Maaloxan 25mval
A. Nattermann & Cie GmbH
Wirkstoff: Aluminium oxid/Magnesium →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 250 ML | 17,98 € |
| N2 | 50X10 ML | 36,94 € |
| – | 10X10 ML | 11,28 € |
| – | 20X10 ML | 17,50 € |
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Indikation
- symptomatische Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
- Sodbrennen und säurebedingte Magenbeschwerden,
- Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüre (Ulcus ventriculi oder Ulcus duodeni)
- Hinweis
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
- Untersuchung auf H. pylori
- im positiven Fall anerkannte Eradikationstherapie erwägen (i.d.R. bei erfolgreicher Eradikation auch Ausheilung der Ulcuskrankheit)
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
Dosierung
Basiseinheit: 10 ml Suspension enthalten Algeldrat aus Aluminiumhydroxid-Gel, entsprechend 230 mg Aluminiumoxid und 400 mg Magnesiumhydroxid (Neutralisationskapazität von ca. 25 mVal Salzsäure).
- symptomatische Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
- 1 - 2 Beutel 1 - 2 Std. nach jeder Mahlzeit und unmittelbar vor dem Schlafengehen
- tägl. Maximaldosis: 4 - 6 Beutel (entsprechend 100 - 150 mVal Neutralisationskapazität)
- Symptomatische Behandlung von Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden:
- 1 Beutel mehrmals täglich
- Behandlungsdauer
- richtet sich nach Art, Schwere und Verlauf der Erkrankung
- Beschwerden unter der Therapie > 2 Wochen
- klinische Abklärung, um mögliche Malignität auszuschließen
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
Dosisanpassung
- Niereninsuffizienz
- stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Einnahme von aluminium- und magnesium-haltigen Medikamenten kann einen erhöhten Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) und einen Anstieg der Serumaluminiumspiegel verursachen
- eingeschränkte Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/min) und langfristiger Gebrauch
- regelmäßige Kontrolle der Serumspiegel von Aluminium und Magnesium erforderlich
- Aluminiumblutspiegel max. 40 µg/l
- lang dauernde Einnahme hoher Dosen vermieden (Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe möglich; dies kann zu einer Enzephalopathie, Demenz und mikrozytären Anämie führen oder eine dialyseinduzierte Osteomalazie verschlimmern)
- bei langdauernder Einnahme hoher Dosen und phosphatarmer Diät kann es zur Phosphatverarmung mit dem Risiko einer Knochenerweichung (Osteomalazie) kommen
- schwerer Niereninsuffizienz oder Hypophosphatämie
- kontraindiziert
- stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Kinder (< 12 Jahren)
- keine Anwendung (keine ausreichenden Erfahrungen)
Kontraindikationen
Einfache Salzkombinationen - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe Algeldrat oder Magnesiumhydroxid
- schwere Niereninsuffizienz
- Hypophosphatämie
Therapiehinweise
Einnahme zwischen den Mahlzeiten.
