magnerot 500 Injekt
Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Wirkstoff: D-Gluconsäure/Magnesium →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 10X5 ML | 14,55 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Magnesiummangel
- wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit ist und eine orale Therapie nicht möglich ist
Dosierung
Basiseinheit: 1 Ampulle zu 5 ml enthält 500,00 mg Magnesium-D-gluconat (als Magnesiumgluconat x H20 515,46 - 568,18 mg), (= 1,2 mmol = 2,4 mval = 29,2 mg Magnesium).
- Magnesiummangel
- Dosierung richtet sich nach dem Schweregrad des Magnesiumdefizits bzw. nach der Höhe des Bedarfs
- 1 Ampulle (entsprechend 1000,00 mg Magnesium-D-gluconat), mit Wiederholung in 1- bis 2-tägigem Abstand
- Behandlungsdauer
- Behandlung über mehrere Wochen zu empfehlen
Dosisanpassung
- Nierenfunktionsstörungen
- Anwendung nicht empfohlen
Kontraindikationen
Magnesiumgluconat - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Magnesiumgluconat
- Myasthenia gravis
- Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steindiathese
- ausgeprägter Bradykardie
- AV-Block (oder anderen bradykarden kardialen Überleitungsstörungen)
- Nierenfunktionsstörungen
Nebenwirkungen
Magnesiumgluconat - invasiv
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- vorübergehend Unruhezustände durch zu schnelle Verabreichung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- durch zu schnelle Verabreichung vorübergehend
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Kribbeln
- durch zu schnelle Verabreichung vorübergehend
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei hoher Dosierung
- Bradykardie
- Überleitungsstörungen
- bei hoher Dosierung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefässerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei hoher Dosierung
- Blutdrucksenkung
- periphere Gefäßerweiterungen (Flush)
- bei hoher Dosierung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- durch zu schnelle Verabreichung vorübergehend
- Erbrechen
- Übelkeit
- durch zu schnelle Verabreichung vorübergehend
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwitzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- durch zu schnelle Verabreichung vorübergehend
- Wärmegefühl
- durch zu schnelle Verabreichung vorübergehend
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- zur intramuskulären und intravenösen Injektion
- i.m.-Injektion muss tief erfolgen
- i. v.-Injektion muss sehr langsam am liegenden Patienten erfolgen (die ersten 3 ml in 3 Min.)
Stillzeithinweise
Magnesiumgluconat - invasiv
- das Arzneimittel sollte nur nach entsprechender Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt angewendet werden
Schwangerschaftshinweise
Magnesiumgluconat - invasiv
- das Arzneimittel sollte nur nach entsprechender Nutzen-Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt angewendet werden
- Verabreichung kurz vor der Geburt:
- wird Magnesium kurz vor der Geburt verabreicht, Überwachung des Neugeborenen während der ersten 24 - 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität, z.B.
- neurologische Depression mit Atemdepression
- Muskelschwäche
- Verlust von Reflexen
- Gabe von Aminoglykosid-Antibiotika sollte in diesem Zeitraum vermieden werden, da Hinweise auf Wechselwirkungen vorliegen
- bei Anwendung von Magnesium zur Tokolyse über einen längeren Zeitraum in hoher Dosierung ist über Störungen der Skelettverknöcherung bei Neugeborenen berichtet worden
- bei Anwendung des Arzneimittels in der angegebenen therapeutischen Dosierung bestehen dahingehend jedoch keine Bedenken
- wird Magnesium kurz vor der Geburt verabreicht, Überwachung des Neugeborenen während der ersten 24 - 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität, z.B.
- keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko vorliegend
- dokumentierten Erfahrungen beim Menschen mit der Anwendung in der Frühschwangerschaft sind jedoch sehr gering
Warnhinweise
Magnesiumgluconat - invasiv
- Magnesiummangel
- zur Ermittlung eines Magnesiummangels fehlen einfach zu ermittelnde und aussagekräftige klinisch-chemische Parameter
- Unterschreiten des Normbereichs der Serum- Magnesium-Konzentration lässt zwar den Schluss auf einen schweren Magnesiummangel zu;
- umgekehrt ist bei normalem Serum-Mg-Spiegel ein Magnesiummangel leichteren oder mittleren Ausmaßes nicht auszuschließen, da Plasma- und Intrazellulärkonzentrationen nicht zwangsläufig korrelieren
- daher steht die symptomatische Diagnose im Vordergrund
- Vorsichtsmaßnahmen bei hochdosierter Magenesium-Therapie erforderlich; folgendes gilt es zu prüfen:
- Patellarsehnenreflexe:
- sie müssen erhalten sein
- sind sie nicht mehr auslösbar: Reduzierung der Dosis
- Atemfrequenz:
- soll 16 Atemzüge/Min. nicht unterschreiten
- Urinausscheidung:
- soll 25 ml pro Stunde betragen
- ist sie geringer, besteht die Gefahr der Hypermagnesiämie
- Antidot:
- als Antidot müssen Calciumgluconat 10%ig iv bereitgehalten werden
- sollte bei lebensbedrohlichen Zuständen das Antidot nicht ausreichend sein, sind intensivmedizinische Maßnahmen zu ergreifen
- Patellarsehnenreflexe: