Macrogol - 1 A Pharma Plv.z.Her.e.Lsg.z.Einnehmen
1 A Pharma GmbH
Wirkstoff: Chlorid/Hydrogencarbonat/Kalium/Macrogol/Natrium →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 10 ST | 8,58 € |
| N3 | 50 ST | 26,07 € |
| – | 20 ST | 14,49 € |
| KTP | 100 ST | 52,98 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Zur Behandlung von chronischer Obstipation.
Dosierung
- Chronische Obstipation
- Der Zeitraum für eine Behandlung mit Macrogol - 1 A Pharma® überschreitet normalerweise nicht 2 Wochen. Macrogol - 1 A Pharma® kann jedoch bei Bedarf wiederholt eingesetzt werden.
- Wie bei allen Abführmitteln wird der andauernde Gebrauch nicht empfohlen. Eine langfristige Anwendung kann aber nötig sein in der Therapie von Patienten mit schwerer chronischer oder refraktärer Obstipation. Dies ist auch der Fall bei Obstipation, die sekundär verursacht wird durch Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson, oder durch die regelmäßige Einnahme obstipationsauslösender Medikamente, im Besonderen durch Opioide und Anticholinergika.
- Erwachsene, Jugendliche ab 12 Jahren und ältere Patienten
- 1 - 3 mal täglich 1 Beutel, entsprechend den individuellen Bedürfnissen und der Schwere der Obstipation.
- Bei der langfristigen Anwendung kann die Dosis auf 1 oder 2 Beutel täglich reduziert werden.
- Kinder unter 12 Jahren
- Die Anwendung wird nicht empfohlen.
- Patienten mit Niereninsuffizienz
- Dosisänderungen bei Obstipation sind nicht nötig.
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile.
- Macrogol - 1 A Pharma® ist kontraindiziert bei intestinaler Perforation oder Obstruktion aufgrund struktureller oder funktioneller Störungen der Darmwand, Ileus, schwerer entzündlicher Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sowie toxischen Megakolons.
Nebenwirkungen
- Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
- Reaktionen im Gastrointestinaltrakt treten am häufigsten auf.
- Diese Reaktionen können als Folge der Ausdehnung des Darminhalts und eines Anstiegs der Motilität, verursacht durch die pharmakologischen Effekte von Macrogol 3350/Natriumchlorid/Natriumhydrogencarbonat/Kaliumchlorid, auftreten. Diarrhö spricht gewöhnlich auf eine Dosisreduktion an.
- Die Beurteilung der Nebenwirkungen basiert auf folgenden Häufigkeitsangaben:
- Sehr häufig (>/= 1/10)
- Häufig (>/= 1/100 bis < 1/10)
- Gelegentlich (>/= 1/1.000 bis < 1/100)
- Selten (>/= 1/10.000 bis < 1/1.000)
- Sehr selten (< 1/10.000)
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Erkrankungen des Immunsystems
- Nicht bekannt*: allergische Reaktionen, einschließlich anaphylaktischer Reaktionen, Dyspnoe und Hautreaktionen
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- Häufig: Pruritus
- Gelegentlich: Hautausschlag
- Nicht bekannt*: allergische Hautreaktionen, einschließlich Angioödem, Urtikaria, Erythem
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- Nicht bekannt*: Dehydrierung, Elektrolytverschiebungen (Hyper- und Hypokaliämie, Hyponatriämie)
- Erkrankungen des Nervensystems
- Häufig: Kopfschmerzen
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Häufig: Abdominalschmerzen, Diarrhö, Flatulenz, Erbrechen, Übelkeit
- Gelegentlich: Dyspepsie, abdominelle Aufblähungen
- Nicht bekannt*: Borborygmen, Beschwerden im Anorektalbereich
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- Häufig: periphere Ödeme
- * Berichte von Erfahrungen nach Markteinführung
Anwendungshinweise
- Macrogol - 1 A Pharma® ist zum Einnehmen.
- Der Inhalt eines Beutels wird in 125 ml Wasser aufgelöst und getrunken.
- Macrogol - 1 A Pharma® kann jederzeit und unabhängig von einer Mahlzeit eingenommen werden.
Stillzeithinweise
- Es wird angenommen, dass Macrogol 3350 keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene/Kind hat, weil die systemische Exposition der stillenden Frau gegenüber Macrogol 3350 vernachlässigbar ist.
- Macrogol - 1 A Pharma® kann während der Stillzeit angewendet werden.
