studien bezüglich des teratogenen Potenzials von topisch appliziertem Clotrimazol und Betamethasondipropionat bei Schwangeren vorliegend
Warnhinweise
Betamethason dipropionat, Clotrimazol - extern
- Allgemein
- offizielle Richtlinien zur angemessenen Anwendung von Antimykotika beachten
- Anwendung
- nicht im Bereich der Augen
- wegen einer eventuellen erhöhten Wirkstoffresorption nach Möglichkeit nicht großflächig und/oder über einen längeren Zeitraum (z. B. 4 Wochen)
- nicht zur Anwendung unter luftdicht abschließenden Verbänden vorgesehen
- mit Vorsicht im Gesichtsbereich
- Darreichungsform
- Creme-Zubereitung bei nässenden Erkrankungen empfohlen
- Salben-Zubereitung bei trockenen Formen der Erkrankungen empfohlen
- Zusätzliche bakterielle Infektion
- zeitgleich antibakteriell wirkendes Arzneimittel verabreichen (Notwendigkeit überprüfen)
- tritt nicht umgehend ein positives Ansprechen ein
- Behandlung mit Kombination aus Betamethason und Clotrimazol absetzen bis die bakterielle Infektionausreichend unter Kontrolle ist
- Behandlung abbrechen und geeignete Therapie einleiten bei
- Hautreizungen, wie
- Rötung
- Jucken
- Brennen
- Bläschenbildung
- Schwellung
- Nässen
- Entwicklung einer Sensibilisierung
- Hautreizungen, wie
- Arzt konsultieren
- bei Nebenwirkungen, wie
- brennendes oder stechendes Gefühl in Armen und Beinen
- wenn Hautausschläge länger anhalten oder belastend werden
- bei Anzeichen einer Verschlechterung
- wenn Infektion der Haut auftritt
- bei Nebenwirkungen, wie
- Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA-Achse)
- systemische Resorption von topisch angewendeten Corticosteroiden kann reversible Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA-Achse) hervorrufen
- mit möglicher Nebennierenrinden-Insuffizienz nach dem Absetzen der Behandlung
- bei einigen Patienten auch während der Therapie z.B. folgende Erscheinungsbilder möglich
- Cushing-Syndrom
- Hyperglykämie
- Glucosurie
- Patienten, die eine größere Menge an einem stark wirksamen topisch angewendeten Steroid erhalten, das auf einer großen Hautfläche aufgetragen wird
- in regelmäßigen Abständen auf das Vorhandensein einer HPA-Achsen-Suppression hin untersuchen
- falls HPA-Achsen-Suppression festgestellt wird
- Arzneimittel absetzen
- Anwendungshäufigkeit reduzieren oder
- weniger stark wirksames Corticosteroid anwenden
- falls HPA-Achsen-Suppression festgestellt wird
- in regelmäßigen Abständen auf das Vorhandensein einer HPA-Achsen-Suppression hin untersuchen
- Regeneration der HPA-Achsen-Funktion erfolgt in der Regel schnell und vollständig nach Absetzen des Arzneimittels
- Selten können Anzeichen und Symptome eines Steroid-Entzugs auftreten, die eine Substitution mit einem systemischen Corticosteroid erfordern
- systemische Resorption von topisch angewendeten Corticosteroiden kann reversible Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA-Achse) hervorrufen
- Windeldermatitis
- Anwendung nicht empfohlen
- Sehstörungen
- bei der systemischen und topischen (einschließlich intranasaler, inhalativer und intraokularer) Anwendung von Corticosteroiden können Sehstörungen auftreten
- Wenn ein Patient mit Symptomen wie verschwommenem Sehen oder anderen Sehstörungen vorstellig wird
- Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen der Sehstörung in Erwägung ziehen
- diese umfassen unter anderem
- Katarakt
- Glaukom
- seltene Erkrankungen, wie z. B. zentrale seröse Chorioretinopathie (CSC), die nach der Anwendung systemischer oder topischer Corticosteroide gemeldet wurden
- diese umfassen unter anderem
- Überweisung des Patienten an einen Augenarzt zur Bewertung möglicher Ursachen der Sehstörung in Erwägung ziehen
- Labortests
- erfolgt kein Ansprechen auf die Therapie, sind angemessene mikrobiologische Untersuchungen zu wiederholen,um die Diagnose zu bestätigen und um andere pathogene Keime auszuschließen, bevor mit einer weiteren antimykotischen Therapie begonnen wird
- Kinder und Jugendliche
- bei Verordnung an Kinder im Wachstumsalter sollte die Behandlung ärztlich kontrolliert werden
- Kinder sind aufgrund des größeren Verhältnisses Hautoberfläche zu Körpergewicht für eine Glucocorticoid-induzierte suppressive Wirkung auf die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse und für exogeneCorticosteroid-Effekte empfänglicher als erwachsene Patienten
- Folgendes wurde bei äußerlicher Anwendung von Corticosteroiden bei Kindern beobachtet
- Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse
- äußert sich bei Kindern durch
- einen niedrigen Plasma-Cortisol-Spiegel und
- das fehlende Ansprechen auf eine ACTH-Stimulation
- äußert sich bei Kindern durch
- Cushing-Syndrom
- Wachstumsverzögerung
- verminderte Gewichtszunahme
- intrakranielle Hypertension
- äußert sich durch
- Vorwölbung der Fontanelle
- Kopfschmerzen
- bilaterales Papillenödem
- äußert sich durch
- Suppression der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse
- Anwendung topisch applizierter Corticosteroide bei Kindern mit der geringsten noch wirksamen Dosis
- chronische Anwendung kann das Wachstum und die Entwicklung der Kinder beeinträchtigen