Maaloxan 25mVal Kautablette
Pharma Gerke Arzneimittelvertriebs GmbH
Wirkstoff: Aluminium oxid/Magnesium →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 50 ST | 14,28 € |
| N3 | 100 ST | 22,79 € |
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Indikation
- symptomatische Behandlung von Erkrankungen, bei denen die Magensäure gebunden werden soll
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
- Sodbrennen
- säurebedingte Magenbeschwerden
Dosierung
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
- 4 - 8 Kautabletten / Tag (100 - 200 mval Neutralisationskapazität), verteilt auf 1 - 2 Kautabletten zwischen den Mahlzeiten und unmittelbar vor dem Schlafengehen
- Behandlungsdauer
- abhängig von Art und Schwere der Erkrankung
- auch nach eingetretener Beschwerdefreiheit Einnahme über mind. 4 Wochen fortsetzen
- symptomatische Behandlung von Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden
- 1 Kautablette mehrmals / Tag
- Behandlungsdauer
- abhängig von Art und Schwere der Erkrankung
Kontraindikationen
Einfache Salzkombinationen - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe Algeldrat oder Magnesiumhydroxid
- schwere Niereninsuffizienz
- Hypophosphatämie
Therapiehinweise
Einnahme zwischen den Mahlzeiten.
Nebenwirkungen
Einfache Salzkombinationen - intraoral
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie
- Pruritus
- Urtikaria
- Angioödem
- anaphylaktische Reaktionen
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hypermagnesiämie, einschließlich
- Beobachtungen nach langfristiger Anwendung von Magnesiumhydroxid bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung
- Hypermagnesiämie, einschließlich
- ohne Häufigkeitsangabe
- erhöhte Aluminiumblutspiegel
- Hypophosphatämie
- erhöhte Knochenresorption
- Hypercalcurie
- Osteomalazie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- weicher Stuhl
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhö
- Obstipation
- ohne Häufigkeitsangabe
- Abdominalschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Kautabletten zur Einnahme möglichst gut zerkauen
- aluminiumhaltige, säurebindende Magenmittel erhöhen bei gleichzeitiger Einnahme mit säurehaltigen Getränken (Obstsäfte, Wein u.a.) die Aluminiumaufnahme aus dem Darm (auch Brausetabletten enthalten Fruchtsäuren, die die Aluminiumaufnahme steigern können)
- Einnahmeabstand mind. 2 Stunden zu anderen Medikamenten; gleichzeitige Einnahme kann Aufnahme verändern
- klin. bedeutsame Aufnahmeverminderungen (bis 90 %) als Folge der Bildung nichtresorbierbarer Verbindungen (Chelate), daher während Therapie mit diesen Antibiotika von Einnahme der Antacida abzuraten und im Bedarfsfall auf andere Magensäure hemmende Arzneimittel auszuweichen
- Tetrazykline
- Chinolone, z.B.
- Ciprofloxacin
- Norfloxacin
- Pefloxacin
- Cephalosporine
- geringere Aufnahmeeinschränkungen für
- Chloroquin
- Allopurinol
- nicht steroidale Antirheumatika, z.B.