Nebenwirkungen
Einfache Salzkombinationen - intraoral
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie
- Pruritus
- Urtikaria
- Angioödem
- anaphylaktische Reaktionen
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hypermagnesiämie, einschließlich
- Beobachtungen nach langfristiger Anwendung von Magnesiumhydroxid bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung
- Hypermagnesiämie, einschließlich
- ohne Häufigkeitsangabe
- erhöhte Aluminiumblutspiegel
- Hypophosphatämie
- erhöhte Knochenresorption
- Hypercalcurie
- Osteomalazie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- weicher Stuhl
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhö
- Obstipation
- ohne Häufigkeitsangabe
- Abdominalschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Beutel vor Gebrauch kräftig durchkneten und schütteln und an der markierten Stelle aufreißen
- Beutelinhalt entweder auf einen Löffel geben und unverdünnt einnehmen oder direkt in den Mund entleeren
- Einnahme 1 - 2 Stunden nach jeder Mahlzeit und unmittelbar vor dem Schlafengehen
- andere Arzneimittel generell 2 Stunden vor oder nach einnahme der Beutel einnehmen
Stillzeithinweise
Einfache Salzkombinationen - intraoral
- Anwendung von Algeldrat und Magnesium wird als vereinbar mit dem Stillen angesehen
- Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über
- Aufgrund der geringen Resorption ist ein Risiko für das Neugeborene nicht anzunehmen
Schwangerschaftshinweise
Einfache Salzkombinationen - intraoral
- Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nur kurzfristig in einer möglichst niedrigen Dosierung angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden
- Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme von aluminiumhaltigen Antacida während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen werden
- keine hinreichenden Daten für die Verwendung bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben für Aluminiumverbindungen eine Reproduktionstoxizität gezeigt
- Untersuchungen beim Menschen
- zeigen für unreife Neugeborene (Frühgeborene) eine Aluminiumakkumulation in den Knochen
- potenziell besteht bei längerfristiger Anwendung das Risiko einer Neurotoxizität
Warnhinweise
Einfache Salzkombinationen - intraoral
- Allgemein
- bei länger anhaltenden und / oder in häufigeren Abständen wiederkehrenden Beschwerden
- sollte eine schwerwiegende Erkrankung wie peptisches Ulcus oder Malignität ausgeschlossen werden
- Helicobacter pylori
- bei Patienten mit Ulcus ventriculi oder duodeni sollte eine Untersuchung auf Helicobacter pylori und - im Falle des Nachweises - eine anerkannte Eradikationstherapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulcuskrankheit ausheilt
- bei länger anhaltenden und / oder in häufigeren Abständen wiederkehrenden Beschwerden
- Auswirkungen auf den Darm
- Aluminiumhydroxid (Algeldrat) kann zu Obstipation führen
- Überdosis von Magnesiumsalzen kann eine Hypomotilität des Darms verursachen
- hohe Dosen dieses Arzneimittels können bei Patienten, die besonders gefährdet sind (Beispiele siehe unten) eine intestinale Obstruktion und einen Ileus auslösen oder verschlimmern
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- Kindern < 2 Jahren
- ältere Menschen
- Phosphatverarmung
- Aluminiumhydroxid wird kaum aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert
- daher sind systemische Nebenwirkungen bei Patienten mit normaler Nierenfunktion selten
- jedoch Phosphatverarmung (aufgrund der Aluminium-Phosphat-Bindung) möglich
- aufgrund allzu hoher Dosen oder Langzeitanwendung
- sogar aufgrund normaler Dosen
- bei Patienten, die eine phosphatarme Diät einhalten
- bei Kindern < 2 Jahren
- Phosphatmangel kann verbunden sein mit einer erhöhten Knochenresorption und Hypercalcurie mit dem Risiko einer Osteomalazie
- bei Langzeitanwendung oder bei Patienten, bei denen das Risiko einer Phosphatverarmung besteht
- ärztliche Beratung empfohlen
- Aluminiumhydroxid wird kaum aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert
- Nierenfunktionsstörung
- bei stark eingeschränkter Nierenfunktion
- kann die Einnahme von magnesium- und aluminiumhaltigen Arzneimitteln einen erhöhten Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) und einen Anstieg der Serumaluminiumspiegel verursachen (Intoxikationsrisiko!)
- bei Niereninsuffizienz und langfristiger Einnahme hoher Dosen
- kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe kommen
- dies kann zu einer Enzephalopathie, Demenz und mikrozytären Anämie führen oder eine dialyseinduzierte Osteomalazie verschlimmern
- deshalb sollte eine lang dauernde Einnahme hoher Dosen bei Patienten mit Niereninsuffizienz vermieden werden
- kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe kommen
- bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/Min.) und langfristigem Gebrauch
- ist eine regelmäßige Kontrolle der Serumspiegel von Aluminium und Magnesium erforderlich
- Aluminiumblutspiegel sollte 40 µg/l nicht überschreiten
- bei Patienten mit Porphyrie, die sich einer Hämodialyse unterziehen
- kann die Einnahme von Algeldrat ein Risiko darstellen
- bei stark eingeschränkter Nierenfunktion
- altersabhängige Einschränkung des Indikationsgebietes möglich
- siehe jeweilge Herstellerinformation des entsprechenden Produktes