Schwangerschaftshinweise
- Es liegen begrenzte Daten zur Anwendung von Macrogol 3350/Natriumchlorid/Natriumhydrogencarbonat/ Kaliumchlorid bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben eine indirekte Reproduktionstoxizität gezeigt. Klinisch gesehen sind keine Auswirkungen während der Schwangerschaft zu erwarten, da die systemische Exposition gegenüber Macrogol 3350 vernachlässigbar ist.
- Macrogol 3350/Natriumchlorid/Natriumhydrogencarbonat/Kaliumchlorid kann während der Schwangerschaft angewendet werden.
- Fertilität
- Es liegen keine Daten zu den Auswirkungen von Macrogol 3350/Natriumchlorid/Natriumhydrogencarbonat/ Kaliumchlorid auf die menschliche Fertilität vor. Studien an männlichen und weiblichen Ratten zeigten keine Auswirkungen auf die Fertilität.
Warnhinweise
- Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- Bei Durchfall ist Vorsicht geboten, insbesondere bei Patienten, die ein erhöhtes Risiko für Störungen des Wasser-Elektrolyt-Gleichgewichts haben (z. B. ältere Menschen, Patienten mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion oder Patienten, die Diuretika einnehmen), und eine Kontrolle der Elektrolytwerte sollte in Betracht gezogen werden.
- Wie in Kategorie "Nebenwirkungen" angegeben, sind leichte unerwünschte Arzneimittelwirkungen möglich. Wenn Patienten Symptome entwickeln, die auf eine Verschiebung des Flüssigkeits- und Elektrolythaushaltes hinweisen (z. B. Ödeme, Kurzatmigkeit, zunehmende Müdigkeit, Dehydratation, Herzversagen), muss die Einnahme von Macrogol - 1 A Pharma® sofort abgesetzt, Elektrolytmessungen durchgeführt und bei Abweichungen entsprechende Gegenmaßnahmen vorgenommen werden.
- Es ist möglich, dass die Resorption anderer Arzneimittel durch eine von Macrogol - 1 A Pharma® verursachte Beschleunigung des gastrointestinalen Transits vorübergehend reduziert ist.
- Kinder
- Es liegen keine klinischen Studien über die Einnahme von Macrogol 3350/Natriumchlorid/Natriumhydrogencarbonat/Kaliumchlorid bei Kindern vor. Daher wird die Anwendung bei Kindern nicht empfohlen.
- Die Einnahme der zubereiteten Macrogol - 1 A Pharma®-Lösung ersetzt nicht die reguläre Flüssigkeitszufuhr; diese muss weiterhin gewährleistet sein.
- Bei Patienten mit Schluckbeschwerden, die den Zusatz eines Lebensmittelverdickers zu Flüssigkeiten benötigen, um sie angemessen schlucken zu können, sind Wechselwirkungen zu berücksichtigen.
- Macrogol - 1 A Pharma® enthält Natrium
- Macrogol - 1 A Pharma® enthält 188 mg Natrium pro Beutel, entsprechend 9,4% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
- Die maximale Tagesdosis dieses Arzneimittels entspricht 28,2% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme.
- Macrogol - 1 A Pharma® ist reich an Natrium. Dies ist zu berücksichtigen bei Personen unter Natrium-kontrollierter (natriumarmer/kochsalzarmer) Diät.
- Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen
- Macrogol 3350 erhöht die Löslichkeit von Arzneimitteln, die in Alkohol löslich und in Wasser relativ unlöslich sind.
- Es besteht die Möglichkeit, dass die Resorption anderer Arzneimittel während der Anwendung von Macrogol - 1 A Pharma® vorübergehend verringert ist. Vereinzelt wurde von verringerter Wirksamkeit gleichzeitig verabreichter Arzneimittel, wie beispielsweise Antiepileptika, berichtet. Daher sollten andere Arzneimittel 1 Stunde vor bis 1 Stunde nach der Einnahme von Macrogol - 1 A Pharma® nicht eingenommen werden.
- Falls Macrogol - 1 A Pharma® mit stärkebasierten Verdickungsmitteln in Lebensmitteln verwendet wird, kann es zu einer potenziellen Wechselwirkung kommen. Der Bestandteil Macrogol wirkt der verdickenden Wirkung von Stärke entgegen und hat einen verflüssigenden Effekt auf Präparate, die für Menschen mit Schluckbeschwerden dick bleiben müssen.
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Macrogol - 1 A Pharma® hat keine Auswirkung auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.
- Überdosierung
- Schwere Schmerzen oder Aufblähungen können durch nasogastrales Absaugen behandelt werden. Bei extensivem Flüssigkeitsverlust durch Diarrhö oder Erbrechen kann eine Korrektur der Elektrolytverschiebungen erforderlich sein.