- Diclofenac
- Acetylsalicylsäure
- Penicillamin
- Naproxen
- Digoxin
- Isoniazid
- Captopril
- Atenolol oder Propranolol
- Dicumarol
- Levothyroxin
- Ketoconazol
- Gabapentin
- H2-Blocker
- Diphosphonate
- Eisenverbindungen
- Chlorpromazin
- klin. bedeutsame Aufnahmeverminderungen (bis 90 %) als Folge der Bildung nichtresorbierbarer Verbindungen (Chelate), daher während Therapie mit diesen Antibiotika von Einnahme der Antacida abzuraten und im Bedarfsfall auf andere Magensäure hemmende Arzneimittel auszuweichen
Stillzeithinweise
Einfache Salzkombinationen - intraoral
- Anwendung von Algeldrat und Magnesium wird als vereinbar mit dem Stillen angesehen
- Aluminiumverbindungen gehen in die Muttermilch über
- Aufgrund der geringen Resorption ist ein Risiko für das Neugeborene nicht anzunehmen
Schwangerschaftshinweise
Einfache Salzkombinationen - intraoral
- Arzneimittel sollte während der Schwangerschaft nur kurzfristig in einer möglichst niedrigen Dosierung angewendet werden, um eine Aluminiumbelastung des Kindes zu vermeiden
- Nutzen-Risiko-Verhältnis sollte vor der Einnahme von aluminiumhaltigen Antacida während der Schwangerschaft sorgfältig abgewogen werden
- keine hinreichenden Daten für die Verwendung bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben für Aluminiumverbindungen eine Reproduktionstoxizität gezeigt
- Untersuchungen beim Menschen
- zeigen für unreife Neugeborene (Frühgeborene) eine Aluminiumakkumulation in den Knochen
- potenziell besteht bei längerfristiger Anwendung das Risiko einer Neurotoxizität
Warnhinweise
Einfache Salzkombinationen - intraoral
- Allgemein
- bei länger anhaltenden und / oder in häufigeren Abständen wiederkehrenden Beschwerden
- sollte eine schwerwiegende Erkrankung wie peptisches Ulcus oder Malignität ausgeschlossen werden
- Helicobacter pylori
- bei Patienten mit Ulcus ventriculi oder duodeni sollte eine Untersuchung auf Helicobacter pylori und - im Falle des Nachweises - eine anerkannte Eradikationstherapie erwogen werden, da in der Regel bei erfolgreicher Eradikation auch die Ulcuskrankheit ausheilt
- bei länger anhaltenden und / oder in häufigeren Abständen wiederkehrenden Beschwerden
- Auswirkungen auf den Darm
- Aluminiumhydroxid (Algeldrat) kann zu Obstipation führen
- Überdosis von Magnesiumsalzen kann eine Hypomotilität des Darms verursachen
- hohe Dosen dieses Arzneimittels können bei Patienten, die besonders gefährdet sind (Beispiele siehe unten) eine intestinale Obstruktion und einen Ileus auslösen oder verschlimmern
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
- Kindern < 2 Jahren
- ältere Menschen
- Phosphatverarmung
- Aluminiumhydroxid wird kaum aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert
- daher sind systemische Nebenwirkungen bei Patienten mit normaler Nierenfunktion selten
- jedoch Phosphatverarmung (aufgrund der Aluminium-Phosphat-Bindung) möglich
- aufgrund allzu hoher Dosen oder Langzeitanwendung
- sogar aufgrund normaler Dosen
- bei Patienten, die eine phosphatarme Diät einhalten
- bei Kindern < 2 Jahren
- Phosphatmangel kann verbunden sein mit einer erhöhten Knochenresorption und Hypercalcurie mit dem Risiko einer Osteomalazie
- bei Langzeitanwendung oder bei Patienten, bei denen das Risiko einer Phosphatverarmung besteht
- ärztliche Beratung empfohlen
- Aluminiumhydroxid wird kaum aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert
- Nierenfunktionsstörung
- bei stark eingeschränkter Nierenfunktion
- kann die Einnahme von magnesium- und aluminiumhaltigen Arzneimitteln einen erhöhten Magnesiumgehalt des Blutes (Hypermagnesiämie) und einen Anstieg der Serumaluminiumspiegel verursachen (Intoxikationsrisiko!)
- bei Niereninsuffizienz und langfristiger Einnahme hoher Dosen
- kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe kommen
- dies kann zu einer Enzephalopathie, Demenz und mikrozytären Anämie führen oder eine dialyseinduzierte Osteomalazie verschlimmern
- deshalb sollte eine lang dauernde Einnahme hoher Dosen bei Patienten mit Niereninsuffizienz vermieden werden
- kann es zur Aluminiumeinlagerung vor allem in das Nerven- und Knochengewebe kommen
- bei eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 30 ml/Min.) und langfristigem Gebrauch
- ist eine regelmäßige Kontrolle der Serumspiegel von Aluminium und Magnesium erforderlich
- Aluminiumblutspiegel sollte 40 µg/l nicht überschreiten
- bei Patienten mit Porphyrie, die sich einer Hämodialyse unterziehen
- kann die Einnahme von Algeldrat ein Risiko darstellen
- bei stark eingeschränkter Nierenfunktion
- altersabhängige Einschränkung des Indikationsgebietes möglich
- siehe jeweilge Herstellerinformation des entsprechenden Produktes