Packungsgrößen & Preise

Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 50 ST 16,40 €
N2 100 ST 27,10 €
N3 200 ST 47,50 €
20 ST 8,75 €
KTP 1000 ST 170,10 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Magnesiummangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist
  • Prävention eines Magnesiummangels bei erhöhtem Bedarf

Dosierung

  • Magnesiummangel; Prävention eines Magnesiummangels
    • Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
      • initial (zum Auffüllen der Speicher)
        • 2 Tabletten (65,6 mg oder 2,7 mMol Magnesium) 3mal / Tag für 1 Woche
          • entspr. 196,8 mg oder 8,1 mMol Magnesium / Tag
      • anschließend
        • 2 - 3 Tabletten / Tag
          • entspr. 65,6 - 98,4 mg oder 2,7 - 4,05 mMol Magnesium / Tag
      • Behandlungsdauer
        • Einnahme zeitlich nicht begrenzt
    • Kinder < 12 Jahre
      • Anwendung nicht empfohlen
      • für diese Altersgruppe nicht geeignet wegen der Darreichungsform als Tablette und begrenzter Datenlage
    • ältere Menschen
      • Einnahme genauso wie Erwachsene
    • Patienten mit Nierenfunktionsstörung
      • Anwendung von Magnesiumpräparaten ist ärztlich zu überwachen
      • schwer
        • Anwendung kontraindiziert
          • Magnesiumpräparate dürfen nicht angewendet werden
    • Patienten mit Leberfunktionsstörung
      • keine spezifische Dosierungsempfehlung, da keine ausreichenden Daten vorliegen

Kontraindikationen

Magnesiumorotat - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Magnesiumorotat
  • schwere Nierenfunktionsstörungen
  • Mysthenia gravis und Zusammenbruch des Reizleitungssystems im Herzen (AV-Block)
  • Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphat-Steindiathese
  • relative Gegenanzeigen
    • leichte bis mittelschwere Niereninsuffizienz
    • Dehydratation

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Magnesiumorotat - peroral
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • weiche Stühle oder Durchfall
        • je nach individueller Reaktion des Patienten und Höhe der Dosis
        • Therapie vorübergehend unterbrechen und nach Besserung bzw. Verschwinden der Symptome mit reduzierter Dosis weiterführen
  • Allgemeine Erkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Müdigkeitserscheinungen (als Zeichen einer Hypermagnesiämie)
        • bei eingeschränkter Nierenfunktion und gleichzeitiger längerer hochdosierter Einnahme
  • Hinweis
    • möglicherweise fördert die längerfristige Einnahme von Orotsäureverbindungen aufgrund eines uricosurischen Effekts die Bildung von Harnsteinen
    • bei Hyperuricosurie und hohen pH-Werten des Harns über 7,0 wird bei bestimmten Konzentrationsbedingungen eine Salzbildung zu Mono-Natrium oder Mono-Ammoniumurat angeregt
    • vermehrte Harnsäurekonzentration begünstigt die Bildung von Calciumoxalatsteinen

Anwendungshinweise

  • Einnahme mit etwas Flüssigkeit

Stillzeithinweise

Magnesiumorotat - peroral
  • Anwendung in therapeutischen Dosen bei entsprechender Indikation in der Stillzeit möglich

Schwangerschaftshinweise

Magnesiumorotat - peroral
  • Anwendung in therapeutischen Dosen bei entsprechender Indikation in der Schwangerschaft möglich
  • epidemiologische Untersuchungen zur Supplementierung von Magnesium in der Schwangerschaft lassen keine unerwünschten Wirkungen von Magnesium auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fetus/Neugeborenen vermuten

Warnhinweise

Magnesiumorotat - peroral
  • relative Kontraindikationen
    • leichte bis mittelschwere Niereninsuffizienz
    • Dehydratation
  • ggf. sollte geprüft werden, ob sich aus dem Elektrolytstatus eine Gegenanzeige ergibt
  • Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
    • Magnesiumsalze können die Aktivität von neuromuskulär blockierenden Substanzen (z. B. Pancuroniumbromid, Succinylcholinhalogenid) verstärken
    • gleichzeitige Gabe von Magnesium und Aminoglykosid-Antibiotika: Verschlechterung der neuromuskulären Funktion (z. B. Atemdepression) möglich
    • keine gleichzeitige Einnahme mit Tetrazyklinen, Eisen oder Natriumfluorid, da eine wechselseitige Behinderung der enteralen Resorption auftreten kann
      • zeitlicher Abstand von 2 - 3 Stunden
    • Hinweis
      • gleichzeitige Gabe von Magnesium und Aminoglycosid-Antibiotika sollte auch während der Schwangerschaft vermieden werden, da Hinweise auf Wechselwirkungen vorliegen